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Mittwoch, 1. Februar 2017, 20:13

Der Index der verbotenen Worte II

In Teil 1 habe ich aufgezeigt, wie widersprüchlich und verschoben der moralische Wertemaßstab dieser Welt gerade in Bezug auf die Sprache ist. Auf der einen Seite hat man relativ harmlosen Begriffen den Krieg erklärt, auf der anderen gehören beleidigende, abwertende und verhöhnende Worte, wie selbstverständlich zum normalen Umgangston. Mir war es wichtig diesen krassen Widerspruch innerhalb unserer Gesellschaft aufzuzeigen, doch dies nicht in der Illusion, ich könnte die Welt dadurch besser machen, vielmehr geht es darum, dass einzelne Menschen, die durch das System dieser gefallenen Welt verblendet sind, durch Gottes Wort mit der Wahrheit konfrontiert werden. Denn wie im letzten Teil gesagt, nur die Wahrheit kann von Irrtum befreien. Nur wenn Menschen mit der Wahrheit des Evangeliums konfrontiert werden, kann geschehen, was Jesus in Johannes 8,32 sagte: „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!“.
Doch es gibt noch einen weiteren Grund, warum ich aufgezeigt habe, wie weit die moralischen Werte in den Keller gesunken sind, und das ist die Feststellung, dass Gläubige in der Gefahr stehen, sich davon beeinflussen lassen. Der Christ lebt ja schließlich in dieser Welt, er lebt in mitten dieses Umfelds, und eines muss uns bewusst sein, so wie sich die Pharisäer und Schriftgelehrten damals der Aufgabe verschrieben hatten, Jesus und Seinen Jüngern ihre moralischen Wertmaßstäbe aufzuzwängen, so fordert auch der heutige Zeitgeist Unterwerfung. Doch was sagt uns Gottes Wort? Es sagt uns: Seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, dass ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene (Röm 12,2). Mir war es wichtig beide, in dieser Welt vorherrschenden, Extreme aufzuzeigen, damit wir uns weder durch die Gleichmacherei des Genderismus verrückt machen lassen, noch in das andere Extrem verfallen. Denn es besteht durchaus die Gefahr, dass wir so mit der verdorbenen Umgangssprache vertraut sind, dass wir uns gar nichts mehr dabei denken, diese Sprache bedenkenlos zu übernehmen. Denn wenn man sowas regelmäßig hört oder liest, dann kann es sehr schnell passieren, dass man immer mehr dagegen abstumpft und üble Schimpfworte oder Ausdrücke für harmlos und unbedenklich hält.
Vielleicht haben wir uns an diesem Punkt sogar einigermaßen im Griff, doch wie gehen wir generell mit derartig abwertender Sprache um? Halten wir es für sinnvoll Musik zu hören oder Filme anzusehen, die von schmutzigen und beleidigenden Worten gekennzeichnet sind? Der natürliche Mensch liebt die Sünde, er lebt für die Sünde, er besingt die Sünde und er feiert die Sünde. Doch können wir als Gläubige daran auch Gefallen finden? Können wir uns an dem erfreuen, was Jesus ans Kreuz brachte? Und wie gehen wir mit entsprechenden Witzen, Spaßmails, WhatsApp Nachrichten oder entsprechenden Beiträgen im Netz um? Ist uns der Inhalt egal, leiten wir so etwas bedenkenlos weiter, Hauptsache es ist lustig? Sollten wir wirklich mit anderen Menschen Inhalte teilen, die Gott verhasst sind? (vgl. Spr 6,16-17). Bedenken wir, die Heilige Schrift sagt, dass wir sogar das vom Fleisch befleckte Gewand hassen sollen (Jud 23). Das bedeutet, wir sollen uns von allem, was unrein ist distanzieren. Es liegt auf der Hand, dass dies auch für unreine Sprache zutrifft. Von daher dürfen wir uns nicht von der lockeren Haltung dieser Welt einlullen lassen. Denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches und die Begierde der Augen und der Hochmut des Lebens, ist nicht vom Vater, sondern ist von der Welt (1. Joh 2,16).

Jedem Gläubigen sollte dies vertraut sein, doch umso mehr muss man sich über das Verhalten so mancher Christen wundern. Was für Worte da zu hören oder auch im Netz zu lesen sind, das ist echt erschreckend und traurig zugleich. Wie oft vergreifen sich doch Gläubige im Ton, wenn es beispielsweise um Politik geht? Anstatt, wie es der Lehre der Schrift entspricht, für die Regierungen zu beten (vgl. 1.Tim 2,1-2), lässt man seinem Unmut freien Lauf. Persönlich bin ich auch nicht mit jeder Entscheidung von Angela Merkel einverstanden, doch das gibt mir noch lange nicht das Recht, sie mit abfälligen Schimpfwörtern zu betiteln. Als Gläubige muss uns bewusst sein, dass jede Regierung von Gott eingesetzt ist, wer sich gegen die Regierung auflehnt, der lehnt sich gegen die Herrschaft Gottes auf (vgl. Röm 13,1-2). Was in unserer Zeit immer mehr überhandnimmt, ist die Respektlosigkeit gegenüber jeglicher Autorität, sei es irdische oder himmlische. Mit überheblichem Selbstverständnis, spricht man lästernde Worte geben jegliche Herrschaftsmacht aus, und nimmt sich damit etwas heraus, was sich noch nicht einmal Engel erlauben, die an Stärke und Macht größer sind (vgl. 2.Petr 2,11). Als der Erzengel Michael ein Wortgefecht mit Satan hatte, wagte er kein lästerndes Urteil zu fällen, sondern sprach: „Der Herr strafe dich!“ (Jud 9). William MacDonald kommentiert dies wie folgt: Auch wenn Michael ein Erzengel ist, und zwar derjenige, den Gott benutzen wird, um Satan aus dem Himmel zu werfen (Offb12,7-9), so meinte er doch nicht, den lästern zu können, der im Reich der Dämonen herrscht. Alle diese Schelte überließ er Gott.* Das rebellische menschliche Herz will oft nicht anerkennen, dass in einer geordneten Gesellschaft Autorität und Unterordnung unter die Autorität notwendig sind. So sieht man es auch hierzulande im Rahmen der Meinungsfreiheit als sein gutes Recht an, hochrangige Politiker zu verspotten und zu verhöhnen.

Doch der Grund warum ich dies erwähne, ist, dass sich auch Gläubige davon anstecken lassen und nicht beachten, dass geschrieben steht: »Über einen Obersten deines Volkes sollst du nichts Böses reden« (Apg 23,5; 2.Mo 22,27). Wie gesehen, der Erzengel wagte es nicht einmal, ein lästerndes Urteil über Satan auszusprechen, sondern sagte: „Der Herr strafe dich!“. Wir würden vielleicht denken, wenn man jemanden mit den übelsten Schimpfworten beleidigen kann, dann ist es Satan, doch diese Bibelstelle zeigt, dass es selbst hier nicht erlaubt ist. Wie gesagt, das Niveau dieser Welt sinkt immer weiter ins bodenlose, doch wir dürfen uns nicht von diesem unheilvollen Strom mitreißen lassen, sondern sollten die Mahnungen der Schrift ernst nehmen, und unser Reden im Licht der Schrift prüfen. Ebenso sollten wir uns auch Gedanken machen, ob wir gefallen an etwas finden können, das unseren HERRN ans Kreuz brachte. Die Welt fühlt sich pudelwohl in der Sünde, sie feiert die Sünde, sie besingt die Sünde, doch können das auch die Lieder für jemanden sein, der durch das kostbare Blut des Lammes erkauft wurde? Wie bereits erwähnt, es gibt weltliche Lieder, die aus schmutzigen Texten bestehen, es gibt Filme, die aus schmutzigen Dialogen und schmutzigen Szenen bestehen und es gibt auch sonst viele Beiträge mit verderblichen Inhalten. Wie gehen wir damit um? Können wir uns etwa an so etwas erfreuen oder lassen wir es gar zu, dass dies auf uns abfärbt? Sagen wir uns, das muss man nicht so eng sehen, die andern nehmen es doch auch ganz locker? Stellen wir uns dazu doch mal folgende praktische Frage: Würde ich diese Musik auch hören, wenn Jesus bei mir zu Besuch wäre, würde ich diesen Film mit IHM ansehen, würde ich IHM den Witz erzählen oder die Whats App Nachricht weiterleiten? Wie würde ich mich verhalten in Seiner Gegenwart? Sind wir uns wirklich bewusst, dass ER uns durch und durch kennt, dass ER jedes unserer Worte kennt, noch ehe wir sie aussprechen oder schreiben? ER wohnt durch Seinen Geist in uns, unser Leib ist der Tempel des Heiligen Geistes, Jesus ist alle Tage bei uns, wir sollten nicht so leben, als wäre ER ganz weit weg, und würde nichts mitbekommen. Dass die Welt so lebt, als würde ER entweder gar nicht existieren oder zumindest nicht mitbekommen, was sich auf dieser Erde abspielt, mag ja sein. Dass der Gottlose sich sagt: "Er wird nicht nachforschen." "Es ist kein Gott!“, sollte uns auch nicht weiter überraschen, doch wir, die wir durch den Geist Gottes herausgerissen wurden aus der Finsternis, wir sollten nicht so leben, als wäre der HERR Luft für uns.

Welche Schlüsse können wir aus all dem ziehen? Ich möchte dazu als erstes eine gute Fragestellung weitergeben, die ich im Bibelkommentar von William MacDonald entdeckt habe, wo folgendes zu lesen ist: Wir sollten unseren Glauben mit Hilfe der folgenden Fragen prüfen: Lese ich die Bibel mit dem demütigen Verlangen, von Gott zurechtgewiesen, belehrt und verändert zu werden? Achte ich darauf, meine Zunge zu zügeln? Versuche ich, meine Laune zu rechtfertigen oder möchte ich Sieg über sie haben? Wie reagiere ich, wenn jemand mir einen schlüpfrigen Witz erzählen will?*...


Dies war ein kurzer Auszug aus dem Beitrag, die komplette Version ist unter folgendem Link zu finden: http://www.evangeliums-botschaft.de/deri…nenworteii.html
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Donnerstag, 2. Februar 2017, 10:24

Guter Text. Hier haben wir wohl alle noch viel an uns zu arbeiten bzw. uns vom Herrn verändern zu lassen. Danke. Smile_Smiley

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3

Donnerstag, 2. Februar 2017, 18:22

Lieber Karl-Heinz,

natürlich sollen wir uns der staatlichen Obrigkeit unterordnen in der Weise, dass wir Recht und Ordnung üben und uns an die allgemeine Gesetzgebung halten. Dazu zählte auch, dass wir Steuern und Abgaben wie GEZ zahlen. Doch eine Frage, die mich schon länger umtreibt, ist folgende: Wir Deutschen, speziell auch meine Generation, werden für den 2. Weltkrieg und den Holocaust verantwortlich gemacht, obwohl wir schon die dritte und vierte Generation danach leben. Dem Deutschen wird allgemein der Vorwurf gemacht, unrechte Herrschaft im eigenen Land hinzunehmen aus einem falschen Hörigkeitsgefühl gegenüber von Führungspersönlichkeiten heraus. Mir wurde in der Schule beigebracht, dass es niemals wieder so weit kommen soll wie zur Zeit des 2. Weltkriegs. Doch das, was wir jetzt sehen, ist mindestens genauso schlimm. Deutschland beteiligt sich an ungerechten Kriegen, die von den USA geführt werden. Möglicherweise soll noch gegen Russland Krieg geführt werden, wenn man die Nato-Osterweiterung ernst nimmt. Deutschland liefert in die ganze Welt Waffen. Statt Fluchtursachen zu bekämpfen, wie immer wieder propagiert wird, werden Fluchtursachen geschaffen. Wenn es jemals nach dem 2. Weltkrieg einen Grund zum Widerstand gegen die eigene Regierung gab, dann wäre er jetzt. Ich will mir nicht eines Tages den selben Vorwurf anhören müssen wie meine Großeltern. Doch der größte Teil der Deutschen, der von ARD und ZDF eingelullt wird, hat das noch nicht erkannt, weil er nicht hinreichend informiert wird. Was sollen wir tun? Sollen wir Widerstand leisten oder nicht? Bzw. soll ich als Einzelner Widerstand leisten.
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Donnerstag, 2. Februar 2017, 18:58

Guter Text. Hier haben wir wohl alle noch viel an uns zu arbeiten bzw. uns vom Herrn verändern zu lassen. Danke.


Liebe Christina,
Du hast Recht, davon bin ich selbst natürlich auch nicht ausgenommen, mich hat das Thema auch deswegen beschäftigt, weil mir bewusstwurde, dass ich selbst damit zu kämpfen habe. Zugleich ist mir aber auch anhand der Schrift wieder neu bewusst geworden, dass wir diesen Kampf nicht alleine führen können, aber zum Glück auch nicht müssen. Wenn wir dies zu unserem beständigen Gebetsanliegen machen, werden wir mit der Hilfe des HERRN auch Fortschritte machen.
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5

Donnerstag, 2. Februar 2017, 19:14

Doch der größte Teil der Deutschen, der von ARD und ZDF eingelullt wird, hat das noch nicht erkannt, weil er nicht hinreichend informiert wird. Was sollen wir tun? Sollen wir Widerstand leisten oder nicht? Bzw. soll ich als Einzelner Widerstand leisten.


Lieber Tom,

ich denke schon, dass wir auf Missstände hinweisen dürfen, das habe ich ja auch schon in dem ein oder anderem Beitrag getan, doch wir sollten halt darauf achten, dass wir nicht beleidigend werden.
Es gibt Leute, die so verächtlich von Angela Merkel sprechen oder schreiben, dass beispielsweise gesagte wird: „Merkel die alte Schl…“ Ich will das Wort nicht mal ausschreiben, aber es gibt auch noch schlimmere Ausdrücke, mit der sie von manchen Leuten betitelt wird. Als Christ geht sowas gar nicht, und zwar weder gegen Frau Merkel, noch gegen sonst jemanden. Jakobus schreibt: Wenn jemand meint, er diene Gott, und hält seine Zunge nicht im Zaum, sondern betrügt sein Herz, so ist sein Gottesdienst nichtig (Jak 1,26). Wir dürfen also die Macht unserer Zunge nicht unterschätzen, sondern können gerade daran unseren eigenen geistlichen Zustand prüfen, denn es ist, wie Jesus sagte: „Wovon das Herz voll ist, läuft der Mund über!“ (Mt 12,34).
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Donnerstag, 2. Februar 2017, 19:22

Hallo Karl-Heinz,

das ist ganz klar. Auch ein fehlgeleiteter Mensch ist immer noch ein Mensch mit Würde!

Darum sollte die Frage eher allgemein verstanden werden, nicht unbedingt in Zusammenhang mit dem Thema "Beleidigung" und "Worte".

Was sollen wir als Deutsche tun? Frage an Dich!
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7

Freitag, 3. Februar 2017, 17:55

Christ und Politik

Was sollen wir als Deutsche tun? Frage an Dich!


Gute Frage, ich denke wir sollten uns der Regierung unterordnen weil sie von Gott eingesetzt ist, dennoch dürfen wir nicht im blinden Gehorsam folgen, sondern nur solange Gesetze und Anordnungen nicht dem Willen Gottes widersprechen. Zudem sehe ich es als unsere Verantwortung auf Missstände hinzuweisen, wie beispielsweise die politisch geförderte Abtreibung, wo der Kindermord sogar von den Krankenkassen bezahlt wird, ebenso die Genderideologie, bei der Kindern im Rahmen der Bildungspolitik ebenso verschobene Werte vermittelt werden wie bei der Evolutionstheorie. Ein weiterer Missstand ist die Förderung des Islams, denn diese Religion hat hierzulande eindeutig Vorfahrt. Zu all dem können wir nicht einfach Ja und Amen zu sagen, wie es beispielsweise die Landeskirchen machen. Gleiches gilt auch für falsche Berichterstattung in den Medien, sowie jeglichem Versuch die Bevölkerung zu manipulieren. Falsche Propheten sprechen darüber ihren Segen aus, falsche Propheten segnen auch homosexuelle Paare, sie haben auch ein "ja" zu jeder Religion, und was immer der Zeitgeist gerade fordert, sie werden es in Gottes Namen absegnen. So ist Unterordnung nicht gemeint, denn der Staat hat nur eine von Gott verliehene Macht, wenn diese missbraucht wird, müssen wir Widerstand leisten, wobei wir nicht das Recht haben, Gewalt anzuwenden und die Regierung zu stürzen. Die einzigen Waffen die dem Christen gegeben sind, sind das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist und die Macht des Gebets.

Ich hätte aber auch eine Frage an Dich, wie stehst Du zum Thema Wahlen, denkst Du ein Christ darf nicht wählen, oder bist Du der Meinung, dass wir vom Wahlrecht gebrauch machen dürfen?



Empfehlenswert zum Thema "Christ und Politik" sind auch die folgenden aktuellen Predigten von Wolfgang Nestvogel:

Der Christ und sein Staat, Teil I


Der Christ und sein Staat, Teil II
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Samstag, 4. Februar 2017, 09:46


Ich hätte aber auch eine Frage an Dich, wie stehst Du zum Thema Wahlen, denkst Du ein Christ darf nicht wählen, oder bist Du der Meinung, dass wir vom Wahlrecht gebrauch machen dürfen?


Hallo Karl-Heinz,

ich kann nicht für alle Christen sprechen, nur für mich. Ich gehe meistens zu den Wahlen, obwohl ich glaube, dass die Wahlen manipuliert werden. Dafür habe ich zwar keinen Beweis, aber ich vermute das sehr stark, denn in den letzten Jahrzehnten gab es keine großen Veränderungen bei den Altparteien. Es blieb im Großen und Ganzen alles ziemlich gleich, obwohl die Situation in Deutschland immer schwieriger und schlechter geworden ist. Das erweckt in mir den Eindruck, dass die Wahlen manipuliert sind. Es gibt in Deutschland so gut wie keine Partei, die meine Interessen vertritt, darum bin ich ein Protestwähler, der Aussenseiterparteien wählt, damit die großen Parteien nicht zu viele Stimmen bekommen.

Ich denke, wenn wir schon das Recht haben, unsere Politiker und die damit verbundene Politik zu beeinflussen, dann sollten wir diese Chance nutzen, auch wenn es wenig Aussicht auf Erfolg gibt. Wir zahlen schließlich auch Steuern hier.

Natürlich gibt es Christen, die das anders sehen. Das ist ihr gutes Recht. Wir haben ja in der Bibel kein klares Ge- oder Verbot. Die Bibel beschreibt auch keine funktionierende Demokratie. Daher sollte jeder Christ nach seinem Gewissen handeln, egal für was er sich entscheidet.
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Samstag, 4. Februar 2017, 12:47

So ist Unterordnung nicht gemeint, denn der Staat hat nur eine von Gott verliehene Macht, wenn diese missbraucht wird, müssen wir Widerstand leisten, wobei wir nicht das Recht haben, Gewalt anzuwenden und die Regierung zu stürzen. Die einzigen Waffen die dem Christen gegeben sind, sind das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist und die Macht des Gebets.


Ja, Gottes Wort ist eine mächtigere Waffe als jede irdische. Und Gebet erst recht.
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Samstag, 4. Februar 2017, 17:12

Es ist schon recht schwierig bei all den üblen Vorgängen, Machenschaften, Ungerechtigkeiten, Heucheleien und vieles mehr, einen kühlen Kopf und das christliche Gleichgewicht zu bewahren.
Wir reagieren nun mal emotional und je mehr wir uns betroffen fühlen, desto schwieriger wird es, damit umzugehen.

Selbst Jesus zeigte bei der 'Tempelreinigung' Emotionen, weil das Heilige durch Händler und Krämer profanisiert wurde.

Aber was können wir uns als Menschen erlauben, ohne in ungünstige Verhaltensweisen zu verfallen und damit einen Angriffspunkt für weiteres unbiblisches Verhalten zu erzeugen?
Der Grad ist schmal, denn die empfundene Bitterkeit, in einer Welt zu leben, die derart aus den Fugen geraten ist, zieht uns herunter.

Deswegen ist es immer wieder wichtig, auf den christlichen Standpunkt zu verweisen.

Tom_Admin

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Samstag, 4. Februar 2017, 17:48

Es ist schon recht schwierig bei all den üblen Vorgängen, Machenschaften, Ungerechtigkeiten, Heucheleien und vieles mehr, einen kühlen Kopf und das christliche Gleichgewicht zu bewahren.
Wir reagieren nun mal emotional und je mehr wir uns betroffen fühlen, desto schwieriger wird es, damit umzugehen.


Ja, das Wort "Mt 24,12 Und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe in vielen erkalten." ist heute aktueller denn je!
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Samstag, 4. Februar 2017, 18:38

Ja, Tom, das sieht man wie sehr die Bedeutung dieses Verses Gewicht bekommt. Die Liebe kühlt sich nicht nur ab, sie erkaltet, weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt. So wie glühende und flüssige Lava erkaltet und zu festem, starrem Gestein wird, um ein anschauliches Bild zu verwenden.
Ein kausaler Zusammenhang zwischen Gesetzlosigkeit und Liebe, den wir heute in immer größerem Umfang beobachten können. Die Zeichen erfüllen sich.

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Samstag, 4. Februar 2017, 18:47

Das Gute daran ist jedoch, dass bald tatsächlich "Friede und Sicherheit" herrschen werden, wenn der Herr Jesus Christus wiederkommt.

Lk 21,28 Wenn aber dies anfängt zu geschehen, so richtet euch auf und erhebt eure Häupter, weil eure Erlösung naht.
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Samstag, 4. Februar 2017, 19:51

Danke für euer Kommentare, es ist wahrlich ein Spannungsfeld in dem wir leben, doch ich denke die Lage war zurzeit des HERRN Jesus und auch später in der Apostelzeit keineswegs besser. Doch Jesus hat uns dies nicht verschwiegen, sondern hat angekündigt, dass wir in der Welt Drangsal haben werden, doch dabei sagte ER noch etwas sehr Entscheidendes, und das waren die Worte: "Aber seid getrost, denn ich habe die Welt überwunden". Und Johannes schrieb: Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.

Unter: Evangeliums-Botschaft.de. habe ich heute übrigens eine sehr lehrreiche Predigt von John MacArthur veröffentlicht, die eine Glaubensschwester ins Deutsche übersetzt hat. In dieser Predigt geht es um das Verhalten des Christen gegenüber der Obrigkeit.

Außerdem empfehle ich zu diesem Thema, wie schon gesagt, die aktuelle, zweiteilige Predigt von Wolfang Nestvogel, mit dem Titel: „Der Christ und sein Staat“, in der Wolfgang Nestvogel sowohl auf die Situation in Deutschland, auch als auf die in den USA eingeht, und dazu auch einige Aussagen von John MacArthur zitiert.

Wie gesagt, beides ist sehr empfehlenswert zu diesem Thema, bei dem recht viel Verwirrung und Unsicherheit unter den Gläubigen herrscht. Manche sind so extrem, dass sie glauben, Christen dürften noch nicht mal von ihrem Wahlrecht gebrauch machen, andere hingegen würden wohl Frau Merkel am liebsten mit Gewalt ihres Amtes entheben. Doch wie sollen wir uns nun verhalten, was ist der richtige Weg? Ich denke die empfohlenen Predigten geben uns eine gute Orientierung.
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Beruf: Gärtnerin und Krankenpflegerin, momentan jedoch: Mutter, Hausfrau und Hausaufgabenhilfe als kleinen Nebenjob

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Montag, 6. Februar 2017, 08:20

Vielen Dank, für Eure wertvolle Diskussion, das Thema beschäftigt mich schon länger. Nun ich habe momentan (seit ca. 5 Jahren, wenn Christen, dann liberale od.charismatische in meiner Gegend), niemanden zum Austausch/Gebet mehr.
So bin ich einfach dankbar, in diesem Forum Gleichgesinnte gefunden zu haben!!! Mein Ehemann ist nicht gläubig, er möchte nicht, dass ich in irgend eine christliche Gemeinde gehe, ihm macht das buchstäblich angst!

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Montag, 6. Februar 2017, 09:31

Vielen Dank, für Eure wertvolle Diskussion, das Thema beschäftigt mich schon länger. Nun ich habe momentan (seit ca. 5 Jahren, wenn Christen, dann liberale od.charismatische in meiner Gegend), niemanden zum Austausch/Gebet mehr.


Hallo kaktus,

das ist natürlich nicht leicht, wenn man niemanden zum Gebet und Austausch hat. Es gibt Phasen, wo man ganz allein ist, aber die Erfahrung zeigt, dass das eben Phasen sind, die auch wieder vorbeigehen. :) Hoffentlich auch bei Dir.
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