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Tom_Admin

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Dienstag, 24. November 2015, 13:55

Citizenfour - Die Snowden-Doku, die es nie geben sollte



Direktlink: https://vimeo.com/146807890

Nachtrag vom 19.03.2016: Bei Vimeo geht´s, bei Vimeo geht alles! Grin_Smiley

Beschreibung:

Zitat

Kann ein Mensch ein ganzes System verändern? Edward Snowden hat es probiert – und ist gescheitert: Aus einem Systemadministrator im Auftrag der NSA wurde der Whistleblower. 2013 ging er an die Öffentlichkeit und enthüllte mit brisanten Dokumenten das wahre Ausmaß der globalen Überwachung durch amerikanische und britische Geheimdienste.

Heute, zwei Jahre später, geht die Massenüberwachung ungehindert weiter. Snowden ist nach Moskau geflüchtet, Deutschland hat seinen Asylantrag abgelehnt – im Gegensatz zu vielen anderen, die gerade »ohne Obergrenze« kommen. Gerade machte der CIA-Chef John Brennan den Whistleblower für das Massaker von Paris mitverantwortlich, der frühere CIA-Direktor James Woolsey setzte sogar noch eins drauf: An Snowdens Händen klebe das Blut vieler Franzosen.

Apropos Geheimdienste: Der Ex-Navy-Offizier und Staatsbedienstete Horace B. Edwards verklagte Snowden und die Filmmacher schon vor der Veröffentlichung – übrigens »im Namen des amerikanischen Volkes«. Der Film missbrauche »gestohlene Informationen, die ausländischen Feinden offenbart wurden«. Neben einer Klage vor dem Bundesgerichtshof des US-Staates Kansas beschwerte sich Edwards auch bei der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS), die die Oscars vergibt.

Er forderte den Ausschluss von Citizenfour aus dem Wettbewerb und fand – angeblich selbst – eine raffinierte Lücke im Regelwerk: Dokumentationen dürfen bis zur Oscar-Vergabe nicht öffentlich außerhalb des Kinos gezeigt werden. Der Guardian hatte jedoch ein Gespräch mit Snowden auf seiner Webseite veröffentlicht, das so auch im Film zu finden ist.

Die Academy ging nicht darauf ein und verlieh den Oscar trotzdem. Damit war der Spießrutenlauf aber noch lange nicht vorbei. Die öffentliche Aufführung wurde hinterher mit allen Kräften unterbunden. So zeigten ganze 40 Kinos in den USA Citizenfour am 25. Januar 2015. Eine Woche später waren es bloß noch 25. Später stellte die amerikanische Aktivisten-Website Cryptome.org den Film kostenlos ins Netz. Diese Aktion war wohl mit den Filmemachern abgesprochen. Damit wurde die Doku selbst ein Stück Zeitgeschichte – wie schwer es unbequeme Wahrheiten haben.

Die Filmemacherin Laura Poitras beschäftigte sich 2013 gerade mit einem weiteren Film über die Auswirkungen der Anschläge am 11. September 2001 und dem daraus entstehenden Krieg gegen den Terror. Da erhielt sie E-Mails von jemandem, der unter dem Synonym "citizenfour" schrieb und behauptete, Informationen über die Überwachungstätigkeiten der britischen und US-amerikanischen Regierung zu haben. Wie sich später herausstellte, handelte es sich bei dieser Person um Edward Snowden, der mit der Weitergabe von Geheimnissen über Geheimdienstprogramme wie PRISM, Boundless Informant und Tempora einen der größten internationalen Datenschutz-Skandale der Geschichte aufdeckte. Poitras flog mit dem Guardian-Journalisten Glenn Greenwald nach Hongkong, um das Material entgegenzunehmen und den Whistleblower zu treffen. Dabei nahm sie auch ihre Kamera mit und verarbeitete die dabei entstandenen Aufnahmen zu der Dokumentation "Citizenfour".

Citizenfour, 23. November, 22.45 Uhr, ARD

Das Video kann in den folgenden Ländern nicht wiedergegeben werden: Frankreich, USA.
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2

Mittwoch, 25. November 2015, 18:39

Das Video kann in den folgenden Ländern nicht wiedergegeben werden: Frankreich, USA.

Hmmm... mal scharf überlegen: wieso nicht? 8)

Ich habe den Film gestern mal angesehen, die ARD speichert ihn in ihrer Mediathek wohl 7 Tage lang. Auf Englisch wäre es mir stellenweise zu anstrengend gewesen, wegen der vielen Fachbegriffe und Juristenchinesisch. Also am besten Deutsch übersetzt ansehen (nachgesprochen synchronisiert) oder als OmU. Ist sehr gut gemacht und die Thematik ist auch Laien gut verständlich.

Was ich eben geistlich so bedaure: Auch Edward Snowden - ebenso wie alle beteiligten Investigativjournalisten, Menschenrechtsanwälte etc. und die Filmemacherin - ist leider nur ein "Gutmensch" wie viele andere. Er kann sich in seiner Weltverbesserungsstrategie bei Mahatma Ghandi oder Martin Luther King einreihen, wenn ihm daran gelegen ist.

Gott hat dieses Ereignis dazu gebraucht, damit Seine Kinder die Zeichen der Zeit noch besser erkennen - dass wir quasi "die Uhr danach stellen können", wann Jesus Christus wiederkommt. Leider hat Edward Snowden es nicht dazu gebraucht, um Gott (noch rechtzeitig) zu erkennen.

Eine sehr "witzige" Stelle in diesem Porträt ist Snowdens Äußerung kurz nachdem er sich in der Presse geoutet hatte. Da sagt er doch wirklich (ca. Minute 55:40-56:00): "Es ist schon ein komisches Gefühl... man kann es schlecht beschreiben oder in Worte fassen. Aber wenn man nicht weiß, was am nächsten Tag passiert, in der nächsten Stunde, das ist beängstigend - gleichzeitig auch befreiend. Die Planung fällt leichter, wenn man weniger Optionen berücksichtigen muss. Man kann nur handeln und dann wieder handeln."

An dieser Stelle musste ich laut auflachen, weil ich dachte: Oh Junge, hast Du wirklich vorher immer gewusst, was am nächsten Tag passiert? Ist es nicht ausschließlich Gott, der den ganzen Überblick hat?

Das Fazit für mich als Christ: Wie gut, dass wir Dem vertrauen können, der immer genau weiß, was in der nächsten Stunde, ja Nanosekunde passieren wird, Der alles lenkt und alles unter Kontrolle hat, selbst wenn es für uns nach totalem Chaos aussieht. Wie gut, dass ich in Seiner Hand geborgen sein darf! Ich kann Snowdens Aussage mit den Optionen sehr gut verstehen - aber für mich ist es anders: Ich kann nur beten und dann wieder beten.

Ich hätte Snowden an dieser Stelle so gern mit Psalm 139 bekannt gemacht...
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Denn suche ich jetzt Menschen zufrieden zu stellen oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, so wäre ich Christi Sklave nicht. (Gal 1,10) // ...sondern so, wie wir von Gott bewährt worden sind, mit dem Evangelium betraut zu werden, also reden wir, nicht um Menschen zu gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft. (1. Thess 2,4)

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Mittwoch, 25. November 2015, 18:56

Was nicht ist, kann ja noch werden. Beten wir für ihn!
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Mittwoch, 2. Dezember 2015, 13:56

YouTube hat die Doku entfernt. Soviel zur Meinungsfreiheit. :..tod..:
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Samstag, 19. März 2016, 22:01

Scrollt mal nach oben! Bei Vimeo geht´s!!!! :thumbsup: :..fiesling2..:
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