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Tom_Admin

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1

Freitag, 6. Januar 2017, 09:46

„Der Koran ist das Handbuch für Terror und Intoleranz.“



„Der Koran ist das Handbuch für Terror und Intoleranz.“ Das sagt nicht irgendwer, sondern die Islam-Expertin Laila Mirzo im großen „Wochenblick“-Interview. Besonders brisant: Mirzo warnt vor dem sogenannten „Geburtendschihad“, wonach islamische Familien wesentlich mehr Kinder bekommen würden als heimische Familien. Weiterlesen unter: https://www.wochenblick.at/video-islam-e…cher-landnahme/
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2

Freitag, 6. Januar 2017, 15:04

Hallo Tom!

Ein Nachfolger Jesu kann allein schon deshalb den Islam nicht gutheißen, weil er Jesus nicht als Sohn Gottes und Messias anerkennt. Aber das tun selbst die Juden nicht.

Es stimmt zwar, dass in einigen Suren zum Kampf gegen Andersgläubige aufrufen wird. Zum Beispiel Sure 9:112:

Zitat

Siehe, Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und Gut für das Paradies erkauft. Sie sollen kämpfen in Allahs Weg und töten und getötet werden. Eine Verheißung hierfür ist gewährleistet in der Tora, im Evangelium und im Koran; und wer hält seine Verheißung getreuer als Allah?
- - - *)

*) DER KORAN. Aus dem Arabischen übersetzt und übertragen von Max Henning. Stuttgart 1960.

Mohammed fordert die Gläubigen in seinen Schriften auch oft zur Barmherzigkeit gegenüber den Mitmenschen auf. Mangel an Erbarmen musste Jesus Seinerzeit der theologischen Elite vorwerfen.

Übrigens sollten wir ehrlich sein und nicht unterschlagen, dass die schlimmsten Kriege von christlichen Völkern ausgingen bzw. geführt wurden. Der “Geburtendschihad” wurde übrigens in den von Christen missionierten Ländern ausgiebig praktiziert. Sollte in den Kinderschulen tatsächlich auf Schweinefleisch verzichtet werden, stünde dies in Übereinstimmung mit der Schrift. Um das zu erkennen, muss man die Schriften von Altem und Neuem Bund aufmerksam studieren.

3

Freitag, 6. Januar 2017, 19:04

Lieber Hervé!

Zitat

Übrigens sollten wir ehrlich sein und nicht unterschlagen, dass die schlimmsten Kriege von christlichen Völkern ausgingen bzw. geführt wurden.


Menschen die in Jesu Name schlimme Kriege führten, missbrauchten den schönsten Name Jesus!

Nirgendswo hat Jesus sowas geboten, im Gegenteil:

Und wenn ihr die liebet, die euch lieben, was für eine Gnade habt ihr? Denn auch die Sünder lieben ihre Liebhaber. 33 Und wenn ihr euren Wohltätern Gutes tut, was für eine Gnade habt ihr? Denn auch die Sünder tun dasselbe.
Luk 6,32-33
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Psalm 143,10

4

Freitag, 6. Januar 2017, 19:24

Lieber Hervé!

Zitat

Übrigens sollten wir ehrlich sein und nicht unterschlagen, dass die schlimmsten Kriege von christlichen Völkern ausgingen bzw. geführt wurden.


Menschen die in Jesu Name schlimme Kriege führten, missbrauchten den schönsten Name Jesus!

Nirgendswo hat Jesus sowas geboten, im Gegenteil:

Und wenn ihr die liebet, die euch lieben, was für eine Gnade habt ihr? Denn auch die Sünder lieben ihre Liebhaber. 33 Und wenn ihr euren Wohltätern Gutes tut, was für eine Gnade habt ihr? Denn auch die Sünder tun dasselbe.
Luk 6,32-33
Genau, Liora, doch was schließen wir daraus?

5

Freitag, 6. Januar 2017, 19:42

Jesus sagte:

Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. 19 Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker, indem ihr sie taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes 20 und sie halten lehret alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit!
Matth 28,18-20

Das ist unsere Aufgabe, und Jesus lässt uns nicht allein!
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6

Samstag, 7. Januar 2017, 06:56

Herve,

möchtest du uns mitteilen, dass der Koran ein heiliges Buch sei und Mohammed ein heiliger von Gott inspirierter Mann? Deine Relativierungen scheinen darauf hinzudeuten, dass nur der jeweilige Mißbrauch der Bibel und des Korans die Ursache schrecklicher Taten sind?

Zitat

Mohammed fordert die Gläubigen in seinen Schriften auch oft zur Barmherzigkeit gegenüber den Mitmenschen auf.


Kannst du das belegen? Und stelle dir dabei die Frage, ob sich diese Barmherzigkeit wirklich auf Mitmenschen bezieht oder eben nur auf Muslime.

@Liora,

das Jüngermachen ist zwar ein biblischer Auftrag, die Gläubigen werden aber immer mehr dazu gedrängt zu glauben, es sei egal welchen Gott wir anbeten. Das höre ich an vielen Äußerungen von Christen, die Muslime mittlerweile als ihre Brüder im Geiste ansehen. Viele sind soger ausgesprochen entzückt, wenn ein Imam auf der Kanzel steht und predigt. Ich kenne auch Beispiele wo Gläubige aufgrund islamkritischer Äußerungen aus der Gemeinde gedrängt wurden. In einem solchen Umfeld gilt der Auftrag des Jüngermachens nicht mehr, im Gegenteil, es wird als Respektlosigkeit gegenüber dem Glauben der Muslime angesehen.
Unter diesen Umständen gilt der Missionsauftrag - man hätte es sich vor einer Weile noch kaum vorstellen können - auch innerhalb der Christenheit.

7

Samstag, 7. Januar 2017, 08:31

Lieber Karyopse!

Zitat

das Jüngermachen ist zwar ein biblischer Auftrag, die Gläubigen werden aber immer mehr dazu gedrängt zu glauben, es sei egal welchen Gott wir anbeten.


Gerade wegen dieser Tendenz habe ich Jesu Worte zitiert:

Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.

… und sonst niemanden…

Ohne diese Wahrheit kann man auch nicht Jünger werden, auch wenn ein Idee noch so humanistisch klingt. Jesus sagte:

Nicht jeder, der zu mir sagt: «Herr, Herr», wird in das Himmelreich eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.
Matth 7,21

Ich bin der HERR und sonst ist keiner; denn außer mir ist kein Gott.
Jes 45,5

Zitat

Unter diesen Umständen gilt der Missionsauftrag - man hätte es sich vor einer Weile noch kaum vorstellen können - auch innerhalb der Christenheit.


So ist es…
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8

Samstag, 7. Januar 2017, 14:11

Herve,

möchtest du uns mitteilen, dass der Koran ein heiliges Buch sei und Mohammed ein heiliger von Gott inspirierter Mann? Deine Relativierungen scheinen darauf hinzudeuten, dass nur der jeweilige Mißbrauch der Bibel und des Korans die Ursache schrecklicher Taten sind?

Zitat

Mohammed fordert die Gläubigen in seinen Schriften auch oft zur Barmherzigkeit gegenüber den Mitmenschen auf.
Kannst du das belegen? Und stelle dir dabei die Frage, ob sich diese Barmherzigkeit wirklich auf Mitmenschen bezieht oder eben nur auf Muslime.

Hallo Karyopse!

In gewissen Koran-Versen fordert der Verfasser Mitleid mit den Mitmenschen, und das nicht nur gegenüber Anhängern Mohammeds. Offenbar war der Mangel an Mitgefühl damals besonders offenkundig. Die Suren beginnen übrigens regelmäßig mit den Worten “Im Namen Allahs des Erbarmers, des Barmherzigen”. Da der Mensch auch im Islam Ebenbild Gottes ist, bedeutet dies, dass der Mensch sich um die Eigenschaften “Mitleid, Erbarmen” zu bemühen hat. Auch im Buddhismus haben Mitgefühl und Erbarmen einen hohen Stellenwert.

Nichts liegt mir aber ferner, als irgendwelche Messias-Leugner zu verharmlosen. Zwischen den Schriften des Alten und Neuen Bundes und dem Koran verläuft ein im Grunde unüberwindlicher Graben. Man darf aber nicht vergessen, dass das Gros der Menschen nach ihren Taten beurteilt werden und nicht danach, ob sie Jesus als Retter angenommen haben. Wäre es anders, würden unzählige Menschen, die ihr Leben lang unverschuldet nie von Jesus hörten, keine Möglichkeit haben, dem “zweiten Tod” zu entgehen. Jesus selbst verwies mehrfach auf die Hoffnung dieser Menschen. Anders sieht es für Menschen aus, die Jesus bewusst als ihren Retter abgelehnt haben.

Paulus wiederum hatte darauf hingewiesen, dass Menschen - unabhängig davon, welcher Religion sie angehören - durchaus zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden wissen:

Römer 2,14-15 (Schlachter):

Zitat

Wenn nämlich Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur aus tun, was das Gesetz verlangt, so sind sie, die das Gesetz nicht haben, sich selbst ein Gesetz, da sie ja beweisen, dass das Werk des Gesetzes in ihre Herzen geschrieben ist, was auch ihr Gewissen bezeugt, dazu ihre Überlegungen, die sich untereinander verklagen oder auch entschuldigen...



Diese Menschen werden danach beurteilt, wie sie das in ihr Herz geschriebene Gesetz in ihrem Lebens umgesetzt haben. Neigt sich die Waage in der Gerichtsverhandlung zu ihren Gunsten, werden sie zwar nicht im Neuen Jerusalem, doch auf der neuen Erde leben. Das aber für alle Zeiten, denn dann “der Tod wird nicht mehr sein”.

Die wahre Gemeinde Jesu indes wird während den kommenden zehn Generationen zusammen mit dem zur Erde zurückgekehrten Messias die politische Herrschaft über die jetzige Erde ausüben. Danach wird die Gemeinde im Jerusalem auf der neuen Erde Wohnung beziehen.

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9

Samstag, 7. Januar 2017, 14:38

Diese Menschen werden danach beurteilt, wie sie das in ihr Herz geschriebene Gesetz in ihrem Lebens umgesetzt haben. Neigt sich die Waage in der Gerichtsverhandlung zu ihren Gunsten, werden sie zwar nicht im Neuen Jerusalem, doch auf der neuen Erde leben. Das aber für alle Zeiten, denn dann “der Tod wird nicht mehr sein”.


Dagegen steht Römer 3:

Kein Mensch ist vor Gott gerecht
9 Wie nun? Haben wir etwas voraus? Ganz und gar nicht! Denn wir haben ja vorhin sowohl Juden als Griechen beschuldigt, daß sie alle unter der Sünde sind, 10 wie geschrieben steht: »Es ist keiner gerecht, auch nicht einer; 11 es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt. 12 Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer! 13 Ihre Kehle ist ein offenes Grab, mit ihren Zungen betrügen sie; Otterngift ist unter ihren Lippen; 14 ihr Mund ist voll Fluchen und Bitterkeit, 15 ihre Füße eilen, um Blut zu vergießen; 16 Verwüstung und Elend bezeichnen ihre Bahn, 17 und den Weg des Friedens kennen sie nicht. 18 Es ist keine Gottesfurcht vor ihren Augen.«4 19 Wir wissen aber, daß das Gesetz alles, was es spricht, zu denen sagt, die unter dem Gesetz sind, damit jeder Mund verstopft werde und alle Welt vor Gott schuldig sei, 20 weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden kann; denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.
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Montag, 9. Januar 2017, 15:58

Diese Menschen werden danach beurteilt, wie sie das in ihr Herz geschriebene Gesetz in ihrem Lebens umgesetzt haben. Neigt sich die Waage in der Gerichtsverhandlung zu ihren Gunsten, werden sie zwar nicht im Neuen Jerusalem, doch auf der neuen Erde leben. Das aber für alle Zeiten, denn dann “der Tod wird nicht mehr sein”.
Dagegen steht Römer 3:

Kein Mensch ist vor Gott gerecht
9 Wie nun? Haben wir etwas voraus? Ganz und gar nicht! Denn wir haben ja vorhin sowohl Juden als Griechen beschuldigt, daß sie alle unter der Sünde sind, 10 wie geschrieben steht: »Es ist keiner gerecht, auch nicht einer; 11 es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt. 12 Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer! 13 Ihre Kehle ist ein offenes Grab, mit ihren Zungen betrügen sie; Otterngift ist unter ihren Lippen; 14 ihr Mund ist voll Fluchen und Bitterkeit, 15 ihre Füße eilen, um Blut zu vergießen; 16 Verwüstung und Elend bezeichnen ihre Bahn, 17 und den Weg des Friedens kennen sie nicht. 18 Es ist keine Gottesfurcht vor ihren Augen.«4 19 Wir wissen aber, daß das Gesetz alles, was es spricht, zu denen sagt, die unter dem Gesetz sind, damit jeder Mund verstopft werde und alle Welt vor Gott schuldig sei, 20 weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden kann; denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.
Hallo Tom!

Zunächst verdeutlichen Paulus Worte, dass das Nichtbefolgen des göttlichen Rechts Sünde ist, aber auch, dass es keinen Menschen gibt, der nicht gegen das Gesetz verstoßen hat. Nur Jesu Opfer konnte die Folge dafür - den ewigen Tod - verhindern.

Doch wie stand Jesus zu den Geboten?

Matthäus 12,50 (Luther]:

Zitat

Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mein Bruder, Schwester und Mutter.


Jesus starb selbstverständlich auch für jene Menschen, die Ihn nie kannten und allein schon daher nicht an der ersten Auferstehung teilhaben können. Auch können jene Menschen, die während den kommenden tausend Jahren leben und sterben nicht den gleichen Status erwarten wie Menschen, die sich in den Jahrtausenden zuvor unter dramatischen Umständen bewährt haben.
Wir machen aus Gott aber einen ungerechten Gott, wenn wir auf die sich dazu ergebenden Fragen die üblichen Antworten der Kirchen oder der meisten christlichen Gemeinschaften geben.

Matthäus 11,20-24 (Luther]:

Zitat

Da fing er an, die Städte zu schelten, in welchen am meisten seiner Taten geschehen waren, und hatten sich doch nicht gebessert:
Wehe dir Chorazin ! Weh dir, Bethsaida ! Wären solche Taten zu Tyrus und Sidon geschehen, wie bei euch geschehen sind, sie hätten vorzeiten im Sack und in der Asche Buße getan.
Doch ich sage euch: Es wird Tyrus und Sidon erträglicher gehen am Jüngsten Gericht als euch.
Und du, Kapernaum, die du bist erhoben bis an den Himmel, du wirst bis in die Hölle hinuntergestoßen werden. Denn so zu Sodom die Taten geschehen wären, die bei euch geschehen sind, sie stände noch heutigestages.
Doch ich sage euch, es wird dem Sodomer Lande erträglicher gehen am Jüngsten Gericht als dir.
Würden diese Menschen allesamt mit dem “zweiten Tod” bestraft werden, weshalb die offensichtlich unterschiedliche Beurteilung?

Dazu auch Matthäus 25,31 ff., und hier besonders Vers 40 (Luther]:

Zitat

Und der König wird antworten und sagen zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.
Die in Rede stehenden Menschen bezeichnet Jesus offenbar nicht als Brüder, werden aber für ihr Verhalten gegenüber den Mitgliedern der wahren Gemeinde belohnt.

Es mag für manch einen wahren Nachfolger Jesu ein wenig demütigend sein, dass sich die wahre Gemeinde meist aus dritt-klassigen Menschen zusammensetzt (vgl. Matthäus 22,1-10). Überheblichkeit macht z.B. die meisten Theologen unfähig für eine Gott-gefällige Schrift -Auslegung. Sie gehören in der Regel eh zum Personal der Gegenseite.

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Montag, 9. Januar 2017, 17:02

Natürlich ist Gott gerecht, und jemand der noch nie von Jesus Christus gehört hat, wird sicherlich anders beurteilt werden, als jemand der vom Evangelium wusste. Aber jede Rettung ist im Endeffekt aus Gnade und nicht, weil die betreffende Person so "gut" war. Errettung geschieht nur auf Grundlage von Golgatha. Wir sind alle Sünder, "es ist keiner gerecht." Im Himmel wirst Du nur Menschen treffen, die durch Gnade gerettet wurden, nicht durch Werke, nicht durch eigenes Zutun! Einen anderen Weg in den Himmel gibt es nicht.

Eph 2,8 Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es; 9 nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.

Wir haben die 4 Solis der Reformation, und die genügen. Allein durch Christus, allein aus Gnade, allein die Schrift, allein aus Glauben... NICHT DURCH WERKE.
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Dienstag, 10. Januar 2017, 08:44

Und doch sagt Jakobus folgendes:

Jakobus 2:

Zitat

14 Was nützt es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, hat aber nicht Werke? kann etwa der Glaube ihn erretten?
15 Wenn aber ein Bruder oder eine Schwester nackt ist und der täglichen Nahrung entbehrt,
16 und jemand unter euch spricht zu ihnen: Gehet hin in Frieden, wärmet euch und sättiget euch! ihr gebet ihnen aber nicht die Notdurft des Leibes, was nützt es?
17 Also ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, an sich selbst tot.
18 Es wird aber jemand sagen: Du hast Glauben, und ich habe Werke; zeige mir deinen Glauben ohne Werke, und ich werde dir meinen Glauben aus meinen Werken zeigen.


Es scheint, die Gnade gibt es nicht zum Nulltarif.

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Dienstag, 10. Januar 2017, 09:05

Doch, die Gnade gibt es zum Nulltarif! Die Werke resultieren auf der Empfangenen Gnade. Außerdem können wir Gott gemäß nur dann leben, wenn der Heilige Geist in uns wirkt, das ist aber ein Resultat aus der Errettung. Bitte die Reihenfolge beachten. Das Gesetz hat noch niemanden gerettet, denn sonst wäre Jesus Christus vergeblich gestorben, wenn es doch möglich gewesen wäre, durch das Gesetz gerettet zu werden.

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Dienstag, 10. Januar 2017, 09:27

Auszug aus einem Artikel. Wer den Artikel ganz lesen möchte, - hier: http://www.bibelstudium.de/articles/3708/Gute-Werke.html

Zitat

a) Glaube und Rechtfertigung im Römerbrief

Im Römerbrief lernen wir, dass der Mensch aus Glauben ohne Gesetzeswerke gerechtfertigt wird (Rö 3,28; 5,1). Wenn Paulus von Glauben spricht, denkt er an den lebendigen Glauben im Herzen eines Menschen, den nur Gott sieht. Dieser Glaube an Gott ist die Grundlage unserer Rechtfertigung, und gute Werke spielen dabei keine Rolle. Eine Gerechtigkeit aufgrund guter Werke kann vor Gott nicht bestehen. Gott rechtfertigt den, der des Glaubens an Jesus ist (Rö 3,26b). Gott betrachtet einen solchen als Gerechten. Er sieht ihn in dem Herrn Jesus, durch den er Gerechtigkeit geschenkt bekommen hat (1. Kor 1,30); und er, der begnadigte Sünder, ist Gottes Gerechtigkeit geworden im Herrn Jesus (2. Kor 5,21).

Bei Paulus geht es um die Frage: Wie kann ein Mensch gerecht sein vor Gott? Es geht um unsere Rechtfertigung vor Gott. Dies wird aus Römer 4,2 ersichtlich. „Wenn Abraham aus Werken gerechtfertigt wird, so hat er etwas zu rühmen – aber nicht vor Gott.“ Vor Gott kann sich niemand durch Werke rechtfertigen. Allein der Glaube ist es, der vor Gott zählt und der Abraham zur Gerechtigkeit gerechnet wurde (V.3).

Ohne Glauben ist es also unmöglich, Gott wohl zu gefallen (Heb 11,6a). Ist lebendiger Glaube aber einmal vorhanden, werden sich gute Werke wie von selbst „einstellen“. Sie sind die „natürliche“ Folge echten Glaubens.

Der Glaube ist dabei nicht etwas Statisches und Passives, sondern etwas Lebendiges und Aktives. Er ist allseits bestrebt, Gott zu gefallen und sich in guten Werken zu äußern. Er passt sich den jeweiligen Lebensumständen an und bringt der Situation entsprechende Werke hervor. Lebendiger Glaube ist in dieser Hinsicht „erfinderisch“ (vgl. 2. Mo 2,3; Ri 6,11b). Wie sieht es dabei mit uns aus?

b) Glaube und Rechtfertigung im Jakobusbrief

Jakobus hat einen anderen Blickwinkel. Der Glaube hat bei Jakobus die Bedeutung von Glaubensbekenntnis, das echt oder unecht sein kann. Es geht ihm um die Frage: Wie kann sich ein Mensch gerecht erweisen vor Menschen? Wie kann man seinen Glauben zeigen? Wie kann ich zeigen, dass mein Glaubensbekenntnis echt ist, dass es auf eine innere Wirklichkeit zurückgeht? Es geht ihm also im Gegensatz zu Paulus um die Rechtfertigung vor Menschen.

In Jakobus 2 heißt es von Abraham und Rahab, dass sie aus Werken gerechtfertigt wurden (V. 21.25). Gott wusste, dass Abraham und Rahab glaubten; er sah den lebendigen Glauben in ihren Herzen und wusste, dass sie gerecht waren. Vor ihm mussten sie sich nicht durch Werke rechtfertigen. Aber Gott wollte sie vor den Augen der Menschen rechtfertigen, und das geschah durch ihre Werke. Die Werke, die sie taten, erwiesen sie als Gerechte.

Unsere Mitmenschen können nicht in unsere Herzen sehen und wissen daher nicht, ob Glaube vorhanden ist. Wie können die Menschen um uns her denn erkennen, ob wir glauben, wenn nicht durch unseren Lebenswandel? Unser Betragen, unsere Taten sind es, die uns als Gerechte ausweisen. Sie rechtfertigen uns vor Menschen. Das ist es, was Jakobus meint, wenn er in Kapitel 2,18 schreibt: „Du hast Glauben, und ich habe Werke; zeige mir deinen Glauben ohne die Werke, und ich werde dir meinen Glauben aus meinen Werken zeigen.“ Ohne Werke können wir unseren Glauben nicht zeigen, aber durch einen gottgemäßen Lebenswandel und gute Werke machen wir unseren Glauben allen offenbar; wir zeigen ihn. Ein Glaubensbekenntnis ohne die entsprechenden Werke ist tot, in anderen Worten, nicht glaubwürdig (V. 26).

Ist dies nicht auch ein Ansporn für uns, unseren Glauben vermehrt zu zeigen, unter Beweis zu stellen?
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15

Dienstag, 10. Januar 2017, 10:50

Die Errettung kommt ausschließlich durch Jesus Blut, die für uns geopfert wurde. Es ist unbezahlbar kostbar, wir können weder bezahlen, noch zurückzahlen aber es ist nicht billig. Er gab für uns sein Leben, und Er will dafür unsere völlige Hingabe. Es ist Gottes Gnade, dass wir an Jesus glauben können. Aber ein Glaube ohne Werke ist tot.

Die entscheidende Frage: Wenn Gott Sein Sohn für mich gab, und ich glaube an Jesus und liebe Gott vom ganzen Herzen, wie könnte ich andere Götter tolerieren? Denn sie leugnen dass Jesus Gottes Sohn ist.

Und es ist in keinem andern das Heil; denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in welchem wir sollen gerettet werden!
Apg 4,12
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16

Dienstag, 10. Januar 2017, 12:00

Doch, die Gnade gibt es zum Nulltarif! Die Werke resultieren auf der Empfangenen Gnade. Außerdem können wir Gott gemäß nur dann leben, wenn der Heilige Geist in uns wirkt, das ist aber ein Resultat aus der Errettung. Bitte die Reihenfolge beachten. Das Gesetz hat noch niemanden gerettet, denn sonst wäre Jesus Christus vergeblich gestorben, wenn es doch möglich gewesen wäre, durch das Gesetz gerettet zu werden.

Hallo Tom!

Paulus sagt das ähnlich, und zwar folgendermaßen:

Titus 3,3-7 (Schlachter):

Zitat

Denn auch wir waren einst unverständig, ungehorsam, gingen in die Irre, dienten mannigfachen Lüsten und Vergnügungen lebten in Bosheit und Neid, verhaßt und einander hassend.
Als aber die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Retters, erschien, da hat er uns — nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit — errettet durch das Bad der Wiedergeburt und durch die Erneuerung des Heiligen Geistes, den er reichlich über uns ausgegossen hat durch Jesus Christus, unseren Retter, damit wir, durch seine Gnade gerechtfertigt, der Hoffnung gemäß Erben des ewigen Lebens würden.


In der Tat braucht kein Mensch auf die von Gott gewährte Begnadigung stolz sein. Zumal die meisten Begünstigten eher zur Unterschicht gehören. Deren Pflicht ist es aber, nach der Umkehr den Regeln der Schrift gemäß leben, sich vom gegenwärtigen System zu distanzieren (vgl. 1. Johannes 2,12-17) und die Hoffnung auf das kommende Reich unter der Regierung Jesu zu setzen.

Es bedarf aber auch einer Menge an Eigenleistung, um sich den alten Menschen abzugewöhnen:

Kolosser 3,5-8 (Schlachter):

Zitat

Tötet daher eure Glieder, die auf Erden sind: Unzucht, Unreinheit, Leidenschaft, böse Lusta und die Habsucht, die Götzendienst ist; um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams; unter ihnen seid auch ihr einst gewandelt, als ihr in diesen Dingen lebtet. Jetzt aber legt auch ihr das alles ab — Zorn, Wut, Bosheit, Lästerung, hässliche Redensarten aus eurem Mund.


Manche versagen, werden infolge dessen das Ziel - die Teilnahme an der ersten Auferstehung - nicht erreichen.

1. Timotheus 1,18-20 (Schlachter):

Zitat

Dieses Gebot vertraue ich dir an, mein Sohn Timotheus, gemäß den früher über dich ergangenen Weissagungen, damit du durch sie [gestärkt] den guten Kampf kämpfst, indem du den Glauben und ein gutes Gewissen bewahrst. Dieses haben einige von sich gestoßen und darum im Glauben Schiffbruch erlitten. Zu ihnen gehören Hymenäus und Alexander, die ich dem Satan übergeben habe, damit sie gezüchtigt werden und nicht mehr lästern.


1. Timotheus 6,20-21 (Menge):

Zitat

O Timotheus, nimm das dir anvertraute Gut in treue Hut (oder: Verwahrung) und meide das unfromme leere Geschwätz und die Streitsätze (oder: Einwürfe) der mit Unrecht so genannten »Erkenntnis«! Manche sind schon dadurch, daß sie sich zu ihr bekannten, im Glauben auf Abwege geraten. Die Gnade sei mit euch!


2. Timotheus 4,10.14

Zitat

Denn Demas hat mich verlassen, weil er die jetzige Weltzeit liebgewonnen hat, und ist nach Thessalonich gezogen, Crescens nach Galatien, Titus nach Dalmatien.

Alexander, der Schmied, hat mir viel Böses erwiesen; der Herr vergelte ihm nach seinen Werken!

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