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Dienstag, 14. März 2017, 18:01

Sehr, sehr sparsam…

Denn das sollt ihr wissen, daß kein Hurer oder Unreiner oder Geiziger, welcher ist ein Götzendiener, Erbe hat in dem Reich Christi und Gottes.
Eph 5,5


So tötet nun eure Glieder, die auf Erden sind, Hurerei, Unreinigkeit, schändliche Brunst, böse Lust und den Geiz, welcher ist Abgötterei,
Kol 3,5

Wenn man fragen würde, denk ich viele würden antworten, „Ich bin doch nicht geizig“

Einmal war eine Familie unverschuldet in Not geraten, und bat um kurzfristige Hilfe. Die bekam sie es auch, mit einer Predigt, wie man richtig sparsam sein soll. Das empfand ich sehr erniedrigend und kam mir vor wie geizig man sein kann. Manche sind richtig stolz auf ihre Sparsamkeit.

Aber wo ist die Grenze zum Geiz, denn das ist Götzendienst…?
Signatur von »Liora« Lehre mich tun dein Wohlgefallen! denn du bist mein Gott; dein guter Geist leite mich in ebenem Lande!
Psalm 143,10

Tom_Admin

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Dienstag, 14. März 2017, 18:58

Den Schwaben sagt man nach, dass sie sehr sparsam seien. Meiner Meinung nach ist das bei einigen eine schönere Umschreibung für Geiz! Ich kannte eine Frau, die hatte viel gespart. Leider hat sie dann sogar noch verdorbene Lebensmittel gegessen, so sparsam war sie. Ein anderer Bauer war Millionär! Aber statt im Winter zu heizen, schlief er im Kuhstall, denn dort war es sowieso warm. Er war zu geizig, die Heizkosten zu bezahlen. Diese Leute sind schlimm dran, denn man darf sehr wohl die von Gott geschenkten Güter genießen (1Tim 6,17). Aber solche Leute gönnen sich keine Freude! Sie sind in meinen Augen ärmer als arme Leute.

Spr 11,24 Einer teilt aus und wird doch reicher; ein anderer spart mehr, als recht ist, und wird nur ärmer.


Gerade der heutige Arbeitsmarkt sollte sich das Wort zu Herzen nehmen, wo es heißt:

3Mo 19,13 Du sollst deinen Nächsten weder bedrücken noch berauben. Der Lohn des Taglöhners soll nicht über Nacht bei dir bleiben bis zum Morgen.

1Tim 5,18 Denn die Schrift sagt: »Du sollst dem Ochsen nicht das Maul verbinden, wenn er drischt!«, und »Der Arbeiter ist seines Lohnes wert«.


Vor allem die unzähligen Zeitarbeitsfirmen könnten sich daran orientieren, zwacken sie doch eine nicht geringe Summe vom Verdienst ab.


Auf der anderen Seite gibt das gegenteilige Problem des Prassens oder Verschwendens:

Jak 4,3 Ihr bittet und bekommt es nicht, weil ihr in böser Absicht bittet, um es in euren Lüsten zu vergeuden.

Man sollte schon als guter Verwalter mit seinem Geld umgehen, dass man ohnehin nur von Gott bekommen hat.

Es gibt Menschen, die können mit Geld nicht umgehen. Sobald sie einen etwas größeren Betrag in den Händen haben, muss er ausgegeben werden. Das ist schon fast zwanghaft. Diese Menschen, zu denen ich auch gehörte, kommen nie auf einen grünen Zweig, haben ständig Not und Schulden. Hierbei hilft das Wort:

Spr 13,11 Was man mühelos gewinnt, das zerrinnt; was man aber mit der Hand sammelt, das mehrt sich.

Wer langsam spart. Kleine Betrage auf längere Zeit sammelt, der kommt nicht in diesen Zwang, das Geld sofort wieder auszugeben. Ich habe das mühevoll gelernt, es geht, wenn man will!

Wenn man jedoch Probleme mit Geiz hat, dann gibt es nur eine Methode, den Geiz loszuwerden, indem man so viel gibt, dass es weh tut! Suprised_Smiley Denn "geben ist seliger als nehmen"! (Apg 20,35)
Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
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Dienstag, 14. März 2017, 20:59

Nicht nur die Schwoben sind sparsam, lieber Tom, sondern es betrifft uns älle! :P

Ich denke, da ist der Grenze erreicht, wenn wir denken das Geld gibt uns Sicherheit. Deswegen ist Götzendienst.

Jesus sprach darüber in Gleichnis:

Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Eines reichen Mannes Feld hatte viel Frucht getragen. 17 Und er dachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun, da ich keinen Platz habe, wo ich meine Früchte aufspeichern kann? 18 Und er sprach: Das will ich tun, ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will darin alles, was mir gewachsen ist, und meine Güter aufspeichern 19 und will zu meiner Seele sagen: Seele, du hast einen großen Vorrat auf viele Jahre; habe nun Ruhe, iß, trink und sei guten Muts! 20 Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wem wird gehören, was du bereitet hast? 21 So geht es dem, der für sich selbst Schätze sammelt und nicht reich ist für Gott.
Luk 12,16-21

Auch arme Menschen sind davon betroffen, dass Sie denken, mehr Geld würde Sicherheit bringen. Nicht mehr wird in Gott das Vertrauen gesetzt, sondern in das Geld.
Signatur von »Liora« Lehre mich tun dein Wohlgefallen! denn du bist mein Gott; dein guter Geist leite mich in ebenem Lande!
Psalm 143,10

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Mittwoch, 15. März 2017, 08:25

Für Christen auf alle Fälle ein wichtiges Thema: Ihr Verhältnis zum Geld und zum Besitz.

Vom Hörensagen aus der Familie: Ein Zeuge Jehovas kaufte sich ein Jahr vor dem erwarteten Harmagedon noch eine Luxuskarosse. Nichts gegen Zeugen Jehovas, die ich sehr schätze, aber diese Einstellung sich von seinem Geld noch was zu leisten, bevor der Weltuntergang kommt, zeigt doch einen gewissen Materialismus.

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Freitag, 28. Juli 2017, 17:11

Eigentlich ist es doch so, das wir hier ja nicht bleiben werden, sozusagen auf der Durchreise als Nachfolger Christi, d. h. ich sammle nichts an,Nahrung ,Kleidung und ein Dach über dem Kopf genügt mir, denn ich möchte doch jederzeit bereit sein zu Jesus zu gehen, ob Entrückung oder durch den Tod, bereit sein ist alles.
Und es ist ja so, als Nachfolger Christi werde ich im nachfolgen. Freu mich! Happy_Smiley

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