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Donnerstag, 13. März 2014, 20:38

Was wir beim täglichen Bibellesen entdecken dürfen

Schon vor Tagen wollte ich diesen Thread starten, weil mir täglich beim Lesen des Wortes Gottes etwas besonders wichtig wird, es immer wieder Neues zu entdecken gibt, und ich es deshalb schön fände, wenn jeder, der mag, einfach einen Vers, der ihm ins Herz geprägt wurde, mit dem, was er damit verbindet, hier mit uns teilt, damit es allen Geschwistern im Herrn zur Erbauung diene.

"Da sprach der König zu mir: Was erbittest du denn?
Da flehte ich zu dem Gott des Himmels." - Nehemia 2, 4

Hier wird der Mann Gottes vom König gefragt, was er erbitten wolle. Statt sofort zu antworten, bzw. eine Antwort nach eigenem Willen/ aus dem Bauch heraus zu geben, geht er mit diesem Anliegen zuerst ins Gebet und stellt es darin vor Gottes Angesicht. -

Ob wir große oder kleine Fragen, Bitten oder Anliegen haben, es liegt an uns, ob wir uns die Zeit nehmen, sie zuerst mit unserem Herrn zu besprechen, sie Ihm vorzulegen, und Ihn nach Seinem Willen zu fragen. Auch wenn wir nicht sofort eine "Reaktion" erhalten, so kann dies doch zu unserer Geduld beitragen und der Gewißheit, daß ER zu Seiner Zeit - und das ist immer rechtzeitig - Antwort erhalten. - Wenn wir dann in Zukunft vor ähnlichen Situationen stehen, dann - so habe ich es erfahren dürfen - lohnt es sich, wenn man sich zurückerinnert an den Moment, wo uns Antwort vom Herrn zuteil wurde, denn in diesem bewußten Rückbesinnen liegt für mich der Trost, daß ich in allem, was mich bewegt, sei es groß oder klein, auf den Herrn zählen und vertrauen kann. - Und dann klappt das, bei einem noch immer oft so ungeduldigen Menschen wie mir, auch irgendwann mit der Geduld, deren Fäden ich mitsamt dem Anliegen in Gottes Hände legen darf.

Segensgrüße

Tom_Admin

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Donnerstag, 13. März 2014, 21:00

Ich hatte jahrelang Probleme mit Unzucht und Hurerei. Auch als ich schon Christ war, sah ich mich einer Versuchung gegenüber, für die ich zu schwach war. Was mir geholfen hat, war folgender Ausspruch:

Röm 6,13 gebt auch nicht eure Glieder der Sünde hin als Werkzeuge der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin als solche, die lebendig geworden sind aus den Toten, und eure Glieder Gott als Werkzeuge der Gerechtigkeit!

Als ich mein Blog gestartet habe und geistliche Texte verfasste, merkte ich, wie der Reiz der Sünde nachließ. Je mehr ich schrieb und je mehr ich mich in den Dienst und die Gabe hineingab, umso mehr wurde ich frei von diesen Versuchungen. Jetzt sind schon Jahre vergangen und ich will nie mehr in diese Sünden zurück. Der Vers hat sich bewahrheitet. Also: Wer für Gott arbeitet und seine Glieder Ihm zur Verfügung stellt, wird merken, dass manche Versuchungen klein werden. Natürlich können wir immer noch versucht werden, aber nicht mehr in dem Maß, als wir Gott noch nicht kannten.
Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
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