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1

Samstag, 13. Mai 2017, 10:33

Das Zeichen aus Offenbarung 12

Hallo zusammen,
hier ist etwas Interessantes:

Offenbarung 12,1-2 Elb:

Und ein großes Zeichen erschien
im Himmel: Eine Frau, bekleidet mit der Sonne, und
der Mond war unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt ein Kranz von
zwölf Sternen.Und sie ist schwanger und schreit in Geburtswehen und in
Schmerzen und soll gebären.

Es sieht aus als ob dieses Zeichen (Sternenkonstellation) im
Sept.17 eintrifft.

Hier ist ein Link zu einem 13-minütigen Video über das Gesagte:



Mit dem Astronomieprogramm Stellarium habe ich das Gezeigte
überprüft und das im Video gezeigte ist richtig.

Habt ihr schon davon gehört ? Wie ist eure Meinung dazu ?

Grüße
KPAlbert

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2

Samstag, 13. Mai 2017, 14:48

Hallo,

im folgenden Text haben wir die allgemein anerkannte Deutung von Offb 12,1-2. Ich war so frei, ausnahmsweise den ganzen Text von der Seite zu kopieren. (Hoffe, der Bruder, der die Seite führt, ist nicht sauer deswegen):

Zitat

Offenbarung 12: Die Frau und das Kind
In Offenbarung 12 haben wir eines der „eingeschobenen“ Kapitel der Offenbarung, die dazu da sind, die Persönlichkeiten und Ereignisse dieser Periode der Drangsal auf der Erde detaillierter zu beschreiben. Es gibt eine Debatte über die Identitäten der Personen, die in Offenbarung 12 erwähnt werden. Wenn wir die Bibel wörtlich interpretieren, können wir die Personen, Orte und Ereignisse leicht identifizieren.

Offenbarung 12:1-2: „Und ein grosses Zeichen erschien im Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füssen, und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf Sternen. Und sie war schwanger und schrie in Wehen und Schmerzen der Geburt.“
Der erste Hinweis, der die Frau identifiziert und wen sie repräsentiert, kann in Vers 5 gefunden werden. Hier sehen wir, dass die Frau einen männlichen Sohn zur Welt bringt, „der alle Heidenvölker mit eisernem Stab weiden wird.“ Wir wissen von den messianischen Prophetien, wer dies ist, der mit einem eisernen Stab regieren wird (Psalm 2:9; Off. 2:27; Off. 19:15). Dieser männliche Sohn in Vers 5 ist niemand anderer als Jesus Christus. Jetzt, da wir wissen, wer das Kind der Frau ist, können wir folgern und dadurch wissen, wer die Frau ist: Israel.

Für einen weiteren Beweis können wir uns an 1. Mose 37:9-10 wenden, wo wir in einem Traum von Joseph eine Symbolik sehen, die mit der Symbolik in Offenbarung sehr ähnlich ist. In 1. Mose finden wir Josef und 11 Sterne, die die 12 Stämme von Israel repräsentieren. Wir kennen auch die messianische Prophetie, die in 1. Mose 3:15 gegeben wird und die von dem Samen der Frau spricht, der mit der Schlange in Feindschaft ist.
Zusätzlich zu diesen Fakten können wir erkennen, dass Israel im Alten Testament bildlich oft als eine schwangere Frau beschrieben wird (Jesaja26:17-18; Jeremia 4:31, 13:21; Micha 4:10, 5:3).

Offenbarung 12:3-4: „Und es erschien ein anderes Zeichen im Himmel: siehe, ein grosser, feuerroter Drache, der hatte sieben Köpfe und zehn Hörner und auf seinen Köpfen sieben Kronen; und sein Schwanz zog den dritten Teil der Sterne des Himmels nach sich und warf sie auf die Erde. Und der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte, um ihr Kind zu verschlingen, wenn sie geboren hätte.“
Wir können wissen, wer der feuerrote Drache ist, indem wir zu Vers 9 gehen, wo wir sehen, dass er auch „die alte Schlange, genannt der Teufel und der Satan“ genannt wird. Interessant ist hier auch, dass uns gesagt wird, dass Luzifer bei seinem Fall ein Drittel der Engel im Himmel mit sich genommen hat.

Wir gewinnen auch aus Vers 4 Einsicht, wenn wir wissen, dass der Satan schon von der Geburt von Jesus Christus an versucht hat, Ihn zu vernichten, zuerst durch den Befehl von Herodes, alle männlichen Kleinkinder zu töten (Matthäus 2:13), und auch als Jesus Christus Seinen Dienst begonnen hat und Satan versucht hat, Ihn zu vernichten, indem er Ihn zur Sünde verführen wollte.
Offenbarung 12:5: „Und sie gebar einen Sohn, einen männlichen, der alle Heidenvölker mit eisernem Stab weiden wird; und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und seinem Thron.“ Einige sagen hier, dass das männliche Kind „die Gemeinde“ ist. Aber hier ist es wieder sehr deutlich, dass das männliche Kind Jesus Christus ist, und nicht die Gemeinde. Jesus Christus wird mit eisernem Stab herrschen.

Offenbarung 12:6: „Und die Frau floh in die Wüste, wo sie einen von Gott bereiteten Ort hat, damit man sie dort 1‘260 Tage lang ernähre.“ Diese Bibelstelle stimmt mit den Ereignissen überein, über die Jesus Christus selber in Matthäus 24:15-16 und Markus 13:14 gesprochen hat, und die auch mit den Ereignissen übereinstimmen, die in Daniel 9:27 vorausgesagt werden. Ich würde sagen, dass Vers 6 genau mit dem Gräuel der Verwüstung (in der Mitte der Jahrwoche, nach 3 ½ Jahren der Drangsal, 3 ½ Jahre oder 1‘260 Tage vor dem Ende der Drangsal) übereinstimmen. Zu diesem Zeitpunkt wird der Überrest von Israel in die Wüste fliehen, und Gott wird sie beschützen, bis Jesus Christus zurückkommt.

Offenbarung 12:7-11: „Und es entstand ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen; und der Drache und seine Engel kämpften; aber sie siegten nicht, und ihre Stätte wurde nicht mehr im Himmel gefunden. Und so wurde der große Drache niedergeworfen, die alte Schlange, genannt der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt; er wurde auf die Erde hinabgeworfen, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen. Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen: Nun ist gekommen das Heil und die Macht und das Reich unseres Gottes und die Herrschaft seines Christus! Denn hinabgestürzt wurde der Verkläger unserer Brüder, der sie vor unserem Gott verklagte Tag und Nacht. Und sie haben ihn überwunden um des Blutes des Lammes und um des Wortes ihres Zeugnisses willen und haben ihr Leben nicht geliebt bis in den Tod!“

Momentan hat der Satan Zugang zum Thron Gottes (Hiob 1:6-12, 2:1-7). Er ist der Verkläger (Off. 12:10), der uns vor Gott anklagt. An einem gewissen Punkt wird der Erzengel Michael für Israel eintreten (Daniel 12:1), und nicht für die Gemeinde, sondern für Israel. Zu diesem Zeitpunkt (etwa in der Mitte der Drangsal) wird der Satan aus dem Himmel geworfen, und er hat keinen Zugang mehr zum Himmel, was die Ereignisse von Offenbarung 12:12-13 zur Folge hat.
Offenbarung 12:12-13: „Darum seid fröhlich, ihr Himmel, und die ihr darin wohnt! Wehe denen, die auf der Erde wohnen und auf dem Meer! Denn der Teufel ist zu euch herabgekommen und hat einen grossen Zorn, da er weiss, dass er nur wenig Zeit hat. Und als der Drache sah, dass er auf die Erde geworfen war, verfolgte er die Frau, die den Knaben geboren hatte.“

Das stimmt mit der Beschreibung des Antichristen überein, der während der zweiten Hälfte der Drangsal vom Satan bewohnt wird. Er weiss, dass seine Zeit knapp ist (3 ½ Jahre), und er wird sein Bestes geben, nicht nur den Überrest von Israel auszulöschen, sondern auch die Heiligen der Drangsal (Off. 13:7).

Offenbarung 12:14-17: „Und es wurden der Frau zwei Flügel des grossen Adlers gegeben, damit sie in die Wüste fliegen kann an ihren Ort, wo sie ernährt wird eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit, fern von dem Angesicht der Schlange. Und die Schlange schleuderte aus ihrem Maul der Frau Wasser nach, wie einen Strom, damit sie von dem Strom fortgerissen würde. Und die Erde half der Frau, und die Erde tat ihren Mund auf und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Maul geschleudert hatte. Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den übrigen von ihrem Samen, welche die Gebote Gottes befolgen und das Zeugnis Jesu Christi haben.“

Schliesslich sehen wir, dass die Anstrengungen des Krieges des Teufels gegen den beschützten Überrest von Israel fruchtlos sind. Das bedeutet, dass Gott direkt eingreifen wird, um sie zu beschützen, nicht nur wenn sie in die Wüste fliehen (an den Ort, den Gott vorbereitet hat, Off. 12:6 und Psalm 27). Aber wenn das misslingt, wird sich der Zorn des Teufels gegen den Überrest von Israel auf der ganzen Welt richten.
Von J.R. Lawendowski

Quelle: http://endzeitzeichen.blogspot.de/2010/1…d-das-kind.html


Die Bibel erwähnt zwar Sternbilder, aber der biblische Gott steht nicht hinter der Astrologie. Meines Wissens nach wird nur im Buch Hiob speziell auf Sternbilder eingegangen. Daher halte ich die gängige Deutung, die in der biblischen Prophetie gezeigt wird, für die richtige. Man lag ja auch schon bei den Blutmonden falsch (siehe hier: ...und der Mond wird zu Blut )
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3

Samstag, 13. Mai 2017, 16:46

Dazu noch: Four Blood Moon

Schon älter, aber interessant.
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4

Sonntag, 14. Mai 2017, 10:45

Jupiter als 'Stern Gottes'? Woher stammt diese Vorstellung? Merkur, Mars und Venus sind Planeten und keine Sterne wie in dem Video gesagt wird, d.h., das Sternbild Löwe wird weiterhin nur aus 9 Sternen gebildet.
Die Bezeichnung 'Gebärmutter' im Sternzeichen Virgo ist eine rein willkürliche und assoziative Interpretation. Jupiter läuft an diesem Sternbild seitlich vorbei, da wird nichts geboren. Wieso bekleidet die Sonne dieses Sternzeichen an diesem Tag? Das ist eine erzählerische Darstellung, die die Vorstellung erzeugen soll, die Erfüllung dieses Bibelverses sei an einer Konstellation am Himmel erkennbar. Das ist nicht nur gewagt und künstlich konstruiert, sondern erweckt den Eindruck, Gott würde sich mittels HImmelssymbolik mitteilen. Es handelt sich um eine magisch-astrologische Denkweise, die vorgibt, Gottes Zeit-und Ablaufpläne an den Sternbildern entschlüsseln zu können.

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5

Sonntag, 14. Mai 2017, 11:15

Das ist nicht nur gewagt und künstlich konstruiert, sondern erweckt den Eindruck, Gott würde sich mittels HImmelssymbolik mitteilen. Es handelt sich um eine magisch-astrologische Denkweise, die vorgibt, Gottes Zeit-und Ablaufpläne an den Sternbildern entschlüsseln zu können.


Hallo Karyopse,

ganz falsch ist der Grundgedanke in dem Video aber nicht. Wir wollen das Kind nicht mit dem Bade ausschütten. Gott teilt sich durchaus mittels Himmelsymbolik mit (1Mo 1,14-19). Man denke an den Stern, dem die Weisen gefolgt sind (Mt 2,2), und den verschiedenen Mondphasen im israelischen Jahr (4Mo 10,10). Der israelische Kalender war ja auch teilweise nach den Mondphasen ausgerichtet. Die Schiffsleute im Altertum orientierten sich an den Sternen zur Navigation. Wir können auch noch annehmen, dass es in Zukunft Zeichen an Sonne und Mond und in der Sternenwelt geben wird (Mt 24,29; Lk 21,25; Apg 2,20). Allerdings handelt es sich hierbei nicht um diese Sternzeichen, die höchstwahrscheinlich in Babylon in magischer Art und Weise entwickelt und benutzt wurden. Gott spricht z. B. über die Sterndeuterei in Babel:

Jes 47,12 Tritt doch auf mit deinen Beschwörungen und mit der Menge deiner Zaubereien, mit denen du dich abgemüht hast von Jugend auf! Vielleicht vermagst du zu helfen; vielleicht kannst du Schrecken einflößen. 13 Du bist müde geworden von der Menge deiner Beratungen. So lass sie doch herzutreten und dich retten, die den Himmel einteilen, die Sternseher, die jeden Neumond ankündigen, was über dich kommen soll! 14 Siehe, sie sind geworden wie Stoppeln, die das Feuer verbrannt hat; sie werden ihre Seele nicht vor der Gewalt der Flammen erretten; denn es wird keine Kohlenglut sein, an der man sich wärmen und kein Ofen, an dem man sitzen könnte.

Himmelskörper dienen zwar zur Orientierung und Einteilung der Zeit, aber wir müssen immer beachten, aus welcher Quelle diese Berechnungen kommen. Es gibt eine göttliche und eine widergöttliche. Der Teufel ist ja auch ein Nachahmer Gottes. Setzte Gott die Sterne zum Zeichen, macht das der Teufel auch, allerdings in lügnerischer Weise.
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6

Sonntag, 14. Mai 2017, 11:23

Hierzu noch ein interessanter Vortrag zur Sternenwelt von Dr. Roger Liebi:



Dieser Vortrag müsste eigentlich alle Fragen klären.
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7

Sonntag, 14. Mai 2017, 11:43

Sterne als Orientierungspunkte für die Navigation oder als kalendarische und zeitliche Bestimmungsgrößen haben nichts mit Himmelssymbolik zu tun.

Hier wird ja klar behauptet, man könne im Voraus biblische Ereignisse an einer bestimmten Stern-bzw. Planetenkonstellation ablesen. Das ist Zukunftsdeutung anhand mythologischer Symboliken. Denn tatsächlich existiert dort oben keine 'Jungfrau', die etwas gebären könnte. Es sind die Deutungen einer römisch-griechischen Vorstellungswelt von dem Einfluss der Götter, die den Sternenhimmel besiedelten.

Zum Stern von Bethlehem:

Zitat

Auch die Erzählung vom „Stern von Bethlehem“ in Mt 2,1-11 kann nicht als theologische Rehabilitation der Astrologie angesehen werden, wie oft behauptet wird. Zwar folgen die „Magier aus dem Osten“ dem außergewöhnlichen Stern, um dem neu geborenen Messias zu huldigen. Doch spielen dabei astrologische Konstellationen und Deutungen keine erkennbare Rolle. Vielmehr kommen aus der Schrift (Mt 2,4f.) die entscheidenden Hinweise zur Auffindung des Kindes und zur Deutung der Ereignisse. Die zahlreichen Vorschläge und Theorien zur Identifikation des Sterns mit außergewöhnlichen astronomischen Ereignissen in den Jahren 7 bis 1 v. Chr. können lediglich als Mutmaßungen angesehen werden. In Mt 2 wird von einem messianischen Wunderstern erzählt, der gerade nicht bekannten astronomischen Gesetzen gehorcht, wenn er z.B. auf dem Weg nach Bethlehem plötzlich wieder auftaucht, vor den Magiern hergeht und über dem Geburtsort stehen bleibt (Mt 2,8f.).


Aus: Sterne ...

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8

Sonntag, 14. Mai 2017, 12:09


Hier wird ja klar behauptet, man könne im Voraus biblische Ereignisse an einer bestimmten Stern-bzw. Planetenkonstellation ablesen. Das ist Zukunftsdeutung anhand mythologischer Symboliken. Denn tatsächlich existiert dort oben keine 'Jungfrau', die etwas gebären könnte. Es sind die Deutungen einer römisch-griechischen Vorstellungswelt von dem Einfluss der Götter, die den Sternenhimmel besiedelten.


Ganz klar! Das ist Wahrsagerei!
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9

Montag, 15. Mai 2017, 00:30

Hallo zusammen,
hier ist etwas Interessantes:

Offenbarung 12,1-2 Elb:

Und ein großes Zeichen erschien
im Himmel: Eine Frau, bekleidet mit der Sonne, und
der Mond war unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt ein Kranz von
zwölf Sternen.Und sie ist schwanger und schreit in Geburtswehen und in
Schmerzen und soll gebären.

Es sieht aus als ob dieses Zeichen (Sternenkonstellation) im
Sept.17 eintrifft.

Hier ist ein Link zu einem 13-minütigen Video über das Gesagte:



Mit dem Astronomieprogramm Stellarium habe ich das Gezeigte
überprüft und das im Video gezeigte ist richtig.

Habt ihr schon davon gehört ? Wie ist eure Meinung dazu ?

Grüße
KPAlbert
Wie lange schon am Siebzehnten September und nicht am 23 September diesen Jahres ??
Krumbacher ?(

10

Montag, 15. Mai 2017, 00:33


Hier wird ja klar behauptet, man könne im Voraus biblische Ereignisse an einer bestimmten Stern-bzw. Planetenkonstellation ablesen. Das ist Zukunftsdeutung anhand mythologischer Symboliken. Denn tatsächlich existiert dort oben keine 'Jungfrau', die etwas gebären könnte. Es sind die Deutungen einer römisch-griechischen Vorstellungswelt von dem Einfluss der Götter, die den Sternenhimmel besiedelten.


Ganz klar! Das ist Wahrsagerei!
Der herr hat doch Zeichen auf der Erde und am Himmel geschaffen für die Menschen um zu erkennen,oder nicht?????? ?(
Chessna

11

Montag, 15. Mai 2017, 19:12

Zitat

Der herr hat doch Zeichen auf der Erde und am Himmel geschaffen für die Menschen um zu erkennen,oder nicht?????


Hallo Krumbacher,

um was zu erkennen? Eine biblische Astrologie ist sicher auszuschließen.

12

Montag, 15. Mai 2017, 19:17

Zeichen auf der Erde und am Himmel, das habe ich auch in der Bibel gelesen, aber was ist als Zeichen aus biblischer Sicht zulässig und was nicht bzw. geht in Richtung Wahrsagerei?

Und was beinhaltet ein solches Zeichen?

13

Dienstag, 16. Mai 2017, 10:00

Hallo Biggi,

auf welche Bibelstelle beziehst du dich? Falls du dich nicht an die konkrete Stelle erinnerst, kannst du sie ungefähr beschreiben?

14

Mittwoch, 17. Mai 2017, 00:40

Zitat

Der herr hat doch Zeichen auf der Erde und am Himmel geschaffen für die Menschen um zu erkennen,oder nicht?????


Hallo Krumbacher,

um was zu erkennen? Eine biblische Astrologie ist sicher auszuschließen.
Leider habe ich die Bibelstelle nicht gefunden. Aber es heißt da etwa .,er hat Zeichen geschaffen am himmel und auf der Erde. wenn die Blätter grün werden wisst ihr dass bald Frühjahr wird ,wenn die Wolken sich verdunkeln wisst ihr dass bald ein Gewitter kommt ,ebenso gibt es zeichen am Firmament usw..........? so in etwa!
Krumbacher ?(

kaktus

Anfänger

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Wohnort: Basadingen, im Kanton Thurgau, Schweiz

Beruf: Gärtnerin und Krankenpflegerin, momentan jedoch: Mutter, Hausfrau und Hausaufgabenhilfe als kleinen Nebenjob

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15

Mittwoch, 17. Mai 2017, 08:47

Hallo Zusammen, mit solchen Dingen, auch wenn sie sehr spannend erscheinen, wäre ich vorsichtig :..pc..:
Jemand hat über das Thema Sternen/Planeten einen Vortrag von Roger Liebi hochgeladen, es gibt ganz neu von ihm eine Livestream- Übertragung (aus Rickenbach), wo er einen Powerpoint- Vortrag über die Offenbarung hält! Im Teil 4, Offenbarung12, kommt dann das mit der Frau, Drachen, usw..... kann ich wirklich sehr empfehlen :...israel1...: Herzlich grüsst Euch Kaktus

16

Mittwoch, 17. Mai 2017, 08:49

Ok,

es wird sich wohl um Matthäus 24 handeln, wo die Frage beantwortet wird was die Zeichen der Wiederkunft Christi sein werden:

Zitat

29 Bald aber nach der Trübsal derselben Zeit werden Sonne und Mond den Schein verlieren, und Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden sich bewegen. (Jesaja 13.10) (2. Petrus 3.10) (Offenbarung 6.12-13) 30 Und alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes am Himmel. Und alsdann werden heulen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen kommen des Menschen Sohn in den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. (Daniel 7.13-14) (Matthäus 26.64) (Offenbarung 1.7) (Offenbarung 19.11-13) 31 Und er wird senden seine Engel mit hellen Posaunen, und sie werden sammeln seine Auserwählten von den vier Winden, von einem Ende des Himmels zu dem anderen. (1. Korinther 15.52) (Offenbarung 8.1-2)
Mahnung zur Wachsamkeit
32 An dem Feigenbaum lernet ein Gleichnis: wenn sein Zweig jetzt saftig wird und Blätter gewinnt, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist. 33 Also auch wenn ihr das alles sehet, so wisset, daß es nahe vor der Tür ist


Dies hat natürlich nichts mit Sterndeutung zu tun. Hier geht es um Anzeichen, Hinweise und Kennzeichen, um die Wiederkehr Jesu zu erkennen. Wenn jemand beispielsweise mitteilt, er käme wieder wenn die Sonne am Horizont untergegangen sei, dann ist dies ein Verweis auf einen Zeitpunkt an dem man sich orientieren kann, hat aber nichts mit der Entschlüsselung von Planetenkonstellationen zu tun, bei dem man ein mythologisches Begriffssystem erlernen muß, um Sternkonstellationen in Beziehung zu bestimmten Ereignissen zu deuten. Die Vorboten eines Sturmes bekannt zu geben, ist etwas anderes, als aus dem Kaffeesatz zu orakeln, das es Sturm geben wird.
Hier im Beispiel des 17. September wird ja behauptet, Gottes Plan aus einer Sternkonstellation ablesen zu können, so als seien Aussagen der Bibel am Himmel verschlüsselt, die man anhand eines Deutungssystem lesen könne.
Das ist grundsätzlich etwas völlig anderes, als auf die Merkmale eines charakteristischen Ereignisses hinzuweisen, welches für jedermann erkennbar und eindeutig ist. Jeder erkennt wann es Sommer wird, jeder erkennt wann ein Sturm aufzieht. Die Zeichen am Himmel werden auch für Nichtastrologen erkennbar sein. Sie werden nicht natürlich sein, nicht regelhaft, sondern katastrophisch darauf hinweisen, dass etwas Ungewöhnliches vor sich geht, was noch nie beobachtet wurde.
Sterndeutung projiziert quasi einen Bibelcode in den Himmel, so als wenn die Sterne eine geheime Sprache Gottes symbolisieren. Das ist Mystifizierung der Bibel, die für eine klare unmißverständliche Botschaft steht, die nicht erst astronomisch-astrologisch gedeutet werden müßte.
Natürlich liebt der Mensch es, die Geheimnisse des Zeitplans Gottes aufdecken zu wollen und Zeitpunkte zu bestimmen. Aber das liegt weder in seinem Vermögen noch in seiner Macht. Menschen können Ereignisse wahrnehmen und erkennen wenn sie eintreten, aber sie können die Zukunft weder mit okkulten, astrologischen oder magischen Methoden bestimmen oder deuten. Wann sich also eine Prophezeiung Gottes erfüllt und auf welche Art, werden wir unmittelbar oder in retrospektiver Weise erfahren, auf keinem anderen Wege.

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