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Montag, 6. März 2017, 16:59

Prostitution und Christentum

Neulich stieß ich zufällig auf die Website einer Prostituierten. Aus Gründen der

Diskretion nenne ich sie Lady K. Dabei entdeckte ich einige Schaltflächen, hinter denen sich Statements der Dame zu

Themen wie Politik, Gesellschaft, usw. verbargen. Die entsprechenden

Oberflächen machten sogar einen sehr seriösen Eindruck. Dabei

prangert sie Themen wie die Islamisierung Deutschlands an, oder

illegale Mafiageschäfte unseres Staates, und vieles mehr. Weise

Zitate von berühmten Politikern rundeten das ganze ab. Alles sehr

vernünftig, und jeder, dessen Augen offen sind und der mit beiden

Beinen fest auf dem Boden der Wirklichkeit und Wahrheit steht,

anstatt sich mit dem Mainstream treiben zu lassen, würde all dem

seine vollständige Bejahung schenken.


Doch dann entdeckte ich eine Schaltfläche zum Thema „Schöpfung“. Ich

war neugierig, was denn nun eine Prostituierte zu diesem Thema zu

sagen hat. Verschiedene Links zu YouTube-Beiträgen sind dort zu

sehen, und ganz groß folgendes Bibelzitat:


„Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und

Gott in ihm.“

( 1. Joh 4,16 )


Alles gut und recht.

Doch es gibt einen Aspekt, der gewaltiges Verführungspotential

birgt gegenüber den Menschen, die Lady K.`s Seite studieren. Wer

nämlich sieht, dass sich sogar eine Prostituierte auf ihrer Website

(mit der sie sich schließlich der ganzen Welt präsentiert) für den

christlichen Glauben und die Schöpfungslehre ausspricht, der gewinnt

einen Eindruck von Legitimität der Hurerei gegenüber Gott. Ein

solcher Mensch bekommt so schnell suggeriert, dass Hurerei und

christlicher Glaube doch ganz gut Hand in Hand gehen können, womit

sich ein katastrophaler Wertezerfall in die Gesinnung dieser Person

einschleicht. Vor allem junge Männer, deren Hormone noch im Sturm

der postpubertären Entwicklung wirbeln, werden so der vielleicht

letzten Hemmschwelle beraubt, sich mit dem falschen Gott des

käuflichen Sex einzulassen.


Wenn das geschieht, kann man nur dafür beten, dass der Herr Jesus Christus

diese Menschen laut und deutlich zur Umkehr ermahnt, was innerlich

(und manchmal auch äußerlich) sehr sehr schmerzhaft für sie sein

kann, wie auch ich selbst es erfahren musste.


„Zahlreich werden die Schmerzen derer sein, die einem anderen [Gott]

nacheilen...“

( Ps 16,4 )


Der Herr erbarme sich ihnen.

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