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Tom_Admin

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1

Mittwoch, 24. Juli 2013, 11:18

Wieso ich nicht mehr gerne christliche Ratgeber lese

Eine Zeitlang waren sie sehr in: Christliche Ratgeberbücher. Ich habe viele gelesen, aber selten hatte ich einen Gewinn davon. Warum?

1. Gott handelt individuell mit jedem Menschen

Manche Menschen beschreiben in ihren Büchern, wie sie äußere oder innere Not kamen, und wie sie wieder herauskamen. Sie beschreiben ein Rezept, dass ihnen geholfen hat, die Probleme zu überwinden. Gott hat bei ihnen so gehandelt. Aber das ist kein Grund dafür, dass Gott bei mir genauso handeln muss. Jeder Mensch ist verschieden und Gott geht mit jedem Menschen unterschiedlich um. Mit jeder Glaubensperson der Bibel schrieb Gott eine andere Geschichte. So ist es auch im normalen Leben.

2. Oft gibt es keinen schnellen Ausweg

Christliche Ratgeber versprechen manchmal einen schnellen Ausweg aus den Problemen. Man will, dass die Not schnell zu Ende geht. Aber was ist, wenn die Zeit die Gott bestimmt hat, noch nicht da ist. Da kann man sich winden wie man will, wenn Gott nicht will, müht man sich umsonst ab und ist dann enttäuscht, weil das Rezept nicht gewirkt hat.

3. Zuviel Psychologie

Es findet häufig in diesen Büchern eine Vermischung mit der Psychologie statt. Christliche Wahrheit mit Psychologie dieser Welt funktioniert nicht. Die Psychologie geht sehr oft pragmatisch vor. Der Zweck und das Ergebnis heiligen die Mittel. Wie viele Menschen hassen heute ihre Eltern, weil sie ihnen die Schuld an ihrer Misere geben? Die Psychologie sagt häufig: Weil Deine Eltern falsch mit dir umgegangen sind, darum hast du heute keine Freude im Leben. Das mag zwar bei vielen zutreffen, ist aber keine Entschuldigung für mein Fehlverhalten. Die Psychologie benutzt auch Praktiken und Anwendungen, die nicht biblisch sind. Da gibt es z. B. die Familienaufstellungen, Gedankenübungen und Fantasiereisen, um sich besser zu fühlen. In der christlichen Psychologie geht man dann z. B. einfach mit Jesus zurück an den Punkt in der Vergangenheit, wo man verletzt wurde und lasse ihn dich heilen. Eine unbiblische Praktik. Man verrennt sich in etwas.

4. Das Leben ist die beste Schule

Ich glaube durchaus, dass Gott, wenn er uns verändern will, dies in unserem Leben tut. Wenn er uns helfen oder ändern will, dann sorgt er über die Umstände dafür. Vielleicht lernen wir einen Menschen kennen, der uns Impulse gibt. Oder wir geraten in Situationen, durch die Gott uns verändern kann. Ich glaube, dass Gott lieber so vorgeht, als mit christlichen Ratgebern. Wenn man z. B. Vertrauen auf Gottes Versorgung lernen will, dann wird Gott einen vielleicht in finanzielle Schwierigkeit bringen, damit man lernt, Gott zu vertrauen. Wenn man Barmherzigkeit lernen will, dann muss Gott viel Not in unserem Leben zulassen, damit wir mit andere mitfühlen können. Wenn man Liebe lernen will, muss man mit schwierigen Menschen zu tun haben usw.

Christliche Ratgeber sind nicht immer schlecht, aber ich glaube, dass sie nur bedingt helfen.
Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
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2

Mittwoch, 24. Juli 2013, 12:12

Ja, so denke ich auch. Warum hat Jesus jeder anders geheilt? Weil die Menschen würden auf die „Methode“ bauen und in die „Art“ glauben, und dabei vergessen, das GOTT und Jesus absolut souverän ist. Nicht in der Methode, sondern auf GOTT sollen wir unser Vertrauen setzen.

...denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt, nach Seinem Wohlgefallen.
Phil 2,13
Signatur von »Liora« Lehre mich tun dein Wohlgefallen! denn du bist mein Gott; dein guter Geist leite mich in ebenem Lande!
Psalm 143,10

3

Mittwoch, 24. Juli 2013, 12:15

Zitat

Zitat

Ich glaube durchaus, dass Gott, wenn er uns verändern will, dies in unserem Leben tut. Wenn er uns helfen oder ändern will, dann sorgt er über die Umstände dafür.


Ja, das glaube ich auch. Ich habe dazu mal ein gutes Traktat gelesen, dass ich auch schon häufig weitergeschenkt habe. Den Text findet man auch hier im Netz:

http://www.bibelstudium.de/index.php?art…Sache+geschehen

Und ich habe mal irgendwo gelesen, dass Gott einem nicht den Ehepartner gibt (Traummann/Traumfrau), mit dem nun alles reibungslos läuft, sondern er gibt uns die Person, mit der er unseren Charakter abschleifen kann. Dem ist wohl so.

Tom_Admin

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4

Mittwoch, 24. Juli 2013, 12:25

Ja, das glaube ich auch. Ich habe dazu mal ein gutes Traktat gelesen, dass ich auch schon häufig weitergeschenkt habe. Den Text findet man auch hier im Netz:


Das habe ich vor zig Jahren auch einmal gelesen. Wusste nicht, dass das von Darby ist. Damals hielt ich es für ein katholisches Traktat. So holt Gott alte Dinge wieder hervor.
Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
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5

Mittwoch, 24. Juli 2013, 20:36

Das Traktat habe ich nicht gekannt und obwohl inhaltlich ermutigend ist, habe ich an einem Punkt Bedenken. Darf ein Mensch so reden, als wäre er GOTT oder Jesus? Ich denke nicht. Wenn das viele Auslegern täten, würde ein Chaos herrschen in Bezug auf GOTTes Wort. Die Gedanken wären genauso erbauend, wenn er in seinem eigenen Name gesprochen hätte, und die zitierten Bibelverse sprechen eine klare Sprache.

Trotzdem vielen Dank, liebe Christine!

:)
Signatur von »Liora« Lehre mich tun dein Wohlgefallen! denn du bist mein Gott; dein guter Geist leite mich in ebenem Lande!
Psalm 143,10

6

Mittwoch, 24. Juli 2013, 23:07

Deine Bedenken sind nicht so ohne. Da muß ich dir Recht geben, liebe Liora. :)
Es ist gut, dass du auf diesen Punkt hingewiesen hast. Im ersten Augenblick fällt das den meisten vielleicht gar nicht so auf, jedenfalls war es bei mir so, dass ich jetzt erst durch deine Worte darüber nachgedacht habe. Danke.

7

Donnerstag, 25. Juli 2013, 08:52

:)

Für mich ist der seelsorgerische Rat von Paulus sehr wichtig:

Einer trage des anderen Lasten, und also erfüllet das Gesetz des Christus.
Gal 6,2

Die Liebe sei ungeheuchelt! Hasset das Böse, hanget dem Guten an! 10 In der Bruderliebe seid gegeneinander herzlich, in der Ehrerbietung komme einer dem andern zuvor!

Freuet euch mit den Fröhlichen und weinet mit den Weinenden! 16 Seid gleichgesinnt gegeneinander; trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den Niedrigen; haltet euch nicht selbst für klug!

Röm 12,9-10; 15-16
Signatur von »Liora« Lehre mich tun dein Wohlgefallen! denn du bist mein Gott; dein guter Geist leite mich in ebenem Lande!
Psalm 143,10

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