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Burkhard

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1

Dienstag, 23. Juli 2013, 11:13

Wird die Genesis durch die Fossilien widerlegt?

Viele Wiedergeborene leiden unter der Vorstellung, der Fossilbericht könne als Gegenargument gegen die naturwissenschaftliche Korrektheit der Genesis verwendet werden. Kann es wirklich sein, dass die Abermilliarden von Fossilien erst während oder kurz nach der Flut entstanden sind? Wir erinnern uns: Die Sintflut lässt sich anhand der biblischen Chronologie auf um das Jahr 2369 v.Chr. datieren. Und da die Verschriftlichung der menschlichen Kultur schon früh einsetzte (hauptsächlich in den biblischen Ländern Ägypten und Mesopotamien), ist der prähistorische Zeitraum für die Entstehung des Fossilberichts in der Tat extrem kurz, was mit einem Kurzzeit-Schöpfungsmodell wohl kaum in Einklang zu bringen ist.

Dennoch ist die Lösung des scheinbaren Problems verblüffend einfach: Mehr und mehr Hinweise aus der quantenmechanischen Forschung am Genfer CERN-Institut verdichten sich zu dem Hinweis, dass die von vielen Atheisten favorisierte "Kopenhagener Deutung" der Quantenmechanik, die einen Wellenkollaps postuliert, nicht länger haltbar ist. Das Gegenmodell aber ist die "Viele-Welten-Interpretation". Letztere geht davon aus, dass es eine Unzahl von Universen gibt, die zumindest teilweise auch miteinander interagieren können. Ein sehr schönes Beispiel für solch eine Welten-Interaktion ist der berühmte "Doppelspalt-Versuch", bei welchem Photonen durch einen Doppelspalt geschickt werden, und dabei gleichzeitig (!) sowohl den einen, als auch den anderen Spalt passieren und am Schirm hinter Photonenquelle und Doppelspalt ein charakteristisches Interferenzmuster hervorrufen. Nach der "Viele-Welten-Interpretation" kommt dieser verblüffende Befund dadurch zustande, dass das Lichtteilchen (Photon) mit einem Partnerteilchen aus einem Paralleluniversum interagiert.

Prinzipiell können solche Interaktionen aber auch in einem makrskopischen Bereich in Erscheinung treten. Man kann deshalb aus gutem Grund vermuten, dass die scheinbar uralten Fossilien von Dinosauriern oder Trilobiten zwar durchaus wirklich gelebt haben, und auch in der geochronologisch ermittelten Zeit, - aber eben nicht auf UNSERER Erde und in UNSEREM Universum, sondern auf einer Parallelerde in einem Paralleluniversum! Es handelt sich unter dieser Annahme also bei vielen, vielleicht sogar den meisten Fossilien um "Abdrücke" aus Paralleluniversen! Die Zeitskalen der hierbei miteinander interagierenden Universen müssen auch nicht exakt aufeinander abgestimmt sein, so dass durchaus Fossilien auftreten können, die eindeutig älter sind, als es der biblische Kurzzeit-Schöpfungsrahmen eigentlich zulässt.

Die Multiversumtheorie ist nicht nur hervorragend mit der biblischen Wahrheit vereinbar, sie erklärt darüber hinaus auch noch andere bislang für kaum lösbar gehaltene scheinbare Widersprüche, wie bspw. die nicht miteinander kompatiblen Berichte von Jesu Auferstehung. Auch hier ist die Lösung ganz simpel: Die verschiedenen Versionen der Auferstehung Jesu Christi fanden in unterschiedlichen Varianten der Realität, also in verschiedenen Paralleluniversen statt!

Dr. Burkhard Jälich, Grebenhain/Vogelsbergkreis

Tom_Admin

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2

Dienstag, 23. Juli 2013, 11:21

Die Fossilien können auch durch die Sintflut entstanden sein, genau wie auch das Erdöl:

http://www.wort-und-wissen.de/index2.php…02/2/d02-2.html
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Burkhard

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3

Dienstag, 23. Juli 2013, 14:41

Richtig, zum Teil wurden sie das ohne Zweifel, - für die große Masse der Fossilien dürfte dies aber sicherlich nicht zutreffen. Außerdem hat sich gerade W+W schon vor einiger Zeit von einer expliziten Sintflut-Geologie distanziert, da irgendwann klar wurde, dass sich das nicht aufrechterhalten lässt.
Klar ist aber, dass Wiedergeborene gerade beim Thema Quantenmechanik auftrumpfen könnten. "Könnten" deshalb, weil IHM ALLEIN die Ehre gebührt!! Die scheinbaren "Probleme" gerade bei der Sintflut sind nämlich in Wahrheit gar keine, wenn man die Gesetzmäßigkeiten der Quantentheorie beachtet, die eben gerade auch für a priori sehr unwahrscheinliche Vorgänge eine Erklärung bietet, z.B. hinsichtlich des Kapazitätsproblems. ("Wie konnten alle Tiere...usw.")
Nach heutiger kosmologischer Vorstellung besteht die Welt ursprünglich aus Quantenfluktuationen, die sich im Vakuum als Raumzeit-Blase ("Universum") aufgebläht haben. Allerdings sind bekanntlich in der Physik alle Phänomene umkehrbar, zumindest theoretisch. Diese theoretische Möglichkeit reicht aber für einen ALLMÄCHTIGEN (!!!) Schöpfer problemlos aus, diese Umkehrung tatsächlich geschehen zu lassen.
Ich vermute, dass sowohl die Tiere, als auch die Nutzlast der Arche bei deren Eintritt durch eine Umkehrung der Quantenfluktuationen in einen Nanobereich verkleinert wurden, so dass tatsächlich nicht nur ausreichend, sondern sogar viel zu viel Platz vorhanden war. Der Grund für die ungeheure Größe der Arche war wahrscheinlich ein rein psychologischer: Nur durch die Größe der Arche war die Drohung Gottes mit dem Sintflutgericht glaubwürdig. NIEMAND, der zur Zeit Noah´s lebte, wird dereinst vor SEINEM Thron behaupten können, er sei nicht glaubwürdig gewarnt worden!

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4

Dienstag, 23. Juli 2013, 17:01

Also diese Theorie klingt in meinen Ohren etwas merkwürdig. Prof. Dr. Werner Gitt hat z. B. berechnet, dass in der Arche Platz für alle Personen und Tiere war:

http://bruderhand.de/download/Werner_Git…tgeschichte.pdf

Noch ein Text zur Sintflut und Fossilien:

http://www.jesusrulez.de/texte/lernen/sintflut.htm

Ich glaube nicht, dass diese Quanten-Theorie Hand und Fuß hat. Erstens würde das Gott sicher in der Bibel vermerkt haben, wenn es so wäre. Und zweitens können sich auch Wissenschaftler irren. Keiner war dabei, als die Sintflut war und dort höchstwahrscheinlich die Fossilien entstanden sind. Die Bibel sagt nichts über parallele Welten und Dimensionen, außer der transzendenten Welt. Wäre das wichtig für uns, dann hätte es Gott sicherlich reinschreiben lassen. Wir haben eine Realität und wir sollten uns lieber in dieser aufhalten. Gottes Wort wird sich immer wieder als richtig erweisen.
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Burkhard

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5

Dienstag, 23. Juli 2013, 17:32

Die Gitt´sche Berechnung ist mir durchaus bekannt, - aber höchst suspekt. Schon der Augenschein spricht doch dagegen. Gitt geht - ohne jegliche biblische Begründung! - davon aus, die Aufspaltung der Arten habe erst NACH der Sintflut eingesetzt. Auf diese Weise muß nämlich jeweils nur ein Grundtyp-Pärchen in die Arche mitgenommen worden sein. Das aber würde ja implizieren, dass die Radiation der Arten (die Aufspaltung der Grundtypen) vor weniger als viereinhalb Jahrtausenden eingesetzt hätte, - ein kaum denkbares Szenario. Außerdem hat Gitt m.E. ein bisschen getrickst: Wenn man nämlich die Anzahl der Grundtypen sehr niedrig veranschlagt, dabei aber die relative Anzahl der Insekten (deren Reich ja ca. 80% der Tierwelt ausmachen) hoch ansetzt, kann man das Gesamtgewicht der mitzunehmenden Tiere sehr effizient kleinrechnen (da Insekten ja in der Regel winzig klein sind und kaum etwas auf die Waagschale werfen). Aber nochmal: Das Hauptproblem besteht doch darin, dass uns die Bibel nicht den leisesten Hinweis darauf bietet, die Aufspaltung der Grundtypen habe erst NACH der Flut eingesetzt.
Sie vermissen einen wörtlichen Hinweis auf ein Multiversum im Wort Gottes? Natürlich gibt es den nicht. Steht in der Bibel etwa irgend etwas über die Relativitätstheorie, oder über Neutronensterne? Die Bibel bietet an vielen Stellen (v.a. den Auferstehungsberichten) alternative Erzählweisen an. Gäbe es nur EINE Welt, dann könnte man hier DAS WORT DES HERRN der Widersprüchlichkeit überführen. GOTTES WORT erweist sich aber - wie Sie zu recht sagen - als absolut wahr. Man kann die scheinbare Widersprüchlichkeit der Evangelien sogar als klaren Hinweis Gottes darauf sehen, dass ER eine Vielzahl von Welten erschaffen hat. Wer will denn so vermessen sein definitiv auszuschließen, dass die UNENDLICHE KREATIVITÄT UNSERES WUNDERBAREN HERREN eine Vielzahl von Welten erschaffen hat?!

Burkhard

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6

Dienstag, 23. Juli 2013, 17:43

Bitte nicht mißverstehen: Bruder Werner Gitt ist einer der großartigsten kreationistischen Wissenschaftler, der schon viele Gottesleugner überführt und zum WORT DER WAHRHEIT geleitet hat. Aber selbstverständlich kann auch Werner Gitt irren. Ich selber sowieso.

Tom_Admin

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7

Dienstag, 23. Juli 2013, 18:02

Kein Problem. Ja, es gibt viele Dinge, die nicht in der Bibel stehen. Eines Tages werden wir wissen, wie sich das alles verhalten hat.
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Burkhard

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8

Dienstag, 23. Juli 2013, 18:24

Nun, dann sind wir uns ja im zentralen Punkt einig. Und jetzt wende ich mich noch mal dem Israel-Siedlungs-Blog zu.

Maranata!

9

Dienstag, 23. Juli 2013, 18:53

Für mich stellen die vielen Fossilien eigentlich kein Problem dar. Die klimatischen Gegebenheiten auf der Erde waren vor der Sintflut vollkommen andere als heute. Zum Beispiel lesen wir, dass es vor der Sintflut keinen Regen auf der Erde gab. Stattdessen hat wohl ein Wasserdampfgürtel die Erde umgeben, der bei der Flut dann abregnete. Neben den Wassern der Tiefe, die auch aufbrachen, wie berichtet. Ich nehme an, dass die Vegetation von dort her bewässert wurde und somit kein Regen nötig war. Wahrscheinlich hat dieser Wasserdampfgürtel einen gewissen Treibhauseffekt verursacht und die Vegetation war vor der Flut wesentlich üppiger als heute. Möglicherweise gab es die Jahreszeiten, wie wir sie heute kennen, auch noch gar nicht. Ständig Sommer – ständig üppiges Wachstum – genug Nahrung also für viele, viele Lebewesen (die nachher zu Fossilien wurden). Man hat ja auch wissenschaftlich nachgewiesen, dass es in heutigen eisbedeckten Gebieten früher eine reiche Vegetation gegeben haben muß.

Gott hat auch erst nach der Flut den Menschen geheißen nun auch tierische Nahrung zu sich zu nehmen, vorher ernährten sie sich also ausschließlich pflanzlich. Wahrscheinlich erfolgte diese Umstellung in der Nahrung, weil durch das jetzt eingeschränkte Wachstum (der Treibhauseffekt des Wasserdampfgürtels war ja nun nicht mehr vorhanden) in Zukunft nicht mehr genügend pflanzliche Nahrung zur Verfügung stehen würde. Ja das ist so meine Vorstellung dazu. Deshalb sind für mich Unmengen von Fossilien jetzt kein Problem.

Wie es sein kann, dass alle Tiere auf die Arche gepaßt haben, ja , darüber kann man auch nur spekulieren. Ich glaube, wir werden darauf wohl keine unsere menschliche Neugier befriedigende Antwort erhalten. Ich bin auch nicht so der Wissenschaftler und diese Frage ist auch nichts, was mich primär nun so sehr beschäftigen würde. Gott ist alles möglich. Und die eingefleischten Atheisten würden auch nicht anfangen an Gott zu glauben, wenn ich ihnen irgendwie belegen könnte, dass alle Tiere auf die Arche gepaßt haben. Also zerbreche ich mir darüber nun auch nicht sonderlich den Kopf.

Dass Paralleluniversen existieren könnten, halte ich für durchaus möglich, aber dass die Fossilien von dort sowas wie hier “hergebeamt” wurden, ich weiß nicht, ich kann mir das nicht so richtig vorstellen. Sicher, nichts ist unmöglich, das stimmt schon, aber ich persönlich halte es eher für unwahrscheinlich. Kann mich natürlich irren. Es ist eben alles Spekulation. Vielleicht werden wir in der Ewigkeit unsere Antworten darauf bekommen. :)

Burkhard

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10

Dienstag, 23. Juli 2013, 19:19

Danke für Deinen interessanten und höchst lesenswerten Beitrag, Christina!

Burkhard

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11

Mittwoch, 24. Juli 2013, 14:41

@ Christina:

Das Problem mit dem Fossilbericht ist, dass es nicht vorstellbar ist, wie er in der minimalen Zeitspanne (höchstens Jahrhunderte!) zwischen dem Sintflutereignis um 2369 v.Chr und dem Beginn der sumerisch-babylonischen, bzw. altägyptischen Zivilisation entstanden sein soll. Wir reden hier immerhin über biogene Ablagerungen (z.B. durch Korallenriffe entstandene Kalksteinfelsen mit durchgängigen Fossilablagerungen), deren Dicke teilweise sogar im Bereich von Kilometern liegt.
Tatsächlich ist es sogar so, dass - historisch betrachtet - der Beginn der sumerischen und altägyptischen Zivilisation VOR dem Sintflutjahr anzusetzen ist. Die genannten Kulturen wurden also durch die Sintflut unterbrochen, und später wieder fortgesetzt. Es ist ein großes Geheimnis des HErrn, wie dies geschehen konnte.
Ich habe da eine Idee, die aber NICHT durch das Göttliche Wort gedeckt ist (deshalb KANN sie dennoch richtig sein): Ich vermute, dass sich die Menschheit nach der Flut extrem schnell vermehrt hat. Manche Nachfahren von Noah´s Söhnen zogen dann einige Zeit später in die Nilregion und nach Mesopotamien. Dort fielen sie möglicherweise - ähnlich wie Adam vor der Entstehung Eva´s - in einen tiefen Schlaf. Als sie erwachten, beherrschten sie dann die altägyptische, bzw. sumerische Sprache und (teilweise) auch die Hieroglyphen-, bzw. Keilschrift. Außerdem hat Gott sie möglicherweise mit Scheinerinnerungen an die Zeit VOR der Flut ausgestattet. Auf diese Weise fiel es der altägyptischen und sumerisch-babylonischen Zivilisation dann gar nicht auf, dass sie durch die Flut unterbrochen worden waren. Scheinerinnerungen (Paramnesien) sind, ebenso wie das Gegenteil (Amnesien) in der Neurowissenschaft ja alles andere als unbekannt.
Ich gebe zu, dass dies alles reichlich gewagt klingen mag, - aber wir rechnen ja auch immer wieder mit einem WUNDERBAREN HERRN, der Meere teilt, Brot vermehrt, Liebe in unser Herz legt, und - ja sogar eine ganze Welt ex nihilo erschaffen hat!!

Burkhard

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12

Mittwoch, 24. Juli 2013, 18:04

Eine interessante Diskussion zur biblisch-urgeschichtlichen Chronologie findet sich hier:

http://www.kreudenstein-online.de/Bibelk…eitrechnung.htm

Man darf sich allerdings von diesen ungläubigen Bibelkritikern nicht irre machen lassen. Der gläubige Bruder hat sich in der Diskussion gut geschlagen, auch wenn er natürlich nicht für jedes Problem eine Antwort parat hatte. Trotzdem ist es höchst problematisch, wenn er die Errichtung der Cheopspyramide erst kurz NACH der Sintflut ansetzen will, um nicht in ein Dilemma mit der Bibeltreue zu geraten. Der Bau der Cheopspyramide markiert ja schließlich nicht den Beginn der altägyptischen Zivilisation, sondern gewissermaßen den - im wahrsten Sinne des Wortes - Höhepunkt des Alten Reiches. (Es gab ein Altes Reich, ein Mittleres Reich und ein Neues Reich; zumindest wird die altägyptische Zivilisation von Ägyptologen und Altertumswissenschaftlern historisch so unterteilt.)
Es führt kein Weg an der Erkenntnis vorbei, dass sowohl die altägyptische, als auch die sumerische Zivilisation (die nahtlos in die babylonische überging) durch die Sintflut unterbrochen, bzw. gerichtet wurden. Und wenn man sich die extreme Sündhaftigkeit sowohl der alten Ägypter, als auch der Sumerer mit all ihrem Götzenkult und Unzucht vor Augen führt, ist es auch kein Wunder, dass ER sie gerichtet hat. Nur war leider der Erfolg der Maßnahme nur von kurzer Dauer, da ja schon kurz nach dem Sintflutgericht munter weitergesündigt wurde.

13

Donnerstag, 25. Juli 2013, 11:27

@ Burkhard:

Ich bin nicht so geschichts- bzw. forschungsbewandert und kann jetzt wenig dazu sagen, wann irgendwelche Zivilisationen entstanden sind, seien es nun sumerisch-babylonische oder altägyptische oder anderes. Ich habe da Null Ahnung. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendwelche Bauwerke, seien es Pyramiden oder anderes, solch eine Katastrophe wie die Sintflut überstanden haben könnten. Deshalb nehme ich an, dass die Pyramiden nachsintflutlich entstanden sind. Außerdem fand die babylonische Sprachverwirrung ja erst nach der Flut statt, d. h., dass zuvor die Menschen wohl alle die gleiche Sprache hatten. Insofern mußten Noahs Söhne dann auch gar nicht irgendwelche früheren Sprachen oder Schriftzeichen durch übernatürliches Eingreifen Gottes oder wie auch immer rekonstruieren. Die verschiedenen Sprachen und Schriften und auch die ägyptische Kultur entstanden erst nach der Flut, nach der babylonischen Sprachverwirrung sozusagen. So ist meine Vermutung diesbezüglich.

Was die Fossilien betrifft (so habe ich es mal gelesen), so entstehen diese einzig und allein nur bei Naturkatastrophen, also wenn der Organismus, das Lebewesen auf der Stelle mit Schlamm/Geröll oder dergleichen bedeckt wird. Ein normal verendeter Organismus verwest (das kann man ja auf Schritt und Tritt beobachten), der fossilisiert nicht. Insofern muß solch eine Katastrophe großen Außmaßes in der Vergangenheit stattgefunden haben, sonst gäbe es keine Fossilien in dieser Menge. Dass es da kilometerdicke Schichten gibt, würde ich mir so erklären, dass es zusammen mit der Flut auch Erdrutsche/Erdverschiebungen usw. gegeben hat, so dass sich solche Schichten auftürmen konnten. Aber wie gesagt, ich bin kein Wissenschaftler, sondern nur ein Laie und alles, was ich dazu weiß, habe ich mir irgendwo angelesen.

Was Altersbestimmungen betrifft, hat sich die Wissenschaft in der Vergangenheit auch schon des öfteren korrigieren müssen. Alle wiss. Erkenntnis ist doch immer wieder nur vorläufig. Von daher habe ich, sollte es da momentan Widersprüchlichkeiten zu biblischen Berichten geben, auch kein Problem mit. Ich halte es da mit jenem Christen, der einem Mathematikprofessor, auf seine Frage, was er denn tun würde, wenn die Mathematik eines Tages herausfinden würde, dass es keinen GOTT gäbe, antwortete: “Gar nichts. Ich würde warten, bis sie ihren Rechenfehler gefunden hat.” Und ich würde das gleichfalls in Hinsicht auf Altersbestimmungen sagen. :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Christina« (25. Juli 2013, 11:43)


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14

Donnerstag, 25. Juli 2013, 11:40

Sämtliche Pyramiden der Erde sind ein Abbild oder Nachahmung der Zikkurat, die in Babylon gebaut worden ist. Sei es in Ägypten, Asien und Südamerika. Nach der Sprachenverwirrung teilte sich die Welt auf und sie nahmen das Wissen von Babel mit. Hier nachzulesen:

http://www.buecher.de/shop/buecher/der-t…od_id/14730502/

Die Weltreligionen entstanden durch Babylon und werden alle in die biblisch beschriebene Hure Babylon, das satanische Gegenstück zur Gemeinde, münden.

Audiovortrag dazu: Woher kommen die Religionen:

http://www.sermon-online.de/search.pl?la…y=0&play=0&tm=2
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Burkhard

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15

Freitag, 26. Juli 2013, 09:03

Liebe Geschwister Im HErrn,

Wie ich glaube, muss ich meine Position an dieser Stelle noch einmal präzisieren. Selbstverständlich darf es NIEMALS darum gehen, das WORT GOTTES durch eigenmächtige Ergänzungen quasi „verbessern“ zu wollen. Dies wäre die zweitschwerste Sünde überhaupt, nach der Sünde wider den Heiligen Geist. Und wir sind durch abschreckende Beispiele gewarnt: Sowohl die römisch-katholische, als auch die orthodoxen Kirchen haben die Bibel dadurch in den Dreck gezogen, dass sie eigenmächtige Ergänzungen in DAS WORT DES HERRN eingefügt haben. (So existiert bspw. In der orthodoxen „Bibel“ ein satanisches Machwerk mit dem Titel „Bel und der Drache“, was man wohl mit Fug und Recht als Hinweis auf die wahre Autorschaft dieser Schrift werten kann (Beelzebub!).

Dennoch ist anzuerkennen, dass der biblische Bericht teilweise große Lücken enthält. So liegen zwischen den letzten Prophetenbüchern und den Evangelien mehrere Jahrhunderte, die aber ohne Zweifel von heilsgeschichtlicher Bedeutung waren: So erfolgte in dieser Zeit der Feldzug Alexander´s des Grossen ebenso wie der Aufstieg der Stadt am Tiber, in deren späterem Großreich sowohl unser geliebter Herr Jesus Christus, als auch der Apostel Paulus wirkten. Viele für das Gesamtverständnis wichtige Fragen können wir dabei nur (wenn überhaupt) unter Zuhilfenahme weltlicher Historiographie deuten.

Nicht anders aber verhält es sich auch schon in alttestamentlicher Zeit: Auch hier kann ein Blick in die weltliche, ja sogar heidnische Geschichtsschreibung wertvolle Erkenntnisse enthüllen. Vor allem die mesopotamische Kultur ist eine wahre Fundgrube, was nicht zuletzt an der Art der Schriftschreibung liegt, schrieben Sumerer, Assyrer und Babylonier doch auf Tontäfelchen in Keilschrift, die sich zu Abertausenden bis heute im Wüstensand erhalten haben; in Ninive fand man sogar eine erstaunlich vollständige Bibliothek. (Zur damaligen Zeit war das Klima allerdings feuchter, wie uns Paläoklimatologen versichern.)

Von der Kultur der sumerischen Stadtstaaten (u.a. auch Ur!) wissen wir anhand von Königslisten in Keilschrift und anderen Schriftzeugnissen, dass sie in der Tat bereits VOR der Sintflut existierte. Gleiches gilt für das Alte Reich von Ägypten. Hier stellt sich allenfalls die Frage, ob die Flut kurz VOR oder NACH dem Bau der berühmten Cheopspyramide stattfand. Ohne Zweifel besteht hier eine gewisse Schwierigkeit in der biblischen Chronologie, die aber – wie gezeigt – ausgeräumt werden können. Das einzige wirklich triftige Gegenargument gegen meine These, es habe eine Keilschrift- und Hieroglyphenkultur sowohl VOR, als auch NACH der Sintflut gegeben, besteht darin, dass man es derart missverstehen könnte, Gott selbst habe hier gewissermaßen getäuscht. Diesen Einwand lasse ich gelten.
Trotzdem ist die biblische Chronologie dieses höchst wichtigen heilsgeschichtlichen Ereignisses (!) anhand der Stammbäume und angegebenen Lebensalter ziemlich eindeutig. Hier weitere Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte hineinmogeln zu wollen, um nicht anerkennen zu müssen, dass die Sintflut zur Zeit der sumerischen und altägyptischen Kultur stattfand, kann unmöglich die Lösung sein, - denn gerade DAS wäre ja ein völlig willkürlicher Umgang mit DEM WORT DER WAHRHEIT.

Es gibt allerdings tatsächlich mindestens eine weitere Alternative, die man keineswegs von vornherein ausschlagen sollte: Wir können sicherlich davon ausgehen, dass der Widersacher und seine dämonischen Helfershelfer nicht nur Hebräisch, Englisch und Deutsch, sondern sicherlich auch Hieroglyphen-Ägyptisch und Keilschrift-Sumerisch beherrschen. Ich traue Satan jede noch so ungeheuerliche Trickserei zu. Er könnte es gewesen sein, der in Ägypten und dem heutigen Irak falsche Fährten gelegt hat, um Archäologen zu Fehlschlüssen zu verleiten, und letzten Endes Gotteskinder in Glaubenszweifel zu stürzen.
Auch den Bau der Cheopspyramide würde ich ihm ohne Zweifel zutrauen.

Burkhard

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16

Dienstag, 30. Juli 2013, 12:05

Nachtrag zu den Gizeh-Pyramiden und dem Sphinx: Dass die Pyramiden auch eine ASTROLOGISCHE (und somit okkulte!) Bedutung haben, dürfte bekannt sein. Gleiches gilt aber auch für den Sphinx, das nach den zerstörten Buddha-Statuen in Bamyan/Afghanistan zweitgrößte Götzenbild der Welt: Abgebildet ist hier offenkundig der astrologische Tierkreis, - von Jungfrau (Kopf des Sphinx) bis Löwe (Körper desselben).
Manche Salafisten in Ägypten fordern deshalb den Abriss sowohl der Pyramiden, als auch des Sphinx. (Einfach mal die entsprechenden Suchbegriffe bei youtube eingeben.)

Kurze Ergänzung zur Sprachverwirrung in der nach-noachitischen Ära: Die Einwände von Tom und Christina sind richtig, übersehen aber, dass das Hieroglyphen- Ägyptische und das Keilschrift-Babylonische auf eine GEMEINSAME hamito-semitische Ursprache zurückgehen. Und dass eine Sprache nach ihrem beinahe völligen Untergang allein auf textlicher Grundlage wiederbelebt werden kann, - genau das sehen wir doch in Eretz Israel!!
Deshalb bleibe ich dabei: Die altägyptische und sumerisch-babylonische Götzen-Unzuchtskultur existierte allem Anschein nach sowohl VOR, als auch NACH der Sintflut. Es sei denn, Gott hätte dem Satan erlaubt, Hieroglyphen- und Keilschrifttexte zu fälschen.
Letzteres wäre natürlich möglich.
Auf keinen Fall aber sehe ich irgendein Problem mit der Bibeltreue.

GOTTES WORT IST GEWISSLICH WAHR!!!

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