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Sonntag, 18. September 2016, 14:53

Dreifache Warnung vor der Hölle I

Und wer einem dieser Kleinen, die an mich glauben, Anlass zur Sünde gibt, für den wäre es besser, wenn ein Mühlstein um seinen Hals gelegt und er ins Meer geworfen würde. Und wenn deine Hand dir Anlass zur Sünde gibt, so hau sie ab! Es ist besser für dich, als Krüppel in das Leben hineinzugehen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das unauslöschliche Feuer. Und wenn dein Fuß dir Anlass zur Sünde gibt, so hau ihn ab! Es ist besser für dich, lahm in das Leben hineinzugehen, als mit zwei Füßen in die Hölle geworfen zu werden. Und wenn dein Auge dir Anlass zur Sünde gibt, so wirf es weg! Es ist besser für dich, einäugig in das Reich Gottes hineinzugehen, als mit zwei Augen in die Hölle geworfen zu werden, "wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.
Markus 9,42-48

Vor etwa zwei bis drei Wochen stand an der Ampel ein Auto vor mir, an dem ein Aufkleber mit der Aufschrift „I’m on the way to hell“, angebracht war. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele so einen Spruch cool finden und andere sich vielleicht darüber amüsieren können; mir hingegen zeigt es, in welcher Umnachtung die Menschen unserer Generation leben. Die Hölle wird von den einen verharmlost, und von den anderen sogar noch gefeiert und besungen. Furcht eines Tages an diesem schrecklichen Ort zu landen, scheint kaum jemand zu haben. Sorglos grölt man Rocklieder wie „Highway to Hell“, oder singt auf Schlagerkonzerten gedankenlos Strophen wie „die Hölle morgen früh ist mir egal“. Doch woher kommt diese Sorglosigkeit in Bezug auf unser ewiges Schicksal? Wie kann es sein, dass der Großteil der Menschheit so tut, als würde man ewig leben, oder einfach davon ausgeht, dass irgendwie alles gut wird. Kaum jemand macht sich Gedanken darüber, dass er sich eines Tages vor seinem Schöpfer für sein Leben verantworten muss. Dennoch halten sich in unserem Land immer noch viele für Christen, doch sie beachten nicht, dass dieser Christus, um den es beim christlichen Glauben geht, mehrfach davor gewarnt hat, dass der Weg eines Sünders, der nicht Buße tut, in der Hölle enden wird. Jesus nahm das Thema Sünde nicht auf die leichte Schulter, im Gegenteil, ER verurteilte sie aufs Schärfste und forderte zu einem radikalen Bruch mit der Sünde auf.

Doch diese Sichtweise erscheint unserem modernen, aufgeklärten Christentum als längst überholt und rückständig. Denn der aufgeschlossene Christ unserer Tage sieht das alles nicht mehr so eng. Schließlich, so die Meinung vieler, sei die Hölle nur ein Mythos und Satan nur eine Fantasiefigur. Vertreten wird diese Ansicht aber nicht nur vom durchschnittlichen Namenschristen, sondern auch von einem Großteil unserer modernen Theologen. Sie sind es, die diese Irrtümer lehren und allen Leuten einreden, sie seien automatisch Anwärter auf das Himmelreich. So bringt es der redegewandte, smarte Theologe unserer Tage fertig, die Existenz der Hölle zu leugnen und hält sich dennoch für fähig, andere im christlichen Glauben unterweisen zu können. Was er dabei völlig ausblendet, ist die Tatsache, dass er sich mit dieser falschen Lehre über Jesus stellt, denn die Realität der Hölle zu leugnen, ist ein offener Angriff gegen die Worte des HERRN. Hans-Werner Deppe bringt dies sehr gut auf den Punkt, wenn er schreibt: Wer die Hölle leugnet, macht Jesus zum Lügner. Man hat gezählt, dass von den 1.870 Versen, die direkte Aussagen Jesu enthalten, 13 % von Hölle und Gericht handeln. In mehr als der Hälfte der etwa vierzig Gleichnisse Jesu geht es um Gottes ewiges Gericht über Sünder. Vielleicht müssen einige von uns ihr Bild von Jesus revidieren, denn viele meinen, er habe hauptsächlich von Liebe gesprochen. Sogar in der Bergpredigt (Matthäus 5-7), die auch von Nichtchristen als guter Lebensgrundsatz anerkannt wird, spricht Jesus mehrmals von der Hölle (Matthäus 5,22; 5,29; 7,13)*

Mir ist es ein Rätsel, wie man seinen Lebensunterhalt damit verdienen kann, anderen Menschen den christlichen Glauben vermitteln zu wollen, während man eine solch zentrale biblische Lehre, wie die über die Existenz der Hölle, leugnet. Angenommen diese Theologen glauben wirklich, was für ein Christus soll das bitteschön sein, an den sie glauben? Etwa einer, der ihrem Intellekt und ihrem Verstand unterlegen war und es leider nicht besser wusste? Oder hat ER etwa bewusst Lügen verbreitet? War ER in ihren Augen etwa nur ein Hochstapler, der nur vorgab, der Sohn Gottes zu sein? War es nur ein leeres Versprechen, dass ER gekommen sei, um Sein Volk von den Sünden zu retten?
Bereits im ersten Buch der Bibel wurde dieser Retter angekündigt, etliche weitere Prophetien bezogen sich ebenfalls auf IHN, und als ER dann im Neuen Testament in Erscheinung trat, sprachen Seine Jünger: „Wir haben den gefunden, von dem Mose im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesus, Josefs Sohn, aus Nazareth“ (Joh 1,45). Sie hatten in diesem Jesus von Nazareth den Messias erkannt, den von Gott versprochenen Retter, der lange im Voraus im Gesetz und den Propheten angekündigt war.

Beachten wir, dass ER in der gesamten Heiligen Schrift als Retter und Erlöser bezeichnet wird. Bedenken wir ferner, dass der Preis dieser Erlösung Sein Leben war. ER bezahlte mit Seinem kostbaren Blut, das ER am Kreuz von Golgatha vergossen hat. Doch wofür das Ganze? Starb ER etwa, um uns vor einer nicht existierenden Strafe zu bewahren? Vergoss ER Sein Blut etwa um uns davor zu bewahren, dass wir in einer Phantasiehölle landen - einer Hölle, die gar nicht existiert? Kann dies etwa der Grund gewesen sein, warum Gott der Vater Seinen Sohn auf diese Erde gesandt hat? Hätte Jesus dafür wirklich die Herrlichkeit beim Vater verlassen müssen, hätte ER dafür diesen qualvollen Kreuzestod erdulden müssen?
Ich möchte es auf den Punkt bringen, diese Art von Glauben ist die reinste Gotteslästerung. Durch solch einen „Glauben“ wird Jesus Christus, der Sohn Gottes, verhöhnt und das Evangelium wird ins Lächerliche gezogen. Wir sehen darin eine sehr schlimme Art der Verführung, die uns wieder an die erste Aussage, aus unserem Bibeltext erinnert, durch die Jesus warnt: „Und wer einem dieser Kleinen, die an mich glauben, Anlass zur Sünde gibt, für den wäre es besser, wenn ein Mühlstein um seinen Hals gelegt und er ins Meer geworfen würde“ (Vers 42)
Sieht man sich dazu noch die Parallelstelle aus dem Matthäus Evangelium an, wird deutlich, wie scharf die Worte des HERRN an dieser Stelle sind; denn hier folgt dieser Androhung noch die Warnung: „Wehe der Welt der Verführungen wegen! Denn es ist notwendig, dass Verführungen kommen. Doch wehe dem Menschen, durch den die Verführung kommt!“ (Mt 18,7).

Obwohl dem so ist, und diese Verführer ihr Urteil tragen müssen, darf sich niemand dahinter verstecken, denn wir sind auch für uns selbst verantwortlich; gerade in unserem Land, in dem jeder Zugriff auf das Wort Gottes hat, kann niemand behaupten, er hätte es nicht besser gewusst. Zu Recht sagt uns die Schrift: „Denn es ist das Wort ganz nahe bei dir“ (5.Mo 30,14; vlg. Röm 10,8 ).
Es ist unsere Verantwortung, uns mit dem Wort Gottes zu befassen; es ist unsere Verantwortung, uns damit auseinanderzusetzen, was uns Gott durch Sein Wort zu sagen hat. Wenn wir es lebenslang ignorieren oder verdrängen, können wir uns nicht auf jene berufen, die das Wort Gottes verdrehen; denn wenn Blinde einem Blinden folgen, gelten folgende Worte des HERRN: „Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen!“ (Mt 15,14).


*Quellangabe: Wie wird es in der Hölle sein?, Hans-Werner Deppe
Signatur von »Karl-Heinz67« Jesus Christus, unsere Hoffnung (1.Tim 1,1).

http://www.evangeliums-botschaft.de




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Sonntag, 18. September 2016, 14:58

Dreifache Warnung vor der Hölle II

Jesus selbst kam als Licht in diese Welt, wenn wir dieses Licht ignorieren, dürfen wir uns nicht beklagen, wenn wir in der Dunkelheit umherirren. Doch die traurige Wahrheit lautet: Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse (Joh 3,19).
Und ist es nicht offensichtlich, dass die Menschheit die Finsternis mehr liebt als das Licht? Ist es nicht weitaus cooler ein T-Shirt mit satanischen Symbolen zu tragen, als sich mit Jesus Christus zu identifizieren? Wird der Christ nicht als uncooler Langeweiler angesehen, während „Sympathie for the Devil“ hoch im Kurs steht? Ob man Satan nun cool findet oder nur eine Fantasiefigur in ihm sieht, eines ist offensichtlich, die Menschen unserer Generation sehen das Thema ganz locker und entspannt. Für die einen ist die Hölle nicht existent, andere meinen womöglich, dort würde die große Party steigen, doch hören wir noch einmal, was Jesus Christus, der Sohn Gottes über diesen Ort zu sagen hat: „Und wenn deine Hand dir Anlass zur Sünde gibt, so hau sie ab! Es ist besser für dich, als Krüppel in das Leben hineinzugehen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das unauslöschliche Feuer. Und wenn dein Fuß dir Anlass zur Sünde gibt, so hau ihn ab! Es ist besser für dich, lahm in das Leben hineinzugehen, als mit zwei Füßen in die Hölle geworfen zu werden. Und wenn dein Auge dir Anlass zur Sünde gibt, so wirf es weg! Es ist besser für dich, einäugig in das Reich Gottes hineinzugehen, als mit zwei Augen in die Hölle geworfen zu werden, "wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt" (Mk 9,43-48 ).

Es gibt einen Partyschlager von Wolfgang Petry, da erklingen im Refrain auch dreimal die Worte, „Hölle, Hölle, Hölle!“, nur mit dem Unterschied, dass man scheinbar glaubt, die Hölle sei ein toller Party-Ort, während Jesus im Text, diese Worte dreimal anführt, um uns vor diesem schrecklichen Ort zu warnen. Ist es nicht sonderbar, dass so viele Theologen, die vorgeben an diesen Jesus zu glauben, die Existenz der Hölle leugnen, während der, dem sie angeblich nachfolgen, so eindringlich davor warnt? Für Jesus war und ist die Hölle kein Mythos, ER hat sie immer als realen Ort beschrieben und das Schlimme ist, wenn ein Mensch erst einmal dort gelandet ist, gibt es kein Zurück mehr. Menschen die Jesus abweisen, IHN ignorieren und Seine Worte nicht ernst nehmen, werden sofern sie nicht umkehren, die Ewigkeit an diesem schrecklichen Ort ewiger Qual verbringen müssen. Wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.
Wir denken ja immer Gesundheit ist alles, doch dieser Ort ist so furchtbar, dass Jesus sagt, es wäre besser für uns, verstümmelt in den Himmel einzugehen, als unversehrt in der Hölle zu landen. Im Mittelalter musste man nicht über die Hölle predigen, da hatten alle Menschen panische Angst an diesem furchtbaren Ort des Schreckens zu landen. Diese Furcht wurde von der Katholischen Kirche aber nicht etwa geschürt, um Menschen zum Erlöser zu führen; nein, ihnen ging es nur darum Ablassbriefe zu verkaufen, für sie war das Ganze ein lukratives Geschäft. Jesus hingegen will uns nichts verkaufen, im Gegenteil, ER ist bereit uns unsere Schulden zu erlassen; ER selbst hat den vollen Preis dafür bezahlt, indem ER Sein Leben für uns gab.

Die Hölle ist der schrecklichste Ort, den man sich nur vorstellen kann und es macht mir keine Freude darüber zu schreiben, wenn ich es dennoch tue, dann in der Hoffnung, dass der ein oder andere, der warnenden Stimme des Herrn Jesus Christus Gehör schenkt und von seinem falschen Weg umkehrt.
Dabei ist mir durchaus bewusst, dass in unseren Tagen auch in christlichen Kreisen weitläufig die Meinung vorherrscht, man solle nur das Positive hervorheben. Man will immer nur von Liebe und Gnade reden, niemals von Strafe und Gericht. Immer nur die frohe Botschaft verkünden, ohne die Schattenseiten. Nur vom Himmel reden, niemals von der Hölle, nur davon reden, gerettet zu werden, niemals vor der Gefahr, auf ewig verloren zu gehen. Doch wie bereits Ernst Modersohn sagte: Die frohe Botschaft hat eine sehr ernste Kehrseite. Wenn man das Heil nicht annimmt, dann schließt man sich selbst vom ewigen Leben aus. Wenn du das Heil nicht haben willst, das Gott uns bietet, dann ist nicht Gott schuld, wenn du verloren gehst. Dann hast du dich selbst von der Erlösung ausgeschlossen.*

Zudem sei bemerkt: Wenn das Evangelium ohne die Warnung vor der Hölle gepredigt wird, ist es eine unvollständige Botschaft; eine Botschaft, die der unvorstellbar schrecklichen Trageweite der Sünde nicht gerecht wird und die daher auch niemals aufzuzeigen vermag, wie unvorstellbar groß die Gnade Gottes ist, der Seinen Sohn geopfert hat, um uns dieses furchtbare Strafgericht zu ersparen. Nur wenn wir auf der einen Seite, die wahre Größe Gottes erkennen und uns Seiner Heiligkeit und Seiner Erhabenheit bewusst sind, und auf der anderen Seite sehen, wie verkommen und verdorben wir von Natur aus sind, wissen wir das Kreuz von Golgatha richtig zu schätzen. Nur wenn wir uns bewusst machen, dass wir nicht etwa einen Platz im Himmel, sondern einen Platz in der tiefsten Finsternis verdient haben, haben wir eine angemessene Sicht auf das alles überragende Erlösungswerk, das Jesus Christus am Kreuz vollbracht hat. Erst vor dem Hintergrund dieses schrecklichen Gerichts, leuchtet der Kreuzestod von Gottes Lamm hell genug, um seinen wahren Wert ermessen können. Nur wenn uns klar wird, wovor uns das Kreuz rettet, werden wir zu schätzen wissen, was Jesus Christus für uns getan hat. Und nur vor diesem Hintergrund können wir wirklich in den Lobgesang der Erlösten einstimmen, der da lautet: „Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob“ (Offb 5,12).


*Quellangabe: Ernst Modersohn; Der schmale Weg Nr. 1 / 2013, S.7
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3

Sonntag, 18. September 2016, 17:53

:..danke..: für die Artikel.

Während man im Mittelalter den Leuten Angst vor der Hölle gemacht hat, wird heute die Hölle unter den Tisch gekehrt. Beides ist nicht gut. Ein Mensch wird seine Errettung nur zu schätzen wissen, wenn er sieht, wie schrecklich die Verdammnis ist, vor der er gerettet wurde!
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4

Sonntag, 18. September 2016, 19:30

Danke für den Artikel. :) Noch eine Anmerkung meinerseits.

Zitat

So bringt es der redegewandte, smarte Theologe unserer Tage fertig, die Existenz der Hölle zu leugnen und hält sich dennoch für fähig, andere im christlichen Glauben unterweisen zu können.


Ich habe in Gesprächen die Erfahrung gemacht, die Hölle wird von modernen Theologen nicht unbedingt geleugnet, dazu redet Jesus nun mal zu eindeutig von ihr. Das können selbst diese Leute nicht einfach so unter den Tisch fallen lassen. Deshalb geben sie dem Begriff Hölle eine "neue" Bedeutung. Unter Hölle verstehen diese Leute dann, die Hölle in uns, die wir erleben, wenn wir wegen unserer schlechten Taten (Sünden) uns innerlich "schlecht" fühlen. Hölle ist für diese Leute nichts Zukünftiges, was Menschen als Strafe erwartet, sondern etwas, was sie hier und jetzt während ihrer Erdenzeit erleben (in ihrem Inneren, in ihrer Gefühlswelt, so in etwa). Also Hölle = schlechte Gefühle.

5

Sonntag, 18. September 2016, 20:00

Zitat

Und wer einem dieser Kleinen, die an mich glauben, Anlass zur Sünde gibt, für den wäre es besser, wenn ein Mühlstein um seinen Hals gelegt und er ins Meer geworfen würde. Und wenn deine Hand dir Anlass zur Sünde gibt, so hau sie ab! Es ist besser für dich, als Krüppel in das Leben hineinzugehen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das unauslöschliche Feuer. Und wenn dein Fuß dir Anlass zur Sünde gibt, so hau ihn ab! Es ist besser für dich, lahm in das Leben hineinzugehen, als mit zwei Füßen in die Hölle geworfen zu werden. Und wenn dein Auge dir Anlass zur Sünde gibt, so wirf es weg! Es ist besser für dich, einäugig in das Reich Gottes hineinzugehen, als mit zwei Augen in die Hölle geworfen zu werden, "wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.
Markus 9,42-48
xmehrfach davor gewarnt hat, dass der Weg eines Sünders, der nicht Buße tut, in der Hölle enden wird. Jesus nahm das Thema Sünde nicht auf die leichte Schulter, im Gegenteil, ER verurteilte sie aufs Schärfste und forderte zu einem radikalen Bruch mit der Sünde auf.d
das möchte ich gerne wieder bekommen
wer mit eienr sucht stirbt landet in der hölle - egal ob christ oder nicht christ?
sprich heb 3 sagt das ja deutlich betrug der sünde = unglaube = abfall vom gott

6

Montag, 19. September 2016, 13:16

Hallo Christina,

das ist auch meine Erfahrung. Über die Hölle wird sogar gelächelt, denn buchstäblich daran zu glauben, bedeutet für manche so etwas wie die Naivität eines Kinderglaubens.

Außer mit einem subjektivem Bewußsteinszustand, der sich aus negativen psychischen Komponenten zusammensetzt, lautet eine der 'Erklärungen', die Hölle sei lediglich eine Drohung, um Menschen zu gutem Verhalten zu veranlassen.
Angst vor einer Strafe als Deutungsmuster, also wieder lediglich ein psychologischer Sinn, um die buchstäbliche Existenz einer Hölle nicht wahrhaben zu wollen.

Einige untermauern diese Deutung auch mit den Bibelstellen: Römer 6:7

Zitat

Denn wer gestorben ist, ist freigesprochen von der Sünde
und Römer 6:23

Zitat

Denn der Lohn der Sünde ist der Tod,.....
die belegen sollen, dass der Tod die einzige und ausschließliche Bestrafung sei.

Wie würdet ihr in diesem Fall diesen Versen argumentativ begegnen?




7

Montag, 19. September 2016, 22:08

Hallo Christina,

das ist auch meine Erfahrung. Über die Hölle wird sogar gelächelt, denn buchstäblich daran zu glauben, bedeutet für manche so etwas wie die Naivität eines Kinderglaubens.

Außer mit einem subjektivem Bewußsteinszustand, der sich aus negativen psychischen Komponenten zusammensetzt, lautet eine der 'Erklärungen', die Hölle sei lediglich eine Drohung, um Menschen zu gutem Verhalten zu veranlassen.
Angst vor einer Strafe als Deutungsmuster, also wieder lediglich ein psychologischer Sinn, um die buchstäbliche Existenz einer Hölle nicht wahrhaben zu wollen.

Einige untermauern diese Deutung auch mit den Bibelstellen: Römer 6:7

Zitat

Denn wer gestorben ist, ist freigesprochen von der Sünde
und Römer 6:23

Zitat

Denn der Lohn der Sünde ist der Tod,.....
die belegen sollen, dass der Tod die einzige und ausschließliche Bestrafung sei.

Wie würdet ihr in diesem Fall diesen Versen argumentativ begegnen?



mit Tod ist aber nicht der leibliche Tod gemeint

8

Dienstag, 20. September 2016, 12:12

Hallo bodywatch,

Zitat

mit Tod ist aber nicht der leibliche Tod gemeint
könnte man im ersten Moment denken, doch das würde keinen Sinn ergeben. Der geistliche Tod (Trennung von Gott) spricht von Sünde frei? Eine solche Deutung ist wohl ausgeschlossen.

9

Dienstag, 20. September 2016, 13:46

1. bei der Wiedergeburt lebst du ja auch noch auch wenn das fleisch stirbt
2. wenn du zurückfällst dauerhaft stirbst du den 2.tod auch hier lebst du ja weiter

10

Dienstag, 20. September 2016, 13:59

Wie lautet deine Interpretation von Römer 6:23?

11

Dienstag, 20. September 2016, 23:10

freispruch bedeutet ich bin frei dich nur so lange ich auch so wandel

bsp ich wurde angeklagt war im gefängnis (sünde) nun kommt jmd kauft mich frei - bin ich freigesprochen

drifte ich wieder zu weit ab bin ich wieder drin

Begierde => Sünde => Tod

12

Mittwoch, 21. September 2016, 17:03

Da muß ich mich wohl korrigieren, denn ich war mit der Ablehnung einer geistigen Deutung wohl zu vorschnell, bzw. habe dies zu einseitig gesehen.
In dem Vers Römer 6: 7 geht es ja im vorhergehenden Kontext um das Sterben in Christus, indem der alte Mensch stirbt und ein neuer Mensch, der nicht mehr unter der Sklaverei der Sünde ist, entsteht.
Gestorben für die Macht der Sünde - daher nicht mehr unter dem Diktat derselben.
Außer dem leiblichen oder dem geistigen Tod, gibt es also noch eine dritte Möglichkeit, wie in diesen Versen gezeigt wird, nämlich das die alte Persönlichkeit stirbt, d.h., sich etwas Neuem (hier der Gehorsam und die Gerechtigkeit Gottes)unterwirft. Somit kann der Vers nicht als Rechtfertigung dienen, dass mit dem buchstäblichem Tod des Leibes die Sünden getilgt wären und eine Hölle daher nicht notwendig sei. Wer dies trotz deutlicher biblischer Hinweise behauptet, muß zwangsläufig auch die Hölle uminterpretieren (was ja nichtsdestotrotz auch gemacht wird). Der buchstäblich Verstorbene kann zwar tatsächlich nicht mehr sündigen, doch aus der Bibel wissen wir, dass auch für die Toten ein Gericht stattfinden wird. Daher kann es auch in diesem Fall keinesfalls bedeuten, dass durch den leiblichen Tod ein Sündenfreispruch erfolgen könnte.

13

Donnerstag, 22. September 2016, 09:08

die alte Person ist doch das Fleisch

natürlich kann der Gläubige sündigem - das vorrecht hat der gläubige durch die Vergebung mehr heißt es nicht

(wenn wir doch sündigen so haben wir einen Fürsprecher)

14

Freitag, 23. September 2016, 09:41

Einige sehr wichtige Gedanken kommen hierzu (der alte, bzw. natürliche Mensch) in diesem Bibelkommentar zum Ausdruck:

http://www.bibelstudium.de/articles/2993…tel-3-5-11.html


Kolosser 3-10 (Elb)

Zitat


5 Tötet nun eure Glieder, die auf der Erde sind: Unzucht, Unreinheit, Leidenschaft, böse Begierde und Habsucht, die Götzendienst ist!

6 Um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams.

7 Unter denen seid auch ihr einst gewandelt, als ihr in diesen Dingen lebtet.

8 Jetzt aber legt auch ihr das alles ab: Zorn, Wut, Bosheit, Lästerung, schändliches Reden aus eurem Mund.

9 Belügt einander nicht, da ihr den alten Menschen mit seinen Handlungen ausgezogen

10 und den neuen angezogen habt, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Bild dessen, der ihn erschaffen hat!

15

Dienstag, 18. Oktober 2016, 19:35

Als ich eben dabei war meine alten Emails zu löschen, bin ich auf eine E-Mail gestoßen, die ich Anfang 2015 an eine evangelische Pfarrerin geschrieben habe, weil sie in ihrer Predigt die Existenz Satans in Frage gestellt hat. Um sicher zu gehen, dass ich das richtig verstanden habe, schrieb ich ihr folgende Zeilen:

Sehr geehrte Frau…
heute Morgen habe ich Ihre Predigt über die Versuchung Jesu gehört. Da mir dabei eine Sache unklar war, hätte ich noch eine Frage: Eingangs haben Sie, so wie ich es verstanden habe, einen Kollegen mit folgenden Worten zitiert: "Damals im Kindergarten habe ich noch geglaubt, dass es den Teufel gibt, heute habe ich da so meine Zweifel, denn gesehen habe ich ihn noch nicht!"
Mich hat das etwas irritiert, denn wenn es den Teufel nicht gibt, von wem ist dann Jesus in der Wüste versucht worden?

...................................................................................................................................................

Und das war ihre Antwort:


vielen Dank für Ihr Mail. Es ist gut zu wissen, dass wir aufmerksame Zuhörer im Gottesdienst haben. Sie haben das Zitat meines Kollegen, mit dem ich meine Predigt begonnen habe, richtig wiedergegeben.
In der Fortsetzung habe ich mich damit auseinandergesetzt, ob hinter „dem Bösen“ „der“ Böse oder „das“ Böse zu sehen ist und auf die Gefahr der personalisierten ich weise hingewiesen. Dazu habe ich Paulus, Römerbrief (das Gute, das ich will, tue ich nicht, das Böse, das ich nicht will, tue ich) und 1.Joh.brief (Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, betrügen wir uns selbst …) hingewiesen.
So weit ich das erkenne, kennt das Neue Testament keine Lehre über den Bösen. Wichtig ist viel mehr, dass Jesus uns mit den Schlussworten hinführt zum ersten Gebot: Du sollst Gott, deinen Herrn anbeten und Ihm allein Dienen!

.........................................................................................................................................

Ich denke das zeigt ganz gut die Sichtweise einer Vielzahl unserer modernen Theologen. Sie sprechen es nicht immer so offen an, dass sie an der Existenz Satans zweifeln, aber oft sagen sie es auch indirekt oder versuchen, wie bereits von euch angemerkt, den Begriff neu zu definieren, was übrigens auch für andere biblische Begriffe gilt.
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16

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 10:26

@ Karl-Heinz67

Wenn man das Wegwerfen von biblischen Wahrheiten einmal begonnen hat, geht es in der Regel so lange weiter, bis man das Gegenteil von dem behauptet, was in der Bibel steht. Traurig.
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