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Sonntag, 14. Februar 2016, 20:04

Gotteskraft oder Menschenkraft? Gotteslob oder Eigenlob?


Ich möchte zu Beginn dieses Beitrags kurz auf den Turmbau zu Babel eingehen und dabei auf die Aussage: „Last uns einen Turm bauen, wir wollen uns einen Namen machen!“ (1.Mo 11,4).
Insbesondere geht es um den zweiten Teil der Aussage: „Wir wollen uns einen Namen machen!“ Man will etwas sein, man will etwas darstellen und sucht Ehre und Anerkennung für den eigenen Namen. Auffällig hierbei ist die Parallele zum Fall Satans. Auch er wollte alle überstrahlen und letztlich sogar Gott überragen (vgl. Hes 28,13-18 ). Und eben genau dieselbe Ehrsucht sehen wir auch bei der gefallen Menschheit. Man will sich von den anderen abheben und etwas ganz besonders sein. Viele gehen dabei so weit, beinahe alles zu tun, um erfolgreich und beliebt zu sein.

Man denke nur an die zahlreichen Fernsehsendungen, in denen ständig ein neuer Star gesucht wird. Eine besonders skurrile Form davon ist das Dschungelcamp. Hier sind sogenannte B- oder C-Promis bereit, die widerwärtigsten Prüfungen zu bestehen, um die Gunst der Zuschauer zu gewinnen. Sicher sind das Extremfälle, doch wie oft sind Leute von der Sucht nach Anerkennung und Bewunderung angetrieben und nur auf den Beifall der Menschen aus, anstatt nach der Gunst Gottes zu suchen? Ohne sich dessen bewusst zu sein, eifert die Menschheit damit dem nach, den die Bibel als den Fürsten dieser Welt bezeichnet (vgl. Joh 12,31; 14,30; 16,11), auch er wollte alle anderen überstrahlen und selbst Gott hinter sich lassen. Ob sich der Mensch dessen bewusst ist oder nicht, wer nicht klar auf der Seite des Herrn Jesus steht, der steht auf der Seite Satans. Doch genau wie bei ihm, ist auf dieser Seite das Wort Demut ein Fremdwort, stattdessen regiert Stolz und Selbstüberhebung. Vor lauter Stolz und Überheblichkeit will man nicht wahrhaben, geistlich blind und im Herzen verfinstert zu sein (vgl Röm 1,21; Eph 4,18 ), sondern pocht regelrecht darauf, den vollen Durchblick zu haben. Doch treffend sagt Gottes Wort: Der Weg der Gottlosen ist wie das Dunkel; sie erkennen nicht, worüber sie stürzen (Spr 4,19).

Doch wer diese Ehrsucht und diese hochmütige Haltung allein auf die Welt beschränken will, der sollte die Offenbarung lesen, hier finden wir in der Gemeinde in Laodizea ein trauriges Beispiel dafür, dass diese Haltung auch in christliche Gemeinden eindringen kann. Ist es nicht erschütternd, dass der Herr dieser Gemeinde sagen musste: „Weil du sagst: Ich bin reich und bin reich geworden und brauche nichts!, und nicht weißt, dass du der Elende und bemitleidenswert und arm und blind und bloß bist, rate ich dir, von mir im Feuer geläutertes Gold zu kaufen, damit du reich wirst; und weiße Kleider, damit du bekleidet wirst und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde; und Augensalbe, deine Augen zu salben, damit du siehst (Offb 3,17-18 )?

Aber selbst wenn wir hierbei stehen bleiben, hat Gottes Wort das Ziel bei uns verfehlt, denn es geht weder darum, über die Sünden der Welt zu richten, noch über die der Pharisäer, noch über die Gemeinde in Laodizea, sondern um die Frage: „Wie sieht es in unseren Gemeinden aus?“
Wenn man dieser Frage nachgeht, muss man sich damit auseinandersetzten, ob nicht so manch frommer Aktivismus unserer Tage, demselben Hochmut entspricht?
Man lobt den Fortschritt und die Aufgeschlossenheit in den Gemeinden und dabei scheint es beinahe, als sei man regelrecht Stolz darauf, es mit der Bibel nicht mehr so genau zunehmen. Auffällig ist diese Haltung, wenn man bedenkt, wie viele ungeistliche Entscheidungen hinsichtlich Ökumene und Allianz bereits getroffen wurden und wie ein Großteil der Gemeinden weiterhin einfach so mitmacht, ohne zu hinterfragen, ob es überhaupt dem Willen Gottes entspricht. Auch Gemeindezucht ist kaum noch ein Thema in unseren harmoniebedürftigen Zeiten, ebenso wenig die Tatsache, dass Jesus sagte: „Mein Haus soll ein Bethaus heißen«; ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus!“(Mt 21,13)
Man hat vergessen, dass die Gemeinde ein Ort der Anbetung sein soll und daraus ein Ort der Selbstdarstellung und der Unterhaltung gemacht. Zudem hat man sich förmlich darauf spezialisiert, die Massen durch Megaveranstaltungen zu begeistern. Wozu in Gottes Wort blicken? Wozu fragen, ob derartige Aktivitäten dort zu finden sind? Nein, so was wäre doch rückständig, heute sind wir doch weiter und der Erfolg gibt uns schließlich recht. Die heutige Gemeinde ist eben nicht mehr die verachtete Schar, sondern die super coole Powergemeinde, die ganze Hallen füllen kann und selbst bei der Welt Eindruck macht.

Doch ist es wirklich Gottes Plan, dass seine Gemeinde die Welt begeistern soll? Sind Unterhaltungselemente und Schauspielkünste tatsächlich förderlich, um das Reich Gottes zu bauen? Paulus sagte zwar sehr wohl: „Denn mir scheint, dass Gott uns, die Apostel, als die Letzten hingestellt hat, wie zum Tod bestimmt; denn wir sind der Welt ein Schauspiel geworden, sowohl Engeln als auch Menschen“ (1.Kor 4,9), doch dies geschah gewiss nicht, weil er eine Schauspielausbildung absolviert hatte, um seine Botschaft zeitgemäß und anspruchsvoll verpacken zu können, sondern weil er aufgrund seiner Treue zum Herrn und seinem Wort zum Gespött der Leute wurde. Paulus war ans Wort gebunden, anstatt um die Anerkennung der Welt zu buhlen, war er bereit die Schmach Christi zu tragen (vgl. Hebr 11,26)...

Natürlich ist es gut zu evangelisieren, doch wenn die Leute nur aus der Veranstaltung herauslaufen und es ganz nett finden. Und wenn öffentliche Zeitungen im Nachhinein von einem rundum gelungen Event sprechen und den Veranstaltern ein dickes Lob zugesprochen wird, dann muss die Frage erlaubt sein, ob es wirklich eine Veranstaltung zur Ehre des Herrn war? Wenn nicht, ist zu befürchten, dass man für sich selbst Ehre und Anerkennung gesucht hat. Ganz nach dem Motto: „Wir wollen etwas gelten in dieser Welt. Wir wollen uns einen Namen machen!“
Wenn dem so sein sollte, hält uns Gottes Wort entgegen: „Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst (Phil 2,3)...

Wir sollten uns hier ein Beispiel an Johannes dem Täufer nehmen, er sagte: Er (Jesus) muß wachsen, ich aber muß abnehmen (Joh 3,30).
Johannes wollte sich nicht selbst in den Vordergrund stellen, ihm ging es darum Jesus groß zu machen. Nicht unser eigener Name soll über allen anderen Namen stehen, sondern der Name des Herrn.


Das war ein kurzer Auszug aus meiner aktuellen Beitragsreihe "Segen oder Fluch", leider reicht der Platz hier nicht aus, um ihn komplett zu veröffentlichen, wer Interesse hat den ganzen Beitrag zu lesen, findet ihn unter:





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Tom_Admin

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2

Montag, 15. Februar 2016, 14:34

Lieber Karl-Heinz,

du kannst einen Beitrag auch in mehrere Teile aufteilen und nacheinander posten. So mache ich das immer, wie z. B. hier: Das charismatische und das biblische Sprachenreden

Zu Deinem Text noch folgende Anmerkung:

Statt die eigene Ehre zu suchen, sollten wir darauf bedacht sein, Gottes Ehre zu suchen.

Jer 13,16 Gebt dem Herrn, eurem Gott, die Ehre, bevor er es finster werden läßt und bevor eure Füße sich an düsteren Bergen stoßen! Ihr werdet auf Licht hoffen, aber er wird es zu Todesschatten machen und in dichte Dunkelheit verwandeln.
Offb 14,7 Der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen; und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat
!

Das schließt auch mit ein, dass wir das Lob von Ihm statt von Menschen suchen:

2Kor 10,18 Denn nicht der ist bewährt, der sich selbst empfiehlt, sondern der, den der Herr empfiehlt.

Es ist auch nicht falsch, hier unten im Leben zurückzustecken, denn der Lohn in der Herrlichkeit wird so gewaltig sein, dass die Leiden nicht dagegen ins Gewicht fallen.

Röm 8,18 Denn ich bin überzeugt, daß die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll.

Röm 12,16 Seid gleichgesinnt gegeneinander; trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den Niedrigen; haltet euch nicht selbst für klug!
Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
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3

Sonntag, 21. Februar 2016, 15:57

du kannst einen Beitrag auch in mehrere Teile aufteilen und nacheinander posten
Lieber Tom,

danke für den Hinweis und die Ergänzungen. Letztlich ist es auch kein Problem, wenn hier nur eine Kurzfassung ist. Insgesamt ist diese 5teilige Beitragsreihe so umfangreich, dass ich selbst einen Teil davon mehrfach posten müsste. Jeder der Interesse hat, kann ja auf meiner Seite die komplette Beitragsreihe finden. Die Veröffentlichung von Teil 4 ist übrigens für das kommende Wochenende geplant.
Signatur von »Karl-Heinz67« Jesus Christus, unsere Hoffnung (1.Tim 1,1).

http://www.evangeliums-botschaft.de




4

Samstag, 12. März 2016, 10:52

Insgesamt ist diese 5teilige Beitragsreihe so umfangreich, dass ich selbst einen Teil davon mehrfach posten müsste. Jeder der Interesse hat, kann ja auf meiner Seite die komplette Beitragsreihe finden. Die Veröffentlichung von Teil 4 ist übrigens für das kommende Wochenende geplant.
Ich muss meine Aussage korrigieren, es werden nicht 5, sondern voraussichtlich 10 Teile werden. Der Titel des aktuellen Teils lautet: „Sklaven oder Freunde?“ Und desweiteren sind noch folgende Beiträge geplant:

6.Selbstbetrug oder Selbsterkenntnis?

7.Falscher Prophet oder wahrhaftiger Prophet
8.Wurzelstumpf oder Baum?
9. Gesetz oder Gnade?
10. Selbst berufen oder von Gott berufen?

Anbei ein kurzer Auszug aus dem aktuellen Teil:


Jesus sagte: „Lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig!“
(Mt 11,29), doch wo findet man diese Demut in unseren modernen Gemeinden? Haben wir hier nicht alle noch gewaltigen Lernbedarf? Wir sind oft so überzeugt von uns und unserem Tun, dass es nahezu unser letzter Gedanke ist, wir könnten irgendwo falsch liegen. Man ist kaum noch bereit, sich von Gottes Wort korrigieren zu lassen, sondern sucht darin oft nur nach Bestätigung. Um aufzuzeigen wie gewaltig man sich hier täuschen kann, möchte ich noch einmal auf das Beispiel mit den Pharisäern zurückkommen. Nach ihrem eigenen Verständnis hielten sie sich in religiösen Fragen nahezu für das Maß aller Dinge. So stand für sie ihre Gotteskindschaft natürlich völlig außer Frage. Entscheidend jedoch war nicht ihre eigene Selbsteinschätzung, sondern das, was Jesus sagte und das war leider das genaue Gegenteil. Er bestätigte ihnen nicht, dass sie Kinder Gottes seien, sondern bezeichnete sie als Kinder des Teufels (vgl Joh 8,44). Kann man sich gewaltiger irren? Kann es eine krassere Fehleinschätzung geben, als diese? Doch wie ist es in unserer Generation? Haben wir noch ein Empfinden dafür, wer Gott ist? Ist uns bewusst wer Jesus Christus wirklich ist? Sehen wir in ihm den König aller Könige und Herrn aller Herren, oder ist er in unseren Augen eher so eine Art guter Kumpel?
Keine Frage, natürlich hat Jesus zu seinen Jüngern gesagt: Ich nenne euch nicht mehr Sklaven“. Wir haben uns die Worte: „Ihr seid meine Freunde“, nur zu gut eingeprägt, doch haben wir den Text wirklich genau gelesen? Wenn ja, sollten wir uns wieder neu bewusst machen, dass er gesagt hat: „Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete!“
(Joh 15,14-15).

Mir scheint, dass die Worte, die nach dem Komma stehen, kaum noch Beachtung finden. Wie selbstverständlich will man sich nicht als Sklave des Herrn sehen, sondern sieht sich als Freund. Doch oftmals nicht nur als Freund, sondern als ganz dicker Kumpel. Einer, der mit dem Herrn auf du und du steht. Man ist, wie man sagt, begeistert von Jesus. Begeisterung ist ja an und für sich, nichts Schlechtes, doch wenn es nur eine gefühlsbetonte Euphorie ist, dann kennen wir ja zu Genüge Beispiele, die zeigen, wie weit es mit diesen Emotionen her ist. Denken wir nur an Palmsonntag, da rief die Volksmenge begeistert: Hosanna dem Sohn Davids! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn! Hosanna in der Höhe!“ (Mt 21,9), doch am Karfreitag war die Stimmung schon ins komplette Gegenteil umgeschlagen, da schrien sie, von den Pharisäern und Schriftgelehrten aufgestachelt, aus voller Kehle: Kreuzige, kreuzige ihn!“ (Lk 23,21; vgl. Mt 27,22-26).

Das Begeisterung allein noch gar nichts bedeuten muss, wird auch im Gleichnis vom Sämann deutlich, da hat Jesus folgendes gelehrt: Die aber auf dem Felsen sind die, welche, wenn sie hören, das Wort mit Freuden aufnehmen; und diese haben keine Wurzel; für eine Zeit glauben sie, und in der Zeit der Versuchung fallen sie ab“ (Lk 8,13).
Die Begeisterten sehen sich wie selbstverständlich, als Freunde des Herrn, doch die Begeisterung hält nur so lange, wie alles so läuft, wie sie es sich vorstellen. Kommen Probleme und Schwierigkeiten aufgrund des Glaubens, dann fallen sie ab. Ein solcher Glaube hat keine Wurzel, er ist nicht tief im Wort Gottes verankert, sondern nur oberflächlich und pragmatisch. Man jubelt zwar dem Herrn zu, doch es ist eine Verehrung, ohne wahre Erkenntnis. Oft sind solche Menschen sehr eifrig und umtriebig. Dieser Eifer wird ihnen von der Schrift auch nicht abgesprochen, doch es wird gesagt, dass sie Eifer für Gott haben, aber nicht mit rechter Erkenntnis (Röm 10,12).

Echte Liebe zum Herrn ist keine euphorische Gefühlsduselei, wir dürfen unseren Verstand nicht ausblenden, so wie es bei fernöstlichen Religionen der Fall ist, vielmehr sagt Jesus: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand (Mt 5,33)." Wir können ihn doch nur wirklich lieben, wenn wir ihn kennen und je mehr wir ihn kennen, je mehr wird sich dies auch auf die Art unserer Anbetung auswirken. Bedenken wir auch, dass er Herr und König ist und dass sein Wort uns sagt: Denn Gott ist König der ganzen Erde; lobsingt mit Einsicht! (Ps 47,8 ).
Natürlich sollte es nicht um tote Orthodoxie gehen, natürlich gehören auch Emotionen mit dazu, aber es gilt eben auch, den Herrn im Geist und in der Wahrheit anzubeten. Jesus sagte: Es kommt aber die Stunde und ist jetzt, da die wahren Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden; denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter“ (Joh 4,23).
Und an anderer Stelle wird sogar gesagt: Wer sein Ohr abwendet vom Hören des Gesetzes, dessen Gebet sogar ist ein Gräuel (Spr 28,9).

Gott sucht keine oberflächlichen Anbeter, die im Grunde gar nicht wissen, wen sie verehren, sondern solche, deren Glauben auf die offenbarte Wahrheit der Schrift gegründet ist und dies beinhaltet auch, dass wir sein Wort annehmen, anstatt es zu verwerfen. Der Geist Gottes will uns in diese Wahrheit leiten, doch wir dürfen ihn weder betrüben, noch dämpfen, noch unser Herz vor ihm und seinem Wort verstocken. Er allein kann uns das rechte Verständnis für Schrift geben, denn er ist der Autor (vgl 2.Tim 3,16; 2.Pt 1,20). Jesus hatte seinen Jüngern angekündigt: Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, wird er reden, und das Kommende wird er euch verkündigen“ (Joh 16,13) und im Gebet zu seinem Vater sprach er: Ich habe ihnen dein Wort gegeben“ (Joh 17,14). Wir können Geist und Wort nicht trennen, denn das Wort ist Geist und Leben (vgl. Joh 6,63). Und das Ziel des Geistes und des Wortes besteht darin, dass wir die Größe Gottes erkennen und uns ehrfürchtig vor ihm niederwerfen. Da Vater und Sohn eins sind, müssen wir wieder dahin zurückkommen, dass wir unsere Knie vor ihm verbeugen, anstatt nur den guten Kumpel in ihm zu sehen. Denken wir auch an Johannes den Täufer, er sagte in Bezug auf Jesus: „Es kommt einer nach mir, der ist stärker als ich; und ich bin nicht wert, dass ich mich vor ihm bücke und die Riemen seiner Schuhe löse.



Kompletter Beitrag unter:


Signatur von »Karl-Heinz67« Jesus Christus, unsere Hoffnung (1.Tim 1,1).

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