Sie sind nicht angemeldet.

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: endzeit-forum.de. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Tom_Admin

Administrator

  • »Tom_Admin« ist männlich
  • »Tom_Admin« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 736

Wohnort: Unterroth

Beruf: Rebell

  • Nachricht senden

1

Sonntag, 2. Oktober 2016, 21:22

Entrückung, vor oder nach dem Kommen des Herrn Jesus Christus

Einfach mal reinhören:

Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
•Tom_Admins Ebooks kann man hier kaufen•

2

Montag, 3. Oktober 2016, 10:38

Vorweg: Der Mann kennt die Schrift nicht oder akzeptiert ihren Inhalt nicht.

In Matthäus 24 sagte Jesus selbst die Vorgänge voraus, die vor der Evakuierung bestimmter Kreise ((diese sind in Offenbarung 17,14 genannt) stattfinden werden. Es sind dies u.a. durch das sechste Siegel symbolisierte Ereignisse und einige von dem im 13. Kapitel der Offenbarung von dem vorhergesagten europäischen Machtpolitikers ausgehenden Bedrängnisse.

Offenbarung 13,7 (Luther):

Zitat

Und ward ihm gegeben, zu streiten mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ward ihm gegeben Macht über alle Geschlechter und Sprachen und Heiden.


Die Gemeinde befindet sich also zu dieser Zeit sehr wohl auf der Erde und bleibt auch hier, bis
dieser Politiker - wie Bibel-Leser wissen - nach dreieinhalbjähriger Regierung von dem zur Erde zurückkehrenden Messias entmachtet wird.

Genauer: Die Angehörigen der in Offenbarung 17,14 genannten Kreise werden zur Zeit der siebten Posaune - das ist tatsächlich die von Paulus in seinem ersten Brief an die Korinther erwähnte letzte Posaune - aus Sicherheitsgründen von der Erdoberfläche evakuiert werden, “dem Herrn entgegen”, wie es in 1, Thessalonicher 4,17 vorhergesagt ist. Eine logistische Großleistung übrigens. Denn die vielen Menschen müssen während zehn Tagen mit Sauerstoff und Nahrung versorgt werden (zuvor verwandelt werden keineswegs sämtliche Evakuierte).

Die Behauptung, die Offenbarung sei in den neunziger Jahren des ersten Jahrhunderts erschienen, ist eine unverschämte Attacke auf die Glaubwürdigkeit der Schrift. Während sich die meisten Theologen nicht scheuen, diese Zeitangabe in ihre Kommentare zu übernehmen, haben sich zumindest die beiden Theologen John A.T. Robinson und Klaus Berger für die Abfassungsjahre vor 68/ 69 stark gemacht. Ich kann besonders das Buch “Wann entstand das Neue Testament” von Robinson empfehlen. Es vermittelt eine Ahnung, auf welchen ungeprüften Annahmen theologische Kommentare fußen. Und nicht nur Evangelikale fallen darauf herein...

Tom_Admin

Administrator

  • »Tom_Admin« ist männlich
  • »Tom_Admin« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 736

Wohnort: Unterroth

Beruf: Rebell

  • Nachricht senden

3

Dienstag, 4. Oktober 2016, 09:11

Die Behauptung, die Offenbarung sei in den neunziger Jahren des ersten Jahrhunderts erschienen, ist eine unverschämte Attacke auf die Glaubwürdigkeit der Schrift. Während sich die meisten Theologen nicht scheuen, diese Zeitangabe in ihre Kommentare zu übernehmen, haben sich zumindest die beiden Theologen John A.T. Robinson und Klaus Berger für die Abfassungsjahre vor 68/ 69 stark gemacht. Ich kann besonders das Buch “Wann entstand das Neue Testament” von Robinson empfehlen. Es vermittelt eine Ahnung, auf welchen ungeprüften Annahmen theologische Kommentare fußen. Und nicht nur Evangelikale fallen darauf herein...


Wann genau die Offenbarung geschrieben wurde, werden wir wahrscheinlich nie erfahren. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass dieses Buch sicherlich das letzte Buch der Bibel ist (Vgl Joh 21,21-23). Die Korinther konnten also vor der Abfassung des Buches nicht wissen, was sie letzte Posaune ist. Im Korintherbrief ist zudem von der "letzten Posaune" die Rede, nicht von einer "siebten Posaune", d. h. es handelt sich um zwei verschiedene Begriffe, denn sonst hätte Paulus sicherlich eine "siebte Posaune" erwähnt. Paulus konnte bei seinem Offenbarungsstand noch nichts von einer "siebten Posaune" wissen, da dies erst Johannes offenbart wurde, nachdem Paulus höchstwahrscheinlich schon tot war, das wissen wir aus der Kirchengeschichte. Zuletzt macht eine Verschiebung der Entrückung auf die Zeit der "siebten Posaune" das Gebot des HERRN, allezeit wachsam zu sein, nichtig ( http://www.bibleserver.com/search/SLT/wacht/1 ), denn dann hätten die Christen nur die Zeichen der Zeit deuten müssen und hätten sich entspannt zurückgelehnt. Roger Liebi indirekt eine Attacke auf die Glaubwürdigkeit der Schrift unterstellen zu wollen, ist weit hergeholt, denn gerade R. L. setzt sich sehr für biblische Apologetik ein und begründet bei fast jedem Vortrag, warum die Bibel glaubwürdig ist.
Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
•Tom_Admins Ebooks kann man hier kaufen•

4

Dienstag, 4. Oktober 2016, 12:19

Die Behauptung, die Offenbarung sei in den neunziger Jahren des ersten Jahrhunderts erschienen, ist eine unverschämte Attacke auf die Glaubwürdigkeit der Schrift. Während sich die meisten Theologen nicht scheuen, diese Zeitangabe in ihre Kommentare zu übernehmen, haben sich zumindest die beiden Theologen John A.T. Robinson und Klaus Berger für die Abfassungsjahre vor 68/ 69 stark gemacht. Ich kann besonders das Buch “Wann entstand das Neue Testament” von Robinson empfehlen. Es vermittelt eine Ahnung, auf welchen ungeprüften Annahmen theologische Kommentare fußen. Und nicht nur Evangelikale fallen darauf herein...
Wann genau die Offenbarung geschrieben wurde, werden wir wahrscheinlich nie erfahren. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass dieses Buch sicherlich das letzte Buch der Bibel ist (Vgl Joh 21,21-23). Die Korinther konnten also vor der Abfassung des Buches nicht wissen, was sie letzte Posaune ist. Im Korintherbrief ist zudem von der "letzten Posaune" die Rede, nicht von einer "siebten Posaune", d. h. es handelt sich um zwei verschiedene Begriffe, denn sonst hätte Paulus sicherlich eine "siebte Posaune" erwähnt. Paulus konnte bei seinem Offenbarungsstand noch nichts von einer "siebten Posaune" wissen, da dies erst Johannes offenbart wurde, nachdem Paulus höchstwahrscheinlich schon tot war, das wissen wir aus der Kirchengeschichte.

Ich weiß, die übliche Sicht. Einige wenige gewissenhafte Theologen (ja, Gewissenhafte gibt es selbst in dieser Berufssparte) sehen das anders, erklären auch, dass diese Sicht unhaltbar ist. Das sollte auch für einen Nachfolger Jesu gelten. Zur erwähnten Kirchengeschichte: Die vom “Kirchenvater” Irenäus übernommene Datierung der Offenbarung kann unmöglich richtig sein. Dazu einfach mal den Kommentar des Bischofs John A.T. Robinson “Wann entstand das Neue Testament?” lesen. Und natürlich über die Zusammenhänge in denn Schriften des Neuen Bundes nachdenken...

Paulus kannte Jesu Worte in Matthäus 24,31, wusste also um den Einsatz der symbolisch “Posaunen” genannten Instrumente. Die Offenbarung, unmittelbar von Gott stammend, schlüsselt einige von Jesus nur grob angedeuteten Ereignisse auf (sieben Siegel, sieben Posaunen, sieben Schalen). Also: Selbst wenn Paulus die Offenbarung noch nicht kannte, ist die Gleichsetzung der in Matthäus 24.31 genannten “letzten Posaune” mit der siebten der Offenbarung zwingend. Der erste Korintherbrief soll im Jahre 55 verfasst worden sein, die Offenbarung den Theologen Robinson und Berger zufolge 68/ 69. Man kann aufgrund einiger Überlegungen durchaus von 64 ausgehen.

Letztendliche Gewissheit über die Abfassungszeit werden die beiden in Offenbarung 11 vorgestellten Persönlichkeiten geben, deren Auftritt Ende März/ Anfang April des kommenden Jahres sein könnte. Wir werden also das Datum der Abfassung der Offenbarung also möglichweise bereits in wenigen Monaten bestätigt bekommen.

Was mich da so sicher macht? Ich kenne das Danielbuch und die Offenbarung gut genug, um die vorhergesagte Entwicklung mit der Aktualität vergleichen zu können. Ein schwerer Irrtum übrigens zu glauben, die für dieses Urteil herangezogenen Vorhersagen seien nicht eindeutig genug.

Tom_Admin

Administrator

  • »Tom_Admin« ist männlich
  • »Tom_Admin« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 736

Wohnort: Unterroth

Beruf: Rebell

  • Nachricht senden

5

Dienstag, 4. Oktober 2016, 12:45

Letztendliche Gewissheit über die Abfassungszeit werden die beiden in Offenbarung 11 vorgestellten Persönlichkeiten geben, deren Auftritt Ende März/ Anfang April des kommenden Jahres sein könnte. Wir werden also das Datum der Abfassung der Offenbarung also möglichweise bereits in wenigen Monaten bestätigt bekommen.

Was mich da so sicher macht? Ich kenne das Danielbuch und die Offenbarung gut genug, um die vorhergesagte Entwicklung mit der Aktualität vergleichen zu können. Ein schwerer Irrtum übrigens zu glauben, die für dieses Urteil herangezogenen Vorhersagen seien nicht eindeutig genug.


Oh, sei da lieber vorsichtig, lieber Hervé. Ich habe in den letzten Jahren viele schlüssige, logisch klingende Vorhersagen gehört. Alle klangen durchgehend vernünftig und schienen über jeden Zweifel erhaben. Die meisten klangen sehr biblisch. Sie sind alle nicht eingetroffen! :(
Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
•Tom_Admins Ebooks kann man hier kaufen•

6

Dienstag, 4. Oktober 2016, 17:54

Letztendliche Gewissheit über die Abfassungszeit werden die beiden in Offenbarung 11 vorgestellten Persönlichkeiten geben, deren Auftritt Ende März/ Anfang April des kommenden Jahres sein könnte. Wir werden also das Datum der Abfassung der Offenbarung also möglichweise bereits in wenigen Monaten bestätigt bekommen.

Was mich da so sicher macht? Ich kenne das Danielbuch und die Offenbarung gut genug, um die vorhergesagte Entwicklung mit der Aktualität vergleichen zu können. Ein schwerer Irrtum übrigens zu glauben, die für dieses Urteil herangezogenen Vorhersagen seien nicht eindeutig genug.
Oh, sei da lieber vorsichtig, lieber Hervé. Ich habe in den letzten Jahren viele schlüssige, logisch klingende Vorhersagen gehört. Alle klangen durchgehend vernünftig und schienen über jeden Zweifel erhaben. Die meisten klangen sehr biblisch. Sie sind alle nicht eingetroffen! :(
Hi Tom!

Du kannst Dir sicher vorstellen, dass ich dieses Argument oft schon hörte. Dabei kommt dieses Argument in der Regel von schrecklich lieben Christen, die den Herrn Jesus sehnlichst zurück erwarten. Na ja, in vierzigtausend Jahren vielleicht, wie mir mal eine ältere Dame mal verriet. Wahr jedenfalls ist, dass tatsächlich schon eine Menge Auslegungen zu den prophetischen Schriften in die Welt gesetzt wurden, die sich als falsch erwiesen. Falsch übrigens schon deshalb, weil die Deutungen im Widerspruch zur Schrift standen. Es ist denn auch tragisch, dass sich - von Ausnahmen abgesehen - hauptsächlich Menschen mit schwacher Begabung zu biblischen Vorhersagen äußern. Dieser Umstand scheint Kirchen und Gemeinschaften übrigens durchaus recht zu sein.

Wir wissen zwar, dass nach der Schrift dem Menschen ein Gesamtrahmen von siebentausend Jahren eingeräumt wurde, wir wissen aber nicht genau, wann die ersten sechstausend Jahre enden bzw. endeten. Unmissverständlich aber ist, dass die letzte Phase des gegenwärtigen Systems dreieinhalb - nicht sieben! - Jahre dauern wird. Auch ist das Ereignis klar beschrieben, ab dem diese dreieinhalb Jahre beginnen. Und durch Vergleich mit den Ereignissen an den Festtagen Pessach/ Pfingsten mit den Spätjahrsfesten ist auch klar, dass die dreieinhalb Jahre bzw. 42 Monate an einem Ende des Monats März bzw. Anfang April des betreffenden Jahres zu laufen beginnen.

Nun aber ein paar Worte zu den von mir als eindeutig bezeichneten Vorhersagen. Die aktuelle Entwicklung zwingt die uneinigen Europäer zusehends zur Bildung gemeinsamer Verteidigungskräfte - der Euro-Armee. Dass das auf freiwilliger Basis geschieht, ist ein absolutes Novum in der europäischen Geschichte (ich gehe davon aus, dass der Leser über ausreichend Kenntnisse der europäischen Geschichte verfügt, um dies überprüfen zu können). Die enorme ökonomische Macht erleichtert zwar die Hochrüstung Europas, seine eigentliche Machtbasis ist jedoch militärischer Art. Erst dann kann man von dem finalen Europa sprechen, wie das in den Kapiteln 13 und 17 der Offenbarung vorhergesagt ist.

7

Dienstag, 4. Oktober 2016, 19:00

Lieber Hervé, wie wird sich dein Glaube im nächsten Sommer anfühlen, wenn vielleicht nichts von alledem eingetroffen ist?


Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel, sondern allein mein Vater. (Matth. 24,36)

Er aber sprach zu ihnen: Es gebührt euch nicht, zu wissen Zeit oder Stunde, welche der Vater seiner Macht vorbehalten hat; (Apg. 1, 7)

... denn ihr selbst wisset gewiß, daß der Tag des HERRN wird kommen wie ein Dieb in der Nacht. (1. Thess. 5, 2)

Siehe, ich komme wie ein Dieb. Selig ist, der da wacht und hält seine Kleider, daß er nicht bloß wandle und man nicht seine Schande sehe. (Off. 16, 15)

8

Dienstag, 4. Oktober 2016, 20:33

Lieber Hervé, wie wird sich dein Glaube im nächsten Sommer anfühlen, wenn vielleicht nichts von alledem eingetroffen ist?


Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel, sondern allein mein Vater. (Matth. 24,36)

Er aber sprach zu ihnen: Es gebührt euch nicht, zu wissen Zeit oder Stunde, welche der Vater seiner Macht vorbehalten hat; (Apg. 1, 7)

... denn ihr selbst wisset gewiß, daß der Tag des HERRN wird kommen wie ein Dieb in der Nacht. (1. Thess. 5, 2)

Siehe, ich komme wie ein Dieb. Selig ist, der da wacht und hält seine Kleider, daß er nicht bloß wandle und man nicht seine Schande sehe. (Off. 16, 15)
Hi Christina!

Habe ich etwa behauptet, dass es mit Sicherheit im kommenden Frühjahr zur vorhergesagten Großwende in der europäischen Politik kommen würde, sich Europa also zu einer gemeinsamen Verteidigungspolitik aufraffen würde? Das nämlich wäre das ausschlaggebende Ereignis, das am Beginn der letzten dreieinhalb Jahre des gegenwärtigen Systems stehen wird. Vorausgesetzt, die nationalen Streitkräfte würde einer zentralen Führung unterstellt werden. Dass etwa zehn Staaten zur Übertragung nationaler Souveränität u.a. auf den Gebieten Außenpolitik und Verteidigung an eine zentrale Instanz bereit seien, wurde vor einiger Zeit in einer Presseclub-Sendung behauptet. Dem Vertreter einer großen deutschen Tageszeitung waren die bereitwilligen Staaten bekannt. Genau dieses Bündnis ist im 17. Kapitel der Apokalypse vorhergesagt.

Die von Dir gebrachten Zitate sind mehr pauschal zu verstehen, sind ohne die in der Offenbarungen beschriebenen Details für das Erkennen der wahrscheinlich in Kürze zur erwartenden finalen Situation zu wenig eindeutig. Anderes anzunehmen würde den göttlichen Ursprung der Offenbarung in Frage stellen.

Jesus konnte nähere Angaben zum Verlauf der letzte Phase erst machen, nachdem Ihm der Vater darüber informierte. Steht so in den Eingangsversen der Offenbarung zu lesen.

Nach Eintritt des vorgenannten Schlüsselereignisses kann die Rückkehr Jesu auf den Tag genau bestimmt werden. Und das ist für die Gemeinde sehr notwendig. Andernfalls würden manche unter den Nachfolgern Jesu die Geduld und den Durchhaltewillen verlieren, der großen Versuchung unterliegen...

Tom_Admin

Administrator

  • »Tom_Admin« ist männlich
  • »Tom_Admin« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 736

Wohnort: Unterroth

Beruf: Rebell

  • Nachricht senden

9

Mittwoch, 5. Oktober 2016, 18:24

Lieber Hervé, wenn ich Wetten dagegen abgeschlossen hätte, bei all den Versuchen, die in den letzten Jahren durchgeführt wurden, die Wiederkunft Jesu Christi zu bestimmen, dann wäre ich jetzt reich. Wink_Smiley Die Wiederkunft lässt sich erst berechnen, wenn die Gemeinde entrückt wurde und das Tier aus dem Meer den Bund mit Israel schließt. Israel wird wissen, was wir jetzt nicht wissen. Doch für die Gemeinde gilt:

Apg 1,6 Da fragten ihn die, welche zusammengekommen waren, und sprachen: Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel die Königsherrschaft wieder her? 7 Er aber sprach zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, die Zeiten oder Zeitpunkte zu kennen, die der Vater in seiner eigenen Vollmacht festgesetzt hat;
Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
•Tom_Admins Ebooks kann man hier kaufen•

10

Freitag, 7. Oktober 2016, 16:22

Lieber Hervé, wenn ich Wetten dagegen abgeschlossen hätte, bei all den Versuchen, die in den letzten Jahren durchgeführt wurden, die Wiederkunft Jesu Christi zu bestimmen, dann wäre ich jetzt reich. Wink_Smiley Die Wiederkunft lässt sich erst berechnen, wenn die Gemeinde entrückt wurde und das Tier aus dem Meer den Bund mit Israel schließt. Israel wird wissen, was wir jetzt nicht wissen. Doch für die Gemeinde gilt:
Hi Tom!

Du kannst Dir vielleicht denken, dass ich die meisten der irrtümlichen Vorhersagen kenne. Ich wundere mich immer wieder, wie unkritisch die Auslegungen seinerzeit übernommen wurden. Denn die Fehler waren tatsächlich leicht zu erkennen. Paulus nannte denn auch in seinem zweiten Brief an die Thessalonicher das vor der Rückkehr Jesu für jedermann klar erkennbare Ereignis, nämlich den Aufstieg des europäischen Machtpolitikers. Wahrscheinlich richtete Paulus den Blick der Gemeinde dazu in Richtung Rom.

Ich kenne selbstverständlich die in evangelikalen Kreisen üblichen Vorstellungen, so z. B. dass die Gemeinde vor Beginn der großen Drangsal “entrückt” würde. Die dazu angeführten Argumente sind jedoch mehr als dürftig, eigentlich falsch, und stellen daher für das Leben vieler Gläubigen eine Gefahr dar.

Wie ich bereits schrieb, starb Jesus an einem “jüdischen” Pessach; und genau fünfzig Tage später, im genau dem gleichen zeitlichen Abstand wie in 3. Mose 23,15-16 vorgegeben, kam es zur Ausgießung des Geistes. Nun aber anzunehmen - wie unter Christen üblich -, die übrigen “jüdischen” Feste hätten für Christen keine Bedeutung mehr, zeigt einmal mehr, dass das Gros der Christen alles andere als bibelgläubige Christen sind.

Das Argument, Paulus konnte nicht von der siebten Posaune der Offenbarung wissen, müsste zwischenzeitlich als falsch erkannt worden sein. Denn Paulus wusste von Jesu Vorhersage, wonach nach den durch die sieben Siegel und sechs der sieben Posaunen symbolisierten Ereignisse aus Sicherheitsgründen gewisse privilegierte Kreise von der Erdoberfläche evakuiert werden. Eben zur Zeit der letzten = der siebten Posaune. Sowohl die Worte in den synoptischen Evangelien wie auch in der Offenbarung lassen also nur den Schluss zu, dass u.a. die Gemeinde die große Drangsal durchmachen muss. Lediglich ein kleiner Kreis wird davor bewahrt...

Der Countdown zu den letzten dreieinhalb Jahren des jetzigen Zeitabschnittes beginnt erst mit der Machtergreifung des Spitzenpolitikers einschließlich der zehn “Wie-Königen”, den Chefs der zehn anderen europäischen Staaten. Die erwähnten Politiker behalten ihre Ämter für die Dauer von 42 Monaten. Danach werden die Zehn und deren Streitkräfte durch die Truppen Jesu vernichtet, während der Spitzenpolitiker - das erste “Tier” - und dessen Propagandaminister - das zweite “Tier” - festgenommen und in den “feurigen Pfuhl” geworfen werden.

Ich habe nie behauptet, ich wüsste das Jahr, in dem die letzte Phase anläuft. Wenn aber jemand behauptet, er wüsste, in welchem Jahr der Lauf der 42 Monaten beginnt, weiß er mehr als in der Schrift vorhergesagt ist. Doch ist klar, dass der Machtantritt der elf Herrscher Ende März/ Anfang April eines römischen Jahres beginnt, d.h. zu Beginn eines Jahres “jüdischer” Zeitrechnung.

Um die beschriebenen Ablauf anhand der Schrift zu begreifen, bedarf es keiner geistigen Klimmzüge, eine gewisse Lesekompetenz ist allerdings notwendig. Die Auffassung, dass das “Tier” mit Israel (welches Israel) einen Bund schließt, beruht auf der Fehlübersetzung von Daniel 9,27. Im Übrigen kann mit dem "Bund" zumindest während der zweiten Hälfte der Weltwoche nur der Neue Bund gemeint sein, die Grundlage für die Nachfolger Jesu...

Die Bedeutung des Themas kann übrigens nicht hoch genug eingeschätzt werden. Dass das richtige Verständnis überlebens-notwendig ist, müsste den Bibellesern klar sein. Zum Begreifen der Zusammenhänge sind übrigens keine besonderen geistigen Fähigkeiten erforderlich.

Apg 1,6 Da fragten ihn die, welche zusammengekommen waren, und sprachen: Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel die Königsherrschaft wieder her? 7 Er aber sprach zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, die Zeiten oder Zeitpunkte zu kennen, die der Vater in seiner eigenen Vollmacht festgesetzt hat;

Wie schon mal gesagt, sind diese Verse zu allgemein gehalten, als dass damit eine konkrete Vorhersage zum Verlauf künftiger Ereignisse möglich ist. Dazu muss auf Details zurückgegriffen werden, wie sie sowohl die Offenbarung wie auch die synoptischen Evangelien beschreiben. Damit lässt sich die das Nahen der letzten Phase ableiten und insbesondere der Verlauf der letzten dreieinhalb Jahre des gegenwärtigen Systems. Es wäre ein unglaublicher Affront gegen Gott und Seinen Sohn, diese Einzelheiten als belanglos zu erachten, geht es dabei doch um nicht weniger als das physische Überleben von Milliarden Menschen.

11

Samstag, 11. Februar 2017, 17:14

http://www.gebetswaechter.de/europa/das-neue-europa.html

Zitat

Kommission von zehn Personen hin (17,12-13): «Und die zehn Hörner, die du sahst, sind zehn Könige, die noch kein Königreich empfangen haben, aber Gewalt wie Könige empfangen, eine Periode mit dem Tier. Diese sind eines Sinnes und geben ihre Macht und Gewalt dem Tier.»

Diese zehn Herrscher vertreten nicht etwa zehn Staaten. Es handelt sich nicht um Staatschefs, denn es wird ja klar gesagt, dass sie kein Königreich innehaben, sie haben lediglich, als oberstes Gremium nämlich, Autorität wie Staatschefs. Das klingt ganz nach dem Subsidiaritätsprinzip (= übergeordnete Einheiten übernehmen nur dann Aufgaben von untergeordneten Einheiten, wenn letztere dazu nicht in der Lage sind). Dieses Prinzip wird heute im neuen Europa grossgeschrieben!


Da hat der “liebi” Roger nicht richtig gelesen. Sowohl in Daniel Kapitel 2 und 7 wie in Offenbarung 17 wird eindeutig auf Gebietskörperschaften hingewiesen, über die die genannten zehn “Wie-Könige” regieren. Selbst Donald Trump hat dies erkannt, vor allem ist ihm bewusst, welcher Staat der elfte ist. Ich vermute, dass der Roger Konsequenzen von politischer Seite fürchtet, wenn er die Vorhersagen auf aktuelle Entwicklungen deutet.

Zitat

Es stellt sich die Frage: Wie soll das möglich sein, dass das neue Europa ein totalitäres System werden wird? In Offenbarung 6 sehen wir, dass es im Bereich der des Römischen Reiches zu einer schweren Wirtschaftskrise kommen wird:


Aus den im 6. Kapitel der Offenbarung beschrieben Folgen ist zu schließen, dass die “Siegel” keineswegs nur Europa betreffen. Hier ist die Rede vom dritten Weltkrieg, der weiteren Vorhersagen zufolge zunächst tatsächlich mehr die westliche Hemisphäre heimsuchen wird.

Tom_Admin

Administrator

  • »Tom_Admin« ist männlich
  • »Tom_Admin« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 736

Wohnort: Unterroth

Beruf: Rebell

  • Nachricht senden

12

Sonntag, 12. Februar 2017, 11:01

Da hat der “liebi” Roger nicht richtig gelesen. Sowohl in Daniel Kapitel 2 und 7 wie in Offenbarung 17 wird eindeutig auf Gebietskörperschaften hingewiesen, über die die genannten zehn “Wie-Könige” regieren. Selbst Donald Trump hat dies erkannt, vor allem ist ihm bewusst, welcher Staat der elfte ist. Ich vermute, dass der Roger Konsequenzen von politischer Seite fürchtet, wenn er die Vorhersagen auf aktuelle Entwicklungen deutet.


Hervé, ich will hier im Forum keine Beleidigungen und Unterstellungen gegen Roger Liebi, auch nicht gegen andere Christen, über die Du dich überhebst, wenn Du ihnen mangelnde Kompetenz und geringes Urteilsvermögen nachsagst! Wir sind nicht Richter über die Motive anderer, das ist allein Jesus Christus.
Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
•Tom_Admins Ebooks kann man hier kaufen•

13

Sonntag, 12. Februar 2017, 13:52

Da hat der “liebi” Roger nicht richtig gelesen. Sowohl in Daniel Kapitel 2 und 7 wie in Offenbarung 17 wird eindeutig auf Gebietskörperschaften hingewiesen, über die die genannten zehn “Wie-Könige” regieren. Selbst Donald Trump hat dies erkannt, vor allem ist ihm bewusst, welcher Staat der elfte ist. Ich vermute, dass der Roger Konsequenzen von politischer Seite fürchtet, wenn er die Vorhersagen auf aktuelle Entwicklungen deutet.


Hervé, ich will hier im Forum keine Beleidigungen und Unterstellungen gegen Roger Liebi, auch nicht gegen andere Christen, über die Du dich überhebst, wenn Du ihnen mangelnde Kompetenz und geringes Urteilsvermögen nachsagst! Wir sind nicht Richter über die Motive anderer, das ist allein Jesus Christus.

Hi Tom!

Ich habe den lieben Roger nicht beleidigt. Aufgrund meines Berufes weiß ich gut genug, was eine Beleidigung im strafrechtlichen Sinne ist. Ich wollte aber Stellung zu einer Reihe von offensichtlich Schrift-widrigen Aussagen beziehen. Diese betreffen das künftige Schicksal von Milliarden Menschen. Damit geht man nicht leichtfertig um. Ich kann mich selbstverständlich auch direkt an ihn wenden.

Meine Einschätzung, dass sich die meisten Interpreten aus Furcht vor Konsequenzen nicht klar genug zur Zeit-Situation äußern, ist wohl-bekannt. Gläubige sollten sich in dieser Hinsicht mal ein Beispiel an wesentlich mutigeren politischen Beobachtern nehmen...

14

Sonntag, 12. Februar 2017, 14:07

Ich denke, grundsätzlich sollten wir beachten, dass die Prophetien uns nicht dafür gegeben wurden um Wahrsagerei zu betreiben. Ich habe in den 70-er 80-er Jahren sehr viele prophetische Deutungen gelesen, die nicht eintrafen. Der Prophetie ist wie ein Kompass, damit wir die Gegenwart erkennen. Warum? Damit wir im Gebet Wachsam sind, und die Verführungen klar erkennen und im Glauben und Treue ausharren.

So geduldet euch nun, ihr Brüder, bis zur Wiederkunft des Herrn! Siehe, der Landmann wartet auf die köstliche Frucht der Erde und geduldet sich ihretwegen, bis sie den Früh und Spätregen empfangen hat. 8 Geduldet auch ihr euch, stärket eure Herzen; denn die Wiederkunft des Herrn ist nahe! 9 Seufzet nicht widereinander, Brüder, damit ihr nicht gerichtet werdet; siehe, der Richter steht vor der Tür! 10 Nehmet, Brüder, zum Vorbild des Unrechtleidens und der Geduld die Propheten, die im Namen des Herrn geredet haben. 11 Siehe, wir preisen die selig, welche ausgeharrt haben.
Jak 5,7-11

:)
Signatur von »Liora« Lehre mich tun dein Wohlgefallen! denn du bist mein Gott; dein guter Geist leite mich in ebenem Lande!
Psalm 143,10

15

Sonntag, 12. Februar 2017, 16:08


Ich denke, grundsätzlich sollten wir beachten, dass die Prophetien uns nicht dafür gegeben wurden um Wahrsagerei zu betreiben. Ich habe in den 70-er 80-er Jahren sehr viele prophetische Deutungen gelesen, die nicht eintrafen.



Hi Liora!

Wie oft, glaubst Du, höre ich solche oder ähnliche Worte? Ich frage dann meine Gegenüber regelmäßig, zu welchem Zweck uns Gott die Vorhersagen gegeben hat...

Dem Argument, es sei fast ausgeschlossen, die Vorhersagen zusammenhängend zu verstehen, haben einige Theologen widersprochen. Und das zu Recht. Wenn ich hier den einen oder anderen Kommentar, wie sie den Theologie-Studenten zur Verfügung stehen, zitiere, habe ich heftigen Widerspruch zu erwarten. Was ich damit sagen möchte: Ich gebe meist die Lehrauffassung bekannter Hochschul-Theologen wieder. Interessant sind übrigens auch Kommentare fundamentalistisch orientierter Theologen aus den anglo-keltischen Ländern wie z.B. der von John Walvoord.

Wovor sich aber die meisten Kommentatoren scheuen, sind Vergleiche der Vorhersagen mit aktuellen Gegebenheiten. Das liegt zum einen an den furchtbaren Irrtümern so genannter Endzeitgruppen, aber auch an der Angst vor Reaktionen staatlicher Organe.

Ein weiterer wesentlicher Grund ist, dass viele Gläubige das so genau nicht wissen möchten. Diese fühlen sich im derzeitigen System recht wohl, hoffen, dass das noch lange bestehen bleibt. Die Worte eines bekannten Leiters einer großen amerikanischen Gemeinde sind beispielhaft für solcherart Gläubige. Er hoffe, meinte dieser Mann, dass die Apokalypse möglichst lange nicht eintreten werde. Vermutlich hatte er nicht begriffen, welche Unverschämtheit er damit äußerte. Von der Herzlosigkeit gegenüber den unzähligen geplagten und geschundenen Menschen nicht zu reden, deren Los nur der zur Erde zurückkehrende Messias beenden kann...


Der Prophetie ist wie ein Kompass, damit wir die Gegenwart erkennen. Warum? Damit wir im Gebet Wachsam sind, und die Verführungen klar erkennen und im Glauben und Treue ausharren.

Um zu begreifen, worin die gefährlichste Verführung besteht, muss man eben die Vorhersagen kennen...

16

Sonntag, 12. Februar 2017, 18:17

Hallo Herve,

wo kann man deine Ansichten mal im Zusammenhang lesen, gibt es von dir eine Leseempfehlung eines Autors?

Zitat

.....aber auch an der Angst vor Reaktionen staatlicher Organe


diese Vermutung ist natürlich gewissermaßen argwöhnisch, vor allem aber muß sie unbewiesen bleiben, solange es keine Hinweise in dieser Richtung gibt. Und untergeschobene Motive wirken verletzend, das solltest du beachten.

Werbung © CodeDev