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Donnerstag, 24. August 2017, 14:38

Der Weg Bileams

Weil sie den richtigen Weg verlassen haben, sind sie in die Irre gegangen und sind dem Weg Bileams, des Sohnes Beors, gefolgt, der den Lohn der Ungerechtigkeit liebte; aber er bekam eine Zurechtweisung für seinen Frevel: Das stumme Lasttier redete mit Menschenstimme und wehrte der Torheit des Propheten (2.Petr 2,15-17).

Wenn wir anhand der Bibel praktisch erfahren wollen, wie Irrlehrer gestrickt sind, dann gibt es keine ausführliche Biographie als die des im Text erwähnten Propheten Namens Bileam. Gerade aus diesem Grund ist es sehr lehrreich, wenn wir uns in einem kleinen Exkurs eingehend mit dem Leben Bileams befassen. Ehe wir damit beginnen, möchte ich jedoch einleitend einige Gedanken zum Text weitergeben, der erste ist die Feststellung, dass diese Bibelstelle ein eindeutiger Beleg dafür ist, dass die Bibel Irrlehrer beim Namen nennt. Entgegen der heute so weit verbreiteten Auffassung, es sei unchristlich falsche Lehrer bloßzustellen, kennt das Wort Gottes kein Schutzprogramm für fasche Zeugen, im Gegenteil, gerade weil ihre Lehren so gefährlich sind, hat es nichts mit christlicher Nächstenliebe zu tun, wenn man sich schützend vor falsche Lehrer stellt.

Um dies zu unterstreichen, möchte ich zitierten, was der Apostel Paulus seinem Schüler Timotheus diesbezüglich aufgetragen hat: Strebe eifrig danach, dich Gott als bewährt zu erweisen, als einen Arbeiter, der sich nicht zu schämen braucht, der das Wort der Wahrheit recht teilt. Die unheiligen, nichtigen Schwätzereien aber meide; denn sie fördern nur noch mehr die Gottlosigkeit, und ihr Wort frisst um sich wie ein Krebsgeschwür. Zu ihnen gehören Hymenäus und Philetus, die von der Wahrheit abgeirrt sind, indem sie behaupten, die Auferstehung sei schon geschehen, und so den Glauben etlicher Leute umstürzen (2.Tim 2,15-18 ). Wie uns dieser Text zeigt, nennt der Apostel Paulus die beiden Irrlehrer Hymenäus und Philetus beim Namen, und der Grund dafür ist in der Tatsache zu sehen, dass aufgrund ihrer falschen Lehre der Glaube etlicher umgestürzt wurde. Wie kann man angesichts dieser Gefahr nur zur Ansicht kommen, man müsse hier Stillschweigen bewahren, um den Ruf solcher Menschen nicht zu gefährden? Das Wort Gottes ist das Wort der Wahrheit und Wahrheit kann keinen Irrtum dulden. Der Geist der Wahrheit vertuscht nicht, sondern bringt das Verborgende ans Licht. Wobei die Absicht immer darin zu sehen ist, Schaden vom Volk Gottes abzuwenden. Aus diesem Grund wird auch nichts beschönigt oder verharmlost. Nein, Sünde wird Sünde genannt und Irrlehrer werden Irrlehrer genannt, und um diese entlarven zu können, nennt uns die Bibel mit Bileam einen Präzedenzfall, wie wir in der Heiligen Schrift kein zweites Mal finden, denn über keinen Irrlehrer und keinen falschen Propheten erfahren wir so viele Details wie über Bileam. Das Erstaunliche und zugleich Erschreckende dabei ist die Tatsache, dass das Beispiel Bileams zeigen wird, dass Irrlehrer nicht nur sehr religiös erscheinen können, sondern dass es sogar so weit gehen kann, dass Gott tatsächlich durch sie redet.

Ein neutestamentliches Beispiel für diese geistliche Realität sehen wir im Hohenpriester Kaiphas. Im 11 Kapitel der Johannes Evangeliums wird darüber berichtet, wie die Hohenpriester und die Pharisäer den Hohen Rat einberiefen, um darüber zu beratschlagen, was sie gegen den immer größer werdenden Einfluss, unternehmen sollten, der von Jesus ausging. Ab Vers 49 lesen wir dann: Einer aber von ihnen, Kaiphas, der in dem Jahr Hoherpriester war, sprach zu ihnen: Ihr wisst nichts; ihr bedenkt auch nicht: Es ist besser für euch, ein Mensch sterbe für das Volk, als dass das ganze Volk verderbe. Und auf diese Aussage folgt die beachtenswerte Anmerkung: Das sagte er aber nicht von sich aus, sondern weil er in dem Jahr Hoherpriester war, weissagte er. Denn Jesus sollte sterben für das Volk. Ist es nicht erstaunlich, dass sich unter jenen, die diesen teuflischen Plan ausbrüteten, einer befand, durch den eine Weissagung erfolgte, die sich tatsächlich erfüllt hat? Ja, mehr noch, aus dem Text geht hervor, dass es der Heilige Geist war, der ihn zu dieser Weissagung inspirierte.

Wie gesagt, dasselbe Phänomen ist auch im Leben Bileams zu sehen, aus seinem Munde gingen erstaunliche messianische Prophetien hervor, so dass manche Ausleger sogar zu dem Schluss gekommen sind, Bileam sei ein echter Prophet gewesen. Und tatsächlich, wendet man nur den einen Test auf sein Leben an, der besagt, dass sofern eine Prophetie falsch sei, es sich um einen falschen Propheten handeln würde, dann besteht Bileam diesen Test, denn aus seinem Munde ging keine Falschprophetie hervor, alles, was Bileam prophezeit hat, ging in Erfüllung. Daher müssen wir sein Leben noch einem weiteren Test unterziehen, und dieser lautet: An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen (Mt 7,20). Diese grundlegende Wahrheit, die Jesus in der Bergpredigt genannt hat, ist bereits im 5. Buch Mose fest verankert, indem klar gesagt ist, dass Zeichen allein, kein Beweis dafür sind, ob jemand wirklich im Namen Gottes lehrt. Achten wir dazu einmal genau auf den Bibeltext, der folgendes lehrt: Das ganze Wort, das ich euch gebiete, das sollt ihr bewahren, um es zu tun. Du sollst zu ihm nichts hinzufügen und nichts von ihm wegnehmen. Wenn in deiner Mitte ein Prophet aufsteht oder einer, der Träume hat, und er gibt dir ein Zeichen oder ein Wunder und das Zeichen oder das Wunder trifft ein, von dem er zu dir geredet hat, indem er sagte: "Lass uns anderen Göttern - die du nicht gekannt hast - nachlaufen und ihnen dienen!", dann sollst du nicht auf die Worte dieses Propheten hören oder auf den, der die Träume hat. Denn der HERR, euer Gott, prüft euch, um zu erkennen, ob ihr den HERRN, euren Gott, mit eurem ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele liebt. Dem HERRN, eurem Gott, sollt ihr nachfolgen, und ihn sollt ihr fürchten. Seine Gebote sollt ihr halten und seiner Stimme gehorchen; ihm sollt ihr dienen und ihm anhängen. Und jener Prophet oder der, der die Träume hat, soll getötet werden. Denn er hat Abfall vom HERRN, eurem Gott, gepredigt (5.Mo 13,1-5).

Hier haben wir dasselbe Muster, wie wir es bei Petrus gesehen haben. Wir erinnern uns, ehe Petrus auf falsche Lehrer zu sprechen kam, nannte er mit dem geschriebenen Wort die zuverlässige Quelle für die Wahrheit. Ebenso wird dieser Textabschnitt damit eingeleitet, dass zuerst der Maßstab genannt wird, ehe die Warnung vor Verführern folgt. Maßstab und Richtschnur ist allein das geschriebene Wort, wer diesem etwas hinzufügt oder etwas wegnimmt, der ist ein Irrlehrer und Verführer. Egal wie beeindruckend sein Auftreten sein mag, selbst wenn er Wunder vollbringen könnte oder seine Prophetien tatsächlich eintreffen, wenn seine Lehre entgegen der Gebote Gottes ist, dann handelt es sich um einen Lügenprophet. Wohin Lügenpropheten führen, geht aus dem Text auch hervor, sie wollen gläubige Menschen dazu bewegen, Gott untreu zu werden, indem sie das erste Gebot außer Kraft setzen und Abfall vom HERRN lehren. Ist es nicht offensichtlich, dass genau dies bei den modernen Religionsvermischern der Fall ist? Was anderes lehren die Befürworter der großen Ökumene, als die Übertretung des ersten Gebots, was anderes ist ihr Ziel, als der Abfall vom HERRN?

Von daher begegnet uns alles, wogegen einst die Propheten Israels auftraten, heute in Form einer modernen Religionsvermischung wieder, die nichts anderes als Hurerei auf geistlichem Gebiet ist. Anstatt dem einen wahren Gott mit ungeteiltem Herzen nachzufolgen, zieht man es vor, sich alle Türen offen zu halten, um ja keinen Götzen zu übersehen. Alles, was einen religiösen Anschein hat, wird in einen Topf geworfen und die selbsternannten Propheten der charismatischen Szene mischen kräftig mit, indem sie durch ihre Prophetien dieses religiöse Treiben bestätigen und so darstellen, als wäre es Gott selbst, der hinter der Ökumene stehen würde. Doch bedenken wir, am Tage des Gerichts werden einst viele auftreten und sich auf Weissagungen und vollbrachte Krankenheilungen berufen, dennoch wird sich Jesus nicht zu ihnen bekennen, weil sie das Wort verworfen haben (vgl. Mt 7,21-23).
Signatur von »Karl-Heinz67« Jesus Christus, unsere Hoffnung (1.Tim 1,1).

http://www.evangeliums-botschaft.de




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Donnerstag, 24. August 2017, 14:39

Der Weg Bileams

Noch einen wichtigen Gedanken möchte ich vorab weitergeben, und dieser bezieht sich auf die Worte: Weil sie den richtigen Weg verlassen haben, sind sie in die Irre gegangen und sind dem Weg Bileams, des Sohnes Beors, gefolgt. Bemerken wir hier den Unterschied zu den modernen Ansätzen? Hier ist von einem richtigen Weg die Rede, der verlassen wurde. Petrus redet hier von Menschen, die in die Irre gegangen sind. Entgegen dem ökumenischen Ansatz, führen also nicht alle religiösen Wege ans Ziel, andernfalls hätte Petrus nicht feststellen können, dass es sich bei Irrlehrern und falschen Propheten um Menschen handelt, die den richtigen Weg verlassen haben und stattdessen in die Irre gehen. Das Schlimme daran ist, sie gehen nicht nur selbst diesen trügerischen Irrweg, sondern ziehen auch andere Menschen hinter sich her.

Wir wissen, dass auch Jesus von zwei Wegen sprach, ein schmaler Weg, der zum Leben führt und ein breiter, der ins Verderben führt. Aber nicht nur das, im selben Zusammenhang hat Jesus auch vor falschen Propheten gewarnt (vgl. Mt 7,15). Ist es diesbezüglich nicht allzu offensichtlich, dass es sich beim Weg der Religionsvermischung nur um den breiten Weg handeln kann? Bedenken wir, der schmale Weg, ist der Weg der Nachfolge. „Wer mir nachfolgt, wird das Licht des Lebens haben“ (Joh 8,12), sagte Jesus, und machte an anderer Stelle deutlich: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Joh 14,6). Die Menschen des breiten Weges, hassen diesen Absolutheitsanspruch des HERRN, für sie ist das engstirnig und intolerant. Und nicht selten warnen sie hier sogar vor der Gefahr des religiösen Fundamentalismus. Doch beachten wir, was Jesus über den Weg sagte, der zum Leben führt: „Denn die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind es, die ihn finden“ (Mt 7,14). Um diesen Gedanken klar zu Ende zu bringen, wer den Weg der Ökumene eingeschlagen hat, befindet sich auf dem breiten Weg, der ins Verderben führt.

Soweit die kurzen einleitenden Worte, kommen wir nun zu Bileam und damit, wie bereits gesagt, zum umfangreichsten Bericht über einen falschen Propheten, der in der Bibel zu finden ist. Das Erstaunliche dabei ist, dass wir bei dieser Wortbetrachtung sehr vieles wiederfinden werden, was wir gerade in unserer Generation erleben. Wir finden den ausführlichen Bericht über Bileam im 4.Buch Mose, doch auch in anderen Büchern taucht sein Name auf. Neben mehreren Erwähnungen im Alten Testament, wird im Neuen Testament dreimal auf ihn Bezug genommen, neben der genannten Bibelstelle aus dem 2.Petrusbrief, wird er im Judasbrief und im Buch der Offenbarung erwähnt. Doch wer war Bileam? Wenn Petrus den Weg der Irrlehrer mit Bileams Weg vergleicht, dann ist auf den ersten Blick klar, dass im Leben Bileams ein warnendes Beispiel zu sehen ist. Das Wesentliche von Bileams zwielichtigem Charakter hat Petrus bereits angeführt, indem er sagt, dass Bileam den Lohn der Ungerechtigkeit liebte. Um nähere Details zu erfahren, wollen wir uns anhand der folgenden Unterpunkte mit seiner Lebensgeschichte befassen:

1. Bileams halbherziger Widerstand in der Versuchung
2. Der Weg ins Verderben durch eine unheilige Allianz
3. Mitgegangen, mitgefangen
4. Der Weg des Ungehorsams endet im Gericht.

Wer Interesse am kompletten Beitrag hat, findet anbei den Link zum PDF-Download (24 Seiten A4)
Signatur von »Karl-Heinz67« Jesus Christus, unsere Hoffnung (1.Tim 1,1).

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Freitag, 25. August 2017, 09:54

Hallo Karl-Heinz,

hatte jetzt noch mal ins alte Forum geschaut und hier deinen Beitrag entdeckt. Wäre mir fast entgangen, weil jetzt doch das neue Forum von Tom die Hauptaufmerksamkeit erhält. Unter den Mitgliedern dort hatte ich dich noch nicht endeckt. :-)

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Dienstag, 5. September 2017, 18:22

Hallo Karl-Heinz,

hatte jetzt noch mal ins alte Forum geschaut und hier deinen Beitrag entdeckt. Wäre mir fast entgangen, weil jetzt doch das neue Forum von Tom die Hauptaufmerksamkeit erhält. Unter den Mitgliedern dort hatte ich dich noch nicht endeckt. :-)



Hallo Karyopse,

danke für den Hinweis... möchte aber momentan, abgesehen von meiner eigenen Seite, eine kleine Internetpause einlegen, da ich es zeitlich nicht alles unter einen Hut bekomme bzw. ansonsten zuwenig Zeit für mein direktes Umfeld habe... vielleicht melde ich mich zu einem späteren Zeitpunkt an... bis dahin wünsche ich euch allen Gottes Segen
Signatur von »Karl-Heinz67« Jesus Christus, unsere Hoffnung (1.Tim 1,1).

http://www.evangeliums-botschaft.de




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Samstag, 4. November 2017, 13:45

E-Book - Das einzige Licht in der Finsternis

Da dies nur der Auszug aus einer mehrteiligen Beitragsreihe zum 2. Petrusbrief war, möchte ich an dieser Stelle den Hinweis geben, dass diese Beitragsreihe nun abgeschlossen ist. Das Buch umfasst die folgenden Kapitel und steht kostenlos zum Download zur Verfügung

1. Der Glaube ist ein Geschenk
2. Jesus Christus, Gott und Retter
3. Die Frucht des Glaubens
4. Unsere Eigenverantwortung in der Heiligung
5. Macht eure Berufung fest
6. Die zuverlässige Grundlage des Glaubens
7. Das einzige Licht in der Finsternis
8. Der verderbliche Einfluss falscher Lehrer
9. Drohbotschaft oder Zeichen der Liebe Gottes?
10. Der Weg Bileams
1. Bileams halbherziger Widerstand in der Versuchung
2. Der Weg ins Verderben durch eine unheilige Allianz
3. Mitgegangen, mitgefangen
4. Der Weg des Ungehorsams endet im Gericht
11. Der verdorbene Charakter der falschen Lehrer
12. Erinnerung dient zur Wachsamkeit
13. Die Überheblichkeit der falschen Lehrer
14. Die Wahrheit wird bewusst ignoriert
15. Der Tag des HERRN wird kommen
16. Wir aber erwarten einen neuen Himmel
17. Wachstum in Gnade und Erkenntnis

E-Book A5, 263 Seiten

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