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Tom_Admin

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Dienstag, 31. Januar 2017, 18:27

Mischwesen aus Mensch und Schwein: Verstoß gegen die Menschenwürde

Quelle und weiterlesen: http://www.idea.de/nachrichten/detail/mi…erde-99732.html

San Diego/Bonn (idea) – Lebensrechtler und Theologen haben die Erzeugung eines embryonalen Mischwesens aus Mensch und Schwein durch Wissenschaftler in den USA scharf kritisiert. Das Wesen – eine Chimäre – entwickelte sich vier Wochen lang im Körper einer Sau, berichtete ein Team um den Gentechniker Prof. Juan Carlos Izpisua Belmonte vom Salk-Institut in La Jolla (San Diego/Bundesstaat Kalifornien). Belmonte hofft, auf diese Weise gezielt Organe für Transplantationen heranzüchten zu können. Ob das möglich ist, sei aber auch nach dem erfolgreichen Versuch unsicher, hieß es in dem Fachblatt Cell (Zelle), in dem die Forscher ihr Projekt vorstellten. Belmonte: „Davon sind wir noch weit entfernt.“ Nach den vier Wochen wurde das Wesen vernichtet. Den Forschern zufolge wurden beim Schwein-Mensch-Experiment rund 2.500 Mischwesen im Labor erzeugt und auf Muttersauen übertragen. Nur in 50 Fällen hätten sich die Wesen normal entwickelt. Allerdings habe man den Nachweis erbracht, dass Chimären mit menschlichen Zellen grundsätzlich möglich seien.

Ethiker: Gesundheit ist nicht das höchste Gut

Der Theologieprofessor Ulrich Eibach (Bonn) sagte der Evangelischen Nachrichtenagentur idea, die Versuche würden dadurch gerechtfertigt, „dass der Organmangel behoben und bisher unheilbare Krankheiten geheilt werden können“. Doch die Linderung von Leiden und die Bekämpfung des Todes rechtfertigten nicht alle Methoden, „mit denen diese Ziele erreicht werden können“. In der Natur gebe es hohe Barrieren gegen die Vermischung des Erbgutes. Diese mit biotechnischen Methoden zu unterlaufen, berge vielfältige Risiken. Man müsse sich auch fragen, welchen „moralischen Status“ Mischwesen vor und nach ihrer Geburt haben. Eibach: „Das Argument, dass Würde und ein Recht auf Leben dem Menschenleben nur zukommt, sofern es zu geistigen Leistungen fähig, kann aus christlicher Sicht nur verworfen werden.“ Durch neue Biotechniken werde das menschliche Leben zum machbaren „Produkt“ des Menschen, der sich als sein „Schöpfer“ wähne. Eibach: „Leben wird so zum Objekt der Machbarkeit.“ Diesem Tun müssten rechtliche Grenzen gesetzt werden: „Gesundheit ist nicht das höchste und unbedingt mit allen Mitteln zu schützende Gut.“ Bei der Züchtung von Ersatzorganen gebe es ethisch unbedenklichere Methoden, die die Herstellung von „Tier-Mensch-Chimären“ überflüssig machten.

Christlicher Wissenschaftler: Die Bibel verbietet die Vermischung der Arten

Ähnlich äußert sich auch ein Mitarbeiter der Studiengemeinschaft Wort und Wissen, der Chemiker Harald Binder (Konstanz). Er rechnet damit, dass die Forschung an Chimären weitergetrieben werde, weil die Wissenschaft bestrebt sei, „Funktionalität und Qualität menschlichen Leben um jeden Preis zu erhalten und zu verbessern“. Die Bibel vertrete dagegen eine andere Sicht. In der Thora, dem Gesetz Moses, sei die Vermischung verschiedener Arten ausdrücklich untersagt. Er hoffe, dass die Forschung an Mischwesen in Deutschland verboten bleibe und die Forschungspolitik andere, alternative Ansätze fördere. Zugleich zeigt sich Binder skeptisch, dass den US-Wissenschaftlern ein Durchbruch gelinge. Denn die Versuche, Rattenorgane durch Ratte-Schwein-Chimären zu gewinnen, seien nicht erfolgreich gewesen.

Ärzte für das Leben: Ein Schritt hin zur vollständigen Instrumentalisierung des Lebens

Der Vorsitzende des Vereins „Ärzte für das Leben“, Paul Cullen (Münster), spricht von einem weiteren Schritt in Richtung der vollständigen Instrumentalisierung des Lebens: „Solche Versuche sind ein klarer Verstoß gegen die Menschenwürde, die nicht nur die individuelle Würde der jeweiligen Person, sondern – wie das Bundesverfassungsgericht festgestellt hat – auch ,die Würde des Menschen als Gattungswesen‘ bedeutet“, so Cullen. Die Herstellung von Mensch-Tier-Mischwesen sei, so habe es der Philosoph Robert Spaemann (Stuttgart) gesagt, eine „absolute Horrorvision“. Cullen weiter: „Das vorgestellte Nutzungspotenzial dieser Forschung ist vollkommen unbewiesen und hat primär die Funktion, die verheerenden Implikationen dieser Versuche für die Menschheit zu verschleiern. Die einzige adäquate Reaktion auf diese Forschung ist ihr Verbot durch ein weltweites Moratorium.“

Deutsche Forscher setzen auf einen anderen Weg

Der Leiter des Instituts für Molekulare Tierzucht und Biotechnologie in München, Prof. Eckhard Wolf, sagte der Tageszeitung „Die Welt“ (Berlin), die Forschung verfolge in Deutschland einen anderen Weg und setze dabei nicht auf Chimären. Er arbeitet an gentechnisch veränderten Schweinen, die künftig Ersatzorgane für Menschen liefern sollen. So habe sein Team einem Pavian ein Schweineherz in die Bauchhöhle eingepflanzt, das 945 Tage geschlagen habe, ohne abgestoßen zu werden. Schweine ließen sich genetisch sehr gut verändern, gut züchten und vermehren. Ihre Organe könne man weitgehend gefahrlos einem Menschen einpflanzen. Derzeit liefen Gespräche mit der US-Regierungsbehörde FDA, wie die Bedingungen für die erste klinische Studie aussehen müssten, um ein Schweineherz als Ersatzorgan am Menschen zu testen.

Die ausführliche Stellungnahme von Professor Eibach lesen Sie hier.
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2

Mittwoch, 1. Februar 2017, 10:12

Wenn ich das lese, frage ich mich erschrocken, was für ein Horror wird wohl noch alles auf uns drauf zu kommen ? :..shock..:

Herr Jesus komm bald ! ! !

Tom_Admin

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3

Mittwoch, 1. Februar 2017, 10:29

Ja, furchtbar! Auf der Seite von idea kann man das Foto dieses Wesens anschauen. Schrecklich!
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