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Freitag, 2. August 2013, 09:38

Mut zur Wahrheit

Das Ringen um die Wahrheit nicht scheuen

Christliche Werte und Wahrheiten dürften „nie und nimmer dem Zeitgeist geopfert werden“,...

Weiter:

http://www.idea.de/detail/glaube/detail/…euen-25521.html
Signatur von »Liora« Lehre mich tun dein Wohlgefallen! denn du bist mein Gott; dein guter Geist leite mich in ebenem Lande!
Psalm 143,10

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Freitag, 2. August 2013, 19:33

Ich habe in der Vergangenheit mal zwei Bücher gelesen, da ging es auch um die Suche nach der Wahrheit und den Mut zu ihr zu stehen. Hier mal ein paar Auszüge daraus (Hervorhebungen von mir):

....damit sie eins sind
(Wolfgang Wegert, ISBN: 978-3-934936-16-4)

aus dem Vorwort:
Vielen Christen gefällt das „hohepriesterliche Gebet Jesu“ in Johnnes 17 deshalb besonders gut, weil es auch von der Einheit der Christen handelt, die uns ja allen sehr am Herzen liegt. Aber leider wird manchmal aus dem Text herausgelesen, was gar nicht in ihm steckt. So verstehen viele die Worte unseres Herrn “... damit sie alle eins seien“ so, als sollten wir die Einheit des Volkes Gottes mit aller Kraft organisieren und herstellen. Davon ist aber im gesamten Gebet nirgendwo die Rede. Nein, denn die Einheit besteht bereits. Gott selbst hat sie dadurch geschaffen, dass Er Seinen Geist in die Herzen von Menschen ausgegossen hat und sie durch diese Neugeburt zu einer weltweiten Familie zusammengefasst hat. Der himmlische Vater selbst möchte diese Einheit bewahren. Darum geht es in dem Gebet unseres Herrn. Wer das Wesen dieser göttlichen Einheit nicht versteht, der will natürlich mit Hilfe von Kompromissen kirchliche Institutionen und christliche Vereine eins machen. Aber Johannes 17 handelt nur von der geistlichen Einheit der Wiedergeborenen, die von Anfang an war, die heute ist und in Ewigkeit bleiben wird.

Weil von gutmeinenden Christen auch in viele andere Bibelverse oft dem Zeitgeist Entsprechendes hineingelesen wird, ist es mir ein Herzensanliegen, auch die weiteren Worte des kostbaren Gebetes Jesu unvoreingenommen unter die Lupe zu nehmen und ihren wahren Gehalt zu beleuchten. Möge mir das mit diesem Büchlein zur Ehre des Herrn gelungen sein, damit jeder Leser starken, geistlichen Gewinn daraus ziehen kann. (Wolfgang Wegert, Hamburg, im April 2007)

Seite 87
Heute wird gern gesagt, dass Lehre trennt und man deshalb die Gemeinschaft stärker betonen solle. Man solle nicht so sehr auf die Lehre blicken, denn Gemeinschaft und Liebe seien viel wichtiger. Gibt es aber Liebe ohne Wahrheit? Auf keinen Fall, denn die Liebe ist in der Wahrheit begründet. Denjenigen, die Lehre betonen, wird oft Engstirnigkeit unterstellt, und man behauptet, sie hätten den Heiligen Geist nicht.
Aber der „Geist der Einheit“ ist eben auch der „Geist der Wahrheit“.

Deshalb sagt die Bibel: „...damit die Wahrheit des Evangeliums bei euch bestehen bleibe“ (Galater 2,5), denn durch sie wird die Einheit der Christen begründet.

In der Kirchengeschichte gab es des öfteren Uneinigkeit über bestimmte Wahrheiten der Bibel. Als z. B. die Frage aufkam: „Ist Jesus Gottes Sohn und ist Er Gott?“, wurde die Einheit dadurch wieder hergestellt, dass man sich abgrenzte von denen, die behaupteten, Jesus sei nicht Gott. Ein solches Vorgehen wäre heutzutage absolut unmöglich. Heute kann jeder glauben, was er möchte, und darf seine Thesen sogar in der Kirche verbreiten. So gibt es Pastoren, die lehren, dass Jesus eine Art Halbgott gewesen und es auch in Ordnung sei, wenn man sagt, Er sei nur ein guter Mensch gewesen. Wer sich gegen solchen Unsinn auflehnt, wird als intoleranter Spalter beschimpft.

Das Wort Gottes spricht nicht von Einheit in Toleranz, sondern von Einheit in Wahrheit. ... Nicht diejenigen trennen, die an den Lehren der Bibel festhalten, sondern diejenigen, die sie aus sogenannter Toleranz und Offenheit aufgeben.


Seite 88
Die Religion unserer Zeit ist Toleranz. Nichts ist mehr richtig, und nichts ist mehr falsch.
Wenn Jesus sagt: „Niemand kommt zum Vater als nur durch mich“ (Johannes 14,6) ist das aber entweder richtig oder falsch. Das gleiche gilt auch für 1. Korinther 3, 11: „Einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus“. Das Evangelium ist in konkrete Lehren gefasst, die entweder richtig oder falsch sind – einen Mittelweg gibt es nicht.

Der Apostel Paulus grenzte das Evangelium so scharf ab, dass er alles, was nicht seiner Lehre entsprach, als falsch, verwerflich und verderblich bezeichnete. Und die Menschen, die grundlegende Wahrheiten anders lehrten als er, nannte er – ähnlich wie Petrus – Hunde, falsche Apostel oder falsche Lehrer, Verfluchte oder reißende Wölfe (vgl. Philipper 3, 2; 2. Korinther 11, 13; 2. Petrus 2,1; 2,14; Galater 1, 8-9; Apostelgeschichte 20, 29). Diese bezichtigte Paulus der Parteiungen (Römer 16, 17). Also spalten nicht diejenigen, die die Grenzen des Evangeliums ehren, sondern diejenigen, die diese Grenzen beseitigen wollen – und zwar im Namen der Liebe und der Brüderlichkeit.


* * *


Auszug aus „Ein kostbarer Glaube“ - Botschaften aus den Petrus-Briefen
(Wolfgang Wegert, ISBN 3-934936-08-3)

Seite 98 - 100
Heute wird christlicher Glaube oft wie ein Nebel dargestellt. Man kann nichts richtig erkennen und auch nichts richtig beschreiben. Evangelium ist alles und nichts. Für die einen ist Evangelium da, wo Phänomene stattfinden und Heilungen sich ereignen – aber das gibt es auch außerhalb des christlichen Raumes. Für andere ist das Evangelium da, wo man sich für Arme und Schwache einsetzt – Nächstenliebe übt auch die Freiwillige Feuerwehr und das Rote Kreuz. Für andere ist christlicher Glaube so etwas wie Pazifismus – als Christ müsse man ja selbstverständlich gegen Krieg sein. Wieder andere meinen, Toleranz sei etwas Christliches – man müsse zum Beispiel auch Homosexualität gutheißen, denn das entspräche doch der christlichen Liebe. Oder man muss die Menschenwürde betonen – das sei doch dem Evangelium gemäß. Andere meinen: Wenn wir alle Religionen gleichsetzten und keine Unterschiede mehr machen würden, wären wir versöhnlich und christlich. Evangelium und Christentum sind Glockengeläut, Orgelmusik, Prozessionen, Krippenspiel, Tannenbaum und Weihnachtsmann, so denken wieder andere.

Petrus sagt: „Seid jederzeit bereit, Rechenschaft zu geben.“ Was macht euren Glauben aus? Was beinhaltet er? Was beinhaltet er nicht? Gebt eine klare Antwort! Das ist eine Herausforderung für Christen. Aber das sind wir den Menschen schuldig.

Die Apostel haben großen Wert darauf gelegt, dass die Christen das, was Evangelium heißt, genau definieren konnten. Paulus geht da erschreckend weit, wenn er schreibt: „ Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht“ (Galater 1,8 [-9]). Da haben wir das Empfinden: Jetzt geht Paulus ein bisschen zu weit. Aber auch das ist unter der Inspiration des Heiligen Geistes geschrieben worden. Weil das so elementar ist, ermahnt er ein anderes Mal: „Hab acht auf dich selbst und auf die Lehre“ (1. Timotheus 4, 16).

Ist Paulus engherzig? Ist Petrus engherzig, dass nur etwas Bestimmtes, Abgegrenztes das Evangelium ist, und was ein Stückchen darüber hinausgeht schon nicht mehr? „Haben wir nicht schon genug Streit unter den Christen?“, mag manch einer denken. Ich will an einem Beispiel deutlich machen, wie das mit der Engherzigkeit ist. Es ist so wie mit Falschgeld. Wenn du einen 500-Euro-Schein, der dir zusteht, in die Hand gedrückt bekommst, und du stellst fest, dass es sich um eine Blüte handelt, wirst du doch auch nicht engherzig sein, oder? Dann wirst du großherzig sein und sagen: „Na ja, das ist zwar eine Fälschung, ist also nicht echt – aber es steht wenigstens 500 drauf. Und eigentlich sieht er doch recht echt aus.“ Versteht ihr?

Heute wird gesagt: Es ist alles christlich, Hauptsache, „Jesus“ steht darauf, Hauptsache, Gott und die Liebe Gottes kommen vor. Es kommt nicht so genau darauf an, was wirklich drin ist, Hauptsache, es steht „500“ drauf, ob das richtig, falsch, echt oder unecht ist, ob Plagiat oder Kopie, spielt keine Rolle. Nein. Wenn wir uns dem widersetzen, hat das überhaupt nichts mit Intoleranz und Engherzigkeit zu tun, sondern mit Wahrheit und Lüge. Was nicht wahr ist, kann nicht wahr sein. Was Lüge ist, kann nicht zugleich Wahrheit sein.

Die Karikatur hilft nicht, sie hat keine Kraft. Nur das wahre und echte Evangelium schenkt geistliche und seelische Gesundheit. Und deswegen nennt Paulus das Evangelium eine „heilsame Lehre“ (Titus 2, 1), damit die Christen, wie er sich an einer anderen Stelle ausdrückt, „gesund im Glauben“ (Titus 1, 13) sein können. Das verfälschte Evangelium macht psychisch krank – ich habe das beobachten können. Es erzeugt frommen Druck und Angstzustände. Es hinterlässt ein krankes Gewissen, nicht selten schafft es auch religiösen Wahn, so dass sich Nervenärzte mit Menschen beschäftigen müssen, die an dem falschen Evangelium psychisch krank geworden sind. Das ist wie mit einer Medizin: Wenn du die richtige nimmst, kannst du gesund werden. Wenn du eine ähnliche nimmst, kannst du dabei den Tod finden.

Deswegen ist es für Petrus so wichtig, dass wir Klarheit darüber haben, wofür wir denn stehen. Deshalb sollen wir alle Zeit bereit sein, dieses Evangelium zu erklären, es zu verteidigen und genau über seine Lehre Rechenschaft abzulegen.

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Freitag, 2. August 2013, 20:50

Danke für die ermutigende Gedanken, liebe Christina!

Es gibt nach meiner Meinung zwei extreme Linien:

1. egal was Du macht oder glaubst, Hauptsache du bist Christ. 100% Tolerant.
2. Statt Einheit in der Wahrheit, wollen sie einheitliche, gleichmäßige Christen. So zusagen werden die Christen geklont auf Grund einer menschliche dogmatische Lehre.

Die Einheit in der Wahrheit finden wir Wunderbar beschrieben:

Denn gleichwie der Leib einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich viele, ein Leib sind: also auch der Christus. 13 Denn auch in einem Geiste sind wir alle zu einem Leibe getauft worden, es seien Juden oder Griechen, es seien Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geiste getränkt worden. 14 Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele. 15 Wenn der Fuß spräche: Weil ich nicht Hand bin, so bin ich nicht von dem Leibe; ist er deswegen nicht von dem Leibe? 16 Und wenn das Ohr spräche: Weil ich nicht Auge bin, so bin ich nicht von dem Leibe; ist es deswegen nicht von dem Leibe? 17 Wenn der ganze Leib Auge wäre, wo wäre das Gehör? wenn ganz Gehör, wo der Geruch? 18 Nun aber hat Gott die Glieder gesetzt, jedes einzelne von ihnen an dem Leibe, wie es ihm gefallen hat. 19 Wenn aber alle ein Glied wären, wo wäre der Leib?
1Kor 12,12-20
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Psalm 143,10

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Liora« (2. August 2013, 21:02)


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Freitag, 2. August 2013, 22:53

Liebe Liora, es freut mich, wenn auch anderen diese Texte eine Ermutigung sein können. Für mich war damals neben vielem anderen, vor allem auch die Erkenntnis ein großer Trost und eine Ermutigung, dass "die Einheit aller wahren Christen" nicht erst hergestellt werden muß (durch die Vereinigung christl. Institutionen usw.), sondern dass sie bereits existiert und auch in der Vergangenheit schon immer existiert hat. Und dass unser Herr Jesus Christus seinen Vater in Johannes 17 darum bittet, diese Einheit "zu bewahren". Und worum Jesus bittet, dass wird ihm der Vater auch geben, dessen können wir ganz gewiß sein. :)

Natürlich wird es hier und da auch unter wiedergeborenen Christen durchaus unterschiedliche Erkenntnisse - zu sage ich jetzt mal Nebensächlichkeiten - geben (weil alle Erkenntnis eben nur Stückwerk sein kann), aber in den wiklich heilsnotwendigen Dingen, was Jesu Erlösungswerk betrifft, da herrscht Einheit untereinander. :)

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Samstag, 3. August 2013, 09:07

Zitat

Und dass unser Herr Jesus Christus seinen Vater in Johannes 17 darum bittet, diese Einheit "zu bewahren". Und worum Jesus bittet, dass wird ihm der Vater auch geben, dessen können wir ganz gewiß sein.


Und dafür sollen wir GOTT loben.

Deswegen beuge ich meine Knie vor dem Vater unsres Herrn Jesus Christus, 15 nach welchem jede Vaterschaft im Himmel und auf Erden genannt wird, 16 daß er euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit verleihe, an Kraft zuzunehmen durch seinen Geist am inwendigen Menschen, 17 daß Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne, damit ihr, in Liebe gewurzelt und gegründet, 18 mit allen Heiligen zu begreifen vermöget, welches die Breite, die Länge, die Höhe und die Tiefe sei, 19 und die Liebe Christi erkennet, die doch alle Erkenntnis übertrifft, auf daß ihr erfüllt werdet bis zur ganzen Fülle Gottes. 20 Dem aber, der weit mehr zu tun vermag, als wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, 21 ihm sei die Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus, auf alle Geschlechter der Ewigkeit der Ewigkeiten! Amen.
Eph 3,14-21
Signatur von »Liora« Lehre mich tun dein Wohlgefallen! denn du bist mein Gott; dein guter Geist leite mich in ebenem Lande!
Psalm 143,10

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