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Samstag, 10. August 2013, 18:01

Ne' kleine Pause beim Arbeiten muß auch mal sein. ;)

Mir fiel noch ein Buch ein, dass ich hier empfehlen könnte. Habe ich mir vor Jahren mal zugelegt und ehrlich gesagt nicht alles darin ganz verstanden..... manche Beiträge waren für mich etwas seeehr wissenschaftlich, aber du Burkhard könntest das wahrscheinlich alles besser nachvollziehen als ich. In dem Buch kommen 50 Wissenschaftler zu Wort, die alle einen Doktortitel tragen und aus den unterschiedlichsten Fachgebieten sind..... Zoologen, Biologen, Physiker, Chemiker, Mathematiker, Genetiker, Meteorologen, medizin. Forscher und Ingenieure und u. a. auch Geologen.....es geht dort also auch um die Altersbestimmung. Alle diese Wissenschaftler (und es gibt noch wesentlich mehr von der Sorte) gehen von einer jungen Erde aus und begründen ihre Ansichten diesbezüglich....auch die Geologen.

http://www.lehmanns.de/shop/naturwissens…ie-akte-genesis

Ich bin ja nun nur ein absolut wissenschaftlicher Laie. Ich kann mich im Grunde nur auf die Aussagen anderer Leute stützen, die wissenschaftlich gebildeter sind als ich. Wenn es da unterschiedliche Ansichten gibt - wie es in diesem Fall des Alters der Erde ja ebenfalls ist - dann wüßte ich jetzt für mich keinen vernünftigen Grund, warum ich den einen, die von einer alten Erde ausgehen, unbedingt mehr Glauben schenken sollte, als den anderen? Also, so sehe ich das für mich persönlich. Aber das muß nun jeder für sich selbst entscheiden. Wie gesagt, ich persönlich kann das alles selbst nicht nachprüfen. Ich muß es glauben, entweder das eine oder das andere.

Und ich denke nun nicht, dass die einen Wissenschaftler unbedingt schlauer sind als die anderen, ich glaube, es hat andere Gründe, weshalb die da bei ihren Überlegungen und Forschungen zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen und die haben nichts direkt mit wissenschaftlichen Tatsachen zu tun.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Christina« (10. August 2013, 18:43) aus folgendem Grund: Ausdruck


Burkhard

unregistriert

34

Sonntag, 11. August 2013, 13:13

Zitat aus Deinem letzten Posting, Christina:

"Wenn es da unterschiedliche Ansichten gibt - wie es in diesem Fall des Alters der Erde ja ebenfalls ist - dann wüßte ich jetzt für mich keinen vernünftigen Grund, warum ich den einen, die von einer alten Erde ausgehen, unbedingt mehr Glauben schenken sollte, als den anderen?"

Die evangelikale Studiengemeinschaft Wort und Wissen geht ganz entschieden von einem kurzen Erdalter aus, weil es sich aus der Genesis zwangsläufig ergibt, und die Bibel für die Forscher von W+W höchste Autorität besitzt.
Dabei macht W+W aber immer deutlich, dass die zumindest meisten Befunde für eine alte, ja sogar sehr alte Erde, und für ein noch erheblich älteres Universum sprechen.
Am jungen Erdalter wird in erster Linie aus Glaubensgehorsam festgehalten, und nicht, weil man für eine junge Welt Belege anführen könnte, die in der Fachwelt Akzeptanz finden könnten. Wobei in letzterer sogar bestritten wird, dass es überhaupt Befunde gibt, die zumindest zu einer jungen Erde passen könnten. Letzteres wird meines Wissens nur innerhalb der evangelikalen, Teilen der hinduistischen und der islamischen Glaubenswelt diskutiert, während insbesondere die römisch-katholische Kirche längst jeden Zwist mit der etablierten Naturwissenschaft ad acta gelegt hat.
Man muß hier deutlich unterscheiden: Was nehme ich aufgrund vorgefasster Glaubensansichten als wahr an, und für was gibt es die besten evidenzbasierten Befunde. Das eine mag innerhalb des Glaubens akzeptabel, oder sogar geboten sein. Die naturwissenschaftliche Evidenz wird davon aber nicht berührt.
Jeder kurze Blick auf die imposanten Kalksteinfelsen der Schwäbischen Alb macht deutlich, dass die Welt zumindest den Anschein hat, als sei sie sehr, sehr alt. Dass ein ALLMÄCHTIGER GOTT selbstverständlich eine Welt erschaffen haben kann, die zwar sehr alt erscheint, es aber in Wirklichkeit nicht ist, dürfte jedem hier klar sein.

Das von Dir empfohlene Buch ist leider nicht mehr erhältlich. Ich gehe aber davon aus, dass auch in diesem der eklatante Denkfehler begangen wird, die verschiedenen Ebenen (Glaubensgehorsam versus empirischer Evidenz) miteinander zu verwechseln. Gerade im Disput mit Ungläubigen ist das aber höchst abträglich, weil es leicht durchschaut wird, und die eigene Glaubwürdigkeit untergräbt.

35

Sonntag, 11. August 2013, 14:36

PS: Ja, das Buch gibt es wohl neu nicht mehr zu kaufen. Es wird wohl auch nicht neu verlegt werden, da der Verlag keine eigenen Produkte mehr herausgeben wird, wie ich jetzt erst gelesen habe: http://www.schwengeler.ch/wFactum_de/dow…f_SV_072007.pdf

Ich habe aber beim Googeln hier noch ein paar gebraucht angebotene Exemplare gefunden: http://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Ang…ie+Akte+Genesis

Burkhard

unregistriert

36

Sonntag, 11. August 2013, 14:51

Herzlichen Dank! Smile_Smiley

37

Montag, 12. August 2013, 18:45

Ich habe mir heute den von Tom empfohlenen Vortrag von Roger Liebi:

Eiszeit, Mammute, Höhlenmenschen und die Bibel
http://www.sermon-online.de/search.pl?la…y=0&play=0&tm=2

auf einen Stick übertragen und beim Arbeiten angehört. Ich finde den wirklich sehr, sehr interessant. Einiges davon hatte ich auch schon mal anderswo gehört bzw. gelesen, manches war für mich aber auch neu. Vielleicht findet sich hier ja auch eine mögliche Erklärung für die imposanten Kalksteinfelsen mit Fossileinlagerungen der Schwäbischen Alb? Also ich könnte mir gut vorstellen, dass solche Gebilde durch die gewaltigen auch tektonischen Umbrüche während und nach der Flut entstehen konnten und dafür keine riesigen Zeiträume nötig waren. Aber auch manches andere in dem Vortrag war sehr interessant.

Michael EsoChrist

unregistriert

38

Montag, 27. Januar 2014, 16:51

Wer sich noch ein bisschen über meine satirischen Eulenspiegeleien echauffieren X( möchte (und viel Zeit hat), kann sich mal folgenden Blog ansehen:

http://www.theologie-naturwissenschaften…-hemminger.html

Hansjörg Hemminger ist dabei nicht irgendwer. Er ist wahrscheinlich eine der zentralsten Figuren in der EKD, wenn es um die theologische Akzeptanz der darwinistischen Evolution in der evangelischen Kirche geht, - ebenso wie den Kampf gegen den biblischen Kreationismus. (Hansjörg Hemminger ist der "Weltanschauungsbeauftragte" der württembergischen Landeskirche, und arbeitet für die "Glaubenskongregation" der EKD, die EZW - evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen.)

Im weiteren Verlauf des Blogs (es geht um das Dauerthema Evolution versus Kreation) vertrete ich nicht nur meine eigene Position (unter meinem echten Namen Michael Seeber), sondern auch die eines typischen radikal-evolutionsgläubigen EKD-Wischiwaschichristen (erneute Verwendung des Pseudonyms "Burkhard Jälich"), sowie einer engagiert-kämpferischen wiedergeborenen Christin, die sich "Stefanie Kampenhausen" nennt, und für ihre weltanschauliche Position ebenso idealtypisch sein dürfte.
Auch hier mache ich aber am Ende deutlich, dass ich - gewissermaßen als advocatus diaboli - auch gegensätzliche Positionen argumentativ bestmöglich SELBER vertreten habe, wobei ich natürlich gewisse Übertreibungen besonders liebe. Ich halte das Erschaffen fiktiver Persönlichkeiten im Netz zu demonstrativen Zwecken für okay. Erst recht dann, wenn man es hinterher selber unaufgefordert klarstellt. Aber diese Meinung müsst Ihr nicht teilen. Manchen Leuten fällt es eben schwer, über sich selber zu lachen. Mir nicht. Am liebsten verarsche ich nämlich mich SELBER. Happy_Smiley (Auch dazu finden sich einige humorvoll-provokante statements in dem Blog.)

Wer mir dazu noch einmal ordentlich die Leviten lesen möchte :cursing: , kann das gerne über meine berufliche Emailadresse m.seeber@vogelsbergklinik.de tun. Ob ich mich bemüßigt sehe, das dann auch unbedingt zu beantworten, ist eine andere Frage.
Ansonsten ist zu dem Thema hier m.E. genug gesagt.

39

Freitag, 14. April 2017, 08:54

Hab mal in dieses alte Thema reingeschaut und möchte ein zwei Gedanken dazu ergänzen:

Zitat

Aber ganz ernsthaft: Selbst dann, wenn man sich auf diesen radikalen, von Christina hier vorgestellten Skeptizismus einlässt, bleibt immer noch das Problem, wie T-Rex ein Zeitgenosse von Cheops und Gilgamesch gewesen sein kann, und wie das gewaltige Kalksteinmassiv der Schwäbischen Alb (das durch und durch mit Fossilien durchsetzt ist) während des einen Sintflutjahres (ca. 2369 v.Chr.) oder der Zeit danach AUF NATÜRLICHEM WEG entstanden sein kann.


Bildung von Kalksteinen und Fossilierunginhalt begannen nicht erst nach der Sintflut, sondern seitdem das Todesurteil die gesamte Schöpfung umfasste. Das katastrophale Ereignis der Sintflut hatte diverse Konsequenzen auf und für die Gestaltung der Erdoberfläche. Gebirgsbildung und Kontinentalverschiebungen scheinen die unmittelbaren Folgen gewesen zu sein. Hebungen, Senkungen und Verschiebungen müssen nicht zwangsläufig langsam verlaufen. Es sind dynamische Prozesse, die beschleunigt ablaufen können, wenn eine Einwirkung entsprechender Kräfte auftritt. Ein sich hebendes Kalksteinmassiv, welches submarin entstanden ist, im Zusammenhang mit den ablaufenden Wassern der Sintflut, erklärt schon einiges der offenstehenden Fragen.

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