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Tom_Admin

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1

Freitag, 23. Oktober 2015, 22:53

Falls ich´s noch erlebe...

... will ich unbedingt noch diesen Film sehen:



Direktlink: https://www.youtube.com/watch?v=kiSDMn0I-vY

Ich weiß noch, wie ich die ersten Star Wars Filme sah. Obwohl diese schon 1983 abgedreht waren, sah ich sie erst, als ich in der Realschule war. Davor hat es leider nie geklappt, da wir keine Sat-Schüssel oder Kabel hatten. Die Filme wurden ja erst von den privaten Sendern ausgestrahlt. So sah ich Star Wars erst relativ spät. Aber ich weiß noch, wie in der Gong-Fernsehzeitung Bilder aus "Die Rückkehr der Jedi Ritter" veröffentlicht wurde. Ich träumte als kleiner Junge davon, diese Filme einmal zu sehen. Und jetzt freue ich mich, dass es endlich eine Fortsetzung gibt. Esoterische Botschaft hin oder her.

Was ich auch vermisst habe: Heute gibt es sämtliche Star Wars Raumschiffe bei Lego. Ich hätte mir, als begeisterter Lego Spieler, so sehr gewünscht, dass es das auch zu meiner Zeit gegeben hätte.
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2

Freitag, 23. Oktober 2015, 23:31

Ich habe auch schon gehört, dass da ein neuer Teil herauskommen soll. Ich habe auch die vorherigen Star-Wars Episoden gesehen. Sie sind spannend und vieles mehr. Nur manchmal frage ich mich schon, ob man sich diese Filme als Christ ansehen sollte, eben wegen dieser esoterischen Elemente. Ich bin da auch etwas inkonsequent muß ich zugeben. Aber kann man wirklich auf der einen Seite die Harry Potter Filme (und manch andere) verurteilen und dann guten Gewissens Star-Wars schauen? Würde mich mal interessieren, wie die anderen Leser hier das sehen? Ich habe trotz allem immer irgendwie ein ungutes Gefühl dabei und frage mich, warum es mich überhaupt zu diesen Filmen hinzieht? Verändern dererlei Filme unbewußt und unbemerkt etwas in meinem Denken? Oder sehe ich das alles zu eng? Ich bin da immer so ein bißchen hin und her gerissen. Mich würde wirklich mal eure Meinung dazu interessieren? Wie seht ihr das?

Tom_Admin

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3

Freitag, 23. Oktober 2015, 23:56

Im Kinderfernsehen laufen heute schon härtere Sachen. Es ist unbestritten, dass sich George Lukas beim Buddhismus und anderen fernöstlichen Religionen einiges für seine Filme mitgenommen hat. Trotzdem betrachte ich es als ein Stück Nostalgie, auch wenn die neuen Filme sicherlich nicht den Zauber der ersten Filme wiederbringen können, wie ich vermute. J. J. Abrams wird sich zwar daran orientiert haben, aber er wird die ersten drei Teile niemals toppen können. Außer vielleicht bei einem jüngeren Publikum.

Als Christ Star Wars Filme anschauen? Also ich persönlich seh´ das nicht so eng. Ich sehe dabei jetzt nicht eine Beeinträchtigung für mein Glaubensleben. Wenn wir jeden Film auf Tauglichkeit überprüfen würden, dann würden nicht mehr viele Filme in Frage kommen, oder? Selbst bei Forrest Gump z. B. gibt es bedenkliche Szene.

Ich habe auch versucht, mich in Harry Potter hineinzusehen, aber diese Filme reizen mich überhaupt nicht. Sie gefallen mir einfach nicht.

Die persönliche Erfahrung hat mich jedoch gelehrt, dass verbotene Filme viel mehr Interesse wecken als erlaubte. Wenn ich mir selber eine Film-Zensur auferlege, werde ich nur neugieriger danach. Darum schau ich den Film einfach an und beurteile ihn hinterher.
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Karyopse

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4

Samstag, 24. Oktober 2015, 07:29

Tom,

am 17. Dezember ist Kinostart.

Was deine kritischen Anmerkungen bzw. Zweifel angeht, ist es schon berechtigt zu fragen, was Christen dürfen und was sie besser sein ließen. Allerdings wird sich nach meinen Erfahrungen sowieso niemand reinreden lassen. Es ist wie mit dem Zigarettenrauchen. Jeder Raucher weiß, es ist ungesund und doch ....



Ich habe trotz allem immer irgendwie ein ungutes Gefühl dabei und frage mich, warum es mich überhaupt zu diesen Filmen hinzieht? Verändern dererlei Filme unbewußt und unbemerkt etwas in meinem Denken?


Christina,

eine gute Frage, die einer näheren Betrachtung bedarf. Fernsehkonsum geht ja nicht spurlos an uns vorüber. Es ist eine Stimulation durch audio-visuelle Reize, die natürlich auch Botschaften transportiert. Vielleicht wäre es mal wichtig, eingie Gesichtspunkte des Massenphänomens Fernsehen näher zu erforschen und zu ergründen, worin die Faszination besteht, sich dem auszusetzen. Allerdings vermute ich, das könnte auch zu Konflikten führen, die eine Abwehrhaltung erzeugen.
Das, was man tut und das, was man besser nicht tun sollte, dazwischen liegen mitunter Welten. Und wer möchte schon gern Spielverderber sein? Trotzdem gibt es Gefahren über die sich die meisten nicht mal bewußt sind. Rezeptive Hingabe besitzt tatsächlich das Potential unsere Denkstrukturen bis ins Unterbewußte zu beeinflußen und zu verändern. Mit dieser Vermutung liegst du also gar nicht falsch. Aber was nützt schon Aufklärung, die Sogwirkung einer massenmedialen Zerstreuung und Ablenkung ist extrem, sodaß kaum die nötige Disziplin aufgebracht wird, dem zu widerstehen.

5

Samstag, 24. Oktober 2015, 12:38

Würde mich mal interessieren, wie die anderen Leser hier das sehen? Ich habe trotz allem immer irgendwie ein ungutes Gefühl dabei und frage mich, warum es mich überhaupt zu diesen Filmen hinzieht? Verändern dererlei Filme unbewußt und unbemerkt etwas in meinem Denken? Oder sehe ich das alles zu eng? Ich bin da immer so ein bißchen hin und her gerissen. Mich würde wirklich mal eure Meinung dazu interessieren? Wie seht ihr das?


Liebe Christina, als wahrer Christ und bekennender, sündiger Filme-Gucker :whistling: möchte ich auf Deine Bedenken so gut ich kann (und aus meiner persönlichen Sicht, die nicht die eines anderen sein muss) antworten:

Wenn ich mir (sehr gern und oft mit meinem Mann) einen Spielfilm ansehe, dann wissen wir beide zunächst mal, dass wir es NICHT zur Ehre Gottes tun. Wir wollen schlicht unterhalten werden, weil wir uns nicht für so heilig halten, dass wir den ganzen Tag nur Bibel lesen können. :D

Also wir haben da - ganz persönlich! - eine große Freiheit in Christus, diesbezüglich. Das heißt nun NICHT, dass das jeder so sehen kann oder muss. Das steht so in Römer 14-15, wie man mit "Götzenfleisch" umgehen soll und mit Geschwistern, die das anders sehen. Für unseren Teil wissen wir ebenso gut, dass Jesus uns errettet hat und liebt, wie wir auch wissen, dass uns diese Filme weder süchtig machen noch geistlich negativ beeinflussen. Wenn uns manche Szenen zu heftig sind, schalten wir aus (oder einer von uns verlässt den Raum und geht schon mal schlafen oder noch 'ne Predigt anhören, egal). Wir nehmen genauso aufeinander Rücksicht wie wir gegenseitig nicht "gesetzlich" sind in diesen Dingen. Das ist wie mit dem Tanzen oder Kartenspielen. Da haben es die Gesetzlichen der Fünfziger Jahre aus unserer Sicht übertrieben.

Wenn es Dir persönlich eine Sünde ist, Filme dieser Art anzusehen, dann lass es sein. Andererseits musst Du deshalb kein schlechtes Gewissen haben, nur weil es jemand anders hat, weil er Deine Freiheit nicht hat. Wenn er deshalb von Deinem Verhalten nicht seinerseits zur Sünde verleitet wird, bist Du Deinerseits frei in Christus. Wenn Du keinen persönlichen Angriff von Satan wegen "Götzenfleisch" bekommst, dann soll auch niemand anders Dich deshalb verurteilen.

Besonders SciFi-Filme haben es uns deshalb "angetan", weil man darin oft sehr gut vorweggenommene Fantasien über technologische Entwicklungen erkennen kann, die kurze Zeit später Realität werden oder geworden sind. Genauso wie esoterische Inhalte oder bestimmte Symbolik des Satan, die ja immer wieder auftaucht, wenn man darauf achtet, weil man sie kennt. Das heißt andererseits wiederum NICHT, dass wir uns SciFi nur wegen biblischer Prophetie gerne ansehen! :D

Bei mir hat es damals angefangen mit dem Buch "Von Babylon nach Rom" von Alexander Hislop, dass ich in der Folge immer wieder auf bestimmte Namen, Gottheiten oder Symbole - auch in Filmen - gestoßen bin, die bis heute aktuell sind. Das fand ich persönlich sehr interessant, da kann man mal sehen, wie Satan so arbeitet. Aber das muss nicht jeder so machen.

Genauso ist es ja mit den Schauspielern: Wo fängt hier die Heiligung an? Wenn ich doch weiß, dass Tom Cruise Scientologe oder Jim Carrey Satanist ist - kann ich mir deshalb keinen "Rain Man" oder auch keinen "Der Ja-Sager" mehr ansehen, die ich beide wirklich total klasse finde? Tut mir dann Leid für die Schauspieler, dass sie Jesus nicht erkennen, aber das ist ja dann nicht meine Verantwortung an dieser Stelle, sie zu missionieren.

Man kann einen gut gemachten Film aus Hollywood aus meiner Sicht auch als Christ einfach mal nur genießen, lachen, Spannung erleben und danach gut schlafen.

Apropos: Was ist mit dem "Marsianer"? Kennt den jemand schon?
Happy_Smiley
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Denn suche ich jetzt Menschen zufrieden zu stellen oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, so wäre ich Christi Sklave nicht. (Gal 1,10) // ...sondern so, wie wir von Gott bewährt worden sind, mit dem Evangelium betraut zu werden, also reden wir, nicht um Menschen zu gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft. (1. Thess 2,4)

Tom_Admin

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6

Samstag, 24. Oktober 2015, 13:10

Anmerkend zu Annabel möchte ich noch sagen: Es ist wie beim Alkohol. Alkohol an sich ist zuerst einmal nicht schlecht. Manche haben von Gott das Zeugnis, dass sie Alkohol trinken dürfen, manche verzichten ganz darauf. Das hängt auch ganz mit der Biografie zusammen. Wenn mir mein durch den heiligen Geist verändertes Gewissen bezeugt, dass ich das darf und es mir und anderen nicht schadet, dann darf ich es dankbar annehmen. Wenn sich jedoch mein Gewissen schlecht danach fühlt, dann sollte ich es lieber bleiben lassen.
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Karyopse

unregistriert

7

Samstag, 24. Oktober 2015, 17:19

Das Götzenopferfleisch wird gerne als Beispiel angeführt, um Gewissensentscheidungen zu begründen. Doch oftmals hinkt diese vergleichende Betrachtung und ich fürchte bei der Beurteilung eines Fernsehkonsums müssen wir genauer hinsehen. Fernsehen hat unmittelbar immer eine Wirkung, der man sich nicht entziehen kann.
Fernsehen ist das Instrumentarium der Wahrnehmungsbeeinflußung und verantwortlich für vielerlei negative und schädliche Erscheinungen und Verhaltensweisen bei Menschen. Im Prinzip ein moderner Götze, aber einer der Macht über Menschen ausübt. Um tatsächlich und objektiv zu einer Beurteilung zu kommen, inwieweit man sich dem Fernsehen aussetzen mag, müssen alle Faktoren bekannt sein, die eine Rolle spielen. Beispielsweise müßte man über den suggestiblen Zustand sprechen, in den Menschen beim Betrachten von Fernsehsendungen geraten. Doch es gibt noch andere Aspekte, die damit in Zusammenhang stehen und ausgesprochen desintegrativ bezüglich einer 'Heiligkeit' wirken. Ich möchte diese Warnung nur aussprechen, ohne näher darauf einzugehen, euch aber bitten, bei Gelegenheit ein wenig tiefer diese Thematik anzugehen.
Die Beliebtheit und die Einfachheit des Zugangs läßt die Gefahren klein aussehen und Fernsehen harmlos wirken. Man merkt ja nichts. Aber das ist ein Merkmal guter Manipulation, man bemerkt es nicht und manchmal ist man selber schuld weil man sich auch selbst betäubt.

8

Samstag, 24. Oktober 2015, 17:28

Lieber Karyopse, ich habe jetzt etwas länger an meiner Antwort getippt. Du bist mir mit deinem Kommentar nun zuvor gekommen. Und ich denke fast, wir sehen das ähnlich. Aber da ich in meinen Kommentar schon so viel Zeit investiert habe, schicke ich den jetzt trotzdem ab, damit meine Mühe nicht ganz umsonst war:

Ich danke euch allen erst mal für eure Antworten. Ich finde trotzdem, dass die Vergleiche mit Alkohol und Götzenopferfleisch in diesem Falle nicht so richtig passen. Beim Alkohol geht es – wie Tom schon sagte - nur um einen „übermäßigen“ Konsum, der schädlich ist. Bei der Esoterik kann man im Vergleich dazu nicht unbedingt sagen, dass wenig davon nicht schädlich ist und man nur zu viel Esoterik meiden sollte.

Das Götzenopferfleisch ist an sich nur was „Materielles“. Es ist einfach nur Fleisch. Und Fleisch hat geistlich gesehen keinerlei Auswirkungen auf mich, wenn ich es esse. Es kann mich nicht verunreinigen. Wie sieht es aber mit einem Film aus, der Magie als was „Gutes“ darstellt? Und ich nehme das so in mich auf – unbewußt, ist klar. Einmal verändert das vielleicht noch nicht so viel in meinem Denkapparat, aber wenn ich das immer und immer wieder tue, was passiert dann mit mir? Passiert überhaupt was in mir oder nicht?

Zum Vergleich: Ich bin ja in der ehemaligen DDR aufgewachsen. Dort gab es auch Gewaltverbrechen, sicher nicht so viel wie heute, aber es gab sie. Nur wurde darüber nicht in den Medien (Zeitungen etc.) berichtet. Nach der Wende 1989 konnten wir nun die Westzeitungen lesen und da quoll alles nur so über von großen Verbrechensschlagzeilen. Das war völliges Neuland für mich. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich dort dann im ersten Jahr gleich von Kindesvergewaltigung mit anschließendem Kindesmord gelesen habe. Das ging mir echt nahe. Das hat mich tagelang beschäftigt und ich habe mir immer wieder versucht vorzustellen, was das Kind wohl alles für Qualen durchgemacht hat und wie sich die Eltern jetzt fühlen müssen und so weiter und so fort. Es war schrecklich. Das ging mir noch ein paar mal so im Laufe der ersten Jahre. Doch da das und ähnliches ja schon fast zur täglichen Lektüre gehört und man ständig und immer wieder in den Medien mit so etwas und anderen Gewaltverbrechen konfrontiert wird, habe ich bei mir selber festgestellt, dass man mit der Zeit abstumpft. Es ist nicht so, dass mir das heute nichts mehr ausmachen würde, wenn ich Ähnliches lese, aber es geht mir doch nicht mehr so nahe wie am Anfang. Man geht wahrscheinlich innerlich mehr auf Distanz. Man kann auch nicht immer und zu jeder Zeit mit jedem mitleiden und mitsterben, das würde sicher die Psyche eines jeden Menschen überfordern. Und die menschliche Psyche hat deshalb da wahrscheinlich so eine Art Selbstschutz aufgerichtet.

Jetzt frage ich mich natürlich, stumpft ein Mensch durch ständigen Esoterik-Konsum ähnlich ab, gegen die Gefahren, die davon ausgehen?

Und wie ist es denn mit den heutigen Spielfilmen, die nur noch von Sexszenen vollgestopft sind? Es gibt kaum noch Filme ohne, jedenfalls nicht bei den Neueren. Soll ich meine Augen und Gedanken diesem aussetzen? Soll jeder hier nach seinem Gewissen tun? Ist das zu vergleichen mit Götzenoperfleisch? Der Eine ist eben stark in diesen Dingen, der Andere schwach. Jeder tue also nach seinem Zustand? Ich denke man kann das einfach nicht mit dem Götzenopferfleisch vergleichen.

Es gibt nun die Fernbedienung , um wegzuschalten, wie du schreibst, liebe Annabel. Auch mein Mann und ich benutzen die ziemlich häufig in solchen Situationen. Und da wird also immer hin und her geschaltet. Manchmal ist es so extrem, da bleibt von einem Film nicht mehr viel übrig, was man noch sehen kann. Alles schon dagewesen. Da fragt man sich manches mal schon, ob das nun ein Spielfilm oder ein Pornofilm ist?

Aber macht man das auch so konsequent bei magischen Elementen in Filmen, dieses Umschalten? Ich denke, eher nicht – aus Erfahrung. Und im Kino hat man eh keine Fernbedienung, muß also alles über sich ergehen lassen.

Ich bin beileibe auch kein gesetzlicher Mensch und schaue viel zu viel Fernsehen, am liebsten Science-Fiction-Filme und Thriller. *Schäm*. Eben, weil ich es – ähnlich wie du Annabel – auch als Entspannung brauche. Doch manchesmal, in einer schwachen Minute, frage ich mich schon, was haben die Leute bloß früher gemacht zur Entspannung – als es noch keinen Fernseher und keine Filme gab? ?(

Das habe ich jetzt nur mal so als ein paar Gedanken von mir noch hier hin geschrieben. Das geht mir halt manchmal so im Kopf herum. Aber wahrscheinlich werde ich mir den neuen Star-Wars-Film auch anschauen. Zwar nicht im Kino – so verrückt danach bin ich dann auch wieder nicht. Aber wenn er dann irgendwann mal im Fernsehen kommt, werde ich ihn mir vermutlich anschauen. :S

Tom_Admin

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9

Samstag, 24. Oktober 2015, 18:17

Ich schaue schon seit Jahren kein TV mehr. Gehe nur mit Freunden ins Kino oder schaue Filme auf Amazon. Natürlich wird man von Filmen, wenn man sie denn anschaut, beeinflusst. Wenn man sich manche amerikanischen Action-Thriller anschaut, dann könnte man meinen, es handelt sich um ein Propagandavideo der US-Armee. Zudem fällt mir auch auf, dass bei manchen aktuellen US-Serien zur Zeit eine Art von Drogen- und Alkoholverherrlichung stattfindet. Sex ist auch immer präsent. Das macht auch etwas mit uns - ohne Zweifel. Und ohne Zweifel - ich gehe jetzt von mir aus - verbringe ich viel zu viel Zeit im Internet, die man sinnvoller nutzen könnte. Aber wie sähe dann die Lösung aus? Nur ausgewählte Filme schauen? Ganz verzichten? Totale Abstinenz? Was für Alternativen gibt es?

Ich meine, ich höre wirklich sehr viele Predigten an und lese gerne christliche Bücher. Aber manchmal brauche ich einfach die Zerstreuung. Als alleinstehender Singlemann hat man eben keine Partnerin oder Kinder, mit denen man sich unterhalten könnte.

Vor allem bin ich nur neugierig auf den neuen Star Wars, weil an dieses Thema eben schöne Kindheitserinnerungen geknüpft sind. Natürlich bewerte ich den neuen Film nicht übermäßig. Bin einfach nur gespannt, die "Used-Technology" der Planeten zu sehen und welche neuen Raumschiffe die Macher wieder designet haben. Ich meine, bei einem Star Wars Film ist das Making-of wesentlich interessanter als der Film selber. Und bei Star Wars ist die Story sowieso eher nebensächlich.
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Samstag, 24. Oktober 2015, 18:44

Hallo lieber Tom,

das Ganze war wirklich nicht als Kritik gemeint. Ich hoffe, das es bei dir und allen Anderen auch nicht so angekommen ist. Smile_Smiley

Tom_Admin

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11

Samstag, 24. Oktober 2015, 18:51

Hab ich überhaupt nicht als Kritik aufgefasst, liebe Christina :) Ich weiß eigentlich selber, dass Filme schaden können und nicht förderlich für das Leben mit Jesus sind. Trotzdem sind wir halt immer noch Menschen... ;) Wie Karyopse sinngemäß sagte:

Allerdings wird sich nach meinen Erfahrungen sowieso niemand reinreden lassen. Es ist wie mit dem Zigarettenrauchen. Jeder Raucher weiß, es ist ungesund und doch ...
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_Soul_

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12

Samstag, 24. Oktober 2015, 19:08

Huhu ihr Lieben :)

/me mag diese ganze Film-Philosophie nicht; liegt aber wohl auch daran, dass ich weniger Film-interessiert bin.
Eher Natur-Dokus, Offenlegungen der Geschichte, Wissenschaften usw. interessieren mich.
Aber hey! So manchmal mag ich den totalen Quatsch noch ganz gerne schauen - wenns nicht Gottesbeleidigend wird, oder Jesu's Opergabe (für uns Menschen) lächerlich macht.
So ab & zu mag man sich halt gerne mal vom Ernst des Lebens ablenken, oder auch das früher Versäumte nachholen.
Ist durchaus menschlich, wie ich denke.

Mucke mag ich trotzdem lieber! :P
(Jajaja - ich weiß, auch in dem Bereich gibbet viel pöhses ;) )
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13

Samstag, 24. Oktober 2015, 19:16

@Karyopse

Aufgewachsen bin ich z. B. in einer ländlichen Gegend. Von den Schilderungen meiner verstorbenen Großmutter her weiß ich, wie sich die Menschen früher gegenseitig am Feierabend besuchten und zusammen im Garten gesessen sind. Der schwäbische Begriff "hoigatha", der auf hochdeutsch mit "Heimgarten" übersetzt werden kann, drückt es treffend aus. Als die Leute noch nicht vor der Flimmerkiste gesessen haben, ging man zum Nachbarn und hatte "heimgarten". Oder man ging ins Wirtshaus, um Karten zu spielen oder sich auszutauschen. Mit den Massenmedien ist sehr viel von dieser Kultur kaputtgegangen. Daneben gab es noch viele Vereine und örtliche Lokale, wo man sich traf. Heute kennen die wenigsten Leute ihre Nachbarschaft. Man ist anonym, unter sich, aber nicht mehr in größerer Gesellschaft unterwegs. Von der Großstadt ganz zu schweigen. Die Flimmerkiste hat diese echten sozialen Netzwerke zerschlagen, die durch das Scheinnetzwerk Facebook ersetzt wurden. Heute sitzt die Familie im allgemeinen gemeinsam vor dem Fernseher. Wir haben von der Kultur unserer Vorfahren viel verloren, und es wird wahrscheinlich nicht besser werden.

Ich denke, dass diese Tatsachen auch einen Art von Schaden darstellen. Vielleicht ist der genauso groß, wie der Schaden durch den Inhalt.
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14

Samstag, 24. Oktober 2015, 23:05

Lieber Tom,

Zitat

Ich denke, dass diese Tatsachen auch einen Art von Schaden darstellen. Vielleicht ist der genauso groß, wie der Schaden durch den Inhalt.


Damit magst du Recht haben. :)

An dich, liebe Annabel, hätte ich auch noch eine Frage: Woher hast du das mit Jim Carrey? Also dass er Satanist ist, meine ich damit. Höre ich jetzt zum ersten Mal. Ich habe deshalb mal danach gegoogelt, aber hauptsächlich nur englische Seiten dazu gefunden, die ich nicht lesen kann. Nur eine deutsche Seite, und dort wird das anhand seiner Verkleidung zu Halloween im Teufelskostüm und irgend welcher Handzeichen ausgemacht und das er vieles diesbezüglich ins Lächerliche zieht. Das alleine wäre für mich aber jetzt kein Beweis dafür. Hat er sich denn persönlich diesbezüglich mal geäußert? So wie Tom Cruise sich ja auch zu den Scientologen bekennt. Hast du irgendwelche Infos diesbezüglich?

15

Sonntag, 25. Oktober 2015, 08:16

Dämonische Beeinflussung von Schauspielern

An dich, liebe Annabel, hätte ich auch noch eine Frage: Woher hast du das mit Jim Carrey?

Liebe Christina, ich habe mich falsch ausgedrückt, es war mir quasi "rausgerutscht". Ich meinte damit nicht, dass Carrey bekennender Satanist ist. Was ich meine, ist eine - wie soll ich es ausdrücken? - "dämonische Seite" (?), die bei ihm wie auch z. B. bei jemandem wie Jack Nickolson klar vorhanden ist. Ich denke da an Filme wie "Die Maske" oder "Cable Guy". Ich habe auch ein paar Sequenzen Bonusmaterial verschiedener Art auf DVDs von ihm gesehen, das ist wirklich übelste Gotteslästerung. Ja, und da frage ich mich schon auch, was "darf" ich mir jetzt von dem noch ansehen, wenn ich doch weiß, was für ein Mensch dahinter steckt, der das "nur" spielt? Wenn es dann z. B. Filme von ihm gibt wie "Die Trueman Show" oder die wirklich "harmlosen", sehr, sehr witzigen Sachen. Carrey hat so eine große Begabung von Gott bekommen, dumm ist er auch wirklich nicht, aber was hat er daraus gemacht...? (Eine Art dieser Selbstoffenbarung gibt es ja in "Bruce Allmächtig" - als Morgan Freeman als "Gott" sich dazu äußert, dass er ihn ja eben so witzig geschaffen habe und ihn deshalb mag - oder so ähnlich.)

Im Grunde genommen dienen ja alle Nicht-Christen dem Satan. Aber mir ist schon aufgefallen, dass manche Schauspieler schon sehr weit gehen, um eine bestimmte Rolle "perfekt" darzustellen. Manchmal denkst Du ja, wie machen die das? Ja, und von etlichen ist auch bekannt, dass sie dazu ganz einfach Geister beschwören bzw. eben den Satan dazu benutzen, damit eine Oscar-preiswürdige Darstellung dabei herauskommt. Das nimmt sicherlich dem Film bzw. der Darstellung an sich nicht die Qualität, es verbessert sie ja sogar. Aber wenn Du daran denkst, dass das MENSCHEN sind, die doch eine SEELE haben, und wem sie sich da verschrieben haben, um so etwas "Großes" zu schaffen... manchmal mag ich es nicht zu Ende denken. Es nimmt dann aber manchmal ein sehr übles Ende, wie z. B. bei Robin Williams, der seine Geister, die er rief, nicht mehr los wurde und Selbstmord beging.

Also nein, Jim Carrey ist KEIN bekennender Satanist. Noch nicht. 8)
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Denn suche ich jetzt Menschen zufrieden zu stellen oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, so wäre ich Christi Sklave nicht. (Gal 1,10) // ...sondern so, wie wir von Gott bewährt worden sind, mit dem Evangelium betraut zu werden, also reden wir, nicht um Menschen zu gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft. (1. Thess 2,4)

Karyopse

unregistriert

16

Sonntag, 25. Oktober 2015, 09:15

Hallo Tom,

der Schaden findet tatsächlich auf verschiedenen Ebenen statt. Das Fernsehen ist eines der vielen Bausteine warum die 'Liebe der meisten erkalten wird'.
Eines der Geheimnisse menschlicher Interaktionen ist durch die Hirnforschung durch die Entdeckung der sog.Spiegelneuronen aufgedeckt worden.
Sie dienen zum Reflektieren von Emotionen und lösen im Miteinander Resonanzerscheinungen aus. Realistisches Erleben findet damit auch vor dem Fernseher statt, nämlich wenn wir Dinge nur beobachten. Wir hatten das schon mal in einem anderen Thread angesprochen. Das Gehirn reagiert auf das Gesehene, als ob es selber erleben würde.
Es ist ein Reiz-Reaktions-Mechanismus. Die Problematik liegt damit auf der Hand, denn was immer wir uns ansehen, es geht in unsere Erfahrungen über.
Ein absolut ernstes Problem, denn Erfahrungen müssen verarbeitet werden. Und es ist nicht dosisabhängig, nur unsere psychologischen Reaktionen werden sich verändern.
Für Kinder, die ihre neurologische Vollvernetzung noch vor sich haben, ein gewaltiges Manko, denn es können ohne weiteres Entwicklungsstörungen durch Fernsehkonsum auftreten. Aber auch Erwachsene sind in einem Dilemma, denn die gesehenen Szenen und die damit transportierten Botschaften haben ja eine Kaskade von körperlich-geistigen Reaktionen ausgelöst. Der Verstand sagt, alles nur Schein, das Gehirn empfindet Realität. Das bedeutet, eine Seite muß gedämpft werden. Der Effekt ist Gewöhnung und Abstumpfung - ein weiteres Problem. Und tatsächlich, was man dem Zuschauer heute in den Filmen zumutet, wäre noch vor einigen Jahren gar nicht möglich gewesen.

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