Sie sind nicht angemeldet.

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: endzeit-forum.de. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Tom_Admin

Administrator

  • »Tom_Admin« ist männlich
  • »Tom_Admin« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 736

Wohnort: Unterroth

Beruf: Rebell

  • Nachricht senden

1

Freitag, 10. Juni 2016, 09:16

Verzerrtes Israelbild in deutschen Schulbüchern

Zitat

Zwischen 2011 und 2014 hat die Deutsch-Israelische Schulbuchkommission deutsche und israelische Schulbücher der Fächer Geschichte, Geographie und Sozialkunde im Hinblick auf die Darstellung des jeweils anderen Landes hin untersucht. Der Bericht, im August 2015 vorgelegt vom Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchförderung, für den Zeitraum 2011 bis 2014, fördert zutage, dass in deutschen Schulbüchern Israel oft einseitig als Aggressor dargestellt wird und Fakten zum Verständnis der Geschichte des Landes nicht berücksichtigt oder falsch dargestellt werden. In dem Bericht heißt es unter anderem: „Verkürzungen und Verzerrungen sind die Folge. Israel erscheint primär als kriegsführender Krisenstaat im Nahen Osten.“


Quelle und weiterlesen: http://www.pro-medienmagazin.de/paedagog…buechern-96406/
Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
•Tom_Admins Ebooks kann man hier kaufen•

2

Samstag, 4. Februar 2017, 17:32

Das von Israel ein verzerrend-einseitiges Bild vermittelt wird und sich dies auch in Lehrpublikationen fortsetzt, wird schon seit langem von Israel beklagt.
Antisemitismus und die entsprechende Propaganda soll schon den Jüngsten in Fleisch und Blut übergehen. Interessanterweise weiß man aus der Hirnforschung, dass das, was man an 'Informationen' als erstes gehört oder aufgenommen hat, einen Glaubwürdigkeitsbonus erhält.
Eine Korrektur durch tatsächliche Fakten hat es da schwerer, denn sie wird mit dem verglichen, was man schon über eine Sache 'weiß', selbst wenn diese Erstinformation falsch war. So funktioniert Prägung und hat bei jungen Menschen, die ein kritisches Bewußtsein erst noch erlernen müssen, verheerende Auswirkungen.

Adelegg

Anfänger

Beiträge: 47

Wohnort: Adelegg

Beruf: Ist nicht alles

  • Nachricht senden

3

Samstag, 4. Februar 2017, 20:38

Es stellt sich die Frage, ob Israel in seiner heutigen Form nicht überbewertet wird, oder sogar vom "Echten Israel" ablenken soll? Wir leben in einer durch und durch ideologisierten Welt. Was ist wahr und was wird als wahr verkauft? Ist das heutige weltliche Israel mit dem Israel in der Bibel gleichzusetzen? ist mit dem Wirken Jesu und der Ausgiessung des Heiligen Geistes, nicht das Israel im geistlichen zu uns gekommen?

Denn Israel ist immer dort, wo der Herr und König, Jesus Christus, ist. Denn wenn in einer Gemeinde Jesus im Zentrum steht, dann ist dort auch das neue Israel zu finden. Warum sollten wir unsere Aufmerksamkeit von Jesus wegnehmen und diese auf ein weltliches Israel richten? Alles nur Ablenkungsmanöver?!
Signatur von »Adelegg« Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben. Joh. 8.14

4

Sonntag, 5. Februar 2017, 00:04

Liebe Adelegg!

Nein, es stellt sich nicht die Frage. Man muss nicht überbewerten, um Biblische Wahrheiten zu erkennen. Die Verheißungen stehen in der Bibel, und ich würde mich hüten sie in Frage zu stellen.

Gott hat ausdrücklich gesagt, dass Israel wieder zurückführen wird nach der Zerstreuung in das verheißene Land. Auch Paulus spricht davon, dass Gott Israel nie verworfen hat! Ja er spricht darüber, dass nachdem die natürlichen Zweige, wieder in ihren eigenen Ölbaum eingepfropft werden, ganz Israel errettet wird.

Nach Hesekiel 37 können wir erkennen, dass die Wiederherstellung Israel in Etappen stattfinden wird. Und Gott ist nicht ein Mensch, der seine Verheißungen ändern würde. Nicht mal in der Zerstreuung hat Gott Sein Volk verlassen:

Darum sollst du zu ihnen sagen: So spricht Gott, der HERR: Ich habe sie wohl fern unter die Nationen getan und in die Länder zerstreut; aber ich bin ihnen doch ein wenig zum Heiligtum geworden in den Ländern, dahin sie gekommen sind. 17 Darum sollst du weiter zu ihnen sagen: So spricht Gott, der HERR: Ich will euch aus den Völkern sammeln und euch aus den Ländern, in welche ihr zerstreut worden seid, wieder zusammenbringen und euch das Land Israel wieder geben!
Hes 11,16-17

Und nicht vergessen:

Nach dem Evangelium zwar sind sie Feinde um euretwillen, nach der Erwählung aber Geliebte um der Väter willen. 29 Denn Gottes Gnadengaben und Berufung sind unwiderruflich. 30 Denn gleichwie auch ihr einst Gott nicht gehorcht habt, nun aber begnadigt worden seid infolge ihres Ungehorsams, 31 so haben auch sie jetzt nicht gehorcht infolge eurer Begnadigung, damit auch sie begnadigt würden. 32 Denn Gott hat alle miteinander in den Unglauben verschlossen, damit er sich aller erbarme. 33 O welch eine Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Gerichte und unausforschlich seine Wege! 34 Denn «wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen? 35 Oder wer hat ihm etwas zuvor gegeben, daß es ihm wiedervergolten werde?» 36 Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge; ihm sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
Römer 11,29-36

Gott ist nicht ein Mensch, daß er lüge, noch ein Menschenkind, daß ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und es nicht halten?
4Mose 23,19

Es geht um Gottes Glaubwürdigkeit!
Signatur von »Liora« Lehre mich tun dein Wohlgefallen! denn du bist mein Gott; dein guter Geist leite mich in ebenem Lande!
Psalm 143,10

Tom_Admin

Administrator

  • »Tom_Admin« ist männlich
  • »Tom_Admin« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 736

Wohnort: Unterroth

Beruf: Rebell

  • Nachricht senden

5

Sonntag, 5. Februar 2017, 13:31

Schon etwas älter, passt aber gut dazu:

http://www.sermon-online.de/search.pl?la…nt=25&x=40&y=23
Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
•Tom_Admins Ebooks kann man hier kaufen•

kaktus

Anfänger

  • »kaktus« ist weiblich

Beiträge: 35

Wohnort: Basadingen, im Kanton Thurgau, Schweiz

Beruf: Gärtnerin und Krankenpflegerin, momentan jedoch: Mutter, Hausfrau und Hausaufgabenhilfe als kleinen Nebenjob

  • Nachricht senden

6

Montag, 6. Februar 2017, 07:46

Liebe Geschwister, der Powerpointvortrag von Roger Liebi über das Westjordanland + 4000 Jahre Jerusalem, ist auch sehr interessant, ganz liebe Grüsse Priska :...israel1...:

Tom_Admin

Administrator

  • »Tom_Admin« ist männlich
  • »Tom_Admin« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 736

Wohnort: Unterroth

Beruf: Rebell

  • Nachricht senden

7

Montag, 6. Februar 2017, 09:24

Liebe Geschwister, der Powerpointvortrag von Roger Liebi über das Westjordanland + 4000 Jahre Jerusalem, ist auch sehr interessant, ganz liebe Grüsse Priska


Vielen Dank für den Hinweis! Hier die Videos auf YouTube:

4000 Jahre Jerusalem:



Warum ist das Westjordanland für Israel so wichtig:

Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
•Tom_Admins Ebooks kann man hier kaufen•

8

Montag, 6. Februar 2017, 15:47

So ein Zufall,

hatte mir schon die Vorträge von R. Liebi runtergeladen, allerdings als Pdf, da ich lieber lese als höre:

Weshalb ist das Westjordanland..

4000 Jahre Jerusalem

Zitat

"Warum sollten wir unsere Aufmerksamkeit von Jesus wegnehmen und diese auf ein weltliches Israel richten?"

An Israel entfalten sich endzeitliche Prophezeiungen, die zu betrachten und dabei festzustellen, wie die Feinde Israels gegen sie aufmarschieren, bedeutet keineswegs die Aufmerksamkeit von Jesus wegzunehmen. Im Gegenteil, denn es gibt da kein entweder oder, sondern die Beobachtung biblischer Erfüllung.

9

Mittwoch, 8. Februar 2017, 13:41

Zum falsch dargestellten Israelbild eine Ausarbeitung der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft:

Das Israelbild in deutschen Schulbüchern

Adelegg

Anfänger

Beiträge: 47

Wohnort: Adelegg

Beruf: Ist nicht alles

  • Nachricht senden

10

Sonntag, 12. Februar 2017, 20:58

Liebe Geschwister im Glauben, vielen Dank für eure schnellen Antworten. Vielleicht habe ich meine kritische Ansicht nicht deutlich genug präzisiert.

Ich bin kein Gegner oder Feind des weltlichen Staates Israel. Beachtet man aber die Geschichte Israels und Juda, so kamen nach der Wegführung nach Babylon lediglich der Stamm Juda/Benjamin wieder zurück. Die anderen Stämme sind nicht mehr wirklich auffindbar. Nun stellt sich mir die Frage, wer nun alles Nachkommen der 12 Stämme (Jakobs ergo Israel) sind? Was ist mit den Juden und deren Nachkommen, die sich zur Zeit Jesu und danach zum Christentum bekannt haben, gehören diese nicht mehr zum Volk Israel? Was ist mit denen, die den jüdischen Glauben angenommen haben, aber nicht aus dem Volk Israel sind? Ich kann mir unter Heranziehung der Bibel (hier im speziellen das Alte Testament) nicht vorstellen, dass der Herr allein auf Grund des "jüdischen Glaubens" (Wobei ich denke, dass der heutige jüdische Glaube - Talmudglaube - mit dem ursprünglichen Glauben der Menschen zur Zeit Davids und davor nichts mehr gemein hat, außer Riten und Rituale.) jemanden zum Volk Israel zählt, gerade weil der Herr die Herzen der Menschen prüft!!

Jakob hat den Namen Israel erhalten, weil dieser am Jabok mit dem Herrn gerungen hat. Könnte man dies nicht übertragen und auf all jene Menschen beziehen, die mit Gott ringen, auf dass er sie niemals mehr los lässt und dadurch die Gnade des Herrn erleben durften/dürfen. Allein auf den jüdischen Glauben abzuzielen und dadurch gleich ein Israelit zu sein, ist mir zu "billig". Zumal wir in einer Welt leben, in der Propaganda, Lügen und Halbwahrheiten überall zu finden sind. Ganz zu schweigen von Okkulten und magischen Symbolen, die uns unterschwellig beeinflussen sollen.

Klar ist das Bild, das wir vom Staat Israel haben ein verzerrtes und einseitiges, aber es ist so, weil es so sein soll. Ob dies durch die Politiker oder anderen Gruppen so gewollt ist, sei dahingestellt. Der Staat Israel ist nicht besser oder gesünder wie der Rest der Welt. Ich möchte nur dafür appellieren wachsam zu sein und nicht alles ungeprüft hinzunehmen, die Verführung lauert überall. Gerade für gläubige Christen ist es wichtig wachsam zu sein und sich nicht blindlings hinter den Staat Israel zu stellen. Gerade um das Wissen der Prophetien der Propheten im Alten Testament, kann der Widersacher auch die Ausserwählten vom klaren und einzigen Vertrauen auf Jesus Christus abbringen. Wir Heiden haben keine Verheißung in Israel, allein in Jesus werden wir Leben. Auch wenn der eine oder andere, vielleicht auch unbekannterweise, zum Volk (Stamm) Israel gehört, so ist er doch sicherer wenn er sich auf die Verheißung Jesu hingibt, als seine Hoffnung auf die Prophetie zu Israel.

So lasst uns mit dem Herrn Ringen und ihn nicht mehr loslassen, so dass wir im geistlichen zu Israel werden. Den in dieser Welt haben wir nichts. "Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren. Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt."
Signatur von »Adelegg« Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben. Joh. 8.14

11

Sonntag, 12. Februar 2017, 23:13

Liebe Adelegg!

Ehrlich gesagt ich kann Deine Gedanken nicht ganz nachvollziehen.

Die Juden hätten zum Christentum bekannt? Das ist mir wirklich neu! Waren es nicht gerade die Juden, die das Evangelium unter die Heiden brachten? Durch Glauben wurden die Heiden in den Edlen Ölbaum eingepfropft und nicht umgekehrt. Shavuot (Pfingsten) gehört zu der Feste des Herrn, an den jeder Jude oder Israelit in Jerusalem erscheinen müsste, auch die, die in der Diaspora lebten und wohnten diese Zeit in Jerusalem.

Es wohnten aber zu Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer, aus allen Völkern unter dem Himmel. Apg 2,5

Nicht umsonst sprach Apostel Petrus an diesen Fest:

Da trat Petrus mit den Elfen auf, erhob seine Stimme und sprach zu ihnen: „Ihr jüdischen Männer und ihr alle, die ihr zu Jerusalem wohnet, das sei euch kund, und horchet auf meine Worte!
Apg 2,14

Apostel Paulus ist ganz eindeutig in diesen Fragen:

Der Ölbaum steht, nur einige natürliche Zweige sind wegen Unglauben ausgebrochen. Aber genauso kann es gesehen, dass die eingepfropfte Zweige ausgebrochen werden:

Gut! Um ihres Unglaubens willen sind sie ausgebrochen worden; du aber stehst durch den Glauben. Sei nicht stolz, sondern fürchte dich! 21 Denn wenn Gott die natürlichen Zweige nicht verschont hat, so wird er wohl auch dich nicht verschonen.

Römer 11,20

Denn wenn du aus dem von Natur wilden Ölbaum herausgeschnitten und wider die Natur in den edlen Ölbaum eingepfropft worden bist, wieviel eher können diese, die natürlichen Zweige, wieder in ihren eigenen Ölbaum eingepfropft werden!
Römer 11,24

Ja Israel hat nicht nur in dem AT die Verheißungen, sondern Paulus bekräftigt es auch:


Denn ich will nicht, meine Brüder, daß euch dieses Geheimnis unbekannt bleibe, damit ihr euch nicht selbst klug dünket, daß Israel zum Teil Verstockung widerfahren ist, bis daß die Vollzahl der Heiden eingegangen sein wird 26 und also ganz Israel gerettet werde, wie geschrieben steht: «Aus Zion wird der Erlöser kommen und die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden»
Römer 11,25-26

Du schreibst:

Zitat

So lasst uns mit dem Herrn Ringen und ihn nicht mehr loslassen, so dass wir im geistlichen zu Israel werden.


Das gehört zu den Irrlehre: „Ersatz-Theologie“

Sollte Gott Israel verworfen um ein „geistlichen Israel“ zu berufen? Sollte Gott Seine Verheißungen geändert haben, hat sich etwa geirrt??? Hat Gott zwei Bräute???

Eine Frage in Bezug auf Deine Behauptung:

Zitat

Gerade um das Wissen der Prophetien der Propheten im Alten Testament, kann der Widersacher auch die Ausserwählten vom klaren und einzigen Vertrauen auf Jesus Christus abbringen.


Was meint eigentlich Apostel Petrus?

Und wir halten nun desto fester an dem prophetischen Wort, und ihr tut wohl, darauf zu achten als auf ein Licht, das an einem dunklen Orte scheint, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen; 20 wobei ihr das zuerst wissen müßt, daß keine Weissagung der Schrift ein Werk eigener Deutung ist. 21 Denn niemals wurde durch menschlichen Willen eine Weissagung hervorgebracht, sondern vom heiligen Geist getrieben redeten heilige Menschen, von Gott gesandt .
2Petr 1,19-21

Und ein letzte Frage:

Hat Dich Gott nicht geliebt als Du noch Sünder warst?


Und nicht vergessen: Jesus ist immer noch der Löwe von Juda!
Signatur von »Liora« Lehre mich tun dein Wohlgefallen! denn du bist mein Gott; dein guter Geist leite mich in ebenem Lande!
Psalm 143,10

12

Montag, 13. Februar 2017, 10:34

Hallo Adelegg,

was du im Grund ansprichst sind ja im wesentlichen die Gedanken der sog. Substitutionstheorie (auch Ersatztheologie). Darüber wird tatsächlich kontrovers diskutiert und die jeweiligen 'Lager' kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen.

Eine Orientierungshilfe zu diesem Thema bietet beispielsweise Thomas Zimmermanns in dieser Bibelarbeit: Israels heilsgeschichtliche Gegenwart und Zukunft

Auch Rolf Wiesenhuetter (Forum http://irrglaube-und-wahrheit.ch/) hat sich dieser Thematik angenommen:

Als Augustinus irrte...: Entstehung der Substitutionstheorie, die Heilsgeschichte Israels und der Antisemitismus

Auf dieser Seite findest du ein 'Pro-Israel'- Einstellung, die Israel von den Verheißungen und Wiederherstellung nicht ausschließt: Die Ersatztheologie - Die Bibel spricht eine klare Sprache!

Tom_Admin

Administrator

  • »Tom_Admin« ist männlich
  • »Tom_Admin« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 736

Wohnort: Unterroth

Beruf: Rebell

  • Nachricht senden

13

Montag, 13. Februar 2017, 13:02

Man sollte auch noch bedenken, dass zur Zeit Jesu, also als er kam, auch sehr viele Israeliten in der Zerstreuung waren. Auch in dieser wichtigen Zeit war nicht ganz Israel gesammelt!
Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
•Tom_Admins Ebooks kann man hier kaufen•

Adelegg

Anfänger

Beiträge: 47

Wohnort: Adelegg

Beruf: Ist nicht alles

  • Nachricht senden

14

Montag, 13. Februar 2017, 21:52

Vielen Dank für die vielen Hinweise, ich wusste gar nicht, dass es eine Substitutionslehre gibt. Ich werde dem mal weiter nachgehen.
:..danke..:
Signatur von »Adelegg« Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben. Joh. 8.14

15

Montag, 13. Februar 2017, 22:28

Liebe Adelegg

Es lohnt sich wirklich den Ersatztheologie – Substitutionslehre zu prüfen an Hand Der Bibel. Früher haben sie mich auch das gelehrt über 20 Jahre lang, daher kenne ich es ziemlich. Wenn aber wir wirklich Gottes Wort ernst nehmen, merken wir schnell, dass es Gottes Verheißungen leugnet. Denn:

Gott ist nicht ein Mensch, daß er lüge, noch ein Menschenkind, daß ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten?
4.Mose 23:19

@Tom

Zitat

Man sollte auch noch bedenken, dass zurzeit Jesu, also als er kam, auch sehr viele Israeliten in der Zerstreuung waren. Auch in dieser wichtigen Zeit war nicht ganz Israel gesammelt!


Eigentlich an die Wahlfahrtfeste müssten alle Juden in Jerusalem anwesend sein, auch die, die nicht in Israel lebten. Denn Gott hat es so befohlen:

Dreimal im Jahre sollen alle deine männlichen Personen vor dem HERRN, deinem Gott, erscheinen an dem Ort, den er erwählen wird, nämlich am Fest der ungesäuerten Brote und am Fest der Wochen und am Fest der Laubhütten. Aber niemand soll mit leeren Händen vor dem HERRN erscheinen, 17 sondern ein jeder mit einer Gabe seiner Hand, je nach dem Segen, den der HERR, dein Gott, dir gegeben hat.
5Mose 16,16-17

Und es kommt die Zeit, wo wirklich alle Juden zurückkehren werden in dem verheißenen Land:


Darum spricht Gott, der HERR, also: Jetzt will ich die Gefangenschaft Jakobs wenden und mich des ganzen Hauses Israel erbarmen und für meinen heiligen Namen eifern. 26 Und sie sollen aller ihrer Schmach und ihrer Vergehen, womit sie sich wider mich vergangen haben, vergessen, wenn sie sicher und ungestört in ihrem Lande wohnen, 27 wenn ich sie aus den Völkern zurückgebracht und aus den Ländern ihrer Feinde gesammelt und mich an ihnen vor den Augen dieser Heiden als heilig erwiesen habe. 28 Daran sollen sie erkennen, daß ich, der HERR, ihr Gott bin, weil ich sie unter die Heiden in die Gefangenschaft führen ließ und sie nun wieder in ihr Land versammle und keinen von ihnen mehr dort zurücklasse. 29 Und ich will fortan mein Angesicht nicht mehr vor ihnen verbergen, weil ich meinen Geist über das Haus Israel ausgegossen habe, spricht Gott, der HERR.
Hes 39,25-29


Und die Nationen sollen frohlocken:

Denn also spricht der HERR: Frohlocket mit Freuden über Jakob und jauchzet über das Haupt der Völker! Verkündet, singet und sprechet: Rette, o HERR, dein Volk, den Überrest Israels! 8 Siehe, ich bringe sie vom Mitternachtslande herbei und sammle sie von den Enden der Erde; unter ihnen sind Blinde und Lahme, Schwangere und Gebärende miteinander; eine große Gemeinde kehrt hierher zurück! 9 Weinend kommen sie, und betend lasse ich sie wallen; ich will sie zu Wasserflüssen führen auf einer ebenen Straße, da sie nicht anstoßen sollen; denn ich bin Israels Vater, und Ephraim ist mein Erstgeborener. 10 Höret das Wort des HERRN, ihr Heiden, und verkündigt es auf den fernen Inseln und sprechet: Der Israel zerstreut hat, der wird es auch sammeln und wird es hüten wie ein Hirt seine Herde. 11 Denn der HERR hat Jakob erlöst und ihn aus der Hand dessen befreit, der ihm zu mächtig war.
Jer 31,7-11

Shalom!
Signatur von »Liora« Lehre mich tun dein Wohlgefallen! denn du bist mein Gott; dein guter Geist leite mich in ebenem Lande!
Psalm 143,10

16

Dienstag, 14. Februar 2017, 09:38

Norbert Lieth und Johannes Pflaum erläutern in ihrem Büchlein 'Ersatztheologie' die wichtigsten Gedanken zu dieser Thematik:

Ersatztheologie - Ist Israels Zukunft Vergangenheit?

Inhaltsverzeichnis:

Inhalt 4
Hat Israel eine Zukunft? 5
Die fehlende Sicht für Israel 7
Die fehlende Sicht in der Kirchengeschichte 7
Die biblische Sicht für Israel 15
Der Heidenapostel und «das Israel Gottes» 21
Paulus über die Gemeinde und Israel 22
Paulus über das Israel Gottes 27
Die Thora und die Landfrage 31
5. Mose 28 und die Landesverheissung 31
Die falsche Einordnung eines wichtigen Bundes 33
Die Landfrage 34
Die Propheten und die Zukunft Israels 40
Jesaja 11 und die Zukunft Israels 42
Jeremia 30 bis 31 und der Neue Bund 45
Sacharja und die wörtliche Auslegung 47
Gott sammelt Sein Volk 49

Werbung © CodeDev