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Sonntag, 26. April 2015, 21:20

Wächter-Dienst von Rudolf Ebertshäuser "Das Wort der Wahrheit"

Hallo zusammen,

lch fand leider keine geeignetere Kategorie als diese, weil "Das Wort der Wahrheit" nicht einfach eine Seite ist, für die man Werbung macht, sondern Bruder Rudolf Ebertshäuser ein echter Endzeit-Wächter (Jesaja 21,11-12) ist, der sich mit allerlei Irrlehren und zeitgeistigen Strömungen biblisch und wahrhaftig auseinandersetzt. Deshalb dachte ich, diese Rubrik sei am passendsten.

Deshalb noch mal der Hinweis: Dies ist kein Irrlehrer, sondern ein WÄCHTER VOR Irrlehrern!

Mehr dazu auf seiner umfangreichen und sehr informativen wie lehrreichen Webseite

http://www.das-wort-der-wahrheit.de/


(zu beachten insbesondere die Rubrik "Gemeinde und Endzeit"!)

Viele Grüße von Annabel ^^
Signatur von »Annabel66« MARANATHA!

Denn suche ich jetzt Menschen zufrieden zu stellen oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, so wäre ich Christi Sklave nicht. (Gal 1,10) // ...sondern so, wie wir von Gott bewährt worden sind, mit dem Evangelium betraut zu werden, also reden wir, nicht um Menschen zu gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft. (1. Thess 2,4)

Tom_Admin

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2

Montag, 27. April 2015, 09:15

Ja, die Seite ist bekannt. Ca. jeden Monat werden neue Artikel dort veröffentlicht. :thumbup:
Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
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3

Sonntag, 12. Juni 2016, 22:32

In letzter Zeit mache ich mir jedoch Gedanken und habe den Eindruck, dass R. Ebertshäuser nicht ausgewogen beurteilt. Er scheint m. M. nach selber in Extreme zu verfallen, wenn er Lehren und Bewegungen analysiert. Die Antwort von anderen Brüdern auf sein Buch "Zerstörerisches Wachstum" zeigt das sehr gut.

http://www.freie-bruedergemeinden.de/pro…Zerstoerung.pdf
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4

Montag, 13. Juni 2016, 12:02

Hallo Tom, vielen Dank für den LInk! Ich lese mir das mal in Ruhe durch, habe nur die Einleitung überflogen.

Ich kann die Kritik der Brüder durchaus nachvollziehen. Kürzlich haben mein Mann und ich so ein "Exemplar" aus dem exklusiven Brüderkreis kennen gelernt. Der vertrat auch diese eigenartige Auffassung von 'Verunreinigung durch Verbindung', in recht extremer Form. Wir machten ihn auf Römer 14 und 15 aufmerksam, doch das verweigerte er leider total. Ich denke abschließend nicht, dass er errettet war, sondern nur krass gesetzlich (das hat noch andere Gründe, weshalb ich das denke, denn seine ganze Lebensweise und -einstellung zeigte eher eine Folge von 'Kasteiung des Fleisches' als vom Leben im Geist). Er wollte beispielsweise mit keinen anderen Brüdern das Abendmahl nehmen als nur mit seinem bekannten Kreis, weil er alle anderen für verunreinigt hielt, selbst wenn er sie als wiedergeboren bezeichnete. Jeder, der nicht wie er den 'Weg der Versammlung' (so nannte er das wörtlich) ging, war in seinen Augen unwürdig für das Abendmahl. So etwas habe ich bisher noch nicht erlebt gehabt in dieser Form. Ein "moderner Pharisäer" eben - denn für diesen war die Absonderung von der Welt so überragend wichtig, dass alles andere dahinter verschwand (und nicht anders waren die Pharisäer zur Zeit Jesu auch). Später dann, weil ich es nicht fassen konnte, habe ich hier eine Abhandlung über solche "seltsamen" exklusiven Brüder gefunden: "Ihr liefet gut..." (Max Weremchuk 1989, 2004)

Ich will das jetzt nicht im Hinblick auf R. Ebertshäuser denken, doch kann es vielleicht selbst bei einem Bruder vorkommen - so stelle ich mir vor -, dass er seinen ursprünglich tatsächlich vom HERRn gegebenen Wächterdienst mit der Zeit so ernst nimmt, dass er dann gerade in diesen krassen Zeiten des Abfalls und der Verirrungen und nach langer Zeit der Auseinandersetzung mit allerlei Irrlehren quasi "das Kind mit dem Bade auskippt" und umgekehrt in gesetzlicher Weise 'unnüchtern' wird und den Eifer für Gott völlig übertreibt. Da fehlt dann die brüderliche Liebe und man klebt zu sehr am Buchstaben. Die Brüder, die sich dann für geistlich verirrte oder verletzte Schafe verantwortlich fühlen und ihnen nachgehen (auch in Gemeinden, die vielleicht schon manche falsche Lehre bringen), werden dann gleich allesamt mit verurteilt, was sicherlich der Sache mehr schadet als nützt. Am Ende wird aber auch bei einem R. Ebertshäuser der Ausgang den Glauben erweisen. Wenn er in dieser Weise unversöhnlich mit den Brüdern umgeht, ist das sicherlich sehr traurig - zumindest wird er dann auch eine Menge Lohn im Preisgericht verlieren. Aber da wäre er nicht der erste, z. B. wie auch Georg Müller, der sich mit J. N. Darby partout nicht versöhnen wollte, als dieser ihn um ein Gespräch bat (Müller ließ sich verleugnen!). So etwas ist schon schlimm, wenn man diesen Verlust von Bruderliebe erleben muss.

Es gibt ein schönes Zitat von dem Puritaner Richard Baxter (1615-1691), ein Bruder, der für sein langes und geistlich fruchtbares Leben in körperlich andauerndem Leid und ständiger Krankheit bekannt wurde:

In den notwendigen Dingen: EINHEIT,
in den zweifelhaften Dingen: FREIHEIT,
in allen Dingen: LIEBE.


Das ist eine wichtige Sache, hier bei aller notwendigen und möglichen Kritik gerade in diesen Zeiten nicht die Balance zu verlieren.

:..koenig..:
Signatur von »Annabel66« MARANATHA!

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5

Montag, 13. Juni 2016, 21:41

Hallo Tom nochmal,

ich möchte der Vollständigkeit halber und weil ich R. Ebertshäuser nichts unterstellen will, was ich nicht beurteilen kann, für Dich und für interessierte Leser einen Auszug aus dem o. a. kritisierten Buch "Zerstörerisches Wachstum" (Leseprobe) (Link dort im DOWNLOAD-BEREICH vorhanden, leider nicht direkt verknüpfbar) zur Kenntnis geben. Man sollte doch wenigstens wissen, worauf sich die Brüder in ihrer Kritik beziehen.

Also einige Namen, die Ebertshäuser dort nennt, habe ich selbst mal im Internet gesucht - einer davon war verantwortlich in der Bibelschule Wiedenest, die sich heute ganz klar dem ökumenischen Bekenntnis der Evangelischen Allianz verpflichtet, ein anderer Mitarbeiter in der CJ-Jugendarbeit empfahl wohl jungen Christen Bücher eines amerikanischen Irrlehrers. Insofern kann ich umgekehrt aus der Sicht Ebertshäusers nicht verstehen, wie es sich hierbei um Christen handeln kann, die ihren Dienst in Verantwortung vor dem heiligen und lebendigen Gott Jesus Christus versehen. Da ist seine Kritik durchaus berechtigt. (Von der "Neuen evangelistischen Übersetzung" von K-H. Vanheiden ja gar nicht mal zu reden, die ist nun wirklich an Urtext-Ferne kaum noch zu überbieten und schlägt schon die "Hoffnung für Alle" um Längen!)

Es wird Ebertshäuser unter anderem vorgeworfen, er kritisiere distanziert "vom Schreibtisch aus". Ja, das ist durchaus möglich und auch durchführbar, wenn man sich eben nur an der Bibel orientiert und das was man hört, sieht und liest, einfach nur daneben legt und mit dem Wort Gottes vergleicht. Dazu muss man nicht, wie die Kritik lautet, mitten in der "Gemeindepraxis" stecken. Es genügt doch der einfache Vergleich mit dem Wort Gottes, um eine Sache als falsch oder richtig beurteilen zu können. Man muss deshalb nicht direkt mit den Leuten in einer Gemeinde zu tun haben, sondern einfach nur ansehen, was dort gelehrt und angeboten wird.

Ich wüsste nicht, was daran falsch sein soll, wenn Ebertshäuser hier auf verschiedene Fehlentwicklungen aufmerksam macht, um andere davor zu warnen oder auch beispielhaft den geistlichen Verfall innerhalb der Gemeinde zu beschreiben. Dass "getroffene Hunde bellen" (müssen), steht dann wohl außer Frage. Wenn ich als Verantwortlicher WIRKLICH dem HERRN Jesus Christus in biblischer Weise dienen will und NICHT nur an meinem Posten klebe oder die Ehre von Menschen nicht verlieren möchte, dann muss ich über eine solche Kritik doch dann auch Buße tun. Wenn ich den Heiligen Geist habe, wird dieser mich doch durch solche Ermahnung zurechtweisen wollen und ich werde mich dem beugen und - im Idealfall - dann eine solche unbiblische Haltung und Gemeinschaft (z. B. einen "Ev.Allianz-Arbeitgeber") aufgeben können, ja sogar müssen; denn die geistliche Verantwortung, die ich vor Gott für Seine Herde (Sein EIGENTUM!!) trage, ist doch immens wichtiger als jeder irdische "Gemeinde-Job", den ich vielleicht schon jahrelang ausübe. Dass stattdessen keine Buße darüber stattfindet, sondern im Gegenteil Ebertshäuser und alle, die seine Ansichten im Internet teilen (wie z. B. auch der Bruder S. Schad/OOTB/der-ruf.info) dann umgekehrt "verbellt" werden, lässt eher auf verhärtete Positionen zwischen Menschen als auf Bußfertigkeit gegenüber Gott schließen.

Wie gesagt, man sollte schon mal BEIDE Seiten betrachten. Es ist einerseits immer möglich, dass jemand in der Kritik übers Ziel hinaus schießt und die Bruderliebe aus dem Blick verliert, aber andererseits ist es auch möglich, dass er einfach anhand der Bibel nur Recht mit seiner Kritik hat, weil die anderen den Boden der Schrift verlassen haben und ihrerseits nicht die Ehre Gottes suchen, sondern die von Menschen. Und auch dazu haben wir die Schrift, um zu beurteilen, was Gott von solch einer Einstellung hält, die für uns Christen die oberste Autorität haben sollte:

Doch auch der Obersten glaubten viele an ihn; aber um der Pharisäer willen bekannten sie's nicht, dass sie nicht in den Bann getan würden. Denn sie hatten lieber die Ehre bei den Menschen als die Ehre bei Gott. (Joh 12,42-43)

So prüfe sich jeder selbst, wie er's halten möchte mit Dem, Der ihn erlöst hat.

:!:
Signatur von »Annabel66« MARANATHA!

Denn suche ich jetzt Menschen zufrieden zu stellen oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, so wäre ich Christi Sklave nicht. (Gal 1,10) // ...sondern so, wie wir von Gott bewährt worden sind, mit dem Evangelium betraut zu werden, also reden wir, nicht um Menschen zu gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft. (1. Thess 2,4)

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