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Mittwoch, 1. Juli 2015, 10:30

Griechenland und Schuldenschnitt - eine sehr passende Predigt von Wolfgang Nestvogel über Mt 18,21-35

Liebe Geschwister, mir kam in den letzten Wochen doch immer öfter der Gedanke an Titus 1,12 der da lautet "Es hat einer von ihnen gesagt, ihr eigener Prophet: «Die Kreter sind immer (=d.h. gewohnheitsmäßig, Mentalität allgemein) Lügner, böse Tiere, faule Bäuche!» und der mögliche direkte Bezug auf das einzige Land, das nun innerhalb der europäischen Union genau aus diesen Gründen aktuell so besondere Schwierigkeiten hat und den anderen Mitgliedern macht - übrigens nach genau 13 (sic!) Jahren Mitgliedschaft. Denn an konstruktive Mitarbeit in der EU war und ist ja nicht zu denken. Da sind ja selbst die feurigen Portugiesen, stolzen Spanier etc. einsichtiger, was ihren Umgang mit Staatsverschuldung, Einsparungen und Korruptionsbekämpfung angeht. Und am Ende auch eben erfolgreicher. Denn das hier ist ein einziges "In-die-Tasche-Lügen":

Partystimmung auf Kreta

Schön in geistlicher Hinsicht ist in diesem Beitrag auch die Aussage, warum Griechen gemeinhin Politiker wählen: Damit diese ihnen einen Vorteil verschaffen. Die Parallele liegt im Blick auf Gott auf der Hand: Wie oft wird ER doch nur angerufen, um selbstsüchtige, "böse Gelüste" zu erfüllen (Jak 4,3)!

Ich will darüber hier nicht weiter spekulieren, weil das die Welt betrifft; aber der Gedanke an Gottes Allwissenheit bezüglich Griechenland - ausgerechnet! In ihrer Sprache gab ER uns das NT! - liegt doch nahe. Im Zuge dieser ganzen hässlichen und langwierigen Verhandlungen war übrigens von der Regierung Griechenlands selbst wörtlich zu hören: "Wir werden uns NICHT demütigen."

So, genau das aber ist in Fällen unbezahlbar hoher Verschuldung nötig. Der aktuelle "Fall Griechenland" hat eine geistliche Parallele und bietet Br. Nestvogel eine Steilvorlage zu einer wirklich hörenswerten Predigt (leider mit einer kleinen Tonstörung in der Mitte), die man auch bei Gelegenheit evangelistisch weitergeben kann:

DER SCHULDENSCHNITT GOTTES

Einen sonnigen Tag wünscht euch Annabel ^^
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Denn suche ich jetzt Menschen zufrieden zu stellen oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, so wäre ich Christi Sklave nicht. (Gal 1,10) // ...sondern so, wie wir von Gott bewährt worden sind, mit dem Evangelium betraut zu werden, also reden wir, nicht um Menschen zu gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft. (1. Thess 2,4)

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2

Mittwoch, 1. Juli 2015, 13:51

Man wusste eigentlich schon vor Einführung des Euro, dass diese Sache nicht gut gehen kann. Man hat´s trotzdem wider besseres Wissen gemacht. Bei Griechenland geht es nur um Bankenrettung. Durch die Banken, die mit dem korrupten Zins- und Schuldsystem arbeiten, geschieht eine gewaltige Umverteilung von fleißig nach reich. Griechland soll langsam ausgeblutet werden, wie wir auch. Dann kommt der Ruf nach dem starken Mann, der die ganze verzwickte Lage rettet und schon haben wir die antichristliche Diktatur. Wenn´s an den eigenen Geldbeutel und an´s Wiener Schnitzel geht, dann ist man bereit Rechte abzugeben und auf eigene Freiheit zu verzichten. Griechenland ist heute dabei die Testphase, für das, was auch uns noch blüht. Wenn die Griechen nachgeben, dann wird auch der deutsche Michel nachgeben. Die Griechen wehrten sich seit jeher gegen Fremdherrschaft, darum wurde auch dieses Land zum Test ausgewählt. Meine Meinung...
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3

Mittwoch, 1. Juli 2015, 18:41

Zitat

Dann kommt der Ruf nach dem starken Mann, der die ganze verzwickte Lage rettet und schon haben wir die antichristliche Diktatur.


"Der Antichrist kommt über den Brotkorb." Das denke ich auch.

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4

Montag, 6. Juli 2015, 18:23

Griechenland sagt NEIN – Ein Sieg des Volkes!



Direktlink: https://www.youtube.com/watch?v=yDG-nQ_q2Rg

Mit über 61 Prozent wurde das Spardiktat der Eurokraten bei der Volksabstimmung am 5. Juli von den Griechen abgelehnt. Wie kam es dazu? Folgt nun der Grexit? Kann Putin den Griechen helfen? Über das Ergebnis des Referendums diskutieren Jürgen Elsässer (COMPACT-Magazin) und Michael Vogt (quer-denken.tv). Zugeschaltet von der Siegesparty in Athen: COMPACT-Korrespondent Martin Müller-Mertens. COMPACT mit dem "Mut zur Wahrheit" anlässlich eines historisches Tages für Europa!
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Montag, 6. Juli 2015, 18:24

Quelle: http://www.idea.de/thema-des-tages/artik…satt-83353.html

Athen (idea) – Die Mehrheit der Griechen hat die bisherige Form der Sparpolitik und die damit einhergehende gefühlte Entmündigung satt. Diesen Eindruck hat der Pfarrer der deutschsprachigen evangelischen Gemeinde in Athen, René Lammer. Wie er auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, haben viele Griechen nach dem Referendum das Gefühl, sie bekämen endlich ihre Souveränität zurück. Die griechische Regierung unter Führung der linksradikalen Partei Syriza hatte die Abstimmung am 5. Juli veranlasst. Dabei votierten nach Angaben des Innenministeriums 61,3 Prozent gegen das von den Gläubigern geforderte Sparpaket. 38,7 Prozent der Griechen billigten die Forderungen. Auf dem Athener Syntagma-Platz feierten am Abend des 5. Juli rund 6.000 Menschen das Ergebnis. Laut Lammer herrschte bei den Befürwortern des Wahlausgangs Volksfeststimmung. Anders sei die Stimmung bei vielen Mitgliedern seiner Gemeinde gewesen: „Für sie sind ein Euro-Austritt und eine Loslösung von Europa ein Horror-Szenario.“ Allerdings rechne kaum jemand damit, dass Griechenland die Euro-Zone oder gar die Europäische Union verlassen muss, so Lammer. Er erwarte, dass auch die europäischen Institutionen das nicht zuließen. Angesichts des ohnehin immer stärker werdenden Einflusses von Russland und China in Griechenland wäre ein „Abdriften nach Osten fatal“.

Die finanziellen Mittel der deutschen Gemeinde gehen zurück

In dem überraschenden Rücktritt von Finanzminister Janis Varoufakis sieht Lammer einen taktischen Schachzug. Nachdem dessen Verhältnis zu den anderen Finanzministern der Euro-Zone nachhaltig belastet sei – Varoufakis hatte den Gläubigern Terrorismus vorgeworfen – werde nun eine „unbelastete“ Person gebraucht, die die erwünschten Verhandlungen mit den europäischen Institutionen fortsetze. Mit Blick auf die soziale Lage der Bevölkerung erklärte der Pfarrer, dass die Lebensmittelausgabe seiner Gemeinde bislang nicht stärker nachgefragt sei als sonst. Allerdings gerieten zunehmend auch Griechen, die ursprünglich zur Mittelschicht gehörten, in finanzielle Engpässe. Das erlebe er in der eigenen Gemeinde: „Wenn da plötzlich jemand krank wird und auf Medikamente angewiesen ist, kann das schnell kritisch werden.“ Die Kirchengemeinde versuche zu helfen, wo es gehe. Allerdings werde es für sie schwieriger, da die freiwilligen Mitgliedsbeiträge infolge der Krise ebenfalls zurückgingen.

Keine feindselige Stimmung Deutschen gegenüber

Hinsichtlich des Verhältnisses von Griechen und Deutschen vor Ort könne er keine grundsätzlich feindselige Stimmung beobachten, sagte Lammer. Um das Verständnis füreinander zu fördern, hat die deutsche Kirchengemeinde in Athen das Freiwilligenaustauschprogramm „ElanDe“ – ein Kunstwort aus „Ellas“ für Griechenland und Deutschland – initiiert. Dabei arbeiten jeweils zehn Deutsche für ein Jahr in Griechenland in sozialdiakonischen Einrichtungen und umgekehrt. Lammer: „Ebenso wie unsere deutschen Jugendlichen von der Begegnung mit dem Fremden profitieren, werden es auch die griechischen Freiwilligen tun. Und ganz nebenbei werden dann die dümmsten Vorurteile abgebaut, die Wahrnehmungen differenzieren sich und Menschen kommen einander näher.“

Vom 8. bis 16. Juli werden 130.000 Bibeln verteilt

Das griechische Missionswerk Hellenic Ministries (Athen) startet in Kürze eine großangelegte Bibelverteilaktion „Operation Josua“. Es hat dazu auch die Christen in Deutschland zum Gebet aufgerufen, „dass Gott uns in diesen schweren Zeiten des wirtschaftlichen Zusammenbruchs und politischer Instabilität eine weit offene Tür fürs Evangelium und bleibende Frucht schenkt“. Während der „Operation Josua“ kommen vom 8. bis 16. Juli rund 400 Christen aus aller Welt nach Griechenland, um 130.000 Taschen mit Bibeln und christlicher Literatur in 470 Dörfern der Provinzen Kilkis, Pella und Imathia im Norden des Landes zu verteilen. Angesichts der Entwicklung der vergangenen Wochen sei es umso bedeutsamer, den Menschen die Botschaft von Frieden und Versöhnung der Bibel nahezubringen: „Während die Medien die Krise noch hochschaukeln und Menschen Angst machen, wollen wir die Griechen mit Vertrauen und Hoffnung beschenken.“ Von den elf Millionen Einwohnern Griechenlands sind 91,5 Prozent Mitglied einer Kirche, 5,8 Prozent Muslime und der Rest meist Nicht-Religiöse. Unter den Kirchenmitgliedern stellen die Orthodoxen mit fast 92 Prozent den Löwenanteil.
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Montag, 6. Juli 2015, 18:36

Während der „Operation Josua“ kommen vom 8. bis 16. Juli rund 400 Christen aus aller Welt nach Griechenland, um 130.000 Taschen mit Bibeln und christlicher Literatur in 470 Dörfern der Provinzen Kilkis, Pella und Imathia im Norden des Landes zu verteilen.

GENAU DAS HÄTTE AUCH MEINE IDEE SEIN KÖNNEN! TOLL, TOLL, TOLL - DANKE HERR JESUS!!!

Übrigens: Die "Thessalonicher" machen heute noch allen anderen Griechen vor, wie es geht mit der Regierung einer Stadt (also auch auf ein ganzes Land übertragbar) - kann das vielleicht an ihrem geistlichen Erbe liegen, das sie nicht ganz vergessen haben? http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-…yannis-boutaris(es gab auch einen aktuellen Weltspiegel-Bericht im TV darüber, den finde ich gerade nicht)

FINDE ICH SO TOLL MIT DEN BIBELN - BETEN WIR FÜR DIE BRÜDER IM NAMEN DES HERRN JESUS FÜR REICHE ERNTE!!

LG, Annabel
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Denn suche ich jetzt Menschen zufrieden zu stellen oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, so wäre ich Christi Sklave nicht. (Gal 1,10) // ...sondern so, wie wir von Gott bewährt worden sind, mit dem Evangelium betraut zu werden, also reden wir, nicht um Menschen zu gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft. (1. Thess 2,4)

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Montag, 6. Juli 2015, 18:55

Übrigens: Die "Thessalonicher" machen heute noch allen anderen Griechen vor, wie es geht mit der Regierung einer Stadt (also auch auf ein ganzes Land übertragbar) - kann das vielleicht an ihrem geistlichen Erbe liegen, das sie nicht ganz vergessen haben? http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-…yannis-boutaris(es gab auch einen aktuellen Weltspiegel-Bericht im TV darüber, den finde ich gerade nicht)


Ja, gibt man einem fähigen Mann die Gelegenheit etwas Gutes zu verwirklichen, dann kann etwas echt Tolles dabei rauskommen. Wir brauchen keinen Kontrolleure, die wiederum andere Kontrolleure überwachen, wir brauchen mehr Autonomie im Kleinen. Das Dorf soll sich selbst verwalten - das war der ursprünglich griechische Gedanke der Demokratie.
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