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49

Donnerstag, 9. Februar 2017, 14:19

Auf das, was ich geschrieben habe.

Kann ich mich rühmen, weil ich Gottes Kind bin? Ist es mein Verdienst? Ist es nicht Gottes unendliche Liebe und Gnade? Und als Kind Gottes möchte ich von meinen Vater gelehrt werden. Ja, ich möchte dass Er mich formt nach Seinen Willen. Und ja, der Weg ist schmal, aber das ist der einzige Weg, der zum Ziel führt.
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Psalm 143,10

50

Donnerstag, 9. Februar 2017, 14:27

Ach lieber Tom! Du verstehst mich falsch… Habe ich behauptet, dass Du hart bist? Nööö!!! Im Gegenteil, darum habe ich Deine Worte zitiert:

Zitat

Nun, wer einen Schuldigen sucht, braucht bloß in den Spiegel zu schauen. Während die Schwärmer und Liberalen in ihren Gefühlsduseleien verharren, stelle ich fest, dass gerade bei denen, die die Erkenntnis noch haben, die Liebe verloren geht. Ich habe persönlich nichts gegen eine aufrüttelnde Predigt, aber man kann die Menschen (auch die, die fälschlicherweise glauben, dass sie Christen sind) nicht mit harten Worten motivieren, so wie z. B. Petrus einem feindlichen Knecht das Ohr abgehauen hat. Wahrheit ohne Liebe tötet. Gerade bei den Konservativen höre ich zwischen den Zeilen immer "Ich danke dir Gott, dass ich nicht so bin wie die anderen."


:..sunny..:
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Tom_Admin

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51

Donnerstag, 9. Februar 2017, 14:42

Ok. :)

Also an meinem früheren Arbeitsplatz konnte nur der Überleben, der hart war. Das Arbeitsklima war sehr rau, aber es war gleichzeitig auch herzlich. Man musste sich zur Wehr setzen können, denn sonst ging man gnadenlos unter. Dort wurde mit Kritik nicht gespart und es konnte schon einmal das ein- oder andere heftige Wort fallen. Manchmal muss man hart sein und Gleiches mit Gleichem vergelten. Auch ein Vater muss seine Kinder manchmal hart anfassen, wenn Worte und Geduld erschöpft sind. Gott kann uns manchmal auch hart und schwer züchtigen!
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52

Donnerstag, 9. Februar 2017, 14:59

In der Welt geht sehr hart zu, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Hat Jesus uns gesagt, dass wir so sein sollen wie diese Welt?
Ist nicht gesagt worden?:

Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! 2 Denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welchem Maß ihr meßt, wird euch gemessen werden.
Matth 7,1-2

Hast Du wirklich ein Vaterbild, der hinter uns steht mit der Rute?
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53

Donnerstag, 9. Februar 2017, 15:14

Hast Du wirklich ein Vaterbild, der hinter uns steht mit der Rute?


Nein, also ich glaube an keinen himmlischen Polizisten, der nur darauf wartet uns strafen zu können. :..cop..: Aber es geschehen auf der Welt teilweise ganz, ganz schlimme Dinge, und auch diese hat Gott zugelassen! Gott steht zwar nicht hinter dem Bösen, aber er lässt es zu! Das kann manchmal unglaublich schwere Dinge, Nöte und Schmerzen beinhalten. Und das ist teilweise sehr erschreckend! Natürlich sind wir Sünder und Gott ist Gott! Wir haben letztendlich nichts anderes verdient als die ewige Verdammnis. Aber die Feststellung ist durchaus richtig, wobei die "Theodizee-Frage" offen bleibt. Das Trostvolle daran ist jedoch, dass Gott selber in Jesus Christus noch schwerer gelitten hat.
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54

Donnerstag, 9. Februar 2017, 15:18

In der Welt geht sehr hart zu, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Hat Jesus uns gesagt, dass wir so sein sollen wie diese Welt?


Nein, wir sollen nicht so sein wie die Welt...
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55

Donnerstag, 9. Februar 2017, 15:26

:)

Weißt Du lieber Tom, als Kind Gottes lebte in eine Zeit in einen Land, wo Christen verfolgt wurden. Manchmal denke ich, dass Gott es erlaubt, damit die Christen aufhören gegenseitig zu kritisieren und niedertrampeln und dass sie endlich anfangen gegenseitig zu ermutigen in Glauben und Treue auszuharren. Auch in den schwierigsten Zeiten verlässt uns Jesus nicht! Darauf können wir vertrauen!
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56

Donnerstag, 9. Februar 2017, 17:32

Es ist schon so, dass Christen auf der Hut sein müssen. Falsche und irrige Lehren sollten abgewehrt werden, damit sie nicht im Geist Fuß fassen können. Darin besteht ja das Dilemma, das die Christenheit zu sehr viel Falschem verführt wurde.
Da ist Abgrenzung sicher nötig und Abgrenzung erfolgt mit Worten, die zwar eindeutig, aber natürlich nicht verletzend sein sollten. Es existiert also von schon der Sache her eine gewisse Abwehrbereitschaft. Genau wegen diesem Aspekt ist es ausgesprochen wichtig, im persönlichen Zeugnis das wiederzuspiegeln, was Christus von seinen Nachfolgern erwartet. Eine Demut, die berücksichtigt, das wir alle nur Menschen sind und eine Sanftmut, die bedenkt, dass die richtigen Worte heilsam sein können.

57

Donnerstag, 9. Februar 2017, 19:10

Lieber Karyopse!

Da bin ich auch eine Meinung mit Dir.

Wie erkenne ich aber die falsche Lehre? Seit fast 50 Jahre habe ich mein Leben Gott gegeben, und führte mich in diesen Zeit durch Tiefen und Höhen. Am Anfang habe ich nicht hinterfragt, was mir gelehrt wurde. Ich wuchs in eine sehr, sehr strenge Gemeinde auf. Gesetzlichkeit ist ein mildes Wort um es zu beschreiben, manche Pharisäer wären richtig neidisch geworden.... Aber trotz allem, und trotz eigener Fehltritte liebte ich mein Vater und Jesus. Ich „kannte“ die Bibel, aber nicht so, wie ich es später dann betend doch erforscht habe. Mir wurde klar, wenn nur eine Gedanke nicht den Wahrheit identisch war, muss ich meine Meinung von Gott korrigieren lassen. Und oft war es „die kleine Jota“ die ich übersehen hatte.

Jesus warnte uns auch von falschen Propheten und Lehren. Aber die falsche erkenne ich, wenn ich das Wahre kenne. Jesus hat kein Wellnes Evangelium verkündet, sondern ein rettende Evangelium. Er gab sein Leben für uns, und er will unsere Leben 100% haben. Es ist kein billige Gnade, auch wenn wir weder bezahlen, noch dazuzahlen können. Gott zu lieben vom ganzen Herzen, von ganze Seele und von ganze Kraft ist das, was uns Gott geboten hat. Das ist 100%! Er gibt sich nie mit halbherzigen Sachen zufrieden. Falls hier eine Verfolgung käme, wie viele blieben dann auch noch standhaft im Glauben (Ich wünschte, es wären sehr viele)? Aber das weiß nur Gott. Ja, der Weg ist schmal, und es war schon immer schmal und wird auch nicht breiter.

Wir können mit Petrus rufen:

Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens. 69 Und wir haben geglaubt und erkannt, daß du der Christus (der Messias), der Sohn des lebendigen Gottes bist!
Joh 6,68
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58

Freitag, 10. Februar 2017, 13:33

Hi Liora,

nun bin ich doch beeindruckt, denn fünfzig Jahre Christ ist schon fast ein ganzes Leben. Ich dachte, du seist noch ein junges Fräulein. Smile_Smiley

Wie erkenne ich die oder eine falsche Lehre? Damit plag ich mich ehrlichgesagt immer wieder rum und komme oft nicht zu einer abschließenden Entscheidung. Manches muß also offen bleiben - vorerst jedenfalls.
Da ich über eine gewisse Geduld verfüge, fällt es mir nicht schwer, offene Frage unbeantwortet zu lassen und darauf zu vertrauen, das sich der richtige Zeitpunkt schon ergeben wird.
Meine Idealvorstellung ist sowieso der einfache Gläubige, der sein Vertrauen in Gott legt, auch ohne schwergewichtige theologische und exegetische Verrenkungen machen zu müssen.
Natürlich muß man sich gerade in unserer Zeit auch orientieren und den biblischen Kompaß beibehalten, aber manchmal ist alles zu kompliziert, um es wirklich eindeutig und zweifelsfrei auflösen zu können.
Die eigentliche Essenz eines geistigen Wachstums ist glauben, glauben, glauben, dann kann Gott sein Wort und seinen Geist wirksam werden lassen.

59

Freitag, 10. Februar 2017, 15:29

Lieber Karyopse!

Danke. Smile_Smiley

Ähnlich denke ich auch. Oft werden einfache Wahrheiten überkompliziert, anderseits wiederum bestimmte komplexe Themen zu sehr vereinfacht. Wir sollten auch mal ehrlich sagen können: „Ich weiß es nicht…“. Was für uns relevant ist, hat Gott uns offenbart, Er wird aber die menschliche Neugier nicht immer beantworten. Wir sind Kinder Gottes, und auch unsere Beziehung zu Vater sollte so bleiben. In Seine Hände sind wir und können voll vertrauen. Er ist nicht nur unserer Vater, sondern der Almmächtige Gott und aus Seinen Händen könnte uns niemals jemand herausreisen. Dort sind wir – egal was kommen mag – vollständig geborgen. Darum ist der einzige Weg 100% unsere Leben Ihn anvertrauen. Nicht mein Wille, sondern Sein Wille ist maßgebend, nicht mein Weg, sondern Sein Weg führt uns zum Ziel.

Als wir mit meinem Mann anfingen Gottes Wort zu studieren, war es für uns unerlässlich immer im Kontext zu lesen. Oft werden nämlich Bibelverse aus der Kontext gerissen um die eigenen Meinung zu unterstreichen. Es braucht viel Zeit, aber diese Zeit ist außerordentlich gesegnete Zeit und ich habe noch sehr viel zu lernen. Die Geschwister aus Beröa haben auch an Hand der Schriften überprüft ob das was Paulus Ihnen lehrte, wirklich so ist, wie es geschrieben wurde. Und Paulus war nicht beleidigt, sogar nennt der Schrift sie edel gesinnt. Und damals könnte die „Schriften“ nur das AT bedeuten, denn das NT wurde später verfasst. Und es ist auch unsere Aufgabe zu prüfen an Hand der Bibel, ob eine Lehre wir annehmen dürfen oder nicht. Aber das alle wichtigste ist: Beten dabei und Gottes Geist offenbart uns das Gelesene.

Daran erkennen wir, daß wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote befolgen. 3 Denn das ist die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten, und seine Gebote sind nicht schwer.
1Joh 5,2-3

Sei gesegnet!
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Psalm 143,10

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