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Montag, 24. April 2017, 11:12

Hallo Karyopse,

noch ein paar Gedanken meinerseits:

Zitat

Wie kann damals etwas schöpfungsmässige Ordnung bedeutet haben und heute nicht mehr? Müßte man dann nicht von kulturmäßiger Ordnung sprechen, denn schöpfungsmässige Ordnung ist fixiert und kann durch zeitlichen Wandel von Sitten nicht aufgelöst werden?


Peters/Schwengeler sprechen ja auch von kulturmäßiger Ordnung, in der eben damals die schöpfungsmäßige Ordnung ihren Ausdruck fand. So habe ich sie jedenfalls verstanden. In anderen Kulturen und zu anderen Zeiten, kann aber die schöpfungsmäßige Ordnung z. B. anderen Ausdruck finden als damals in Korinth.


Hallo Christina,

Peters/Schwengeler machen ja folgendes: Sie unterteilen die schöpfungsmäßige Ordnung in zwei Teile. Den ersten Teil erklären sie für unveränderlich, den zweiten Teil (kulturbedingte Anwendung) für zeitlich auf die damalige Zeit beschränkt.
Damit machen sie nichts anderes als den Grund, nämlich die Darstellung einer geistigen Hierarchie, von der Symbolik zu trennen. Hier wäre die Frage zu klären, ob man das machen darf oder aus biblischer Sicht als unzulässig anzusehen ist.

Zitat von »Christina«


Die Kopfbedeckung hat meiner Ansicht nach deshalb Zeichencharakter, weil sie in anderen Kulturen und zu anderen Zeiten durchaus z. B. das genaue Gegenteil von Unterordnung bedeuten könnte. Vielleicht (das ist jetzt fiktiv), gibt es ja irgendwo auf der Welt ein Volk, bei dem nur der oberste Boss eine Kopfbedeckung tragen darf, als Zeichen seiner Überlegenheit und Vorrangstellung. Dann wäre es doch unsinnig, den Frauen in diesem Volk aufgrund von Korinther zu sagen, dass sie beim Beten ein Kopftuch tragen sollten. Ich hoffe, du verstehst, was ich meine.


Ja, jede Kultur ja ihren eigenen 'Zeichenvorrat', um es mal so zu bezeichnen, dennoch bedeutet dies nicht, dass man sich, falls man zur Gemeinde Christi gehören möchte, nicht über die Zeichen verständigen könnte, die für das Christentum von Bedeutung sind.
Viele Kulturen kennen auch das Kreuz als Symbol des Christentums nicht, nehmen es aber an, sowie sie Christen werden.

Zitat von »Christina«



Das Kopftuch, das z. B. muslimische Frauen ständig tragen müssen, wenn sie das Haus verlassen, wird in unserer westlichen Kultur als Unterdrückungszeichen der Frau wahrgenommen. Wenn nun ein Ungläubiger in eine christliche Versammlung kommt und dort Frauen mit Kopftuch sieht, welche Assoziationen würde das bei diesem möglicherweise hervorrufen? Das ist es, was Peters/Schwengeler zu vermitteln versuchen. Wenn ein Zeichen nicht mehr verstanden wird oder was noch schlimmer ist, sogar mißverstanden wird, dann hat es seine Bedeutung verloren. Denn ein Zeichen ist ja dazu da, dass es verstanden werden soll.


Peters und Schwengeler behaupten ja, dass das Gewissen abhängig sei von der jeweiligen Sozialisation und damit auch das Verständnis zeichenhafter Symbolik. Aber das ist zu kurz gedacht, denn wir erfahren aus der Bibel, dass das Gewissen einer christlichen, einer göttlichen Schulung bedarf und wir nicht da stehen bleiben dürfen, was uns 'angeboren' wurde oder wir mit der 'Muttermilch' beigebracht bekommen haben. Die geistigen Dinge der Bibel erfahren wir durch ein Studium der Bibel und dort finden wir dann das was Paulus zu den Korinthern sagt. Wobei allgemein die Auffassung besteht, die biblischen Inhalte sind zeitübergreifend, also auch für uns heute gültig. Von diesem Prinzip wird bei der Kopfbedeckung abgewichen und dafür gibt es Gründe, die allerdings biblisch untersucht werden müßten.
Eine Frage wäre doch auch, wie weit die Kompromißbereitschaft gehen soll, Ungläubigen den Glauben so aufzubereiten, dass er ihrem Verständnis entgegenkommt. Ein beliebtes Argument von Vertretern einer theistischen Evolution lautet beispielsweise, man könne Ungläubigen eine Kurzzeitschöpfung nicht zumuten, das würde sie abschrecken und wer das täte würde die Ausbreitung des Glaubens behindern. Wir haben hier das gleiche Problem, bei einer anderen Fragestellung, die ungleich gravierender ist, aber dadurch das Prinzip des 'Entgegenkommens', also eines Zugeständnisses, deutlich macht. Um dies zu rechtfertigen, bedarf es einer Uminterpretation der Schöpfungswoche und des weiteren Kontextes der biblischen Aussagen, die sich darauf beziehen.
Geistlich gesehen eine Katastrophe, wie immer wenn Anpassungen der Bibel an die Modernität vorgenommen werden. Das Prinzip dürfte also deutlich geworden sein: Übereinkommen einer Verständigung, um Menschen eine Botschaft, die sie nicht verstehen, schmackhaft bzw. plausibel zu machen. Der Preis der dafür zu zahlen ist, lautet Verlust der ursprünglichen biblischen Bedeutung und deren geistiger Inhalt.
Dazu gesellt sich ein psychologischer Effekt, der dann auftritt, wenn doch ein kognitiver Konflikt empfunden wird: Das für unwichtig erklären! Was nicht wichtig ist, kann ignoriert oder beiseite geschoben werden. Da braucht man nicht drüber reden, basta! Oder es wird zur Gewissensentscheidung erklärt, wie dies auch Peters/Schwengeler zu lesen ist. Leider ein weitverbreitetes Manöver, um Konflikten und Dissonanzen vorzubeugen, aber eben auch wahrheitsverschleiernd, was von vielen geistig gesinnten Brüdern schon mit Bedauern festgestellt wurde.

Zitat von »Christina«


Zitat

Die Gültigkeit zeichenhafter Symbolik muß, wenn Peters/Schwengeler mit ihrer Limitierung auf damalige Zeiten recht haben, auch für andere Symbolik zutreffen. Beispielsweise die Eheschließung als Symbolik der Zusammengehörigkeit. Heute ist es üblich auch so (ohne Trauschein) zusammen zu leben. Das beanstandet im Grund niemand mehr. Brauche ich als Christ diesem Brauch nicht mehr folgen, weil das Gewissen sich unter dem Einfluss kultureller Prägung anders zeigt als damals?


Bei der Ehe im biblischen Sinn geht es ja um „Verbindlichkeit“, nicht nur um Symbolik. Die ist bei einer Ehe ohne Trauschein nicht gegeben. Aber wie man diese Verbindlichkeit nun herstellt, hat sicher zu verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Kulturen auch verschiedenen Ausdruck gefunden. In unserer heutigen westlichen Kultur heiratet man standesamtlich und damit ist man vor dem Gesetz ein Ehepaar mit allen Rechten und Pflichten. Zur Zeit des AT war es sicher der Rabbiner, der diesen Part übernahm. Ich weiß nicht, wie das bei den Indianern ist oder bei anderen Naturvölkern. Doch sicher gibt es dort auch irgendeine Form der "Verbindlichkeit", wie immer die jetzt auch aussehen mag. Das kann eben von Volk zu Kultur unterschiedlich sein.


Ja, Verbindlichkeit, ich hatte dafür den Ausdruck 'Zusammenhörigkeit' gewählt. Ich kenne ja nun viele Paare die sehr lange ohne Trauschein zusammen sind und dies auch weiterhin wollen, weil die Grundlage ihrer Beziehung Liebe ist und nicht die Symbolik. Hier ist Verbindlichkeit genauso zu erkennen, wie bei verheirateten Paaren. Egal welchem Ritus der 'Verbindlichkeit' man kulturell folgt (Landessitten), die Bibel fordert dies meines Wissens ein, sieht also einen Verzicht der Verheiratung mit entspechender Kenntlichmachung (Symbolik) für nicht gegeben. Wenn aber Verbindlichkeit auch bei Unverheirateten gegeben ist und dies gesellschaftliche Akzeptanz erfährt und verstanden wird, kann man dann auf das Heiraten (was ja immer eine Symbolik enthält und sei es in Form einer Urkunde) nach der Bibel verzichten? Die Behauptung lautet ja Zeichen und Symbolik seien kulturell abhängig und damit zeitlich zu sehen. Entspricht es ansonsten der biblischen Richtschnur Symboliken in kulturelle Gegebenheiten einzubetten und sie, falls sich die Kultur ändert, diese aufzulösen? Symbolik mit Verfallsdatum? Ich habe da echte Schwierigkeiten eine solche Möglichkeit anzuerkennen.

50

Montag, 24. April 2017, 16:13

Hallo Karyopse,

vielleicht hast du mich bezüglich der „Verbindlichkeit“ einer Ehe mißverstanden. Ich sehe da durchaus gravierende Unterschiede zwischen einer standesamtlich geschlossenen Verbindung und einer Ehe ohne Trauschein, die eben nicht in dem gleichen Maße verbindlich ist. In einer Ehe ohne Trauschein kann ich meinen Partner z. B. jederzeit verlassen, wenn mir danach ist. Es gibt kein gesetzlich vorgeschriebenes Trennungsjahr, bevor die Ehe aufgelöst werden kann (also Zeit alles noch mal zu überdenken und sich evtl. wieder zu versöhnen). Es kommen ebenso bei einer Trennung keine finanziellen Kosten (Scheidung, Anwalt) auf mich zu. Also alles in allem ist eine Trennung wesentlich einfacher und mit weniger Hürden verbunden. Ich packe einfach meine Sachen und gehe. Das meinte ich, wenn ich schrieb, dass dort die Verbindlichkeit wie bei einer rechtskräftig besiegelten Ehe nicht in demselbem Maße vorhanden ist. Deshalb sehe ich in einer Ehe eben keine Symbolik, sondern es ist wirklich was total anderes als wie das „freiwillige Zusammenleben ohne Trauschein“.

Zitat

Christina: Die Kopfbedeckung hat meiner Ansicht nach deshalb Zeichencharakter, weil sie in anderen Kulturen und zu anderen Zeiten durchaus z. B. das genaue Gegenteil von Unterordnung bedeuten könnte. Vielleicht (das ist jetzt fiktiv), gibt es ja irgendwo auf der Welt ein Volk, bei dem nur der oberste Boss eine Kopfbedeckung tragen darf, als Zeichen seiner Überlegenheit und Vorrangstellung. Dann wäre es doch unsinnig, den Frauen in diesem Volk aufgrund von Korinther zu sagen, dass sie beim Beten ein Kopftuch tragen sollten. Ich hoffe, du verstehst, was ich meine.


Karyopse: Ja, jede Kultur ja ihren eigenen 'Zeichenvorrat', um es mal so zu bezeichnen, dennoch bedeutet dies nicht, dass man sich, falls man zur Gemeinde Christi gehören möchte, nicht über die Zeichen verständigen könnte, die für das Christentum von Bedeutung sind.
Viele Kulturen kennen auch das Kreuz als Symbol des Christentums nicht, nehmen es aber an, sowie sie Christen werden.

Na ja, dein Vergleich hinkt ein bißchen. Du gehst davon aus, dass das Kreuz in diesen Kulturen vorher nicht irgendwie eine andere (gegenteilige) Bedeutung hatte. Wie sähe es aber aus, wenn das der Fall wäre? Ich denke z. B. an Hitler sein Hakenkreuz. Wäre das heute für einen Christen akzeptabel, dieses als Symbol zu wählen, wenn Christus an so einem Kreuz gestorben wäre? Oder würde er damit seinem Umfeld was ganz anderes signalisieren, als er eigentlich möchte?

Zitat

Peters und Schwengeler behaupten ja, dass das Gewissen abhängig sei von der jeweiligen Sozialisation und damit auch das Verständnis zeichenhafter Symbolik. Aber das ist zu kurz gedacht, denn wir erfahren aus der Bibel, dass das Gewissen einer christlichen, einer göttlichen Schulung bedarf und wir nicht da stehen bleiben dürfen, was uns 'angeboren' wurde oder wir mit der 'Muttermilch' beigebracht bekommen haben.


Sicher bedarf das Gewissen einer göttlichen Schulung und wir sollten nicht dabei stehen bleiben, was uns „angeboren“ wurde. Deshalb könnte man die Sache mit dem Götzenopferfleisch auch so betrachten, dass die Leute, die es damals aus Gewissensgründen nicht essen mochten (weil sie das durch die „Muttermilch“ so beigebracht bekommen hatten), noch göttlicher Schulung bedurften, dass dem nun gar nicht schlimm sei, dieses zu essen. Vielleicht sind sie auch irgendwann vom Heiligen Geist dort hingeführt worden. Wir wissen es nicht. Jedenfalls so lange es für sie ein Problem darstellte, sollten sie laut Paulus ihrem Gewissen nach handeln.

Aufs Kopftuchtragen übertragen könnte man durchaus auch sagen: Vielleicht braucht eine Person, die meint, sie müßte dieses tragen, einfach auch nur einer göttlichen Schulung ihres Gewissens, nämlich um zu erkennen, dass dieses wirklich nur Zeichencharakter hatte.

51

Dienstag, 25. April 2017, 15:22

Hallo Karyopse,

vielleicht hast du mich bezüglich der „Verbindlichkeit“ einer Ehe mißverstanden. Ich sehe da durchaus gravierende Unterschiede zwischen einer standesamtlich geschlossenen Verbindung und einer Ehe ohne Trauschein, die eben nicht in dem gleichen Maße verbindlich ist. In einer Ehe ohne Trauschein kann ich meinen Partner z. B. jederzeit verlassen, wenn mir danach ist. Es gibt kein gesetzlich vorgeschriebenes Trennungsjahr, bevor die Ehe aufgelöst werden kann (also Zeit alles noch mal zu überdenken und sich evtl. wieder zu versöhnen). Es kommen ebenso bei einer Trennung keine finanziellen Kosten (Scheidung, Anwalt) auf mich zu. Also alles in allem ist eine Trennung wesentlich einfacher und mit weniger Hürden verbunden. Ich packe einfach meine Sachen und gehe. Das meinte ich, wenn ich schrieb, dass dort die Verbindlichkeit wie bei einer rechtskräftig besiegelten Ehe nicht in demselbem Maße vorhanden ist. Deshalb sehe ich in einer Ehe eben keine Symbolik, sondern es ist wirklich was total anderes als wie das „freiwillige Zusammenleben ohne Trauschein“.


Hallo Christina,

es ist wohl richtig, dass, zumindest in den westlichen Ländern, umfangreiche materielle und juristische Verbindlichkeiten mit der Ehe verbunden sind. Aber das ist ja nicht dass ausschlaggebende vor Gott. Für Gott ist eine Ehe eine Verbindung des 'Einsseins'. Wenn eine Verbindung ohne offizielle Heirat in einer Gesellschaft eine Akzeptanz findet, sogar zur alltäglichen kulturellen Praxis dazugehört, dann stellt sich eben die Frage für mich, ob Peters/Schwengeler auch hier befürworten würden, eine terminierte Zeichenhaftigkeit der biblischen Aussage anzunehmen.
Der Logik nach müßten sie es oder sich im Punkt einer zeitlichen Befristung, aufgrund kultureller Umstände was die Kopfbedeckung angeht, korrigieren.
Die Ehe an sich ist quasi pure Symbolik, nicht umsonst verwendet die Bibel das Bild der Ehe für die Gemeinde und Christus als Braut und Bräutigam. Aber es war ja nur ein Beispiel, das Hineinlesen einer ausschließlich lokalen, zeitlichen Bedeutung wäre etwas neues für die Bibel, denn wir wissen von vielen anderen Dingen, dass sie auch heute und zukünftig noch Bedeutung haben. Wie gesagt, ansonsten könnnten wir auch Taufe und Abendmahl als damalige apostolische Tradition abtun und dafür etwas uns kulturell Näherstehendes einführen oder gleich weglassen.


Zitat von »Christina«



Zitat

Christina: Die Kopfbedeckung hat meiner Ansicht nach deshalb Zeichencharakter, weil sie in anderen Kulturen und zu anderen Zeiten durchaus z. B. das genaue Gegenteil von Unterordnung bedeuten könnte. Vielleicht (das ist jetzt fiktiv), gibt es ja irgendwo auf der Welt ein Volk, bei dem nur der oberste Boss eine Kopfbedeckung tragen darf, als Zeichen seiner Überlegenheit und Vorrangstellung. Dann wäre es doch unsinnig, den Frauen in diesem Volk aufgrund von Korinther zu sagen, dass sie beim Beten ein Kopftuch tragen sollten. Ich hoffe, du verstehst, was ich meine.


Karyopse: Ja, jede Kultur ja ihren eigenen 'Zeichenvorrat', um es mal so zu bezeichnen, dennoch bedeutet dies nicht, dass man sich, falls man zur Gemeinde Christi gehören möchte, nicht über die Zeichen verständigen könnte, die für das Christentum von Bedeutung sind.
Viele Kulturen kennen auch das Kreuz als Symbol des Christentums nicht, nehmen es aber an, sowie sie Christen werden.

Na ja, dein Vergleich hinkt ein bißchen. Du gehst davon aus, dass das Kreuz in diesen Kulturen vorher nicht irgendwie eine andere (gegenteilige) Bedeutung hatte. Wie sähe es aber aus, wenn das der Fall wäre? Ich denke z. B. an Hitler sein Hakenkreuz. Wäre das heute für einen Christen akzeptabel, dieses als Symbol zu wählen, wenn Christus an so einem Kreuz gestorben wäre? Oder würde er damit seinem Umfeld was ganz anderes signalisieren, als er eigentlich möchte?


Das Hakenkreuz hat in anderen Kulturen tatsächlich eine andere Bedeutung (Swastika) und wurde meines Wissens von dort entlehnt und mit der Nazi-Symbolik 'aufgeladen'. Auch beim Kreuz, welches es in diversen Ausprägungen gibt, könnte man sagen, es ist für Christen zum Symbol des Christentums geworden, obwohl es ein Folter-und Marterinstrument bei den Römern darstellte und für Muslime aufgrund geschichtlicher Ereignisse und ideologisch-religiöser Aufladung eine Provokation darstellt. Hier ist dann zu fragen, kann auf das Kreuz verzichtet werden oder muß man dies sogar, weil andere Kulturen darin etwas anderes sehen? Als Christ würde man dies sicher verneinen. Wird es über die Bedeckung der Fau Mißverständnisse oder Unklarheit geben, bedarf es der Aufklärung der zugrundeliegenden Motive und keine Anpassung in Form von Abschaffung.
Für Gruppen und Gemeinschaften ist es gefährlich die eigenen Symboliken aus Kompromißbereitschaft aufzugeben, weil diese falsch gedeutet werden könnten. Es ist immer der Beginn einer Auflösung.

Zitat von »Christina«



Zitat

Peters und Schwengeler behaupten ja, dass das Gewissen abhängig sei von der jeweiligen Sozialisation und damit auch das Verständnis zeichenhafter Symbolik. Aber das ist zu kurz gedacht, denn wir erfahren aus der Bibel, dass das Gewissen einer christlichen, einer göttlichen Schulung bedarf und wir nicht da stehen bleiben dürfen, was uns 'angeboren' wurde oder wir mit der 'Muttermilch' beigebracht bekommen haben.


Sicher bedarf das Gewissen einer göttlichen Schulung und wir sollten nicht dabei stehen bleiben, was uns „angeboren“ wurde. Deshalb könnte man die Sache mit dem Götzenopferfleisch auch so betrachten, dass die Leute, die es damals aus Gewissensgründen nicht essen mochten (weil sie das durch die „Muttermilch“ so beigebracht bekommen hatten), noch göttlicher Schulung bedurften, dass dem nun gar nicht schlimm sei, dieses zu essen. Vielleicht sind sie auch irgendwann vom Heiligen Geist dort hingeführt worden. Wir wissen es nicht. Jedenfalls so lange es für sie ein Problem darstellte, sollten sie laut Paulus ihrem Gewissen nach handeln.

Aufs Kopftuchtragen übertragen könnte man durchaus auch sagen: Vielleicht braucht eine Person, die meint, sie müßte dieses tragen, einfach auch nur einer göttlichen Schulung ihres Gewissens, nämlich um zu erkennen, dass dieses wirklich nur Zeichencharakter hatte.


Das Beispiel des Götzenopferfleisch passt nicht, hier liegen Peters/Schwengeler völlig falsch, denn das Kopftuchtragen war in Korinth niemals eine Gewissensfrage. Es war verpflichtend! Erst heute hat man es zur Gewissensfrage erklärt und begründet dies mit dem Götzenopferfleisch, wie es üblich wurde dieses Beispiel immer dann zu bemühen, wenn das 'Gewissen', sprich die eigene Entscheidung oder das eigene Verständnis, den Vorrang erhalten soll. Hier werden zwei Prinzipien vermischt, die nichts miteinander zu tun haben.

52

Dienstag, 25. Juli 2017, 19:49

Auf zwei zusammenhängende ziemlich aktuelle Predigten (von Monat Juli 2017) bin ich heute zufällig gestoßen, die auch dieses Thema der Kopfbedeckung im 1. Korintherbrief noch mal berühren und ausbreiten. Für alle, die es interessiert:

1. Kor. 11,2-16 - Die Kopfbedeckung der Frau und das Leben zur Ehre Gottes in einer heidnischen Kultur
http://www.bibelgemeinde-berlin.de/predi…1&enmse_mid=542

1. Kor. 11,2-16 - Wie soll ich denn als Frau so leben, dass ich Gott, egal in welcher Kultur, ehre?
http://www.bibelgemeinde-berlin.de/predi…1&enmse_mid=543

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53

Mittwoch, 26. Juli 2017, 11:31

Kleine Abhandlung zum Thema

aus: müssen Frauen in der Gemeinde schweigen – efg Hohenstaufen
Frage:
Es wird von manchen gesagt, daß die Verhüllung (Kopftuch, Schleier) der Frau im Gottesdienst eine zeitbedingte / zeitbezogene Anweisung sei. Kann es nicht sein, daß Paulus eine Ordnung lehrt, die für alle christlichen Frauen zu allen Zeiten gilt?

Antwort:
Die Frage, ob eine Frau im Gottesdienst eines westlichen Kulturkreises ein Kopftuch zu tragen hat, wurde in vielen Gemeinden heiß diskutiert und debattiert. Manche Gemeinde hat sich über dieser Frage schon gespalten.

Zur Beantwortung der Frage wollen wir vorab einiges festhalten.
1.
Die Bibel hat Priorität. Wir geben ihr einen absoluten Vorsprung und sind bereit, ihr auch dort zu folgen, wo wir sie nicht verstehen können.
2.
Insofern ist niemand zu verurteilen, der gehorsam sein will und aus diesem Grund auch heute die Kopfbedeckung für richtig hält.
3.
Wir lesen den 1. Korintherbrief zeitbezogen. D.h.: Wir lesen den Text in seinem Entstehungszusammenhang. Wir nehmen zur Kenntnis, daß der Text zunächst nicht an uns geschrieben worden ist, sondern an die Christen in Korinth.
4.
Paulus schreibt an die Korinther, nicht an uns, daß die Frauen beim Gebet/beim Prophezeien sich verhüllen sollen. V. 5: „Jede Frau, die mit unverhülltem Haupt betet oder weissagt, entehrt ihr Haupt. Denn sie ist ein und dasselbe wie eine Geschorene“, - also eine mit kurzen Haaren.
5.
Dieses Verhalten hat mit der Ordnung Gottes zu tun, mit der Hauptsein-Struktur einerseits und der Welt der Engel andererseits.

Gott ist das Haupt von Jesus Christus –-------> Jesus Christus ist das Haupt des Mannes --------> der Mann ist das Haupt der Frau –--------> Frau

Was dies im Blick auf die Engel bedeutet, bleibt uns heute verborgen.
6.
Damit ist deutlich, um was es geht: um die Ordnung der Geschlechter, wie sie im dreieinigen Gott begründet ist. Die Frage ist also von Gewicht, - auch wenn grundsätzlich gilt:
V.16: “Ist aber jemand unter euch, der Lust hat, darüber zu streiten, so soll er wissen, daß wir diese Sitte nicht haben die Gemeinden Gottes auch nicht.
Also: Hier sei sich jeder seiner Sache gewiß! Die Kopftuchfrage ist keine Streitsache in der Kirche!
7.
Entscheidende Frage ist nun nicht mehr: Kopftuch ja oder nein?, sondern: Wie entspreche ich/verletze ich eventuell diese Ordnung Gottes in der Kultur, in der ich lebe?
Die Frage ist freilich schon: Ist Kopfbedeckung/Verhüllung nicht notwendig, um dieser Ordnung zu entsprechen?
8.
Wir machen jetzt ernst damit, daß wir fragen: An wen schreibt Paulus, und wie sieht der Wille Gottes aus, den er bezeugt?
9.
Historisch steht fest:
-> Das zeitgenössische jüdische Gesetz verlangte von der jüdischen verheirateten Frau, daß sie sich außerhalb des Hauses nur mit bedecktem Kopf zeigt.
-> Ein anderes Verhalten wäre so schändlich gewesen, daß es als Scheidungsgrund galt!
-> Die jüdische Frau gab gerade durch das bedeckte Haupt ihre Unterordnung zu erkennen.
-> Das Erscheinen einer verheirateten Frau in der Öffentlichkeit entehrte den Mann, wie auch die Frau.
-> Das unverheiratete jüdische Mädchen durfte noch mit unbedeckten Kopf in der Öffentlichkeit erscheinen.
==> Ein unbedecktes Haupt ist das Sinnbild der Freiheit, während das bedeckte Haupt Bindung/Unterordnung versinnbildlicht
-> Mit der Verheiratung ging ein Mädchen in die eheliche “Gewalt/Macht“ des Mannes über. Zeichen dieses „eine Macht auf dem Kopf habens“ war für die damalige Kultur genau die Kopfbedeckung.
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54

Mittwoch, 26. Juli 2017, 11:32

Teil 2:

10.
Damit ist der Sachverhalt, um den es geht, sonnenklar:
a) Mann und Frau sind gleichberechtigt (V. 11)
b) Aber dies ist eine soteriologische Bestimmung: „im Herrn“.
c) Paulus wendet sich gegen Emanzipationsgelüste, die die Ordnung der Geschlechter in Frage stellt, die die Ordnung Gottes ablehnt. (V. 16)
d) Die Frau hat ein Haupt - das gilt auch für die Christin!
e) Genau dafür war in der damaligen Zeit - im Horizont der jüdischen Kultur - diese Kopfbedeckung (Schleier, Tuch, Haare) der selbstverständliche Ausdruck, den jeder verstand; genau aus diesem Grund war das Verhalten der Frauen ja auch so skandalös und gemeindeschädlich!
f) Die Christinnen sollen auch im christlichen Gottesdienst ihren Kopf verhüllen zum Zeichen, daß sie die Hauptsein-Struktur akzeptieren!

11.
Spannende Fragen:
a) Ist das Kopftuch, die Kopfbedeckung in unserer Zeit und in unserem westlichen Kulturkreis das Zeichen der Akzeptanz der Unterordnung und Anerkennung der Hauptsein-Struktur?
b) Ist es heute für einen Mann schändlich, wenn sich seine Frau öffentlich ohne Kopfbedeckung zeigt? Verliert er dadurch seine Ehre? Verlierst sie dadurch ihre Ehre?

Ganz offenbar gilt bei uns heute dieser Zusammenhang nicht mehr: bedeckter Kopf = Anerkennung der Hauptsein-Struktur; unverhülltes Haupt = Aufstand dagegen.
Diesen Zusammenhang setzt aber Paulus voraus; und nur vor diesem Hintergrund der selbstverständlichen Gültigkeit und Einsichtigkeit dieses kulturspeziellen Verhaltens machen seine Aussagen und Äußerungen Sinn!
12. Man kann geradezu die Probe aufs Exempel machen: Wird verstanden, warum es Paulus geht, wenn heute eine Frau im der Öffentlichkeit oder im Gottesdienst ein Kopftuch trägt? Begreift die christliche wie nicht-christliche Umwelt, worum es geht? Ist nicht vielmehr das Gegenteil der Fall?
13. Hat uns dann 1 Kor 11,1-16 nichts mehr zu sagen? Das Gegenteil ist der Fall! Paulus will, daß die Frau, die in Christus dem Manne gleich ist, als Christin die Hauptsein-Struktur anerkennt. Das hat ungeheure Bedeutung.
14. Es käme für uns heute darauf an, daß wir
a) die Einsicht in die unbedingte, überzeitliche Gültigkeit der Hauptsein-Struktur stärken, wiedergewinnen
b) dieser Struktur in unseren Beziehungen Ausdruck geben und
c) dann vielleicht auch nach einem sinnvollen und nachvollziehbaren Verhalten suchen, das diese Hauptsein- Struktur ähnlich versinnbildlicht und ausdrückt, wie damals die heute bedeutungslose Verhüllung der Kopfes.

Wir fassen zusammen: Paulus schrieb diese Anweisung, nämlich die Verschleierung beim öffentlichen Beten während des Gottesdienstes, an eine christliche Gemeinde im 1. Jh.

Paulus wies die Christinnen in Korinth darauf hin, daß die von der jüdischen Kultur verlangten Kopfbedeckung voll und ganz der Hauptsein-Struktur von Gott - Jesus - Mann - Frau entsprach. Darüber hinaus blieb durch die gebotene Kopfbedeckung in der damaligen Kultur die Ehre des Mannes und der Frau in der Öffentlichkeit gewahrt.

Da Paulus die kulturelle Ehre des Mannes und der Frau in den Mittelpunkt seiner Überlegungen stellt - er spricht ausdrücklich von einer Sitte - , haben wir heute die Freiheit, im christlichen Gottesdienst auf ein Kopftuch zu verzichten.



Frage:
Müssen wir nicht Gottes Wort wörtlich nehmen und deshalb festhalten, daß ganz generell in Gottes Augen der Mann entehrt wird, wenn die Frau mit unbedecktem Haupt betet?

Antwort:
In einer Kultur, in der Frauen in der Öffentlichkeit verhüllt auftreten, wird ein Mann sich durchaus entehrt fühlen, wenn seine Frau im Gottesdienst unverhüllt betet. In unserem westlichen Kulturkreis ist das jedoch nicht der Fall.

Gerade weil 1Korinther 11 ausführlich die Verhüllung der Frau anspricht, wird erkennbar, daß Paulus in diesem Kapitel die Ordnung für das Beten der Frau im öffentlichen Gottesdienst vor Augen hat.

Wäre dem nicht so, dann würde der Text folgendes lehren: Gott erwartet, daß jeder Mann erkennen soll, wie sehr der Mann entehrt wird, wenn er zusammen mit seiner unverhüllten Frau bei der häuslichen Andacht betet.

Diese Überzeugung vertritt kein Ausleger, zumindest ist uns keiner bekannt.

Von der eigenen Ehefrau zu verlangen, daß sie bei der häuslichen Andacht beim Beten ein Kopftuch trägt, geht weit über das hinaus, was je in der Antike sowohl von Römer, Griechen und Juden von den Frauen verlangt worden ist.



Frage:
Müssen Frauen beim Beten nicht auch schon deshalb ein Kopftuch tragen, weil es vor allem um der Engel willen getan werden soll? (V. 10)

Antwort:
Was Paulus mit dem Hinweis „um der Engel willen“ gemeint hat, lässt sich schwer sagen. Kein Wunder, daß deshalb die Bibelausleger eine Vielfalt an Deutungsmöglichkeiten geben. Die unterschiedlichen Sichten zeigen, wie sehr unsere heutigen Interpretationen reine Vermutungen sind.

Da wir letztendlich nicht wissen, worauf sich dieser Hinweis „um der Engel willen“ bezieht, gebietet es die Liebe, daraus kein Gesetz zu machen. Wir sollten es unterlassen, mit dem Verweis „um der Engel willen“, den Frauen das Gebot auferlegen, beim Beten eine Verschleierung zu tragen.

Die Frau, die für sich selbst „um der Engel willen“ beim Beten eine Verhüllung tragen möchte, möge es tun - aber ohne daraus für andere einen Zwang abzuleiten.



Frage:
Müssen Frauen nicht aus Liebe zu Gott beim Beten einen Schleier tragen, obwohl sie nicht verstehen, warum es so gewollt ist?

Antwort:
Aus Liebe zu Gott etwas rechtes tun zu wollen, ist gewiß ein nobles Ansinnen. Allerdings ist 1Korinther 11 ein Text, der eine ganz andere Zielrichtung hat.

Paulus möchte durch die Anweisung, daß Frauen beim öffentlichen Gottesdienst eine Verschleierung tragen, den Frieden, die Ordnung und den Anstand gewahrt wissen. Das ist sein Hauptanliegen. (V.16)

„Wer über diese Thematik streiten möchte“, sagte Paulus, „der wisse, daß sich die Gemeinde Gottes an die allgemeinen Sitten halten. Deshalb wird den Frauen vorschreiben, beim öffentlichen Gebet verhüllt zu beten.“

Die apostolische Weisung soll jedem Streit vorbeugen.

Wenn also heute die Kopfbedeckung in der Gemeinde einen Anlaß zu Verunsicherung, Mißstimmung und Streit führt, dann wird genau das Gegenteil von dem erreicht, was Paulus damals im Sinn hatte.

Übrigens sei nochmals darauf hingewiesen, daß Paulus ausdrücklich die Verschleierung der Frau als kulturelle Angelegenheit wertet. Der Apostel spricht von einer „Sitte“ (V. 16), die es in der korinthischen Gemeinde zu halten gilt. Und auf diese Sitte nehmen alle Gemeinden Rücksicht.

Diese Tatsache, daß sich alle Gemeinden an dieselbe kulturelle Sitte halten, ist heute nicht mehr gegeben. Wir können heute nicht sagen, dass in der gesamten Christenheit Frauen beim beten ein Kopfbedeckung tragen.
Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
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55

Freitag, 28. Juli 2017, 06:21

Interessanterweise haben viele ausgezeichnete Bibellehrer der heutigen Zeit zwar eine theologisch begründbare konservative Haltung, d.h., sie befürworten persönlich eine Kopfbedeckung, geben aber anderen Auffassungen Raum, wenn zwar nicht aus Überzeugung, sondern so doch um des lieben Frieden willens.
Eine Fehlentwicklung? Das muß man wohl mit einem Ja beantworten, auch wenn man die resignativen Motive menschlich verstehen kann.

56

Freitag, 28. Juli 2017, 16:58

Meiner Meinung nach ist es falsch, das Thema so dermaßen auseinander zu nehmen. Ich nehme die Bibel wortwörtlich, alles außer die prophetischen Teile, wie Daniel, oder Offenbarung. Jesus sagte, wir sollen sein wie die Kinder, also es so annehmen.
Ich trage das Kopftuch immer beim Beten ob zuhause oder Gemeinde, weil es so in der Bibel steht. Ich als Frau sehe es als Unterordnung gegenüber Gott an. Da ich geschieden bin, fehlt das mit dem Mann :( . Es hat etwas mit Gehorsam zu tun, aber Menschen sind nicht gerne gehorsam. Das heißt jetzt nicht, das ich so toll bin, ich habe andere Schwachstellen.
Es werden so viele Sachen in der Bibel auseinander genommen, warum bloss. Es steht doch da, warum darüber diskutieren.
Signatur von »Gabriele« Gott hat alles in der Hand, ich kann mich vollkommen hingeben und Frieden erleben. Gelobt sei Gott dafür.

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