Sie sind nicht angemeldet.

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: endzeit-forum.de. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Montag, 15. Mai 2017, 11:21

Kann man die Bibel wörtlich nehmen?

Kann man die Bibel wirklich wörtlich
nehmen? Oder ist sie nur Irrtums los im Bezug auf die eigentliche
Botschaft, nämlich Jesus Christus als unseren Erlöser, und enthält
durchaus Widersprüche und Fehler, da sie nicht nur Gottes Wort
sondern gleichzeitig auch Menschenwort ist?


Vielen scheint diese Frage nicht
besonders wichtig zu sein, da sie nicht "Heilsentscheident"
sei. Ist das so?


Widerspricht Gott sich selbst, wenn er
in Hiob 42, dass was die Freunde Hiobs gesagt haben, als nicht wahr
bezeichnet?


Kann es sein, dass im
Schöpfungsbericht, ein Tag noch keine 24 Stunden hatte, sondern eine
viel größere Zeitspanne zwischen Morgen und Abend lag, so dass man
evtl. auch eine von Gott geleitete Evolution in Betracht ziehen
könnte?

Tom_Admin

Administrator

  • »Tom_Admin« ist männlich

Beiträge: 3 736

Wohnort: Unterroth

Beruf: Rebell

  • Nachricht senden

2

Montag, 15. Mai 2017, 12:05

Hallo Annelie,

zuerst eine allgemein gehaltene Antwort.

Es gibt einen Test, mit dem herausfinden kann, ob die Bibel wahr ist oder nicht. Jesus Christus sagte:

Joh 7,16 Jesus antwortete ihnen und sprach: Meine Lehre ist nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat. 17 Wenn jemand seinen Willen tun will, wird er erkennen, ob diese Lehre von Gott ist, oder ob ich aus mir selbst rede.

Wenn sich jemand entschlossen hat, gottgemäß zu leben, dann wird er laut Jesus Christus erkennen, dass die Lehre der Bibel wahr ist. Voraussetzung ist dazu, Gott auch dienen zu wollen.

Es gibt aber auch noch einen anderen Test, bei dem wir erkennen können, ob die Bibel wahr ist. Es handelt sich dabei um die erfüllte Prophetie der Bibel. Gerade im Buch Hesekiel, aber auch in anderen Bibelbüchern, kommt der Satz "sie werden erkennen, dass ich der HERR bin" in abgewandelter Form ungewöhnlich häufig vor:

https://www.bibleserver.com/search/SLT/e…%20der%20Herr/1

Wir können daraus schließen, dass wir die Echtheit der Bibel daran erkennen, dass das Wort Gottes genau so eintrifft, wie Gott es gesagt hat.

Wer sich nicht sicher ist, ob die Bibel stimmt, der sollte sich einfach einmal eine Verheißung hernehmen und sie praktisch anwenden. Die meisten Verheißungen Gottes sind an eine Bedingung unsererseits geknüpft. Wenn wir diese Verheißung anwenden wollen, dann können wir die Bedingung erfüllen und abwarten ob Gott so reagiert, wie er es in der Verheißung gesagt hat.

Ein Beispiel wäre:

Lk 6,38 Gebt, so wird euch gegeben werden; ein gutes, vollgedrücktes und gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß schütten. Denn mit demselben Maß, mit dem ihr [anderen] zumesst, wird euch wieder zugemessen werden.

oder:

Ps 50,14 Opfere Gott Dank und erfülle dem Höchsten deine Gelübde;15 und rufe mich an am Tag der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich ehren!«

Wer sich nicht sicher ist, ob das Wort Gottes stimmt, der kann es so prüfen. Erfüllt man Gottes Bedingungen, wird Er das Seine tun.
Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
•Tom_Admins Ebooks kann man hier kaufen•

Tom_Admin

Administrator

  • »Tom_Admin« ist männlich

Beiträge: 3 736

Wohnort: Unterroth

Beruf: Rebell

  • Nachricht senden

3

Montag, 15. Mai 2017, 13:30

Ich persönlich glaube an die Verbalinspiriation der Bibel. Ich glaube, dass jedes Wort, jeder Buchstabe (im Original hebräisch, aramäisch und griechisch) vom Heiligen Geist direkt inspiriert ist. Auch der Herr Jesus Christus selber sagte das:

Mt 5,18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.
Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
•Tom_Admins Ebooks kann man hier kaufen•

Tom_Admin

Administrator

  • »Tom_Admin« ist männlich

Beiträge: 3 736

Wohnort: Unterroth

Beruf: Rebell

  • Nachricht senden

4

Montag, 15. Mai 2017, 13:37

Die Funde von Qumran beweisen, dass die Bibel, wie wir sie heute vorliegen haben, zu 99,9 % dem Original entspricht.

Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
•Tom_Admins Ebooks kann man hier kaufen•

5

Montag, 15. Mai 2017, 14:29

Die Bibel stimmt

Die Bibel stimmt. Alle scheinbaren Gegensätze sind in uns und nicht in der Bibel. Wer Gott um Weisheit und Erkenntnis fragt wird diese bekommen. Man kann aus Bibelauslegungen von anderen Leuten viele Dinge übernehmen, aber kein Mensch hat die Erkenntnis über die ganze Bibel. Wer Erkenntnis will soll sich selbst mit Gottes Wort beschäftigen und beten.

Grüße
KPAlbert

6

Montag, 15. Mai 2017, 17:04

Liebe Annelie,

schön, dass du dieses Thema eröffnet hast, denn angesichts einer weit um sich greifenden Bibelkritik und bibelkritischen Auslegungen gäbe es dazu eine Menge zu sagen.
Eine immer wiederkehrende Formulierung lautet, dass gewisse Teile der Bibel nicht heilsentscheidend seien und daher sei es dem Gläubigen freigestellt, seine persönliche Auslegung für gültig zu erachten ohne das dies Konsequenzen für den Glauben und der Gesamtvertrauenswürdigkeit der Bibel haben würde.
Dieses 'Argument' taucht bezeichnenderweise immer dann auf, wenn deutlich wird, das jemand Teile der Bibel nach eigenem Gutdünken auslegen möchte, weil er sich gezwungen sieht, 'moderne' Erkenntnisse in die Bibelinterpretation hineinzulegen. Was wir also betrachten müssen ist die Motivation, ob also erkennbar ist, warum jemand die Bibel nicht als irrtumsfrei, wortwörtlich oder literal ansehen möchte und welche Auswirkungen dies auf den Gesamtzusammenhang der Bibel selber und auf die Menschen hat, denen im schlechtesten Fall ein anderes Evangelium gepredigt wird als es in der Bibel zu finden ist. Dieses oder jenes sei nicht heilsentscheidend ist eine absichtlich sprachliche Verkürzung, um Freiraum für eigene Interpretationen zu schaffen. Stellt sich nämlich heraus, dass sich aus solcherart bibelkritischen Ansicht eine falsche Lehre entwickelt, ist es sehr wohl heilsentscheidend, denn wieder besseren Wissens wird das Wort Gottes dekonstruiert, d.h., in Teile zerlegt, die einen glaubhaften Kern enthalten und dem was nicht 'heilsentscheidend' sei. Ein gravierender Irrtum, wie ich hoffe im Verlauf zeigen zu können.

7

Montag, 15. Mai 2017, 17:55

Wer hat das letzte Wort?

Ein Gedanke den es hier zu berücksichtigen gilt, ist die Frage, in wie fern Gottes Wort Richter über unsere die Gedanken und Sinne unseres Herzens sein könnte, wenn das Wort nicht über uns stehen würde? Denn entweder hat Gott das letzte Wort oder der Mensch. Glaube beginnt an dem Punkt, an dem wir uns Gottes Wort unterordnen, solange sich der Mensch über das Wort stellt, kann Nachfolge nicht funktionieren. In diesem Fall wird nämlich alles, was den persönlichen Wünschen und Interessen entgegensteht als nicht mehr zeitgemäß erklärt.

Was den Schöpfungsbericht angeht, Jesus hat sogar aus diesem Bericht zitiert (vgl. 1Mo 2,24 u. Mt 19,5) ER hat nie den geringsten Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Alte Testaments aufkommen lassen, im Gegenteil, ER sagte: Wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen (Mt 5,18 ). Somit hat Jesus auch die 5 Bücher Mose, einschließlich des Schöpfungsberichts und der Sintflut nie in Frage gestellt.
Was jedoch zur Frage steht, ist folgendes: Glauben Menschen, die es Gott nicht zutrauen, dass ER die Welt wirklich in 6 Tagen geschaffen hat, wirklich an einen allmächtigen Gott? Offensichtlich nicht, doch wie ist es dann mit der Jungfrauengeburt, was war mit den Brotvermehrungen, was mit den vielen anderen Wundern die Jesus vollbracht hat und wie verhält es sich mit Seiner Auferstehung? Man beachte, Paulus schrieb, dass wenn Christus nicht von den Toten auferstanden ist unser Glaube wertlos ist (1.Kor 15,17).

Außerdem stellt sich doch auch folgende Frage: Wenn manche Leute glauben, dass beispielsweise nur jeder 10 Vers der Schrift vertrauenswürdig sein soll, woran wollen diese Menschen dann festmachen, dass sie sich ausgerechnet auf die von ihnen ausgewählten Bibelverse verlassen können?
Signatur von »Karl-Heinz67« Jesus Christus, unsere Hoffnung (1.Tim 1,1).

http://www.evangeliums-botschaft.de




8

Montag, 15. Mai 2017, 19:09

Völlig richtig, Karl-Heinz!
Und die Erosion des Wortes schreitet ja voran. Erst wird die Schöpfungsdauer angezweifelt, dann die Sintflut, dann historische Personen wie beispielsweise Hiob. Unter dem Eindruck einer völligen Neuinterpretation, in dem Teile für Metaphern oder Allegorien erklärt werden, werden letztendlich auch die Teile der Bibel, die man zum Glaubenskern deklariert hatte, dem eigenem Gutdünken preisgegeben. Jungfrauengeburt - da heißt es dann 'junge Frau', Jesu Krankenheilungen werden zu psychosomatischen Beeinflußungen einem Placebo gleich oder glattweg negiert. Glaubensinhalte werden nach und nach unterhöhlt und die Bibel in die Reihe anderer 'heiliger Schriften' gestellt, die zwar nützlich sind, aber eben nicht die Autorität als Gottes Wort besitzen welche Mitteilung an die Menschen enthält die lebenswichtig wären.
Wird dann, wie schon geschehen und propagiert, die Auferstehung zum Mythos erklärt, hat die Bibel im Grunde ihre Bedeutung völlig eingebüßt. Göttliche Inspiration durch Menschen heruntertransformiert zu menschlicher Weisheit und philosophischen Betrachtungen bedeutet Beliebigkeit im Rahmen eines intellektuellen Gehabes. Wobei an vorderster Front die sog. 'Hirten' zu finden sind, die anstatt die Herde zu hüten an der Zerstreuung arbeiten.

9

Montag, 15. Mai 2017, 19:24

9
Weisheit und philosophischen Betrachtungen bedeutet Beliebigkeit im Rahmen eines intellektuellen Gehabes. Wobei an vorderster Front die sog. 'Hirten' zu finden sind, die anstatt die Herde zu hüten an der Zerstreuung arbeiten.


Da hast Du vollkommen Recht, das ist eine traurige Tatsache, die mich auch sehr bewegt. Aktuell habe ich auf der Webseite Evangeliums-Botschaft.de unter der Überschrift "Du sollst kein falsches Zeugnis reden" einen zweiteileigen Beitrag begonnen, in dem es um die Frage geht, was der Missionsbefehl mit dem 9. Gebot zu tun hat. Dabei geht es insbesondere um solche Hirten die meinen sie könnten die Botschaft des Evangeliums nach Belieben anpassen.
Signatur von »Karl-Heinz67« Jesus Christus, unsere Hoffnung (1.Tim 1,1).

http://www.evangeliums-botschaft.de




10

Montag, 15. Mai 2017, 20:36

Liebe Annelie,

ich möchte mal zu deiner letzten Frage etwas schreiben. Du fragtest:

Zitat

Kann es sein, dass im
Schöpfungsbericht, ein Tag noch keine 24 Stunden hatte, sondern eine
viel größere Zeitspanne zwischen Morgen und Abend lag, so dass man
evtl. auch eine von Gott geleitete Evolution in Betracht ziehen
könnte?


Ich habe einen interessanten Link dazu gefunden. Der erklärt Einiges.

http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downlo…epfungstage.pdf

Außerdem gibt es noch ein anderes Argument für eine wörtliche 6-Tage-Schöpfung (1 Tag = 24 Stunden), nämlich das Alter Adams, als er starb.

"Und Adam war 130 Jahre alt, als er einen Sohn zeugte, ihm selbst gleich, nach seinem Bild, und er nannte ihn Seth. Und die Lebenszeit Adams, nachdem er den Seth gezeugt hatte, betrug 800 Jahre, und er zeugte Söhne und Töchter. Und die ganze Lebenszeit Adams betrug 930 Jahre, und er starb." (1. Mose 5, 3-5)

Wenn Adam am 6. Tag erschaffen wurde und jeder einzelne Schöpfungstag Millionen von Jahre umfaßt haben soll, wie alt hätte Adam denn dann bei seinem Tod sein müssen? Schließlich lag zwischen seiner Erschaffung am 6. Tag und seinem Tod mit 930 Jahren noch der 7. Schöpfungstag = Ruhetag Gottes. Adam hätte also bei seinem Tod Millionen von Jahre alt sein müssen und nicht 930, so wie berichtet.

Was die Evolution angeht: Das würde ja praktisch bedeuten, dass es Krankheit und Tod schon von Anfang an gegeben hätte (natürliche Auslese, der Stärkere setzt sich durch, das Schwache geht unter oder wird gefressen). Fressen und Gefressenwerden, das ist doch eine grausame Welt, zumindest für die Opfer.

Im Schöpfungsbericht steht aber: "Und Gott sah an, alles, was er gemacht hatte und siehe es war SEHR GUT." Gott gibt seiner Schöpfung also das Prädikat "SEHR GUT". Wäre eine Schöpfung, in der es Krankheit und Tod schon von Anfang an gegeben hätte, aber wirklich als SEHR GUT zu bezeichnen? Man denke nur mal an all die Schmerzen der Tiere, wenn sie von Raubtieren als Nahrung gerissen werden usw. Solch eine Schöpfung würde ich schon als sündiger Mensch nicht als SEHR GUT bezeichnen wollen. Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein allgütiger liebender Gott so etwas geschaffen hat und es dann auch noch als SEHR GUT bezeichnen würde.

Soviel von meiner Seite dazu. Ich hoffe, es hilft dir weiter. :)

Tom_Admin

Administrator

  • »Tom_Admin« ist männlich

Beiträge: 3 736

Wohnort: Unterroth

Beruf: Rebell

  • Nachricht senden

11

Dienstag, 16. Mai 2017, 08:56

Widerspricht Gott sich selbst, wenn er
in Hiob 42, dass was die Freunde Hiobs gesagt haben, als nicht wahr
bezeichnet?


Nicht alles, was die Freunde Hiobs sagten, war falsch. So werden Aussagen aus dem Buch Hiob auch im Neuen Testament zitiert. (Ich weiß nur nicht mehr wo, aber das stimmt.) Die Freunde Hiobs gaben häufig tiefe Weisheiten weiter, aber sie irrten sich in dem Punkt, wo sie Hiob Sünde unterstellten. Auch Hiob machte sich schuldig, indem er Gott ungute Motive unterstellte. Doch diese Gespräche nahm Gott in seine schriftliche Offenbarung mit auf. Gott ließ auch sündige Worte und Taten von anderen Menschen in seinem Buch aufzeichnen, aber man kann doch deswegen Gott keine Sünde unterstellen, oder sagen, dass Gott sich widerspricht. Man kann Gottes Wort doch nicht mit Gottes Wort negieren!
Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
•Tom_Admins Ebooks kann man hier kaufen•

12

Dienstag, 16. Mai 2017, 09:57

Hallo Tom,

ein solches Zitat finden wir wohl in Jak. 5:11

Zitat

Siehe, wir preisen die glückselig, die ausgeharrt haben. Vom Ausharren Hiobs habt ihr gehört, und das Ende des Herrn habt ihr gesehen, dass der Herr voll innigen Mitgefühls und barmherzig ist.


Es gibt ja einige Stellen im NT wo die Schreiber bezug auf das AT nehmen und zwar immer in der Form, dass sie diesen Bezug als historische Tatsache nahmen. Da gab es kein Zweifel, dass es sich um reale Personen und nicht um fiktive Geschichten handeln würde.

Im Fall Hiobs wird dies auch besonders deutlich durch Hesekiel 14:12-20

Zitat

Und das Wort des HERRN geschah zu mir so:
13 Menschensohn, wenn ein Land gegen mich sündigt, indem es Untreue begeht, und ich meine Hand gegen es ausstrecke und ihm den Stab des Brotes zerbreche und Hunger hinein sende und aus ihm Menschen und Vieh ausrotte -
14 und diese drei Männer wären in seiner Mitte: Noah, Daniel und Hiob -, es würde um ihrer Gerechtigkeit willen nur ihre eigene Seele gerettet werden, spricht der Herr, HERR9.
15 Oder wenn ich böse Tiere das Land durchstreifen lasse10, so dass sie es entvölkern und es eine Öde wird, weil wegen der Tiere niemand hindurchzieht -
16 wären diese drei Männer in seiner Mitte, so wahr ich lebe, spricht der Herr, HERR11, sie würden weder Söhne noch Töchter retten12; sie allein würden gerettet, das Land aber würde eine Öde werden.
17 Oder wenn ich das Schwert über jenes Land kommen lasse und spreche: Schwert, fahre durch das Land! und aus ihm Menschen und Vieh ausrotte -
18 und diese drei Männer wären in seiner Mitte -, so wahr ich lebe, spricht der Herr, HERR13,14sie würden weder Söhne noch Töchter retten15; sondern sie allein würden gerettet werden.
19 Oder wenn ich die Pest in jenes Land sende und meinen Grimm in Blut über es ausgieße, um Menschen und Vieh darin auszurotten -
20 und Noah, Daniel und Hiob wären in seiner Mitte -, so wahr ich lebe, spricht der Herr, HERR16, sie würden weder Sohn noch Tochter retten17; sie würden um ihrer Gerechtigkeit willen nur ihre eigene Seele retten.


Gott bezieht sich auf diese drei Männer unzweifelhaft als Personen die gelebt haben und nicht als Figuren eines Gleichnisses.

Tom_Admin

Administrator

  • »Tom_Admin« ist männlich

Beiträge: 3 736

Wohnort: Unterroth

Beruf: Rebell

  • Nachricht senden

13

Dienstag, 16. Mai 2017, 10:02

Ja genau, es gibt aber auch noch einen ausgesprochenen Satz eines der Freunde Hiobs, der im Neuen Testament zitiert wird. Wer weiß es? :)
Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
•Tom_Admins Ebooks kann man hier kaufen•

14

Dienstag, 16. Mai 2017, 10:18

Kleiner persönlicher Einschub

Hallo Annelie,

ich bin dem Link von Karl-Heinz gefolgt (http://www.evangeliums-botschaft.de/duso…ugnisreden.html) und habe mir dort die Quellenangabe zu Pastor Olaf Latzel angesehen, der die atemberaube Aussage macht
Ungläubige Pfarrer sind das größte Hindernis für die Mission
Genau damit haben viele Gläubige aus meiner Erfahrung ein Problem. Sie sind hin und her gerissen, denn sie erleben den inneren Konflikt oder den Wunsch der Bibel zu glauben und zu vertrauen, während ihr 'Hirte' genau diesen Wunsch raubt indem er die Aussagen der Bibel uminterpretiert. Viele nehmen es einfach hin und sind stumm geworden - denken sich aber ihren Teil.
Den Artikel kann man leider nur im Ansatz lesen, da er kostenpflichtig ist, aber ich empfehle vielleicht die Kommentare einzublenden, wo Lothar Gassmann Herrn Latzel vollauf bestätigt, wie es auch viele andere erleben, die mit offenen Augen und Ohren, die Bibel mit dem vergleichen was ihr Pfarrer von sich gibt und teilweise einen erheblichen Unterschied feststellen. In diesem Link Latzel wird auf die Aussagen von Pfarrer Latzel noch mal bezug genommen.
So manche die ich kenne, haben ihre persönlichen Konsequenzen gezogen und haben ihre Gemeinde verlassen, sind sogar aus der Kirche ausgetreten, weil Dinge gepredigt werden, die ihren Restglauben schlussendlich endgültig beseitigt hätte.
Diesen kleinen Ausflug zu den angeblichen 'Hirten' fand ich an dieser Stelle passend, denn ich weiß, das viele darunter leiden und in Zweifel hinein gezogen werden, wenn an den Fundamenten der Bibel gerüttelt wird, wie es heute üblich geworden ist.

15

Dienstag, 16. Mai 2017, 10:49

Möglicherweise meinst du die Erwähnung eines Ausspruches von Eliphas von Theman in Hiob 5:13, welcher in 1.Korinther 3:19 angeführt wird:

Zitat

er fängt die Weisen in ihrer Listigkeit und stürzt der Verkehrten Rat,


Zitat

Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott; denn es steht geschrieben: «Er fängt die Weisen in ihrer List.»

16

Dienstag, 16. Mai 2017, 11:01

Und auch hier ein Rückbezug auf die Rede Eliphas in Hebräer 12:5

Hiob 5:17

Zitat

Siehe, selig ist der Mensch, den Gott straft; darum weigere dich der Züchtigung des Allmächtigen nicht.



Hebr.15:5

Zitat

...und habt das Trostwort vergessen, womit ihr als Söhne angeredet werdet: «Mein Sohn, achte nicht gering die Züchtigung des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm gestraft wirst!

Werbung © CodeDev