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Mittwoch, 25. Juni 2014, 15:41

"Wort und Wissen" kritisiert die Dominanz des Naturalismus

http://www.idea.de/detail/glaube/detail/…smus-28119.html

Zitat

Rehe (idea) – Kritik an dem in Bildung und Wissenschaft herrschenden Naturalismus hat die Studiengemeinschaft „Wort und Wissen“ geübt. Sie veranstaltete vom 19. bis 22. Juni ihre Hauptkonferenz in Rehe (Westerwald). Wie der Geschäftsführer, der Biologe Reinhard Junker (Baiersbronn/Schwarzwald), der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, geht der Naturalismus davon aus, dass die Natur aus sich selbst heraus entstanden und zu verstehen sei. In dieser weltanschaulichen Festlegung sei kein Platz für einen Schöpfergott. Die Dominanz des Naturalismus führe dazu, dass jeder Bezug auf einen Schöpfer in der Naturwissenschaft verpönt sei. Viele Forscher bekennten sich nicht zu ihrem Glauben an Gott, weil sie befürchteten, in ihrer Arbeit als unwissenschaftlich abqualifiziert zu werden. Junker zufolge kann der Naturalismus aber auf viele zentrale Fragen keine Antworten geben. So könne er nicht begründen, woher die Ordnung der Welt und das geistige Potenzial des Menschen komme und wie sich Ethik und Moral erklären ließen. Junker kündigte an, dass die Studiengemeinschaft im August eine kritische Analyse des Naturalismus als Buch herausgeben werde. Der Vorsitzende von „Wort und Wissen“, der Arzt Henrik Ullrich (Riesa), kritisierte, dass diese Weltsicht die Wirklichkeit auf das rein sinnlich Erfahrbare sowie experimentell Messbare reduziere und dabei bewusst auf Gott verzichte: „Wer sich nicht zu dem naturalistischen Ansatz bei der Erforschung der Naturgeschichte bekennt, hat es schwer, eine wissenschaftliche Karriere zu machen.“ So hätten Wissenschaftler, die in ihrer Forschung die Evolutionstheorie kritisch hinterfragten, keine Chance auf staatliche Fördergelder. Die Studiengemeinschaft finanziere sich ausschließlich durch Spenden und könne deshalb Forschung nur im kleinen Rahmen betreiben.

Gott hat die Lebewesen anpassungsfähig geschaffen

Man werte aber die Ergebnisse in der Wissenschaft aus, um Hinweise auf die Schöpfung zu finden. So gebe es immer wieder Erkenntnisse, die die Genialität Gottes aufzeigten. Als Beispiele nannte Ullrich die Funktionsweise des Ohres beim Menschen und der Grille sowie den genetischen Code. Der Biologe Junker sagte in einem Vortrag, dass Gott die Lebewesen anpassungsfähig geschaffen habe. So könnten sie auf veränderte Umweltbedingungen so reagieren, dass sie sich in ihrer Gestalt oder ihrem Stoffwechsel darauf einstellten. Erforderlich seien dafür zum Teil aufwändige Programme und Regelkreise. Beispielsweise könnten manche Daphnia-Kleinkrebse Stacheln bilden, wenn sich Fressfeinde in der Nähe durch chemische Stoffe bemerkbar machten. Solche in der Tierwelt verbreiteten Fähigkeiten ergäben nur in fertig geschaffener Form einen Sinn. Sie seien ein ausgesprochen starkes Indiz für Schöpfung. Ihre evolutive Entstehung ist laut Junker dagegen unplausibel. Es gebe dafür bislang keine schlüssigen Modelle.

Volkswirtschaftler: In Familie und die Gemeinde Jesu investieren

Die rund 100 Teilnehmer der Tagung befassten sich auch mit dem Finanzsystem. Der Münchner Professor für Volkswirtschaftslehre, Gerald Mann, vertrat die Ansicht, dass die Euro-Krise keineswegs vorbei sei: „Es ist mit viel Geld und Garantien nur Zeit gekauft worden. Am Ende werden die Sparer in den Überschussländern wie Deutschland feststellen, dass sie Lebensleistung verloren haben. Die aktuellen Zinssätze unter der Inflationsrate stellen schon heute einen jährlichen Wertverlust in zweistelliger Milliardenhöhe für inländische Sparer da.“ Diese Entwicklung sollte bei Christen aber nicht zu Fatalismus oder gar Wut führen, so Mann. Es gelte vielmehr, in Bildung, Sozialkapital, Familie und die Gemeinde Jesu zu investieren: „Jesus-Nachfolger sollten sich nicht den Kopf zerbrechen, wie sie Geld vermeintlich sicher anlegen, solange sie die steuerliche Abzugsfähigkeit von Spenden nicht ausschöpfen.“ Die Studiengemeinschaft „Wort und Wissen“ beschäftigt fünf Mitarbeiter und unterhält sechs Fachgruppen: Archäologie, Biologie, Geowissenschaften, Kosmologie, Physik und Wirtschaft. An ihren Tagungen nehmen jährlich etwa 1.000 Personen teil. Sie erreicht mit ihren Publikationen nach eigenen Angaben rund 10.000 Interessierte.


Hier geht's zur Seite von "Wort und Wissen": http://www.wort-und-wissen.de/
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Mittwoch, 25. Juni 2014, 16:33

Michael, ich werde Dich jetzt rigoros zensieren, denn ich lasse hier keinen "Anwalt des Teufels" mehr zu Wort kommen. Check mal Deine E-Mail Adresse. Habe Dir eine Mail geschrieben. Dieses Forum ist ein christliches und soll das auch bleiben.
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Karyopse

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Donnerstag, 1. Oktober 2015, 10:52

Naturalismus

Was hat uns eine Weltsicht, die eine Verkürzung der Realität auf atomistisch-mechanische bzw. evolutionär-relationale Erkenntnisse darstellt, denn tatsächlich anzubieten?

Nichts, außer eben diese verkürzte Wirklichkeitserfahrung, die einer selbstgewählten Blindheit gleichkommt. Steckt jemand buchstäblich den Kopf in den Sand, käme auch niemand auf die Idee zu behaupten, dies wäre die maßgebliche Methode die Wirklichkeit zu erfahren. Immerhin wäre sie konsequent, im Hinblick auf die Wahrnehmung aber katastrophal.

Karyopse

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4

Freitag, 2. Oktober 2015, 17:09

Überhaupt: Wort und Wissen leistet eine hervorragende Arbeit, das kann man nicht hoch genug schätzen. Leider bin ich nicht auf Facebook, aber manchesmal juckt es in den Fingern, dort dem einem oder anderem Kritiker zu antworten. Besonders gefreut hat mich in letzter Zeit die Arbeit von M. Kotulla über die Milankovic-Zyklen, einfach mal eine passende Antwort zu den vollmundigen Behauptungen einen weiteren Beweis für evolutonär lange Zeiträume, in den Schichtpaketen stratigraphischer Profile zu haben.

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Freitag, 2. Oktober 2015, 17:23

Ja, lieber Karyopse, wenn man es nur einmal fertig brächte, dass die "normalen" Menschen, die die Evolutionstheorie glauben, einmal nachdenken würden und feststellen würde, dass die Evolutionstheorie völlig unrealistisch ist... Ich weiß noch, welche Auseinandersetzungen es immer an meinem ehemaligen Arbeitsplatz deswegen gab. Mit dem Argument, "die Bibel kann ja nicht stimmen, weil sie einen falschen Anfang lehrt", wurde dabei jedes biblische Argument und jede Aussage unglaubwürdig gemacht.

Der Teufel hat zwei Strategien bezüglich der Bibel: Das erste Buch der Bibel erklärt er zum Märchen, und das letzte Buch der Bibel erklärte er als unverständlich, mystisch und versiegelt.
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Karyopse

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6

Freitag, 16. Oktober 2015, 14:21

Wenn wenigstens die Christen an einen literalen Bibelsinn festhalten würden. Aber Fehlanzeige! Schätzungsweise die meisten Christen würden heutzutage behaupten, eine Evolution ließe sich mit der Schöpfungsgeschichte in Einklang bringen. Grundlage dieser Überlegung ist der Glaube an eine Evolutionstheorie, die sich als Wissenschaft ausgibt, und daher 'bewiesen' sein muß. Es klingt in ihren Ohren alles so plausibel, daher wird eine Interpretation der Genesis hinsichtlich einer Evolutionstheorie durchgeführt.
Teilweise wird dieser Schritt, nämlich 'Wissenschaft ' legt die Bibel aus, nicht mal bemerkt.

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Freitag, 16. Oktober 2015, 17:18

Wenn wenigstens die Christen an einen literalen Bibelsinn festhalten würden. Aber Fehlanzeige! Schätzungsweise die meisten Christen würden heutzutage behaupten, eine Evolution ließe sich mit der Schöpfungsgeschichte in Einklang bringen. Grundlage dieser Überlegung ist der Glaube an eine Evolutionstheorie, die sich als Wissenschaft ausgibt, und daher 'bewiesen' sein muß. Es klingt in ihren Ohren alles so plausibel, daher wird eine Interpretation der Genesis hinsichtlich einer Evolutionstheorie durchgeführt.
Teilweise wird dieser Schritt, nämlich 'Wissenschaft ' legt die Bibel aus, nicht mal bemerkt.


Die Evolutionstheorie wird seit vielen Jahren aktiv in der Schule, in Zeitschriften, Büchern und Natursendungen gelehrt. Steter Tropfen höhlt den Stein, sagt man. Auch wenn offensichtliches nicht-glauben-wollen verhindert, dass man zum rettenden Glauben kommt, so sollte man auch sehen, dass gerade kleine Kinder einfach alles glauben, was man ihnen erzählt. Kleine Kinder werden erwachsen, und falls sie gläubig werden, dann ist ihnen diese Lehre trotzdem noch vertraut. So könnte man auch erklären, warum viele Christen die Evolutionstheorie und den Schöpfungsbericht miteinander verbinden wollen. Sie gehen einfach davon aus, dass die Evolutionstheorie bewiesen ist (was nicht den Tatsachen entspricht, wenn man dem nachgeht), daher muss man Abstriche in Gottes Wort machen. Das ist jedoch satanische Indoktrination, aber viele wissen es einfach nicht besser.

Ein ehemaliger Arbeitskollege und guter Freund von mir hatte einen Kinderglauben an Gott. Bis er in die Schule kam. Als dort die Evolutionstheorie durchgenommen wurde, brach sein Glaubensgebäude vollständig zusammen. Er kann bis heute nicht glauben. Das ist schlimm. Doch die Verantwortung ist hierbei nicht bei den Kindern zu suchen, sondern bei denen, die diese falsche Lehren und diese Lehrpläne entwickeln. Jesu Aussage ist hier treffend:

Mt 18,6 Wer aber einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Anstoß [zur Sünde] gibt, für den wäre es besser, daß ein großer Mühlstein an seinen Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde. 7 Wehe der Welt wegen der Anstöße [zur Sünde]! Denn es ist zwar notwendig, daß die Anstöße [zur Sünde] kommen, aber wehe jenem Menschen, durch den der Anstoß [zur Sünde] kommt!

Ich muss selber auch gestehen, dass mir dieses naturwissenschaftliche Gebiet einfach nicht liegt. Gut, dass Du und die anderen Schreiber, wie Annabel und Christina, die einfach mehr Ahnung haben, hier darüber aufklären. Naturwissenschaftlich bin ich einfach eine Null. ?(
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Freitag, 16. Oktober 2015, 19:02

Ja, das stimmt. Die Kinder werden frühzeitig in der Schule beeinflußt. Es ist übrigens ein inzwischen bekannter Reflex in der Psychologie, das zu glauben, was man als erstes über eine Sache gehört hat. Das prägt sich als Referenzwissen ein und wird verteidigt. Aber auch bei älteren Menschen, die noch keinen Evolutionsunterricht hatten, stellt man ein deutliches Beharrungsvermögen fest, selbst wenn über die Evolution nur ein diffuses Wissen herrscht. Das vorgetragene Argument lautet dann, die Wissenschaft werde es schon wissen. Nein, weiß sie nicht, aber das nachzuprüfen ist ihnen zu mühselig und die Alternative einer kreativen Schaffung durch Gott in 6 Tagen erscheint ihnen sowieso absolut unglaubwürdig. Die Entscheidung ist dann gefallen und das Thema abgehakt. Christen in einer solchen Positon erkennen nicht mal ihre Verantwortung und das sie dazu beitragen, die Bibel unglaubwürdig zu machen.

Nachtrag:

Was die Naturwissenschaften angeht, haben die Evolutionisten leichtes Spiel. Fast alles wird sofort geglaubt wenn es das Wissenschaftslabel erhalten hat.
Das es sich oftmals nur um Vermutungen und Meinungen von Wissenschaftlern handelt, spielt da keine Rolle. Besonders die Historische Geologie ist in dieser Hinsicht ein wahres Sammelsurium an Szenarien, die allerdings lediglich der Phantasie einiger 'Forscher' entsprungen sind. Aber das tut der Glaubwürdigkeit der Geschichtchen keinen Abbruch, geglaubt wird trotzdem.

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Freitag, 16. Oktober 2015, 19:12

Das vorgetragene Argument lautet dann, die Wissenschaft werde es schon wissen. Nein, weiß sie nicht, aber das nachzuprüfen ist ihnen zu mühselig und die Alternative einer kreativen Schaffung durch Gott in 6 Tagen erscheint ihnen sowieso absolut unglaubwürdig. Die Entscheidung ist dann gefallen und das Thema abgehakt. Christen in einer solchen Positon erkennen nicht mal ihre Verantwortung und das sie dazu beitragen, die Bibel unglaubwürdig zu machen


Ja, die Wissenschaft ist zum Ersatzgott geworden. Die Leute glauben alles, man muss es nur oft genug hören, und es muss von einem Professor kommen... :( Damit wird das menschliche Denken zum Gott erhoben und die alte Lüge wiederholt: "Sollte Gott gesagt haben..."

Dazu fällt mir ein guter Vortrag über Charles Darwin, den Verbreiter der Evolutionstheorie, ein, der an dem ganzen Dilemma mit Schuld trägt:



Direktlink: https://www.youtube.com/watch?v=jEHbiElY-LM
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Samstag, 17. Oktober 2015, 17:28

Hallo Tom,

'Charles Darwin' war tatsächlich so ein 'Kulminationspunkt', an dem sich die Wege des Glaubens an Gott und die Wege des Glaubens an den menschlichen Verstand trennten.
Nicht umsonst wird Darwin für meinen Geschmack von seinen Anhängern wie ein Messias gehandelt. Merkwürdig erscheint mir immer wieder, dass Menschen, die sich Christen nennen, eine naturalistische und damit antibiblische Idee in die Bibel hineintragen können und es nicht mal bemerken. Statt Zufall und Selektion wird Gott eingesetzt und mitunter nicht mal das. Aber vielleicht ist es gerade diese Schlichtheit, die dazu verführt, eine einfache Antwort zu akzeptieren.

Was den Vortrag von Liebi angeht. Hmmm, ich hätte schon meine Einwände :)
Beispielsweise das mit der Salinität der Meere. Ich weiß natürlich, dass dies ein kreationistisches Argument ist, bzw. als eines gehandelt wird. Ich habe da aber bezüglich der Gültigkeit so meine Zweifel. Falls Interesse besteht, kann ich das an anderer Stelle mal ausführen?

11

Mittwoch, 3. August 2016, 17:59

Ja, die Wissenschaft ist zum Ersatzgott geworden. Die Leute glauben alles, man muss es nur oft genug hören, und es muss von einem Professor kommen... :( Damit wird das menschliche Denken zum Gott erhoben und die alte Lüge wiederholt: "Sollte Gott gesagt haben..."
Wenn es denn auch Wissenschaft im eigentlichen Sinne wäre...

Würde das Bildungssystem Schülern und Studenten eigenständiges Denken beibringen, der Naturalismus müsste um sein Überleben kämpfen.

Zum Wert unserer Schulen äußerte sich der Schriftsteller Reiner Kunze mal: „Unwissende damit ihr / unwissend bleibt / werden wir euch / schulen“

12

Donnerstag, 4. August 2016, 13:26

Von kreationistischer Seite kommt des Öfteren die Empfehlung, sich durch Begehung von Aufschlüssen ein eigenes Bild über die wahren geologischen Verhältnisse zu machen.

Sogar zufällig kann man Beobachtungen machen, die den von der Historischen Geologie behaupteten riesigen Zeiträumen widersprechen. Vor Jahren ging ich mit meiner Frau über einen Strandabschnitt östlich von Boulogne sur Mer. Ich hielt zwar immer nach Besonderheiten Ausschau, etwa nach Fossilien. An dem betreffenden Tag sah ich aber am Strand ein Stück Kreide liegen, in dem eingeschlossen war ein Stück Holz zu sehen. Das Holzstück musste von Kreide umhüllt worden sein, als sich die Kreide noch im plastischen Zustand befand.

Ich beging seinerzeit den Fehler, den Fund nicht in einen geschlossenen Raum, sondern in unserem Garten aufzubewahren. Das umhüllte Stück Holz war jedenfalls seinerzeit noch brennfähig, vermoderte aber dem Wetter ausgesetzt nach und nach. Doch die Möglichkeit, das Holz datieren zu lassen, hätte noch lange bestanden. Was ich leider unterließ.

Amerikanische Kreationisten haben vergleichbare Funde mittels dem M C14-Verfahren datieren lassen. Das ermittelte Alter lag bei ca. 40.000 Jahren. Kreideschichten wie auf Rügen, Dover oder Beachy Head werden auf sechzig Millionen Jahre und älter geschätzt.

Obwohl das ermittelte C14-Alter dem wirklichen Alter weit näher ist als das der Kreide unterstellte Alter, ist auch das C14-Verfahren alles andere als zuverlässig. Mal lese dazu das Buch “Der C14-Crash” von Christian Blöss und Hans-Ulrich Niemitz.

Wer sich mit Datierungen beschäftigt, sind die z.T. erheblichen Differenzen bei Probenuntersuchungen unter Verwendung verschiedener Datierungsmethoden bekannt.
In der Antarktis zum Beispiel differierten die ermittelten Alter ein und derselben Formation zwischen 400 Millionen Jahren und 1.550 Millionen Jahren (letztere ermittelt mit der U/Pb-Methode ).* Dieser Befund ist selbstverständlich nur beispielhaft. Abweichungen in ähnlichem Umfang gibt es viele. Natürlich versucht man diese zu erklären, und das gelingt meist auch - verbal.

U-Pb-Zirkondatierungen stehen oft im Widerspruch mit den angenommen Alter der Gesteine, denen die Zirkonkristalle entstammen. Im Grunde sind nur solche Datierungen sicher, die mit geschichtlichen Ereignissen korreliert werden können. In Frage kommen hierfür - mit Einschränkungen - die Dendrochronologie und die C14-Methode.

*) Roland, N.W.: The boundary of the East Antarctic craton on the Pacific margin. In: Geological Evolution of Antarctica. Cambridge 1991, S. 163.

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13

Donnerstag, 4. August 2016, 14:22

Würde das Bildungssystem Schülern und Studenten eigenständiges Denken beibringen, der Naturalismus müsste um sein Überleben kämpfen.


Heute wird nicht mehr Wissen vermittelt, das zum Erlernen eines Berufes dient, sondern im großen Maß Ideologie unterrichtet. Unsere industriellen Firmen und Betriebe klagen regelmäßig darüber. Sie finden immer weniger qualifizierte Jugendliche für ihre Stellen als früher. Man merkt es auch an der Degeneration der deutschen Sprache. Lest auch mal YouTube- und Facebook-Kommentare durch. Die vielen Rechtschreibfehler, die man dort findet, zeugen davon, dass den Kindern nur noch die nötigsten Rechtschreibregeln erklärt werden. Stattdessen werden sie in der Schule zu politisch-korrekten, links-grün versifften Gutmenschen getrimmt. Natürlich wird ihnen auch die Deutsche Kollektivschuld eingebläut, die entartete Sexualität als mustergültig dargestellt und die Loyalität zur Staatsführung indoktriniert. Und wehe, einer tanzt aus der Reihe! :..naughty..: Diesen Eindruck habe ich... Vielleicht bin ich hier auch im Irrtum, lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.
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14

Donnerstag, 4. August 2016, 17:22

Lieber Tom, das Thema Rechtschreibung hängt eng mit Sprache zusammen, und ohne korrekte Sprache kein differenziertes Denken. Das fand ich übrigens eine sehr treffende Erkenntnis aus dem Neomarxismus- Vortrag von Br. Thomas Jettel, der die absichtliche Vernachlässigung von Grammatikunterricht in der Schule als neomarxistisches Konzept betonte. Wer nicht mehr strukturiert lesen und schreiben lernt, kann nicht mehr gut selbstständig denken und ist besser manipulierbar! Evil_Smiley
Signatur von »Annabel66« MARANATHA!

Denn suche ich jetzt Menschen zufrieden zu stellen oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, so wäre ich Christi Sklave nicht. (Gal 1,10) // ...sondern so, wie wir von Gott bewährt worden sind, mit dem Evangelium betraut zu werden, also reden wir, nicht um Menschen zu gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft. (1. Thess 2,4)

15

Montag, 12. September 2016, 12:45

Zitat

Im Grunde sind nur solche Datierungen sicher, die mit geschichtlichen
Ereignissen korreliert werden können. In Frage kommen hierfür - mit
Einschränkungen - die Dendrochronologie und die C14-Methode.
Hallo Herve,

die ursprüngliche Eichung der C-14 Methode mittels der Dendrochronologie hat ja das Manko, dass Bäume im Höchst-und Einzelfall nur einige tausend Jahre alt werden. Also greift man zu dem Trick der vergleichenden Einpassung von Baumringmustern und Parallelisierung der Zeit mittels Holzmaterialien vergangener Bauttätigkeiten bzw. Holzfunden aus stratigrafisch bereits festgelegten Zeiträumen, um den brauchbaren Zeitrahmen einer C-14 Datierung zu erweitern. Eine zweifelhafte Angelegenenheit, denn man greift bei dieser Art Eichung auf angenommene Zeiträume zu, die nur Sinn machen, wenn die zugrundeliegende Theorie einwandfrei ist. Genau hier setzt dann der Glaube an die 'Wissenschaftlichkeit' der Methodik von Altersbestimmungen an, deren Grundlagen letztlich auf Spekulation und Hypothesen beruhen.

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