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Tom_Admin

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1

Samstag, 18. Juni 2016, 20:05

Verachtendes Rechtskomiteeverfahren Gemeinschaftsentzug der Zeugen Jehovas Live & ungeschn.

Original Rechtskomiteeverfahren oder Ausschluss verfahren eines Aussteigers der Sekte der Zeugen Jehovas. Wachtturm Gesellschaft - Umgang mit Kritikern.
In dieser original Aufnahme wird ein Zeuge Jehovas von 3 Ältesten gem. dem Verfahren der Sekte verhört, und ausgeschlossen. Es zeigt deutlich die Vermessenheit und selbstgerechte Haltung der Sekte sehr deutlich. Eigentlich sollte das Verfahren nach wenigen Minuten beendet werden ohne dem Angeklagten sein Fehlverhalten nachzuweisen. Aber der Angeklagte schlägt sich wacker.

Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
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2

Dienstag, 21. Februar 2017, 09:53

Warum ist dies ein verachtendes Rechtskommiteeverfahren? Worin besteht die Verachtung?
Wenn jemand einen Einbruch begeht und diesen gesteht, dann spielen seine persönlichen Motive keine Rolle bei einer Gerichtsverhandlung, sie würden sich unter Umständen nur auf das Strafmaß auswirken.
Bei den Zeugen ist das 'Strafmaß' für diese symbolische Handlung einer 'Fremdtaufe' festgelegt - der Ausschluß.
Das muß diesem Kandidaten klar gewesen sein. Hier geht es nicht um das, was jemand als persönliche Wahrheit eruiert hat und um Beweis und Gegenbeweis, es wurde erkenntlich und bewußt gegen eine formale Anforderung, die die Zugehörigkeit regelt, verstoßen.
Die Zeugen konnten gemäß ihrer eigenen Statuten gar nicht anders handeln.
Der Ausschlußgrund wurde vollzogen und erlangte damit Wirksamkeit. Gültig sind innerhalb der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas deren Regeln und damit wird es zu einer innergemeinschaftlichen Angelegenheit.
Die Forderung ihm zu beweisen, dass er im Unrecht sei, findet auf einer ganz anderen Ebene statt und hat tatsächlich nichts in diesem Verfahren zu suchen. Das wäre so als wenn man vor Gericht, das entsprechende Gesetz, gegen das man vorstoßen haben soll, mit dem Richter diskutieren möchte, weil man es für falsch hält. Das wird nicht klappen und folgerichtig haben die Zeugen im Rechtskommitee dies nicht zugelassen.
Er hat sich entschieden, etwas gegen die Vorschriften der Zeugen zu unternehmen, von dem er wußte, zu welchen Konsequenzen dies führt.
Seine persönliche Logik, die anscheinend nicht ausreichend differenzieren kann, hat ihm da einen Streich gespielt. Da muß er nicht so tun, als sei ihm Unrecht geschehen.

Übrigens ist es eine Straftat, solche nichtöffentlichen Gespräche mitzuschneiden. Das ist eindeutig im StGB §201 geregelt und kann dort nachgelesen werden.

Natürlich ist mir bewußt, das gegenüber Zeugen Jehovas häufig zweierlei Maß angewendet wird und manche sie regelrecht hassen. Aber auch das gehört zur Gerechtigkeit, die wir üben sollen, dass man Menschen fair beurteilt, indem man die gleichen Maßstäbe anlegt, wie sie für alle gelten sollten.

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