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Tom_Admin

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1

Donnerstag, 4. Februar 2016, 13:04

Bedrängte Christen in Flüchtlingsunterkunft

Inzwischen kann es selbst die Tagesschau nicht mehr vertuschen,
wie Christen in Flüchtlingsheimen drangsaliert werden.

Unter den Flüchtlingen, die nach Deutschland kommen, sind auch viele Christen. Oft war die Verfolgung wegen ihres Glaubens ein Fluchtgrund. Doch in deutschen Flüchtlingsunterkünften werden sie häufig von Muslimen bedrängt, wie Claudia Drexel berichtet.

http://www.tagesschau.de/inland/bedraengte-christen-101.html

Ein Skandal, dass die Verantwortlichen in Politik und Medien dazu schweigen und untätig zu sein scheinen und dass weiter beliebig viele radikale Muslime (wie diese im Video) unkontrolliert ins Land strömen dürfen. Was "produzieren" Politik und Medien hier für eine Zukunft in Deutschland?
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2

Sonntag, 21. Februar 2016, 11:01

Begründung für unterlassene Hilfeleistung: Weshalb jetzt trennen, wer später auch zusammenlebt?

Der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz, Reinhard Marx, hält es trotz der enormen seelischen Belastung für christliche Flüchtlinge für »die letzte Lösung«, diese Menschen von ihren Peinigern zu separieren und in Einrichtungen nur für Christen unterzubringen. »Es wäre eine gewisse Niederlage, wenn die, die später zusammenleben müssen, es nicht können«, so der Kardinal.

Diese Aussage wird in folgendem Artikel zitiert, der in diesem Zusammenhang lesenswert erscheint:

Bischöfe wollen Christen in Flüchtlingsunterkünften nicht vor Muslimen schützen (KOPP Online 21.02.2016)

Diese Verdrehung des biblischen Hirten-Auftrages unter Christen (selbst wenn nicht alle unter ihnen wiedergeboren sein sollten) bei gleichzeitiger völliger Leugnung historischer Fakten zum Islam ist wirklich grandios und stellt ein absolutes Novum dar. So offenbaren sich nun also die "Mietlinge" und "Wölfe" in der Gemeinde Christi auf eine bislang ungekannte und unerwartete Weise.

:..bischof..: :..stop..:
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Denn suche ich jetzt Menschen zufrieden zu stellen oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, so wäre ich Christi Sklave nicht. (Gal 1,10) // ...sondern so, wie wir von Gott bewährt worden sind, mit dem Evangelium betraut zu werden, also reden wir, nicht um Menschen zu gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft. (1. Thess 2,4)

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3

Dienstag, 24. Mai 2016, 10:42

Asylheime: So leiden Christen unter Islam-Terror



Hass, Prügel, Todesdrohungen – für Christen sind die bunten weltoffenen Asylheime Deutschlands oft die Hölle auf Erden. Drangsaliert werden sie von moslemischen Asylforderern, IS-Unterstützern und moslemischen Wachpersonal. Die deutschen Behörden schauen meist weg, selbst die christlichen Amtskirchen verharmlosen den Terror als sogenannte Einzelfälle. Am Montag, den 9. Mai 2016, legte die Organisation OpenDoor erschreckende Statistiken zum Leid der Christen in den Asylunterkünften vor. Am Aufwühlendsten in der Pressekonferenz waren zwei Augenzeugenberichte: Der syrische Christ Fadi S. erzählte, wie er in Deutschland auf islamische Fundamentalisten traf. Aus Angst um sein Leben will er nicht erkannt werden. Der Iraner Ramin F. hat unter anderem Todesdrohungen erlebt.
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4

Dienstag, 24. Mai 2016, 10:44

Open Doors weist Kritik an seiner Studie zurück

Quelle: http://www.idea.de/menschenrechte/detail…ueck-96911.html

Open Doors weist Kritik an seiner Studie zurück

Kelkheim (idea) – Das christliche Hilfswerk Open Doors (Kelkheim bei Frankfurt am Main) hat Zweifel an der Seriosität seiner Studie zu religiös motivierten Übergriffen auf christliche Flüchtlinge in Deutschland zurückgewiesen. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hatte dem Werk vorgeworfen, bei den Zahlen übertrieben und Einzelfälle verallgemeinert zu haben. Die Erhebung enthalte Behauptungen, für die Belege fehlten. Open Doors hatte die Studie am 9. Mai in Berlin vorgestellt. Für sie wurden 231 Personen in zehn Bundesländern befragt. Daraus ging hervor, dass christliche Flüchtlinge in den Heimen häufig von muslimischen Flüchtlingen und Sicherheitsdienstmitarbeitern angegriffen werden. Wie Open Doors am 23. Mai mitteilte, ist in der Studie an keiner Stelle von „flächendeckenden Fällen von Gewalt und Drangsalierung gegenüber Christen“ die Rede, sondern von einem „gehäuften Auftreten“. Zudem habe man ausdrücklich erwähnt, dass die regional sehr unterschiedlichen Rücklaufzahlen der Fragebögen keine Rückschlüsse über das Ausmaß der Übergriffe pro Bundesland zuließen. Die Zeitung hatte moniert, dass zwei Drittel der aufgeführten Fälle aus einer Berliner Gemeinde stammten.

Der Redakteur wollte nur Fälle in Hessen und Niedersachsen

Open Doors widersprach ferner der Behauptung, keinen Pfarrer aus den Landeskirchen nennen zu können, der an der Erhebung mitgewirkt habe. Der Redakteur habe ausdrücklich nach Fragebögen aus Hessen und Niedersachsen gefragt: „Dementsprechende Berichte lagen nicht vor und waren innerhalb einer Woche nicht zu erhalten.“ Open Doors äußerte zu der Aussage, man habe nicht einen Fall von Gewalt gegen Christen in einem kirchlich betriebenen Heim nennen können: Man habe dem Redakteur angeboten, Kontakt zu einer solchen Einrichtung herzustellen; allerdings befand sie sich nicht in dem gewünschten Bundesland.

Eine Zahl löschte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Auch habe der Leiter von Open Doors, Markus Rode, nie – wie behauptet – erklärt, er könne 500 Fälle von religiös motivierter Gewalt in kirchlich betriebenen Heimen nennen. Diese Zahl habe die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung in der Online-Version des Artikels dann auch gelöscht. Zu Aussagen von Heimleitern, die Vorwürfe von Gewalt gegen Christen seien „zu hundert Prozent aus der Luft gegriffen“, erklärte Open Doors, solche Aussagen deckten sich exakt mit den Ergebnissen der Erhebung: „Oftmals haben Heimleiter und Betreiber keinerlei Interesse daran, religiös motivierten Übergriffen nachzugehen.“ Mit dem Bericht versuche die Zeitung, die Bemühungen von Open Doors zum Schutz religiöser Minderheiten sowie die damit verbundene Untersuchung als unseriös darzustellen. Dennoch werde man weiterhin alle derartigen Übergriffe in deutschen Flüchtlingsheimen dokumentieren und der Öffentlichkeit bekannt machen.

Westfälische Kirche: Open Doors-Papier hat „Züge der Pegida-Argumentationsweise“

Die Zeitung hatte außerdem von einem internen Papier der Evangelischen Kirche von Westfalen berichtet, in dem die Open Doors-Erhebung kritisch bewertet wird: „Als Kirche haben wir nun das gleiche Problem wie die staatlichen Organisationen: die Islamfeinde in der Kirche versuchen, uns vor sich herzutreiben.“ Die Veröffentlichung weise „Züge der Pegida-Argumentationsweise“ auf, soll es darin weiter heißen. Sie sei „ohne jede Aussagekraft“ und „als unseriös abzulehnen“. Wie die Pressestelle der westfälischen Kirche auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea mitteilte, handelt es sich um einen internen und vertraulichen Diskussionsbeitrag. Man wisse nicht, wie die Zeitung an den Text gekommen sei. Generell gelte: „Wir müssen die Situation von Flüchtlingen christlichen Glaubens weiter sensibel beobachten.“

Verstärkt Open Doors den Hass zwischen den Religionen?

In den sozialen Netzwerken sorgt der Artikel für Beifall, aber auch Kritik. Nach Ansicht des religionspolitischen Sprechers der Grünen, Volker Beck, muss den Vorwürfen, Open Doors habe unseriös gearbeitet, nachgegangen werden. Der Pastor des Bundes Freier evangelischer Gemeinden und „Christ & Welt“-Redakteur, Wolfgang Thielmann, warf Open Doors auf Facebook vor, das Geschäft derer zu betreiben, „die den Hass zwischen Menschen verschiedener Religionen verstärken“. Die Deutsche Evangelische Allianz forderte er auf, Stellung zu beziehen. Sie habe sich bei der Vorstellung der Open Doors-Erhebung hinter das Werk gestellt: „Sie sollte an einer Klärung interessiert sein.“ Der Allianzvorsitzende, Pfarrer Michael Diener (Kassel), warf Thielmann daraufhin auf Facebook vor, „schüren“ zu wollen. Das aber sei nicht hilfreich. Es gebe inakzeptable Angriffe auf Christen. Von einer bundesweiten und flächendeckenden Christenverfolgung in Flüchtlingsheimen könne aber keine Rede sein. Der Leiter des Gebetshauses Augsburg, der katholische Theologe Johannes Hartl, schrieb, in fast allen muslimischen Ländern würden Christen unterdrückt: „Woher der Optimismus, dass das in mehrheitlich muslimischen Heimen anders sein sollte?“.
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5

Dienstag, 24. Mai 2016, 12:31

In den sozialen Netzwerken sorgt der Artikel für Beifall, aber auch Kritik. Nach Ansicht des religionspolitischen Sprechers der Grünen, Volker Beck, muss den Vorwürfen, Open Doors habe unseriös gearbeitet, nachgegangen werden.

Lieber Tom,

ja, Volker Beck ist auch kürzlich ebenso mit dem Kommentar zur Kölner Moschee aufgefallen, dass er sie für ein “Wahrzeichen der Stadt” hält (das war wohl bisher der Dom?). :facepalm:

Damit wir aber besser verstehen, wovon die Rede ist, hier der Artikel der FAS:

http://www.faz.net/aktuell/politik/fluec…n-14246191.html

und daraufhin die Stellungnahme von Open Doors, woraus wiederum idea zitiert:

https://www.opendoors.de/verfolgung/pres…chtlingsheimen/

Ich möchte zu der Diskussion nur Folgendes anmerken: Wir können von unserer Warte her im Moment nicht feststellen, welche Personen und wie viele unter den hier als “Christen” bezeichneten tatsächlich wiedergeboren im Geist Christi sind und wie viele “nur” religiös. Wenn wir uns darauf verständigen können, dass wir das nicht genau wissen können, ist schon ein großer Schritt getan.

Ich habe kürzlich in einem Interview zu diesem Thema (kann sein, irgendwo in den TV-Nachrichten) jedenfalls einen syrischen “Christen” gehört - ich benutze die Anführungszeichen ohne Wertung, nur zur Bezeichnung der Gruppierung -, der in dem Interview an einem Tisch saß, über dem ein Bildnis der Mutter Teresa prangte. Also war er sichtbar klar in einem römisch-katholischen Umfeld untergebracht oder dorthin aus der Flüchtlingsunterkunft hin geflüchtet. Des weiteren berichtete er von einem Angriff durch muslimische Flüchtlinge, die ihn wegen seiner Konversion zunächst als “schlechten Menschen” beschimpft hatten. Ich dachte sofort, das ist für ein Gotteskind doch eine ‘Steilvorlage’ für ein Zeugnis, das man an dieser Stelle nur bejahen kann (Röm 3,12)! Als wahrer Christ muss ich in einer solchen Situation doch jederzeit beten können - um Schutz gleichermaßen wie um die rechten Worte zu einem Zeugnis gegenüber meinen Feinden. Also ich habe mich gefragt, wie es kommt, dass dieser “Christ” stattdessen die Polizei - das Werkzeug des wiederum selbst gottlosen Staates - zu Hilfe rief anstatt sich jetzt mal völlig auf Jesus zu verlassen und diesem Muslim entsprechend zu entgegnen: “Ja, Du hast völlig Recht, ich bin ein schlechter Mensch. Aber … “ und an dieser Stelle deutlich den HERRn zu bezeugen. Was hätte ihm denn passieren sollen, schließlich IST er hier noch auf deutschem Boden und wird nicht vom Staat her, sondern “nur” von den anderen Flüchtlingen verfolgt. Vielleicht hätte das immerhin Verwunderung bei dem Angreifer hervorgerufen und er hätte von seinem Angriff abgelassen. Da ist schon etwas Mut und Gottvertrauen gefragt. Aber schließlich hat doch ein Christ auch im HERRn die “Kosten überschlagen”, was seinen Weg Jesus nach in der Welt bedeutet.

Ich möchte mal als “Bio-Deutsche” (wie wir in den Medien ohne Migrationshintergrund inzwischen genannt werden) betonen: Mein Sohn hat in der Schule Spott, Schläge und Verfolgung durch eine Bande um einen Tamilen und Türken herum für Jesus eingesteckt und fast täglich Drohungen unter Seinem Schutz ertragen und darüber gesiegt. Als Eltern wurden wir vom Jugendamt einbestellt, weil der Sohn in der Schule von der Entrückung erzählte, die Lehrer das nicht verstanden haben und dachten, er sei selbstmordgefährdet. Meinem Mann sind wegen Christus schon Prügel angeboten worden von einem örtlichen deutschen Polizisten (!), er hat bei der Arbeit ernste Diskriminierung als Christ gegenüber Muslimen (darunter übrigens eine junge Frau, die Jahre später in den Medien fast zur deutschen Heldin erklärt wurde, als sie starb) von einem evangelischen Gutmenschen erduldet (und am Ende auch diese Arbeit deswegen verloren bzw. wurde dann von Jesus dort herausgerufen, wir waren 2012 deshalb als Familie rund 6 Monate lang ohne geregeltes Einkommen) und ich habe in verschiedenen Situationen auch entsprechende Bosheiten, verbale Angriffe, Verleumdungen und in einem Fall auch eine Kündigung eines Arbeitsplatzes ausgehalten, die nicht direkt mit dem Evangelium, aber mit dem Hass gegen Christus in mir als Person zu tun hatte. Und noch nicht einmal das Sozial- oder Arbeitsamt hat uns ein einziges Mal deswegen gesehen.

Soweit meine persönliche Einschätzung zur “Christenverfolgung” in Deutschland und unter konvertierten Flüchtlingen. Aber wir tauchen ja auch in keiner Studie von Open Doors auf.

Ich möchte damit nur ausdrücken, dass wir doch immer differenzieren müssen, denn die Welt instrumentalisiert auch “Christen” als Gruppe und als Bezeichnung sehr leicht für ihre Zwecke. Darum meine Kritik an bestimmten Untersuchungs- oder Erfassungsmethoden, die wir immer zurückführen müssen auf den HERRn, der “die Seinen kennt” und nach meiner Auffassung auch immer sicher bewahrt. Damit sage ich nicht, dass ich Verfolgung klasse finde. Aber Jesus hat sie uns vorausgesagt und wir müssen eben damit rechnen, wenn wir wirklich zu Ihm gehören.

Liebe Grüße! :really:
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Denn suche ich jetzt Menschen zufrieden zu stellen oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, so wäre ich Christi Sklave nicht. (Gal 1,10) // ...sondern so, wie wir von Gott bewährt worden sind, mit dem Evangelium betraut zu werden, also reden wir, nicht um Menschen zu gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft. (1. Thess 2,4)

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6

Dienstag, 24. Mai 2016, 17:37

Liebe Annabel,

ich kann das, was Du geschrieben hast, schon nachvollziehen. Anmerkend möchte ich trotzdem noch etwas hinzufügen: Um es mit biblischen Worten auszudrücken, kann ständige Verfolgung in Worten und Taten dazu führen, dass man ermattet und ermüdet. Erinnere Dich an den Hebräerbrief, wo geschrieben steht:

Hebr 10,32 Erinnert euch aber an die früheren Tage, in denen ihr, nachdem ihr erleuchtet wurdet, viel Kampf erduldet habt, der mit Leiden verbunden war, 33 da ihr teils selbst Schmähungen und Bedrängnissen öffentlich preisgegeben wart, teils mit denen Gemeinschaft hattet, die so behandelt wurden. 34 Denn ihr hattet Mitleid mit mir in meinen Ketten bewiesen und den Raub eurer Güter mit Freuden hingenommen, weil ihr in euch selbst gewiß seid, daß ihr ein besseres und bleibendes Gut in den Himmeln besitzt. 35 So werft nun eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat! 36 Denn standhaftes Ausharren tut euch not, damit ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheißung erlangt. 37 Denn noch eine kleine, ganz kleine Weile, dann wird der kommen, der kommen soll, und wird nicht auf sich warten lassen. 38 »Der Gerechte aber wird aus Glauben leben«; doch: »Wenn er feige zurückweicht, so wird meine Seele kein Wohlgefallen an ihm haben«.11 39 Wir aber gehören nicht zu denen, die feige zurückweichen zum Verderben, sondern zu denen, die glauben zur Errettung der Seele.

Ein Christ kann in die Gefahr kommen, langsam aber sicher zu resignieren, so wie stetes Wasser den Stein aushöhlt. Niemand ist davor sicher. Du schilderst immer den Idealfall. Aber wir sind schwache Menschen, die trotz dem, dass sie wiedergeboren sind, noch falsche, sündige Ansichten und Eigenschaften haben können. Das gilt auch für Christen, die aus islamischen Ländern zu uns kommen. Wer ist schon der perfekte Christ? Ich kann mir gut vorstellen, dass viele dieser Christen, die zu uns kommen, einfach müde sind, verfolgt zu werden. Natürlich werden auch Scharlatane dabei sein - das lässt sich nie vermeiden - aber es werden auch Leute dabei sein, die vor Verfolgung geflohen sind, weil sie keinen anderen Ausweg mehr sahen. Z. B. klagt die Bibel nicht die Christen an, die in Apostelgeschichte 8 die Flucht ergriffen. Auch unser HERR Jesus Christus sagte:

Mt 10,23 Wenn sie euch aber in der einen Stadt verfolgen, so flieht in eine andere. Denn wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet mit den Städten Israels nicht fertig sein, bis der Sohn des Menschen kommt.

Wenn diese Menschen, die vor Schmähung und Gewalt bis zu uns geflohen sind, bei uns von den selben Menschen verfolgt werden, die sie schon in ihren Heimatländern bedrohten, dann ist das für ein sog. christliches Land und den dort ansässigen christlichen Kirchen eine Schande!!! Nicht die Verfolger sind in diesem Fall die Bösen, sondern die, die sich weigern ihnen zu helfen, obwohl sie es könnten. Und ich finde, hier macht Open-Doors eine vorbildliche Arbeit, wenn das auch die Welt anders sieht.
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7

Dienstag, 24. Mai 2016, 21:34

Zu Open doors: Selbst wenn einige oder viele der Menschen, die verfolgt werden, nur "religiös" sind und keine "tatsächlich Wiedergeborene im Geist Christi", ist es trotzdem ja nicht in Ordnung, dass diese Menschen verfolgt und sogar mit dem Tode bedroht werden. Wenn Open doors darauf aufmerksam macht und dagegen seine Stimme erhebt, ist das doch völlig in Ordnung. Kein Mensch auf der Welt sollte wegen seines Glaubens verfolgt werden oder um sein Leben fürchten müssen, auch wenn er nur "religiös" ist oder meinetwegen einer anderen Ethnie angehört.

Liebe Annabel, ich schreibe das, als Jemand, dessen Kinder auch eine schwere Schulzeit durchmachen mußten. Und selbst wenn ein Kind gar nicht viel über seinen Glauben redet, wird es schon dadurch anecken und zum "Außenseiter" werden, weil es "anders tickt" als die Anderen. Es ist nicht immer einfach "ganz alleine" da zu stehen, besonders dann nicht, wenn man auch unter den sogenannten Christen in der Gemeinde keine gleichaltrigen Freunde findet, wie das bei meinen Kindern der Fall war. Ich wünsche deinem Sohn von Herzen viel Kraft und Gottvertrauen in seiner jetzigen Ausbildung/Studium oder was immer er macht. :)

8

Donnerstag, 26. Mai 2016, 17:49

"Bekennende" Christen unter Nahost-Flüchtlingen und Matthäus 3,10-12

Kein Mensch auf der Welt sollte wegen seines Glaubens verfolgt werden oder um sein Leben fürchten müssen, auch wenn er nur "religiös" ist oder meinetwegen einer anderen Ethnie angehört.

Liebe Christina, generell sollte es überhaupt keine Gewaltanwendung gegen überhaupt keinen anderen Menschen geben - wenn wir jetzt darüber zu diskutieren anfangen, können wir überhaupt nicht mehr aufhören. Du und ich wissen doch, dass dieser Zustand erst im Friedensreich mit Jesus Christus auf der Erde Realität werden wird. Also, darum geht es hier doch gar nicht. Wir müssen aber deshalb durchaus die wahren Christen von den religiösen Namenschristen trennen, indem wir letztere eben in einer Linie mit ALLEN Zugehörigen zu jedweder Religion betrachten, die sich untereinander deswegen 'den Schädel einschlagen'. Denn sie gehören faktisch nicht zu Gottes Familie, wenngleich sie diese Zugehörigkeit für sich reklamieren und ggf. dafür von anderen Religionsanhängern verfolgt - ebenso wie sie nach diesem Maß dann auch eines Tages von Jesus gerichtet - werden. Wenn zweien das Gleiche passiert, ist es aber noch nicht dasselbe.

Denn zum einen hat Flucht und Vertreibung von Christen (Tom hat darauf ganz richtig hingewiesen!) auch seinen biblischen Sinn, nämlich um auf diese Weise das Evangelium von A nach B zu bringen (Apostelgeschichte 8 ). Und zum anderen benutzt Gott feindliche Angriffe für wahre Gotteskinder zur Prüfung, Läuterung und Bewährung ihres Glaubens.

Ich möchte das noch einmal an einem kleinen Beispiel klar machen, kürzlich in der Presse. Vielleicht wird deutlich(er), was ich meine. Da ist in Hamburg ein iranischer bekennender Christ von einem Afghanen mit einer Metallstange geschlagen worden, hier die Meldung: "Attacke auf Christen in Flüchtlingsunterkunft" (24.05.16) Nun lese ich mir diesen geschilderten Hergang durch und - bei allem Respekt - es fällt mir spontan das felsige Ackerfeld im Gleichnis vom Sämann dabei ein. Weshalb kehrte der Iraner jetzt nach seiner Genesung nach Teheran zurück? Was hat diese "christliche Unterstützerin" ihm erzählt? Ist da an Seelsorge nichts geschehen? Und wieso versucht er, sich das Leben zu nehmen? Was hatte der Mann evtl. für Vorstellungen von christlicher Verfolgung, dachte er gar, Deutschland sei ein christliches Land und also ein Ruheort für ihn? Das ist es beileibe nicht (mehr), außerdem muss er als Jünger Jesu überall in der Welt mit Verfolgung rechnen, denn Jesus machte uns keine Zusage für einen irdischen Zufluchtsort bei Verfolgung. Hier wurde dieser Vorfall nochmals aufgegriffen in einem größeren Zusammenhang: "Christenhass in Asylheimen - Wachpersonal schaut weg"

Nachdem ich aber die Doku über "Christen in der arabischen Welt" (ARTE) angesehen habe, kommt mir persönlich doch ein gewisser Verdacht - und ich mache das wiederum allein an der Bibel fest: Wenn wir uns darüber einig sind, dass wir in den 'letzten Tagen' vor der Wiederkunft Jesu und vor Beginn der Drangsalzeit leben, dann sind die aktuellen Verhältnisse innerhalb der Christenheit eben mit den Tagen Jesu unter den Juden bei seinem ersten Kommen zu vergleichen. Und da stelle ich doch bei den so genannten orientalischen Christen der Ostkirche eben dieses fest: Geistliches Pharisäertum (d. h. bloße "Absonderung" ohne Verbreitung des Evangeliums) und Zersplitterung des Leibes Christi (vgl. 8 Liturgien in Nahost! und dazu = 1. Kor 1,12-13??), völliger Traditionalismus, Glaube an menschliche Überlieferungen und irdische Gesinnung (die Verteidigung der heimatlichen Erdscholle) sowie beständiges Paktieren mit dem Feind (selbstverständlich niemals mit Erfolg, aber leider lernten sie wohl nichts daraus in ihrer Geschichte), wie damals die Juden unter den Römern.

Und nun der biblische Verdacht aus Matthäus 3, den ich habe. Vielleicht ist es auch schon eine Erkenntnis:

10 Schon ist aber die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum nun, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
11 Ich zwar taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, dessen Sandalen zu tragen ich nicht würdig bin; er wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen;
12 seine Worfschaufel ist in seiner Hand, und er wird seine Tenne durch und durch reinigen und seinen Weizen in die Scheune sammeln, die Spreu aber wird er mit unauslöschlichem Feuer verbrennen.


Schau Dir jetzt mal die 3 Verse genauer an im Hinblick auf eine Chronologie: Vers 10 = Situation des jüdischen Volkes zur Zeit Jesu vor 2000 Jahren // Vers 11 = Gemeinde- und Bewährungszeit // Vers 12 = 'letzte Tage' vor Seiner Wiederkunft und vor dem Gericht = HEUTE! Was ich unterstrichen habe, kann ich mir eben als eine solche 'Scheidung' von wahren und Namens-Christen auch innerhalb der Gruppe der christlichen Flüchtlinge aus Nahost denken, denn sie kommen ja offenbar aus Ländern mit geistlichen Zuständen, die denen der Juden zur Zeit Jesu in Seiner Auseinandersetzung mit den Pharisäern schon sehr gleichen. Es geht mir hier aber um eine geistliche Betrachtung, nicht jetzt um das menschliche Elend (das ich IMMER verurteilen werde). Mit meinen eigenen, ganz persönlichen Erlebnissen mit Jesus in Freude und Leid verfahre ich übrigens genauso! Doch nur daran können wir bestimmte Dinge doch erkennen und dann auch im Glauben und in der Erkenntnis wachsen!

Also was in Deutschland, Europa und USA etc. der Abfall vom Glauben ist, der sich in Bibelkritik und der Abwendung von der Lehre Jesu und der Apostel äußert, ist dann bei den Christen der Ostkirche der Abfall bei Verfolgung, weil ihre Wurzeln nicht tief genug gegründet sind, vor allem nicht in der Bibel - die sie ja offenbar kaum kennen und die ihnen auch ihre Bischöfe und Gelehrten wohl niemals richtig gelehrt haben. So reinigt Jesus Christus jetzt also schon vorher "Seine Tenne", und das ist hier wie dort immer klarer erkennbar.

Es ist nicht immer einfach "ganz alleine" da zu stehen, besonders dann nicht, wenn man auch unter den sogenannten Christen in der Gemeinde keine gleichaltrigen Freunde findet, wie das bei meinen Kindern der Fall war. Ich wünsche deinem Sohn von Herzen viel Kraft und Gottvertrauen in seiner jetzigen Ausbildung/Studium oder was immer er macht.

Ja, und da haben Deine Kinder sogar noch leibliche Geschwister, mein Sohn war völlig allein mit Jesus an einer gottlosen Gesamtschule mit rund 1000 Schülern. Auch haben wir keine bibeltreue Ortsgemeinde und auch keine gläubigen Angehörigen und Verwandte (im Gegenteil, auch hier wurden wir z. B. von meinen eigenen Eltern mit hasserfüllten Schmähbriefen gegen Jesus "verfolgt" und in der Verwandtschaft als 'Psychopathen' verunglimpft). Jedenfalls vielen lieben Dank für Deine guten Wünsche, auch wenn die Zeit einige Jahre lang sehr schwer war, so hat Gott doch auch an dem Kind ein großes Wunder getan und wird mit ihm sicher ans Ziel kommen. Er hat mit 17 die Ausbildung inzwischen hinter sich und ist schon berufstätig, völlig selbstständig und mit eigenem Hausstand. Gott gab ihm auch nach einer sehr enttäuschenden Ausbildungszeit (in einer Behörde, deren Arbeitsstil ihm überhaupt nicht liegt) genau das, was er "braucht": Herausforderung und 'Eu-Stress'. ;) Darüber freuen wir uns am meisten, dass der HERR nach allen Schwierigkeiten doch so gütig mit uns und mit ihm war. Er behütet also die Seinen immer, das haben wir erlebt und Er belohnt Gehorsam eben auch immer, jedem nach seinem Maß.

Einen sonnigen Nachmittag! :..sunny..:
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Denn suche ich jetzt Menschen zufrieden zu stellen oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, so wäre ich Christi Sklave nicht. (Gal 1,10) // ...sondern so, wie wir von Gott bewährt worden sind, mit dem Evangelium betraut zu werden, also reden wir, nicht um Menschen zu gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft. (1. Thess 2,4)

9

Donnerstag, 26. Mai 2016, 21:05

Zitat

Liebe Christina, generell sollte es überhaupt keine Gewaltanwendung gegen überhaupt keinen anderen Menschen geben - wenn wir jetzt darüber zu diskutieren anfangen, können wir überhaupt nicht mehr aufhören. Du und ich wissen doch, dass dieser Zustand erst im Friedensreich mit Jesus Christus auf der Erde Realität werden wird. Also, darum geht es hier doch gar nicht. Wir müssen aber deshalb durchaus die wahren Christen von den religiösen Namenschristen trennen, indem wir letztere eben in einer Linie mit ALLEN Zugehörigen zu jedweder Religion betrachten, die sich untereinander deswegen 'den Schädel einschlagen'. Denn sie gehören faktisch nicht zu Gottes Familie, wenngleich sie diese Zugehörigkeit für sich reklamieren und ggf. dafür von anderen Religionsanhängern verfolgt - ebenso wie sie nach diesem Maß dann auch eines Tages von Jesus gerichtet - werden. Wenn zweien das Gleiche passiert, ist es aber noch nicht dasselbe.

Denn zum einen hat Flucht und Vertreibung von Christen (Tom hat darauf ganz richtig hingewiesen!) auch seinen biblischen Sinn, nämlich um auf diese Weise das Evangelium von A nach B zu bringen (Apostelgeschichte 8 ). Und zum anderen benutzt Gott feindliche Angriffe für wahre Gotteskinder zur Prüfung, Läuterung und Bewährung ihres Glaubens.


Liebe Annabel, das ist ja alles richtig, was du schreibst. Ich finde trotzdem, dass das eine ja das andere nicht ausschließt. Beispiel: Die Judenverfolgung im dritten Reich war in gewisser Hinsicht auch in Gottes Plan, um sein auserwähltes Volk wieder in das Land ihrer Väter zurückzuführen. Das heißt jedoch nicht, dass Christen bei der Judenverfolgung tatenlos zusehen, schweigen und keine Hilfe für die bedrängten Menschen leisten sollten. Das erstere schließt das zweitere ja nicht aus. Was ich damit sagen will, auch wenn es in Gottes Plan ist, dass die "echten Christen" aus ihrer Heimat vertrieben wurden und hier feindlichen Angriffen ausgesetzt sind, heißt das noch nicht, dass wir für sie hier nicht einstehen sollen und ihnen zu ihrem Recht verhelfen sollen.

Ebenfalls kann man ja auch nicht ausschließen, dass neben den vielen „nur religiösen“ auch „echte Christen“ unter den Verfolgten sind. Einige der echten Christen bewegt Gott vielleicht in ihrem Land zu bleiben - ja, bei anderen wiederum kann es durchaus sein, dass Gott sie zum Gehen beruft. Das muss nicht unchristlich sein. Was wissen wir schon! Wir können hier doch nur spekulieren. Wir kennen Gottes Pläne diesbezüglich nicht.


Die besagte Fernsehdoku habe ich übrigens, als sie ausgestrahlt wurde, im TV gesehen, d. h. eigentlich nur so etwa bis zur Hälfte, dann habe ich weggeschaltet, weil ich schon gemerkt habe, dass sich dort vieles nur um „Religiöse“ dreht. Kann mich jetzt auch gar nicht mehr an Einzelheiten erinnern. Mein Gedächtnis ist zu meinem Leidwesen nicht mehr das Beste. Kann mir Dinge schlecht längere Zeit merken. Bei dieser Sache ist mir das jetzt aber auch nicht so wichtig.

Darum kann ich jetzt auch nicht mehr groß was dazu sagen. Mir fehlt auch die Zeit (ehrlich gesagt auch die Lust), mich jetzt noch mal damit auseinanderzusetzen. Dass es überall immer solche und solche Christen gibt, das weiß ich ja.

Zu deinem letzten Abschnitt schreibe ich dir mal eine private Nachricht.

LG. :)

10

Freitag, 27. Mai 2016, 17:00

Das heißt jedoch nicht, dass Christen bei der Judenverfolgung tatenlos zusehen, schweigen und keine Hilfe für die bedrängten Menschen leisten sollten. Das erstere schließt das zweitere ja nicht aus. Was ich damit sagen will, auch wenn es in Gottes Plan ist, dass die "echten Christen" aus ihrer Heimat vertrieben wurden und hier feindlichen Angriffen ausgesetzt sind, heißt das noch nicht, dass wir für sie hier nicht einstehen sollen und ihnen zu ihrem Recht verhelfen sollen.

Liebe Christina, Du kannst bei den unterstrichenen Punkten doch eigentlich nur politisches Engagement meinen. Oder wie sonst sollte ein einzelner Christ hier handeln? --- Wenn mir Gott jemanden direkt vor die Füße sendet bzw. mich konkret zur Hilfe beauftragt - was Er schon getan hat, aber auch diese Person stellte sich leider nicht als wiedergeboren heraus -, ist das ja auch gar keine Frage. Aber aus mir selbst heraus und ohne Auftrag vom HERRn frage ich jetzt nicht aktiv in einem Flüchtlingsheim an, ob ich Seelsorge betreiben darf. Dieses Gebiet ist schon vollständig in der Hand gottloser 'Gutmenschen', da habe ich nichts zu suchen - genauso wenig wie z. B. ein Pflegekind bei mir aufnehmen oder Tagesmutter anbieten etc. (was früher mal für Christen möglich war, heute brauchst Du dazu Schulungsnachweise, die der gängigen gottlosen Pädagogik mit Gender und ohne Zucht etc. folgen). Ansonsten sehe ich hier den gesellschaftlichen Auftrag (nur) noch bei bibeltreuen Predigern, die auf diese Missstände aufmerksam machen. Denn eine Petition an Bedford-Strohm wäre ja auch ziemlich aussichtslos, der fordert ja schon bundesweiten Islamunterricht in Schulen und findet das wohl ganz in Ordnung so. ;(

Die besagte Fernsehdoku habe ich übrigens, als sie ausgestrahlt wurde, im TV gesehen, d. h. eigentlich nur so etwa bis zur Hälfte, dann habe ich weggeschaltet, weil ich schon gemerkt habe, dass sich dort vieles nur um „Religiöse“ dreht. Kann mich jetzt auch gar nicht mehr an Einzelheiten erinnern.

Deshalb habe ich das bis zum Schluss 'ausgehalten', weil Br. Olaf Latzel diese Doku als Argument für Vertreibung von Geschwistern (!) in seiner letzten Predigt gebraucht hat. Da ich selbst keine Ahnung von den geistlichen Verhältnissen im Nahen Osten habe, wollte ich mir auf diese Weise mal ein Bild machen, auch wenn nur von ARTE. Aber was ich in dem Film sah, war eben dies: Kein einziger Bruder, keine einzige Schwester in Christus weit und breit (ggf. noch eine junge Frau, die mit Kindern fliehen musste und den Mann hatten IS-Leute mitgenommen, vermutlich tot). Aber da im Interview nicht einmal die Rede vom "HERRn Jesus Christus" war, bezweifle ich auch das. (In einem Nebensatz wurde von einem Interviewpartner eine winzige Anzahl von "Evangelikalen" erwähnt, damit könnten echte Geschwister gemeint gewesen sein!) --- Und wenn ich mir überlege, aus welcher Religiosität von 2000 Jahren diese Menschen jetzt kommen, kann ich mir kaum vorstellen, dass darunter jetzt so zahlreiche sein sollen, um die ich mich nach Jakobus 2 zu kümmern hätte. Dann könnte ich mich ja auch gleich hier in der römisch-katholischen Kirche nebenan engagieren, denn diese stürzen sich ja auch schon mit Rat und Tat auf diese Neuankömmlinge. Außerdem ist ja für Nahrung und Bedeckung schon von den Gutmenschen gesorgt, meine Aufgabe ist dann nur das geistliche Wohl der Brüder. Aber verstehst Du, diese Gebiete sind von den abgefallenen Landeskirchen "besetzt" - und, wie schon bemerkt, diese lehnen ja gerade die geistliche Betreuung ab. Also dann bleibt nur (noch) die einzelne Person, die Gott mir persönlich sendet. Tut Er das nicht, habe ich keinen Auftrag zu irgendwas. Ich werde mich Seinem Plan nicht eigenmächtig in den Weg werfen oder diesen durch menschliche Protestaktionen aufzuhalten versuchen.

Mir fehlt auch die Zeit (ehrlich gesagt auch die Lust), mich jetzt noch mal damit auseinanderzusetzen.

Ja, das tut mir Leid, aber Danke dass Du vielleicht bis hierhin noch gelesen hast. Einen schönen Nachmittag wünsche ich Dir noch!
Wink_Smiley
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Denn suche ich jetzt Menschen zufrieden zu stellen oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, so wäre ich Christi Sklave nicht. (Gal 1,10) // ...sondern so, wie wir von Gott bewährt worden sind, mit dem Evangelium betraut zu werden, also reden wir, nicht um Menschen zu gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft. (1. Thess 2,4)

11

Freitag, 27. Mai 2016, 18:23

Zitat

Ja, das tut mir Leid, aber Danke dass Du vielleicht bis hierhin noch gelesen hast.


Ich habe alles hier in den Kommentaren Geschriebene gelesen. ;) Was ich damit meinte, wenn ich schrieb: "Mir fehlt auch die Zeit (ehrlich gesagt auch die Lust), mich jetzt noch mal damit auseinanderzusetzen." betrifft die Fernsehdoku, die ich mir nicht noch mal anschauen möchte, weil ich im Grunde ja schon weiß, worum es sich in dieser Doku hauptsächlich dreht. Habe ja selbst zumindest einen Teil davon damals gesehen und kann mir gut vorstellen, dass es in etwa so weiter ging. Und ich bezweifle in der Hinsicht nicht, dass das wahr ist, was du bezüglich der dort gezeigten Menschen schreibst.

Es gibt aber neben Open doors auch noch die Karmel-Mission, die das Evangelium in vielen Ländern der muslimischen Welt verbreitet. Ich weiß nicht, ob dir dieser Name was sagt?. Wir bekommen häufiger Briefe und Berichte über die Arbeit dort. Einen hatte ich hier auch schon mal ins Forum gestellt. Siehe hier: So handelt Gott - ein Zeugnis aus Nordost-Indien Also es gibt schon auch noch echte Geschwister, auch unter den orientalischen Christen, davon bin ich eigentlich überzeugt.

12

Freitag, 27. Mai 2016, 20:40

Es gibt aber neben Open doors auch noch die Karmel-Mission, die das Evangelium in vielen Ländern der muslimischen Welt verbreitet. Ich weiß nicht, ob dir dieser Name was sagt?. Wir bekommen häufiger Briefe und Berichte über die Arbeit dort.

Liebe Christina, gehört habe ich von der Karmel-Mission schon mal, aber mich nicht näher damit befasst. Danke für den Hinweis! Wir haben unsererseits Kontakte zur MSOE www.msoe.org die viel in Osteuropa, Russland unterwegs sind, aber auch bis runter nach Irak und Pakistan Missionare senden. Es ist eben schade, dass nicht die "orientalischen Christen" ihre Nachbarn missionieren, sondern da erst Leute aus D kommen müssen!
8)
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Denn suche ich jetzt Menschen zufrieden zu stellen oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, so wäre ich Christi Sklave nicht. (Gal 1,10) // ...sondern so, wie wir von Gott bewährt worden sind, mit dem Evangelium betraut zu werden, also reden wir, nicht um Menschen zu gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft. (1. Thess 2,4)

13

Freitag, 27. Mai 2016, 22:27

Nun, die Karmelmission arbeitet, soweit mir bekannt und ich aus ihren Briefen und Zeitschriften entnehmen kann, vornehmlich mit einheimischen Mitarbeitern, was man schon an den Namen in den Berichten erkennen kann, die eben nicht europäisch klingen, siehe z. B. auch meinen eingestellten Link.

Was die MSOE betrifft - ich habe eine Bekannte, die fährt über diese Mission schon seit Jahren immer mal wieder zu Missionseinsätzen in die Ukraine bzw. nach Moldawien etc. Von ihr weiß ich, dass die Missionseinsätze mit einheimischen Christen gemeinsam durchgeführt werdem (also im Team) und dass diese in der Zeit, wenn sie dann wieder alleine sind (also ohne die Deutschen) auch nicht tatenlos sind.

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14

Mittwoch, 10. August 2016, 12:55

Muslimische Flüchtlinge bedrohen Christen mit dem Tod

Zitat

Christen in Flüchtlingsunterkünften leiden unter Übergriffen und Beleidigungen. Eine vom Islam konvertierte Pastorin verlangt ein härteres Durchgreifen und bekommt Unterstützung von Erika Steinbach.


Quelle und weiterlesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/a…it-dem-Tod.html
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15

Dienstag, 16. August 2016, 15:57

Der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz, Reinhard Marx, hält es trotz der enormen seelischen Belastung für christliche Flüchtlinge für »die letzte Lösung«, diese Menschen von ihren Peinigern zu separieren und in Einrichtungen nur für Christen unterzubringen. »Es wäre eine gewisse Niederlage, wenn die, die später zusammenleben müssen, es nicht können«, so der Kardinal.

Das ist wirklich traurig, nur weil man mit aller Gewalt beweisen will, dass Christen und Moslime brüderlich und friedlich zusammen leben können, setzen sich die Kirchenführer nicht für die unterdrückten christlichen Flüchtlinge ein, sondern im Gegenteil, sie sorgen dafür, dass sich das Martyrium, dem diese Christen entfliehen wollten, hier fortsetzt. Diese Kirchenführer wären wohl selbst nie bereit, um des Glaubens Willen zu leiden, aber andere machen sie gerne zum Opfer ihrer romantischen Träumerei, den Weltfrieden mit menschlichen Mitteln herbeiführen zu können. Dies ist typisch für all jene, die das Friedensreich ohne den Friedefürsten, Jesus Christus, bauen wollen; paradoxer Weise sind sie gerne bereit andere für die Verwirklichung ihrer Träume zu opfern, doch sie haben auch leicht reden, weil sie selbst nicht betroffen sind. Sie sind ja nicht diejenigen die bedroht werden oder leiden müssten, sie leben ja in weiter Distanz und in Sicherheit, da kann mal leicht klug daherreden. Letztlich zeigen sie durch dieses Verhalten ihr wahres Gesicht und machen deutlich, auf welcher Seite sie stehen. Sie nennen sich Christen, doch ihre Haltung zeigt, dass sie auf der anderen Seite stehen, sie sind nicht für Christus, sondern gegen IHN und somit auch gegen Seine wahren Nachfolger.

Nur die Homosexuellen müssen separiert werden, für die setzt man sich ein, scheinbar müssen die ja später nicht in der Gesellschaft mit Muslimen zusammenleben. Verstehen können diese Logik wohl nur unsere immer von der Nächstenliebe sprechenden Kirchenführer. Würden sie diese doch auch praktizieren, indem sie sich für die Schwächeren und Unterdrückten einsetzen, selbst dann wenn diese nicht zum Kreis der Lesben und Schwulen gehören.

Signatur von »Karl-Heinz67« Jesus Christus, unsere Hoffnung (1.Tim 1,1).

http://www.evangeliums-botschaft.de




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16

Mittwoch, 17. August 2016, 10:53

Das ist wirklich traurig, nur weil man mit aller Gewalt beweisen will, dass Christen und Moslime brüderlich und friedlich zusammen leben können, setzen sich die Kirchenführer nicht für die unterdrückten christlichen Flüchtlinge ein, sondern im Gegenteil, sie sorgen dafür, dass sich das Martyrium, dem diese Christen entfliehen wollten, hier fortsetzt. Diese Kirchenführer wären wohl selbst nie bereit, um des Glaubens Willen zu leiden, aber andere machen sie gerne zum Opfer ihrer romantischen Träumerei, den Weltfrieden mit menschlichen Mitteln herbeiführen zu können.


Es wäre für die große Ökumene hinderlich, wenn die RKK ein deutliches Wort zur Christenverfolgung von Seiten der Muslime sagen würde. Das ist kluge Taktik. :(

Gebetsmeinungen des Papstes für Januar 2016 (Große Ökumene)
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