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Tom_Admin

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Sonntag, 25. Oktober 2015, 14:54

Die richtige Haltung gegenüber Israel und den Juden

Hier mal wieder ein Text von meinem Blog: http://mit-jesus-unterwegs.de/die-richti…l-und-den-juden

Es ist unverkennbar, dass Gott ein großes Werk an Israel tut. Nach fast 2000 Jahren Zerstreuung der Juden in alle Welt, findet seit dem Jahr 1888 eine gewaltige Sammlung der Juden statt, so dass viele Juden und andere Israeliten aus den zehn verloren geglaubten Stämmen wieder ins Land der Väter eingewandert sind. Seit der Staatsgründung 1948 und der Eroberung des Tempelberges 1967 geht es Israel, das sich durch mehrere Existenzkriege hindurch behaupten musste, besser als je zuvor, auch wenn immer noch von islamischer Seite mit Terrorakten oder Krieg zu rechnen ist. Die Behauptung des kleinen Volkes gegen seine Feinde ist nur mit göttlicher Hilfe zu erklären. So sagten bereits die Propheten voraus, dass Israel am Ende der Tage wieder gesammelt werden würde. Was wir heute sehen, sind das die Erfüllungen von Prophetien, die bereits mehrere tausend Jahre alt sind. Gott wirkt und jeder kann es erkennen.

Das Christentum, dass sich normalerweise aus Juden und Nichtjuden (Heiden) zusammensetzt, hatte in der Vergangenheit ein gespaltenes Verhältnis zu den unbekehrten Juden. Juden wurden viele Jahre lang als „Christusmörder“ gebrandmarkt. Dadurch wurde die Judenverfolgung oft scheinbar legitimiert. Die großen Kirchen behaupteten, dass sämtliche Verheißungen der Bibel ausschließlich den Kirchen gegeben worden wären. Israel wäre von Gott für ewig verworfen worden, war die allgemeine Lehrmeinung. Das richtete ungeheuren Schaden an diesem Volk an. Leider!

Auf der anderen Seite ist heute eine verstärkte Glorifizierung der Juden von christlicher Seite her wahrzunehmen. Die Juden werden als auserwähltes Volk verehrt, und alles, was der Staat Israel macht wird für gut gehalten. Zudem wird von manchen Christen die „Hebrew Roots“-Lehre gepredigt, einer Vermischung des Christentums mit den alttestamentlichen Vorschriften, Geboten, Festen und Gesetzen, die eigentlich nur für das Volk Israel bestimmt waren. Hier fällt man von der anderen Seite vom Pferd.

Ich denke, dass beides nicht gut ist: Weder der bösartige Antisemitismus und Israel-Hass, noch die übertriebene, sentimentale Verehrung der Juden.

Wir wissen, dass Gott mit diesem Volk noch etwas großes vorhat. Höchstwahrscheinlich werden sich nach der Entrückung der Gemeinde zuerst einmal 144 000 Juden im Land Israel zu Jesus Christus bekehren (Offb 7,4). Das heißt, sie werden Jesus Christus noch vor seiner Wiederkehr auf die Erde als rechtmäßigen König über Israel erkennen. Zudem werden diese messianischen Juden eine große Evangelisation im noch unbekehrten Volk Israel starten, so dass ein Drittel der Juden in der großen Drangsal gläubig werden wird. Ein Drittel Israel wird sich also in den endzeitlichen Katastrophen noch von Jesus Christus, der auf dem Ölberg in Jerusalem wiederkommen wird, retten lassen (Sach 13,8-9). Das sind die guten Nachrichten für Israel. Und wir Christen dürfen uns darüber freuen mit Israel.

Auf der anderen Seite können wir durch die biblische Prophetie erkennen, dass der Antichrist, das Tier aus der Erde, der die ganze Welt unter satanische Herrschaft bringen wird, ein Israelit sein wird (Joh 5,43; Offb 13,11). Die Masse des Volkes Israel, also zwei Drittel, werden dem falschen Messias folgen und somit unter satanischen Einfluss gelangen. Diese werden nicht von Jesus Christus gerettet werden, sondern auf ewig verlorengehen. Das sind die schlechten Neuigkeiten; wir Christen dürfen also nicht blinde Verehrung diesem Volk darbringen, weil nicht alles Gold ist, was glänzt.

Israel wird zwar weiterhin von Gott geliebt (Röm 11,28) um der Väter willen, aber eine große Zahl wird nicht zur Bekehrung kommen.

Meiner Meinung nach sollten wir zwar für Israel sein - vor allem wir Deutschen, die sich an den Juden während der Progrome des 2. Weltkriegs an der gewollten Ausrottung der Juden beteiligt haben. Wir müssen, so gut wir können, wieder gutmachen, was unsere Vorfahren verbrochen haben. Das schließt die Unterstützung des Staates Israel mit ein.

Andererseits müssen wir auch damit rechnen, dass der antichristliche Geist, der in der Welt bereits gewaltig am Wirken ist (1Joh 4,3; 2Thess 2,9), darauf hinarbeitet, dieses Volk zu unterjochen. Diese Bestrebungen sind höchstwahrscheinlich schon stark im Gange. Darum sollten wir uns vor einer zu sentimentalen Israel-Liebe, die alles gutheißt, hüten.

Wir wissen, dass aus diesem Volk sehr viel Segen für die Menschheit gekommen ist (Joh 4,22). Es gab große Nobelpreisträger, Wissenschaftler wie Albert Einstein und Künstler, die Juden waren. Aber auch viele schädlichen Persönlichkeiten wie Karl Marx waren Juden. Auch die Bänker-Familie Rothschild, der man eine jüdische Weltverschwörung nachsagt, ist der Welt nicht gerade zum Segen geworden.

Diese zwei Gegensätze müssen wir immer im Auge haben, wenn wir an das Volk und Land Israel denken.

Wir sollten weder bösartigen Antisemiten sein, die durch ihren Hass diesem Volk gewaltiges Unrecht zufügen. Noch sollten wir in blinder Sentimentalität für Israel die unguten Seiten, die teilweise auch jetzt schon vorhanden sind, leugnen. Ich denke, der Mittelweg wäre hier richtig. Wir als Christen sind für Israel, speziell wir deutschen Christen, und wir sollen den Juden zuerst das Evangelium verkündigen (Röm 11,16) und ihnen helfen. Jedoch sollten wir nicht übertrieben naiv ins andere Extrem fallen und die Juden, die auch nur Menschen sind, vergöttern.

Es gilt, nüchtern und wachsam zu bleiben:

1Thess 5,6 So laßt uns auch nicht schlafen wie die anderen, sondern laßt uns wachen und nüchtern sein!
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Karyopse

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Sonntag, 25. Oktober 2015, 17:52

Also ich würd mal so sagen, Tom. Ich bin zwar ein Israelfreund, empfinde aber nicht das geringste Schuldgefühl aufgrund eines historischen Unrechts welches den Juden von den Deutschen angetan wurde. Verpflichtung gibt es nur darin, jeglichen Antisemitismus abzulehnen und das oftmals schiefe Propagandabild gegenüber den Juden aufzuklären.

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3

Sonntag, 25. Oktober 2015, 18:25

Also ich würd mal so sagen, Tom. Ich bin zwar ein Israelfreund, empfinde aber nicht das geringste Schuldgefühl aufgrund eines historischen Unrechts welches den Juden von den Deutschen angetan wurde. Verpflichtung gibt es nur darin, jeglichen Antisemitismus abzulehnen und das oftmals schiefe Propagandabild gegenüber den Juden aufzuklären.


Ja, diese Haltung ist meiner Meinung nach genauso gut. Ich, für meinen Teil, sehe mich noch in der Schuld. Meine Großeltern haben zwar keine Juden verfolgt oder getötet, aber sie haben auch nicht Widerspruch gegen das NS-Regime erhoben. Sie haben, bis auf meine Großmutter, auch nie Buße getan oder sind zu Jesus Christus gegangen. Ich orientiere mich an folgendem Wort:

2Mo 34,6 Und der Herr ging vor seinem Angesicht vorüber und rief: Der Herr, der Herr, der starke Gott, der barmherzig und gnädig ist, langsam zum Zorn und von großer Gnade und Treue; 7 der Tausenden Gnade bewahrt und Schuld, Übertretung und Sünde vergibt, aber keineswegs ungestraft läßt, sondern die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern und Kindeskindern bis in das dritte und vierte Glied!

Als zweites Glied nach meinen Großeltern sehe ich mich noch in der Schuld der Väter. Darum diese Meinung.
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Karyopse

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Montag, 26. Oktober 2015, 07:32

Hallo Tom,

in dem Vers steht aber nicht, dass du Schuld trägst, also in ursächlicher Hinsicht, sondern, dass die Nachfolgegenerationen noch die Auswirkungen zu tragen haben.
Eine persönliche Schuld ist ja ausgeschlossen und wäre es nicht auch ungerecht, dich für etwas büßen zu lassen, für das du nicht verantwortlich bist?
Dennoch ist es eine Erblast und dies nicht nur in einem geistigem Sinne. Wie die Forschung mittlerweile weiß, (Annabel wird rotieren), werden auf epigenetische Weise auch Lebens-und Erlebniszustände vererbt, wie beispielsweise Traumata und damit nimmt die 'Umwelt' Einfluss auf die Struktur und Entwicklung unserer Persönlichkeiten .
In wunderbarer Weise bestätigt hier die Wissenschaft, ein Prinzip, welches in der Bibel schon lange Erwähnung fand: Die Beeinflußung der Kinder auf somatischer Ebene durch die Elterngenerationen, welche Segen oder Fluch bedeuten können. Übrigens spiegelt sich in manchen Versen ein Wissen, welches wir noch gar nicht erahnen können.

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Montag, 26. Oktober 2015, 08:02

Hallo Karyopse,

man braucht noch gar nicht so weit zu gehen. Man wächst mit seinen Eltern und Großeltern auf und wird von ihnen stark beeinflusst. Wenn die Eltern Raucher sind, werden die Kinder meist auch Raucher. Die Problembewältigungsstrategien der Eltern werden unbewusst von den Kindern übernommen, denn sie kennen ja nichts anderes. Ebenso wird durch die Erziehung das übernommen, was die Eltern selber für richtig halten. Allein schon das Aufwachsen und Zusammenleben mit Eltern und Großeltern prägt einen für das ganze Leben. Dazu kommen natürlich noch erb-bedingte Faktoren dazu, wie Du ja schilderst.
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Sonntag, 3. Januar 2016, 13:19

Die Richtige Haltung Gegenüber Israel Und Den Juden (Teil 2)

Quelle: http://mit-jesus-unterwegs.de/die-richti…en-juden-teil-2

Im ersten Teil dieser Reihe, der schon vor einiger Zeit hier veröffentlicht wurde, ging ich darauf ein, wie speziell wir Deutschen und Christen uns meiner Meinung nach Israel gegenüber verhalten sollten. Ich zeigte auf, dass Gott einen Plan mit Israel hat. Ich zeigte aber auch auf, dass Israel genauso von den endzeitlichen, antichristlichen Bestrebungen betroffen sein wird wie die Welt. Es wird auch noch massiver davon betroffen sein als wir Deutschen, denn der falsche Messias, der Antichrist, wird aller Wahrscheinlichkeit nach ein Jude sein. Ich zeigte auf, dass sowohl Segen und Fluch von diesem Volk ausging und ausgeht, und dass dieses Volk Segen und Fluch erlebte und noch erleben wird.

Es gab gottesfürchtige Juden und Israeliten, die zum Segen wurden; und es gab Juden und Israeliten, die zum Fluch wurden. Das wird sich auch so fortsetzen. Natürlich kann man das von jeder Volksgruppe, auch von uns Deutschen sagen, aber speziell am israelischen Volk sieht man den Kontrast zwischen gut und böse sehr stark. Im letzten Artikel habe ich das an ein paar Persönlichkeiten gezeigt.

Gerade im Internet kursieren sehr viele Israel- und judenfeindliche Videos, Texte und Botschaften, die von einer jüdischen Weltverschwörung sprechen, die z. B. der Bänkerfamilie Rothschild nachgesagt wird. Ob tatsächlich etwas Wahres daran ist, lasse ich einfach mal dahingestellt. Ich persönlich weiß es nicht. Doch ich will hier etwas näher auf den Segen und Fluch, der von dem auserwählten Volk ausgeht, eingehen. Aus dem Volk Israel kam der verheißene Erlöser, Jesus Christus, „das Heil kommt aus den Juden“ (Joh 4,22). Aus dem Volk Israel wird aber auch der Antichrist kommen, „das Tier aus der Erde“ (Offb 13,11), der die ganze Welt ins Unheil stürzen wird.

Zu diesem Thema habe ich eine kleinen Text aus dem Buch „Der Heilsplan Gottes“ von Fritz Hubmer abgeschrieben, der auf diesen starken Kontrast zwischen gut und böse im auserwählten Volk sehr gut eingeht und ihn erklärt. Hier das Zitat:

„(…)So hatte die Volksgeschichte Israels jeweils ein Doppelgesicht. Auf der einen Seite prächtige Glaubensgestalten, die in bewundernswürdigem Gehorsam dem unsichtbaren Gott vertrauen, herrliche Gottespropheten, die mit verzehrendem Eifer sich ihrem Prophetenauftrag hingeben, Menschen, getrieben vom Heiligen Geist, und auf der andern Seite wollüstige Schwächlinge, Menschen, vom Geist der Hölle entzündet und ein entartetes Geschlecht.

Oft wurde die Frage gestellt, warum Gott wohl gerade diesem Volk die Spezialgeschichte gegeben habe, Träger seiner Offenbarung und seines Heils zu sein. Wir wissen es nicht. Der Herr der Geschichte ist souverän in seinem Handeln. Jedoch bezeugt Gott selber, dass Er sein Volk weder um seiner Quantität noch um seiner Qualität willen erwählt habe (siehe 5. Mose 7,7 und 9,6). Hat Gott bei seiner Wahl an die besonderen Seeleneigenschaften des Volkes gedacht? In jedes Menschen Brust wohnt eine Doppelnatur der Seele. Goethe sagt von ihr im Faust:

Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust

die eine will sich von der andern trennen.

Die eine hält in herber Liebeslust

sich an die Welt mit klammernden Organen,

die andere hebt gewaltsam sich vom Dust,

zu den Gefilden hoher Ahnen.

Öffnet sich ein Mensch mit der „einen Seele“ den Offenbarungen Gottes, dann wird er nach oben gezogen werden, öffnet er sich mit der „andern Seite“ den Inspirationen der Hölle, dann wird diese ihn in die Hölle stürzen. So kommt es, dass auch in der deutschen Heldengeschichte neben einem Hermann dem Cherusker, dem Befreier des Vaterlandes, die verräterische Gestalt des eigenen Bruders steht, der ihn im Auftrag der Feinde ums Leben bringen will. Diese Doppelnatur tritt in den jüdischen Gestalten der biblischen Geschichte besonders stark in Erscheinung. Öffnet sie die eine Natur den Inspirationen Gottes, dann wird ein Jeremia zum Sprecher Gottes und verkündigt ohne Rücksicht auf Menschengunst oder -ungunst das Gericht über die Sünden seines Volkes. Ein Jesaja, Micha, Amos, Sacharja und andere werden zu leidenschaftlichen Propheten des Heilandes, zu Verkündern der ewigen Reichspläne Gottes. Ein Mose legt sich aufs Angesicht und bittet über den Sünden seines Volkes: „Streiche mich aus deinem Buch, aber rette dein Volk um deiner Ehre willen.“

Aus einem Christenverfolger Saulus wird der glühender Apostel seines Herrn. Ein Stephanus betet unter den Steinwürfen seiner Verfolger: „Herr, behalte ihnen diese Sünde nicht!“ Ein Joseph spricht in der Stunde der Versuchung: „Wie sollte ich denn ein solch großes Übel tun und wider meinen Gott sündigen?“ Der gefallene David aber demütigt sich in herzlicher Reue vor seinem ganzen Volke, lässt sich die göttliche Strafe willig gefallen und dichtet Bußpsalmen, die ein ehebrecherisches Geschlecht unserer Tage beschämen könnten. Aus dem Gesinnungslumpen und Betrüger Levi wird ein aufrichtiger Jesusjünger, der, vom Geiste Gottes getrieben, das Leben Jesu beschreibt und in tiefer Demut aus seinem eigenen Leben Tagebuchblätter eines geretteten Sünders dazwischenheftet.

Wehe aber, wenn derselbe Jude sich den Inspirationen der Hölle öffnet, dann wird ein Judas Ischariot aus ihm, der seinen größten Wohltäter um 30 Silberlinge verkauft. Dann wird er zum Verräter an den heiligen Propheten seines eigenen Volkes. Dann entsteht der Welt- und Geld-Jude, von dem schon Paulus in unerhörter Geschichtsoffenheit erklärt: „… sie gefallen Gott nicht und sind allen Menschen zuwider.“ (1Thess 2,15) (…)“


Angesichts dieser Tatsachen müssen wir uns vor einer übertriebenen, sentimentalen Israelliebe hüten, die alles, was dieses Volk tut, gutheißt. Auf der anderen Seite müssen wir immer im Auge behalten, dass es sich um das auserwählte Volk handelt, das noch zum vollen Segen kommen wird, jedenfalls der gläubige Überrest. Segen und Fluch liegen nahe beieinander. Am Beispiel des Volkes Israel wird das sehr stark und kontrastreich deutlich.

Sagen wir mit Paulus:

„Brüder, der Wunsch meines Herzens und mein Flehen zu Gott für Israel ist, daß sie gerettet werden.“ Röm 10,1

(Das Buch: Der Heilsplan Gottes von Fritz Hubmer ist leider nur noch im Antiquariat zu bekommen. Allerdings kann ich es jedem, der sich für biblische Heilsgeschichte interessiert, wärmstens empfehlen. Ich hoffe, ich habe mit diesem Zitat keine Rechte verletzt, da ich keinen Recht-Inhaber gefunden habe. Wer das Buch kaufen will, wird noch fündig. Einfach „Fritz Hubmer“ und „Der Heilsplan Gottes“ bei Google eingeben.)
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Montag, 4. Januar 2016, 17:43

Lieber Tom,

ergänzend möchte ich noch die Aussage GOTTES aus Seinem Wort anfügen, wie Er selbst die Sache sieht - und wie wir es auch betrachten dürfen:

Sag zu den Leuten von Israel: ›So spricht der Herr, der mächtige Gott: Diese belagerte Stadt ist Jerusalem! Ich habe sie zum Mittelpunkt aller Länder gemacht, aber sie lehnte sich gegen mich auf und gehorchte mir nicht. Ihre Bewohner trieben es schlimmer als alle Völker ringsum. Sie missachteten meine Gebote und traten mein Gesetz mit Füßen. Ihr Leute von Jerusalem, hört, was ich, der mächtige Gott, euch sage! Von meiner Rechtsordnung wolltet ihr nichts wissen, aber hättet ihr euch doch wenigstens nach den Gesetzen gerichtet, die bei euren Nachbarvölkern gelten! Weil ihr noch widerspenstiger seid als sie, sehe ich nun nicht länger zu. Ich, der mächtige Gott, vollziehe an euch mein Strafgericht vor den Augen der fremden Völker. Weil ihr euch mit den abscheulichen Götzen abgegeben habt, strafe ich euch so furchtbar, wie ich es noch nie getan habe und in aller Zukunft nicht schlimmer tun kann. (Hesekiel 5,5-9)

Der HERR zeigt uns in Seinem Wort, dass das Volk Israel deshalb nicht besser oder schlechter als andere Völker ist. Er hat es AUS LIEBE erwählt, aus keinem anderen Grund. Deshalb müssen wir trotzdem die Tatsache zur Kenntnis nehmen, dass - OBWOHL Israel Sein geliebtes, auserwähltes Volk ist und war - die Juden tatsächlich vielfach noch SCHLIMMER waren als die Heidenvölker um sie herum. Immerhin dürfen wir nicht übersehen: Der falsche Prophet, der Antichrist der Drangsal, wird aus diesem Volk kommen.

Er hat uns dies zur Mahnung aufschreiben lassen, damit wir selbst als Seine Erlösten nicht etwa denken, uns könne das nicht passieren!

Darum, wer zu stehen meint, sehe zu, dass er nicht falle. (1. Kor 10,12)

8)
Signatur von »Annabel66« MARANATHA!

Denn suche ich jetzt Menschen zufrieden zu stellen oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, so wäre ich Christi Sklave nicht. (Gal 1,10) // ...sondern so, wie wir von Gott bewährt worden sind, mit dem Evangelium betraut zu werden, also reden wir, nicht um Menschen zu gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft. (1. Thess 2,4)

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Montag, 4. Januar 2016, 18:00

Ja, der Mittelweg ist hier der beste. Keine falsche Israelsentimentalität, aber auch kein Absprechen des Heilsplans Gottes, der eine nationale Buße und Erweckung des Volkes Israel beinhaltet. Sie haben die letzten 2000 Jahre genug gelitten. Irgendwann ist auch mal Schluss damit. :..sunny..:
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9

Montag, 4. Januar 2016, 18:34

Sie haben die letzten 2000 Jahre genug gelitten. Irgendwann ist auch mal Schluss damit.


:..clap..: :..clap..: Ja, Tom! Das erinnert mich (Entschuldigung, bitte!!) sehr an genau dieses Zitat von Zohans Mutter (siehe Video ca. 00:58 Min):

"They have been fighting for 2000 years - it can't be any much longer!"



https://www.youtube.com/watch?v=ScFV9hEbx_M

Ja, ich weiß... total sexistischer Film, aber ich könnte mich (bis auf gewisse Szenen) jedes Mal schlapp lachen.

(Es gibt noch qualitativ bessere Auszüge von dieser Szene, auch auf deutsch, aber da ist das Zitat leider nicht dabei.)
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Denn suche ich jetzt Menschen zufrieden zu stellen oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, so wäre ich Christi Sklave nicht. (Gal 1,10) // ...sondern so, wie wir von Gott bewährt worden sind, mit dem Evangelium betraut zu werden, also reden wir, nicht um Menschen zu gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft. (1. Thess 2,4)

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Donnerstag, 7. Januar 2016, 19:26

Ja, der Film ist echt krass... :crylaugh:
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Sonntag, 12. März 2017, 18:46

@Annabell:

Zitat

Sag zu den Leuten von Israel: ›So spricht der Herr, der mächtige Gott: Diese belagerte Stadt ist Jerusalem! Ich habe sie zum Mittelpunkt aller Länder gemacht, aber sie lehnte sich gegen mich auf und gehorchte mir nicht. Ihre Bewohner trieben es schlimmer als alle Völker ringsum. Sie missachteten meine Gebote und traten mein Gesetz mit Füßen. Ihr Leute von Jerusalem, hört, was ich, der mächtige Gott, euch sage! Von meiner Rechtsordnung wolltet ihr nichts wissen, aber hättet ihr euch doch wenigstens nach den Gesetzen gerichtet, die bei euren Nachbarvölkern gelten! Weil ihr noch widerspenstiger seid als sie, sehe ich nun nicht länger zu. Ich, der mächtige Gott, vollziehe an euch mein Strafgericht vor den Augen der fremden Völker. Weil ihr euch mit den abscheulichen Götzen abgegeben habt, strafe ich euch so furchtbar, wie ich es noch nie getan habe und in aller Zukunft nicht schlimmer tun kann. (Hesekiel 5,5-9)


Gott sprach hier in Vergangenheitsform. Natürlich kann man die schlimmste Zitaten bringen, wenn man die eigene Meinung unterstützen will. Ich weiß nicht davon, dass die Juden einen industrialisierten Völkermord begangen hätten, hab auch nie gehört, dass Gaskammern gebaut hätten. So viel dazu.

Sicher hat Israel seine Probleme, und brauchen dringend unsere Gebet.

Tom ich weiß nicht warum so viele glauben, dass der Antichrist Jude sein sollte. Der Vorgänger von der Antichrist, Antiochus Epiphanes haben die Juden auch Wiederstand geleistet! Nicht umsonst ging Jesus an der Hanukkafest auch nach Jerusalem in den Tempel. Viele starben lieber, als Epiphanes zu gehorchen.
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12

Sonntag, 12. März 2017, 19:09

Liebe Liora,

ich wünschte mir auch, dass es anders wäre, aber der, von dem der Herr Jesus Christus sprach, war ganz sicher ein Israelit:

Joh 5,43 Ich bin im Namen meines Vaters gekommen, und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer in seinem eigenen Namen kommt, den werdet ihr annehmen.

Joh 5 macht klar, dass es sich um einen Israeliten handeln muss, denn sonst wäre Joh 5,44 nicht passend.
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13

Sonntag, 12. März 2017, 19:22

Lieber Tom!

Wenn man den Kontext beachtet, geht es hier um Menschen die Ehre geben, und nicht um einen Antichristen. Das wird auch aus den folgenden Aussagen klar:

Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmet und die Ehre vom alleinigen Gott nicht suchet?
Joh. 5,44
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Sonntag, 12. März 2017, 19:39

Hesekiel 21 ist eindeutiger:

30 Was aber dich betrifft, du entweihter Gesetzloser, du Fürst Israels, dessen Tag kommt zur Zeit der Sünde des Endes, 31 so spricht Gott, der Herr: Fort mit dem Kopfbund, herunter mit der Krone! So wird es nicht bleiben: Das Niedrige soll erhöht, und das Hohe soll erniedrigt werden! 32 Zunichte, zunichte, zunichte will ich sie machen; auch dies soll nicht so bleiben, bis der kommt, dem das Anrecht zusteht, dem werde ich sie geben!

und Sacharja 11:

Sach 11,17 Wehe dem nichtsnutzigen Hirten, der die Herde verläßt! Ein Schwert komme über seinen Arm und über sein rechtes Auge! Sein Arm soll gänzlich verdorren und sein rechtes Auge völlig erlöschen!
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Sonntag, 12. März 2017, 19:44

Daneben ist auch noch der Beitrag Roger Liebi - Falsche Messiasse (im Judentum) sehr aufschlußreich!
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Sonntag, 12. März 2017, 20:27

Also meines Wissens nach wird das Tier aus dem Meer (Offb 13,1) ein Heide sein, also ein Mann aus dem Völkermeer, und das Tier aus der Erde (0ffb 13,11), der der Antichrist und falsche Messias sein wird, wird ein Jude oder ein Israelit sein. Manche vermuten auch, dass der zweite aus dem Stamm Dan kommt (1Mo 49,17).
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