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Sonntag, 13. August 2017, 18:39

Drohbotschaft oder Zeichen der Liebe Gottes? 1/4

Denn wenn Gott die Engel nicht verschonte, die gesündigt hatten, sondern sie in Fesseln der Finsternis in den Abgrund warf, um sie zum Gericht aufzubewahren, und wenn er die alte Welt nicht verschonte, sondern [nur] Noah, den Verkündiger der Gerechtigkeit, als Achten bewahrte, als er die Sintflut über die Welt der Gottlosen brachte, und auch die Städte Sodom und Gomorra einäscherte und so zum Untergang verurteilte, womit er sie künftigen Gottlosen zum warnenden Beispiel setzte, während er den gerechten Lot herausrettete, der durch den zügellosen Lebenswandel der Frevler geplagt worden war, denn dadurch, dass er es mit ansehen und mit anhören musste, quälte der Gerechte, der unter ihnen wohnte, Tag für Tag seine gerechte Seele mit ihren gesetzlosen Werken, so weiß der Herr die Gottesfürchtigen aus der Versuchung zu erretten, die Ungerechten aber zur Bestrafung aufzubewahren für den Tag des Gerichts. Das gilt besonders für die, welche in unreiner Lust dem Fleisch nachlaufen und die Herrschergewalt verachten. Verwegen und frech, wie sie sind, fürchten sie sich nicht, Majestäten zu lästern, wo doch Engel, die an Stärke und Macht größer sind, kein lästerndes Urteil gegen sie bei dem Herrn vorbringen (2.Petr 2,4-11).

Wer würde sich einen solchen Text als Predigtgrundlage aussuchen? Ein Text, der fast ausschließlich von Gericht und Strafe spricht, ein Text, der uns auf eindrückliche Weise vor Augen führt, dass Gott Sünde keineswegs ungestraft lässt. Dennoch finden wir ihn in der Heiligen Schrift. Sofern wir ernstnehmen, dass uns Gottes Wort in 2.Timotheus 3,16 sagt: Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, müssen wir wahrnehmen, dass auch dieser Text nützlich ist zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit. Der Hauptgrund, warum man selten eine Predigt über einen solchen Textabschnitt hört, ist der, dass es nur noch wenige Kirchen und Gemeinden gibt, bei denen Bibeltexte fortlaufend betrachtet werden. Vielmehr ist es so, dass man sich den Abschnitt auswählen darf oder dass dieser vorgegeben wird, und hier haben wir schon das Dilemma, wir tendieren zu angenehmeren Themen, wir suchen uns erbauliche Textabschnitte, wir haben unser Steckenpferd und unsere Lieblingsbibelstellen, wodurch Abschnitte wie dieser durchs Raster fallen. Doch betrachtet man ein biblisches Buch fortlaufend, dann stößt man auch auf diese ernste Seite der Wahrheit, eine Seite die gerade in unserer Generation immer mehr verdrängt und ignoriert wird, und das ist die Tatsache, dass Gott zu fürchten ist.

Wer jedoch diesen biblischen Standpunkt vertritt, dem wird man unterstellen, er würde das Bild eines Rachegottes verbreiten. Ja, man wird ihm sagen, er würde Drohbotschaften verkündigen, anstatt von der Liebe Gottes zu sprechen. Doch wer nur den „lieben Gott“ sehen will, der hat ein sehr einseitiges Bild von Gott, denn er ignoriert, dass Gott ein heiliger und gerechter Gott ist. In Folge dessen haben wir heute das Bild eines Gottes, der nicht ernst zu nehmen ist. Sofern ER uns durch Sein Wort überhaupt etwas zu sagen hat, sind es allenfalls unverbindliche Empfehlungen. Man will in Gott allenfalls einen Erfüllungsgehilfen menschlicher Wünsche sehen, der weiter keine Ansprüche an Seine Geschöpfe stellt. Von einem heiligen Gott hingegen, der klare moralische Vorstellungen hat und dem gegenüber sich der Mensch verantworten muss, will man nichts mehr hören.
Doch man kann Gottes Heiligkeit und Seine Liebe nicht voneinander trennen, vielmehr gilt es zu realisieren, dass IHN beide Wesenseigenschaften auszeichnen, denn die Heilige Schrift sagt uns nicht nur: Gott ist Liebe (1.Joh 4,16), sondern enthält auch das Selbstzeugnis Gottes, das besagt: Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig, der HERR, euer Gott! (3.Mo 11,45). Und wiederum steht geschrieben: Die Rache ist mein, ich will vergelten (5.Mo 32,35). Wer nun argumentiert, dies sei eine alttestamentliche Sichtweise, der bedenke, dass diese Aussage zweimal im Neuen Testament zitiert wird (vgl. Röm 12,19; Hebr 10,30). Es ist also ein von Grund auf verkehrter Ansatz, zwischen einem strengen alttestamentlichen Gott und einen besonders lieben neutestamentlichen Gott unterscheiden zu wollen, vielmehr gilt es wahrzunehmen, was Gott über sich selbst aussagt: Ich, der HERR, ich habe mich nicht geändert (Mal 3,6).

Wenn uns der Gott des Neuen Testament nun so vorkommt, als sei ER kein strafender Gott, dann liegt dies nicht am Inhalt des Neuen Testaments, sondern an der Tatsache, dass das Neue Testament nur selektiv betrachtet wird. Wie Eingangs gesagt, ein Textabschnitt wie jener, der dieser Wortbetrachtung zu Grunde liegt, wird in der Regel ausgeklammert. Gerade dies führt zu einem sehr einseitigen und oberflächlichen Gottesbild, so dass selbst viele Christen nicht wirklich realisieren, was am Kreuz von Golgatha geschah. Man nimmt nicht wahr, dass Gottes gerechtes Strafgericht über den Sohn Gottes erging und kann sich kaum vorstellen, dass Christus dabei wirklich an unserer statt litt. Wir hätten dort hängen müssen, wir hätten es aufgrund unserer Sünde verdient, misshandelt, bespuckt und missachtet zu werden. Es ist unsere Sünde, die Christus ans Kreuz trug, uns hätte man ans Kreuz nageln müssen, wir hätten dort verbluten und jämmerlich verenden müssen. Doch können wir das überhaupt nachvollziehen? Können wir eingestehen, dass es gerecht wäre, wenn uns diese Strafe getroffen hätte? Oder denken wir insgeheim, gar nicht so übel zu sein, als dass wir eine derartige Bestrafung oder gar die Hölle verdient hätten? Doch bedenken wir, Jesus Christus starb um uns genau davor zu bewahren. Allein aufgrund Seines vollkommenen Opfers, besteht für uns die Möglichkeit straffrei auszugehen. Allein auf dieser Grundlage ist Begnadigung und Errettung möglich.

Wäre Gott so, wie vielfach dargestellt, hätte ER Seinem Sohn dieses Martyrium gewiss ersparen können, denn gemäß dem gängigen Gottesbild das heute vermittelt wird, kann Gott ganz großzügig über Sünde hinwegsehen. Dass dieses Bild völlig verzerrt und völlig falsch ist, stellt uns Petrus sehr deutlich vor Augen indem er schreibt: Denn wenn Gott die Engel nicht verschonte, die gesündigt hatten, sondern sie in Fesseln der Finsternis in den Abgrund warf, um sie zum Gericht aufzubewahren, und wenn er die alte Welt nicht verschonte, sondern [nur] Noah, den Verkündiger der Gerechtigkeit, als Achten bewahrte, als er die Sintflut über die Welt der Gottlosen brachte, und auch die Städte Sodom und Gomorra einäscherte und so zum Untergang verurteilte, womit er sie künftigen Gottlosen zum warnenden Beispiel setzte.
Unmissverständlich klar wird uns hier gesagt, dass diese historischen Tatsachen, die ein eindeutiger Beleg für Gottes direktes gerichtliches Eingreifen sind, keine willkürlichen Launen Gottes waren, sondern dass Gott hier warnende Beispiele gesetzt hat, was jenen Menschen blüht, die an ihrer Gottlosigkeit festhalten. Besonders hart wird es, wie Petrus sagt, jene treffen, welche in unreiner Lust dem Fleisch nachlaufen und die Herrschergewalt verachten. Ist das nicht gerade ein Kennzeichen unserer „aufgeklärten“ Gesellschaft, dass man keine Autoritäten mehr anerkennen will und das Hauptaugenmerk auf die Befriedigung der fleischen Lust gerichtet ist? Ein Gott, der über einem steht, ein Gott, dem der Mensch moralisch verpflichtet ist, hat im Denken des modernen Menschen kaum einen Platz. Viel lieber hält man sich da an die Evolutionstheorie, die den Menschen zu einem höher entwickelten Affen deklariert.

Obwohl daran deutlich wird, dass die Menschheit ihren eigenen Schöpfer abgeschrieben hat, gibt es einen eindeutigen Beleg dafür, dass dies im Umkehrschluss nicht der Fall ist. Zwar hat die Menschheit ihrem Schöpfer den Rücken zugewandt, doch Gott hat den Menschen nicht abgeschrieben, sondern sandte Seinen Sohn auf diese Welt und damit sind wir wieder beim Kreuz. Dass das Kreuz ein Beleg für Gottes Heiligkeit ist, weil Gott dort Gericht über die Sünde hielt, haben wir bereits gesehen, doch wir erkennen hier noch etwas, wir sehen Gottes unbegreifliche Liebe, der uns durch das Stellvertretende Opfer Seines eigenen Sohnes die Möglichkeit gibt, dem Strafgericht zu entgehen. So wie Noah damals Zuflucht in der Arche fand, so können wir Zuflucht am Kreuz finden. Daher gilt es beides zu beachten, auf der einen Seite sagt uns der Text: So weiß der Herr die Gottesfürchtigen aus der Versuchung zu erretten, auf der anderen: Die Ungerechten aber zur Bestrafung aufzubewahren für den Tag des Gerichts. Wer an seiner Gottlosigkeit festhält, der steuert unaufhaltsam dem göttlichen Strafgericht entgegen, wer jedoch Zuflucht beim Kreuz sucht, der wird erfahren, was Noah und Lot erfahren durften. So wie Noah aus den Fluten errettet wurde und Lot der Einäscherung Sodoms entkam, so entgehen jene, die Zuflucht beim Kreuz suchen und sich durch das Blut des Lammes reinwaschen lassen, am Tage des Gericht der Strafe. So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind (Röm 8,1)...
Signatur von »Karl-Heinz67« Jesus Christus, unsere Hoffnung (1.Tim 1,1).

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Sonntag, 13. August 2017, 18:43

Drohbotschaft oder Zeichen der Liebe Gottes? 2/4

Das Kreuz ist Gottes Rettungsangebot das sich an jeden Menschen richtet. Wie uns die Beispiele mit Noah und Lot zeigen, war jedoch menschliches Handeln notwendig, Noah musste die Arche bauen und darin Zuflucht suchen und Lot musste mit den Engeln die dem Untergang geweihte Stadt verlassen und beides können wir auch auf uns übertragen. Wer zu Christus kommen will, muss dieser dem Untergang geweihten Welt den Rücken kehren. Hier geht es nicht um einen Rückzug ins Kloster, sondern darum, wahrzunehmen, von wem das Denken dieser Welt beeinflusst und gesteuert wird. Es ist Satan, der Gegenspieler Gottes, der die Menschheit an der Nase herumführt und ständig mit neuen leeren Versprechen lockt. Die Wahrheit hingegen, erfahren wir im Wort Gottes. Entscheidend ist also, dass wir unser Denken anhand der Heiligen Schrift erneuern lassen. Die Erlösung am Kreuz ist ein vollständiges Erlösungswerk, dem wir durch eigenes Tun nichts hinzufügen können, dennoch gibt es eine menschliche Seite, und diese ist in unserer Entscheidung zu sehen, das Gnadenangebot Gottes anzunehmen. Dies jedoch kann nur dann der Fall sein, wenn wir bereit sind, uns ganz klar auf die Seite Gottes stellen. Der erste Schritt dabei ist, dass wir mit Gottes Urteil über diese Welt und insbesondre über unseren eigenen Zustand übereinstimmen. Menschliche Ideologien und Religionen lehren, dass der Mensch im Kern gut sei, Gottes Wort hingegen sagt: Sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer (Röm 3,10 Ps 14,3).

Der Mensch redet immer von Weiterentwicklung und rühmt sich gerne seiner eigenen moralischen Vortrefflichkeit, nimmt jedoch nicht wahr, wie vermessen er gegenüber seinem eigenen Schöpfer auftritt. Anstatt einzugestehen, wie weit man vom göttlichen Maßstab abweicht, überhebt man sich über diesen und glaubt allen Ernstes einen besseren definieren zu können. Wir erinnern uns, Petrus hat nicht nur Strafe für Gottlosigkeit angekündigt, sondern sagte: Das gilt besonders für die, welche in unreiner Lust dem Fleisch nachlaufen und die Herrschergewalt verachten. Verwegen und frech, wie sie sind, fürchten sie sich nicht, Majestäten zu lästern. Ist es nicht eine erschreckende Tatsache, dass es genau das ist, was wir in unserer Gesellschaft erleben? Wie verachtend wird über Autoritäten abgelästert, es gibt nahezu nichts, wovor der moderne Mensch diesbezüglich zurückschrecken würde, so dass auch vor der höchsten Autorität, nämlich vor Gott selbst, kein Halt gemacht wird. Genau dran können wir das Wesen der Gottlosigkeit ausmachen, es ist diese menschliche Überheblichkeit, die das Wort Gottes hinter sich wirft und selbst definieren will, was Gut und Böse ist.

Aber von dieser Haltung ist nicht nur diese Welt geprägt, sondern auch ein Großteil dessen, was sich als Christentum bezeichnet und darauf letztlich zielt dieser Brief in erster Line ab. Er behandelt die Gottlosigkeit in schlimmster Form und das ist die fromm getarnte. Denn wie uns das Textumfeld deutlich zeigt, geht es hier in erster Linie um eine eindringliche Warnung vor falschen Lehrern, die die christliche Gemeinde unterwandern und zerstören werden. Dabei handelt es sich um Leute, die Gott zwar die Herrschaft über ihr Leben verweigern, sich aber dennoch als Gottes Diener ausgeben. Entsprechend verächtlich gehen sie mit Gottes Wort um, anstatt sich diesem unterzuordnen, stellen sie sich darüber. Zwei aktuelle Beispiele dazu haben wir bereits im letzten Teil gesehen, einige weitere möchte ich in diesem Teil anführen. Beim Ersten handelt es sich um ein Zitat von Margot Käßmann, die bei einem Grußwort zum Christustag 2014 sagte: Evangelischer Glaube bindet sich nicht an Dogmen. Wir dürfen die Bibel kritisch lesen. Das ist reformatorische Freiheit" (1)

Wie paradox es ist, dass ausgerechnet diese Frau, Botschafterin für das Reformationsjubiläum 2017 ist, wird daran deutlich, dass die Reformatoren den Grundsatz „sola scriptura“, „allein die Schrift“ vertraten; während der von Frau Käßmann aufgestellte Grundsatz nichts anderes besagt als: „Allein die bibelkritische Auslegung der modernen Theologen“. Hierzu kann man nur sagen, anstatt die Worte von Frau Käßmann zu beherzigen, gilt es umgekehrt vorzugehen: Statt die Bibel anhand ihrer Worte kritisch zu beurteilen, müssen ihre Worte anhand der Bibel kritisch beurteilt werden. Aber dies ist nur eines von vielen Beispielen, wie leichtfertig man sich heute über das Wort Gottes hinwegsetzt. Petrus hat uns klar aufgezeigt, dass allein das Wort der Maßstab des christlichen Glaubens sein kann, doch im selben Zusammenhang hat er vor falschen Lehrern gewarnt, die sich über diesen Maßstab hinwegsetzen. Sollte es einen hier verwundern, wenn solche Irrlehrer regelrecht davor warnen, in der Bibel das verbindliche Wort Gottes zu sehen? Warum machen sie wohl jene, die an der Irrtumslosigkeit der Heiligen Schrift festhalten, als fundamentalistische Störenfriede aus? Das Motiv ist offensichtlich, wo man am Zeugnis der Schrift festhält, fallen sie als Irrlehrer durchs Raster; gelingt es ihnen jedoch die Autorität der Heiligen Schrift zu untergraben, dann können sie sich nach Belieben austoben und entfalten. Was sie unterm Strich vermitteln, ist nichts anderes, als eine vermessene Haltung, die besagt: „Hört nicht mehr länger auf das, was die Bibel lehrt, sondern setzt euer Vertrauen auf das, was wir aus den Bibeltexten ableiten!“.

Wenn wir nun dieses Zeugnis der Heiligen Schrift haben, wenn wir zugleich sehen, wie sich vor unseren Augen alles erfüllt, dann haben wir letztlich nur zwei Möglichkeiten, entweder wir verlassen uns auf die modernen Irrlehrer, die das Wort Gottes nach Belieben zerpflücken, oder wir vertrauen auf das Selbstzeugnis der Schrift, das besagt: Alle Schrift ist von Gott eingegeben. Wir haben bereits hinlänglich beleuchtet, dass Petrus genau von diesem Standpunkt ausgegangen ist, denn ehe er auf die Gefahr, die durch Verführer und Irrlehrer ausgeht, zu sprechen kam, hat er mit dem Wort Gottes den verbindlichen Maßstab genannt, nach dem es diese zu beurteilen gilt. Kein Wunder also, wenn Irrlehrer den Maßstab nicht anerkennen wollen. Würden sie dies tun, würden sie sich schließlich ihrer eigenen frommen Tarnung berauben. Denn wie könnten sie ihren Anspruch, Diener Gottes zu sein, aufrechterhalten, wo doch nur allzu offensichtlich ist, dass ihre Lehre in gravierender Weise von der gesunden Lehre der Schrift abweicht? Erklärt man hingegen den verbindlichen Maßstab zum nebelhaften Mythos, öffnet man sich selbst die Tür für willkürlichste Interpretationen und Auslegungen, denen keine Grenzen mehr gesetzt sind. Dass hierbei, wie durch Petrus aufgezeigt, tatsächlich Herrschergewalten verachtet werden, ist insbesondere daran zu erkennen, dass man den allmächtigen Gott zu einem Erfüllungsgehilfen menschlicher Wünsch deklariert. Ein Gott, der Maßstab und Richtung vorgibt, wurde ersetzt durch einen, der sich stets menschlichen Wünschen und Meinungen unterwirft. So wird Gott zu einem Fähnchen im Wind des Zeitgeistes herabdeklariert, wahrlich: Verwegen und frech, wie sie sind, fürchten sie sich nicht, Majestäten zu lästern.

Ist es nicht erschütternd, dass gerade Menschen die vorgeben, Gott zu dienen, die vorgeben, ihnen sei an der Ehre Seines Namens gelegen, jegliche Ehrfurcht vor Gott abgelegt haben, so dass sie Gott bildlich gesehen am liebsten von Seinem Thron stoßen würden. Denn die Frage ist doch offensichtlich, was hat der Gott der Bibel diesen religiösen Führern noch zu sagen? Doch es sind diese Leute, die in der religiösen Szene mittlerweile den Ton angeben, und dabei ist eingetreten, was Petrus prophezeit hat, und viele werden ihren verderblichen Wegen nachfolgen. Dass dieser Weg vor allem ein Weg sexueller Unzucht ist, zeigen uns die Worte: Das gilt besonders für die, welche in unreiner Lust dem Fleisch nachlaufen...
Signatur von »Karl-Heinz67« Jesus Christus, unsere Hoffnung (1.Tim 1,1).

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Sonntag, 13. August 2017, 18:46

Drohbotschaft oder Zeichen der Liebe Gottes? 3/4

Mit anderen Worten, Wegbereiter für den endzeitlichen Glaubensabfall, der in besonderer Weise in sexueller Ausschweifung auszumachen ist, sind ausgerechnet jene, die sich nach außen hin dem christlichen Glauben verschrieben haben. Dass sich hierbei die Geschichte Israels wiederholt, wo der Glaubensabfall ebenfalls von der offiziellen kirchlichen Instanz ausging, sehen wir insbesondere im eigenmächtigen Handeln der religiösen Wortführer. Was einst Jeremia über die religiöse Elite seiner Generation sagte, kann 1:1 übertragen werden: Die Propheten weissagen falsch, und die Priester herrschen auf eigene Faust (Jer 5,31). Treffend bringt es Rolf Wiesenhütter auf den Punkt, indem er schreibt: Die evangelische Kirche hat sich entschieden, selbst darüber zu befinden, was Sünde ist und was nicht. Tür und Tor wurden geöffnet für Dinge, die Gott ein Gräuel sind. Ganz offensichtlich hat man sich dem Zeitgeist geöffnet, für den die „Grün-Alternative-Politik“ steht, die in diktatorischer Form daran arbeitet, die Familie zu zerstören und gegen ideologische Plattitüden zu ersetzen. Es ist kaum zu glauben, dass in der Frage der Ehe und Familie ein ganzes Volk manipuliert wird, und die evangelische Kirche nicht nur stillschweigend, sondern zustimmend und aktiv beteiligt mitwirkt. Noch vor wenigen Jahren war ein solcher Abfall nicht vorstellbar. Die ehemalige Bischöfin Maria Jepsen setzt dem Ganzen die antichristliche Krone auf, als sie erklärt: „Schwule Pastoren können Vorbilder für Jugendliche sein. (2) Wie sehr die evangelische Kirche bereits von einem Geist der Unzucht vereinnahmt ist, zeigt auch das Beispiel der evangelischen St. Johann Gemeinde in Saarbrücken. Man stelle sich vor, in dieser Kirche wurden im Rahmen einer Erotikpredigt-Reihe Pornofilme gezeigt. U.a. der in Frankreich verbotene französische Film La Bätte, in dem es auch um geschlechtlichen Verkehr mit Tieren (Sodomie) geht. (3) Wer denkt, dies seien nur Einzelfälle, der möge sich einmal mit den Themen auseinandersetzen, die Programmpunkte des diesjährigen evangelischen Kirchentags waren. Ein Auszug davon ist unter folgendem Link zu finden: http://hauszellengemeinde.de/kirchentag2017/

Der Zustand der Landeskirchen wäre traurig genug, doch das Schlimme ist, dass der Sauertaug der falschen Lehre im Rahmen der evangelischen Allianz und der ökumenischen Bewegung längst weitere Kreise gezogen hat. Denn während Jesus in Bezug auf Irrlehre die Warnung aussprach, dass bereits ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert, ist man sich heute weitgehend einig, dass es ratsam sei, alle Irrtümer im Rahmen einer Weltökumene zu vereinen. Und im Sog dieses Vereinigungswahns werden immer mehr Gemeinden mitgerissen sich dem Zeitgeist anzupassen. Dabei nimmt man die Relativierung von Gottes Wort billigend in Kauf um der neuen Maxime „Einheit über alles“ gerecht zu werden. Doch wenn es nur noch darum geht, alles auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zu bringen, dann geht jegliche Unterscheidungsfähigkeit verloren. Treffend konstaniert Rolf Wiesenhütter: Die Unverbindlichkeit ist das neue Fundament, die Glaubensgrundlage. Tatsächlich passiert die absichtlich herbeigeführte Enttheologisierung der Gläubigen. Der Platz ist eingenommen vom pragmatisch-zeitgemäßen Ökumenismus. Oder anders gesagt: Der Zeitgeist feiert auch hier Triumpfe. Die Aufklärung mit ihrer „historischen Bibelfälschung“ höhlt die Wahrheit des Wortes Gottes aus wie Wasser den Stein. Darum werden Glaubensinhalte unverbindlich. (4)

Durch diese moderne Irrlehre, wird dem Wort Gottes jegliche klare Bedeutung geraubt, wobei klar erkennbar ist, dass sich die Autoritäten verschieben. Nicht Gottes Wort ist Richter über menschliche Gedanken sondern umgekehrt, der Mensch erhebt sich über Gott, indem er selbst definieren will, was falsch und richtig, was gut und böse ist. So wird der Heiligen Schrift jegliche Klarheit und jegliche Verbindlichkeit geraubt und dem christlichen Glauben zugleich das Fundament entzogen. Und wenn es keinen verbindlichen Maßstab mehr gibt, dann ist natürlich auch keine Beurteilung oder Prüfung mehr möglich, sondern letztlich alles erlaubt, womit die beste Voraussetzung zur Verbreitung falscher Lehren geschaffen ist. Doch all dem steht man recht sorglos und unbekümmert gegenüber, denn man will ja nicht wahrhaben, dass es ein Falsch und ein Richtig gibt, vielmehr werden alle Unterschiede vom Tisch gefegt, weil es nur noch um ein harmonisches Miteinander geht, bei dem man sich allenfalls darin einig ist, dass man es mit der biblischen Lehre nicht so genau nehmen darf. Entgegen dieser Haltung geht aus der Schrift klar hervor, dass es besser ist durch Wahrheit getrennt, als durch Irrtum vereint zu sein. Was wir in unserer Generation erleben, ist die Preisgabe der gesunden Lehre, weil man das höchste Ziel darin sieht, um jeden Preis eine religiöse Einheit herbeizuführen. Während die Schrift sagt: Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre; bleibe beständig dabei! (1.Tim 4,16), sagt man heute: „Vergiss die Lehre und ordne dich der Unbeständigkeit des Zeitgeistes unter!“ Anstoß für diesen Prozess war, wie gesagt, die Bibelkritik, die mit ihren verführerischen Lehren zuerst die Landeskirchen vollständig unterwandert hat, und nun im Rahmen der Ökumene nach und nach die Freikirchen vereinnahmt hat, so dass sich bereits etliche von ihren biblischen Glaubenswurzeln verabschiedet haben.

Wenn wir nun, anhand des 2. Petrusbriefes, die gesunde Lehre der Schrift, diesen aktuellen Entwicklungen entgegenstellen, dann wird deutlich, wie weit man sich bereits vom Kern der Evangeliums Botschaft entfernt hat. Denn es ist wie Rolf Wiesenhütter, in seinem sehr zu empfehlenden Buch „Zeichen des Abfalls“ festgehalten hat: Die Predigt der Evangelikalen heute erinnert in vielem nicht mehr an die neutestamentliche Verkündigung über die Rettung der Hölle. Heute geht es häufig nur noch um sinnvolles Leben, Weltverbesserung und Umweltschutz. Ein Allianz-Pfarrer forderte die Abschaffung der „Konfrontationsvangelisation“, wie er die herkömmliche Bekehrungspredigt abfällig nennt, und plädiert für eine „Musikevangelisation“, wo jeder reden und dazwischenfragen darf, vermischt mit viel Musik, Pantomime und Witzen. Doch dadurch, dass alles in Witzige und Humorvolle gezogen wird, vernebelt man den Gläubigen den Blick für die Realität, so dass heute viele den tödlichen Ernst der Lage nicht erfassen und das Christentum einer Karnevalsgesellschaft auf der sinkenden Titanic gleicht. Man geht heute zu den Willow-Creek Konferenzen, in den erklärt wird, dass die Menschen mit Wohlfühl-Gottesdiensten erreicht werden, in denen das Gericht Gottes völlig ausgeblendet werden muss. (5)

Diese Auffassung führt uns wieder zurück zum Eingang dieser Wortbetrachtung. Der Text aus dem 2.Petrusbrief konfrontiert uns unübersehbar mit dem göttlichen Gericht über Sünde und Gottlosigkeit. Weder die Apostel noch Jesus selbst haben diese Kehrseite der Evangeliumsbotschaft ausgeblendet, im Gegenenteil, Petrus schrieb unmissverständlich, dass in den göttlichen Gerichten, die über die Engel, über die Generation Noahs und über die Städte Sodom und Gomorra ergangen sind, eine eindeutige Warnung zu sehen ist. Laut der Schrift sind diese geschichtlichen Präzedenzfälle warnende Beispiele für künftige Gottlose. Man mag dies als Drohbotschaft deklarieren, doch wer auch immer so denkt, der übersieht, dass sich Liebe nicht in der Verharmlosung von Gefahr, sondern in der Warnung davor zeigt. Wenn uns Gott durch Sein Wort so deutlich warnt, dann weil ER uns zur Umkehr leiten will. Wären wir IHM hingegen gleichgültig, würde ER uns ohne Vorwarnung ins Verderben rennen lassen. Die Lehre, das Sünde keine Konsequenzen hat, ist so alt wie die Menschheitsgeschichte. Doch wer hat sie in die Welt gesetzt? Es war jener, der den ganzen Erdkreis verführt (Offb 12,9), der dem klaren Gebot Gottes, die leere Behauptung: „Ihr werdet keineswegs des Todes sterben!“ (1.Mo 3,4), entgegenhielt.

Ähnlich dachten auch die Zeitgenossen Noahs, mit allem hätten sie gerechnet, nur nicht damit, dass nicht Noah, sondern sie selbst die Dummen waren. Während sie sich für klug hielten, das angekündigte Gericht zu ignorieren und den alten Noah belächelten, hatte Noah Gottes Wort ernst genommen und Vorsorge getroffen. Lange schien es, als sei Noah der ewig Gestrige, lange konnten sich die anderen über ihn als die Fortschrittlichen und Überlegenen erheben. Sie, die vermeintlich Klugen, hatten sicher auch die Wissenschaft auf ihrer Seite und diese klugen Köpfe mögen ihnen versichert haben, dass mit einer derartigen Katastrophe, wie sie der alte Noah erwartete, gewiss nicht zu rechnen war. Also konnten sie getrost ihre Witze machen und weiter sorglos und unbekümmert in den Tag leben. Wozu Vorsorge vor einer Gefahr treffen, die nichts weiter als das Hirngespinst eines alten Mannes war? Das in etwa mag lange ihrer Haltung entsprochen haben. Am Tag jedoch als die Flut über sie hereinbrach, kam für sie das böse Erwachen. An jenem Tag erkannten sie, wie falsch sie lagen, doch es war zu spät, es gab für sie kein Entrinnen mehr. Das alles wurde uns zu Belehrung niedergeschrieben, auf das wir nicht denselben Fehler machen. Irrlehrer werden freilich beschwichtigen, doch nehmen wir wahr, es ist eine Lüge aus der Hölle, dass Sünde keine Konsequenzen hat. Wäre Sünde wirklich ohne Konsequenz, dann wäre das Sühneopfer das Christus am Kreuz vollbracht hat, völlig überflüssig gewesen...
Signatur von »Karl-Heinz67« Jesus Christus, unsere Hoffnung (1.Tim 1,1).

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Sonntag, 13. August 2017, 18:49

Drohbotschaft oder Zeichen der Liebe Gottes? 4/4

Wir haben das Kreuz missverstanden, wenn wir auf Golgatha nicht beides sehen, Gottes Gerechtigkeit und Seine unbegreifliche Liebe, die wir darin sehen, dass der gerechte, sündlose Sohn Gottes die Strafe auf sich nahm, die wir verdient hätten. Eine Überbetonung der Liebe Gottes auf Kosten Seiner Heiligkeit ist letztlich eine verführerische Halbwahrheit, die nicht dazu führt, dass sich sündige Menschen von ihren verkehrten Wegen abwenden und Zuflucht beim Kreuz suchen, sondern im Gegenteil, sie führt dazu, dass gottlose Menschen bestärkt und bestätigt werden, ihre falschen Wege unbekümmert fortzusetzen. So sucht man nicht mehr nach Rettung, sondern nach Unterhaltung, doch Gottes Sohn darf nicht mit einem Robbie Williams gleichgesetzt werden, dessen Motto „Let Me Entertain You“ lautet, nein ER kam nicht als Entertainer, sondern als Retter. Es waren die Worte: „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!“ (Joh 1,29), mit denen Johannes der Täufer Jesus bekannt machte. Wo dies nicht Zentrum der Botschaft ist, handelt es sich um ein anderes Evangelium, ein Evangelium bestehend aus leeren Worten. Worte hinter denen nicht der Geist Gottes, sondern ein Geist der Verführung steht. Wenn die Evangelikalen heute die Predigt von Sünde und Rettung von der Hölle immer mehr hinter Comic- und Humorpredigten zurücktreten lassen, erreichen sie dadurch zwar volle Säle und Kassen, aber keine Bekehrten. Der Preis, den sie für ihre religiöse Prostitution bezahlen, ist der Verlust aller geistlichen Substanz. 1.Joh 2,7: „Die Welt vergeht mit ihrer Lust, wer aber den Willen GOTTES tut, der bleibt in Ewigkeit“. Wer sich an das Vergängliche hängt, wird mit ihm vergehen. (6)

Im Prinzip ist die Art und Weise, wie man heute das Reich Gottes bauen will, vergleichbar, als würden sich Bauarbeiter über den Bauplan des Architekten hinwegsetzen indem sie seine Maßangaben durch die Behauptung, diese seien undefinierbar, verwerfen. Die vorherrschende Meinung würde lauten: Ein Metermaß hat uns direkt überhaupt nichts Verbindliches zu sagen, stattdessen ist alles ein Frage der Interpretation und des freien Ermessens. In vergleichbarer Weise haben jene, die angeblich das Reich Gottes vorantreiben wollen, mit der Bibel den einzigen verbindlichen Maßstab verworfen. Letztlich ist es das, wovor Petrus uns in seinem Brief warnt. Unmissverständlich hat er aufgezeigt, dass allein das geschriebene Wort der gültige Maßstab sein kann und zugleich vor jenen gewarnt, die sich über diesen Maßstab hinwegsetzen. Wenn wir diesen Brief ernstnehmen wollen, müssen wir unsere Konsequenzen daraus ziehen und jene Wortverdreher als das sehen was sie sind: Irrlehrer und Verführer. Und diese gilt es nicht zu decken und zu schützen, sondern zu entlarven. Verlassen wir uns hingegen blind auf solche betrügerischen Arbeiter, dann steuern wir gemeinsam mit ihnen dem Verderben entgegen. Wenn es einen Grund für die eindringliche Warnung dieses Briefes gibt, dann ist er darin zu sehen, dass uns Gott davor bewahren will. Petrus bringt es im 3. Kapitel auf den Punkt, wenn er sagt: Der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus, wie etliche es für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, dass jemand verlorengehe, sondern dass jedermann Raum zur Buße habe (2.Petr 3,9).


Quellangaben
1. www.endzeit-forum.de/index.php?page=Thread&threadID=693
2. Rolf Wiesenhütter - Zeichen des Abfalls!, S.337/338
3. Topic Nr 11. Nov.2012
4. Rolf Wiesenhütter - Zeichen des Abfalls!, S.389
5. Ebd. S 388/398
6. Ebd. S.390


Zur Info: Dies war ein Auszug aus einer mehrteiligen Predigtreihe zum 2. Petrusbrief, mehr dazu unter: Evangeliums-Botschaft.de
Signatur von »Karl-Heinz67« Jesus Christus, unsere Hoffnung (1.Tim 1,1).

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Freitag, 18. August 2017, 09:57

Nachtrag

Abschließend ist mir noch ein Gedanke wichtig geworden, und das ist die Frage, warum wir mitten in einer Warnung vor falschen Propheten und Irrlehrern eine derartig klare Gerichtsbotschaft finden? Eine Botschaft aus der deutlich hervorgeht, dass Menschen die an ihrer Gottlosigkeit festhalten, keineswegs ungestraft davonkommen werden, sondern dem Strafgericht Gottes entgegengehen. Die naheliegende Antwort lautet, dass uns der Heilige Geist hier den Kontrast zwischen gesunder und falscher Lehre vor Augen führt. Wir haben hier den klaren Gegensatz zu der für Irrlehrer typischen „Friede, Friede-Botschaft (vgl. Jer 6,14: 8,11)“. Denn während der falsche Prophet dem Gottlosen versichert, dass alles in bester Ordnung sei, halten treue Diener Gottes an der gesunden Lehre der Schrift fest, und diese lautet: „Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (2.Kor 5,20). „Lasst euch retten aus diesem verkehrten Geschlecht!“ (Apg 2,40).

Die Botschaft des Evangeliums ist eine Botschaft der Versöhnung, wo auch immer der Mensch in einem solch strahlenden Licht dargestellt wird, als hätte er weder Versöhnung, noch Erlösung nötig, handelt es sich nicht um das wahre Evangelium. Jesus kam, um zu suchen und zu retten, was verloren ist (Lk 19,10). Wo man nichts von dieser Verlorenheit wissen will, wo die sündige Natur des Menschen kein Thema ist, da handelt es sich um ein anderes Evangelium. Ebenso ist eine Botschaft, in der das Gericht Gottes ausgeklammert wird, eine Fälschung, die nur dazu führen soll, dass Menschen ihre falschen Wege unbekümmert weitergehen und Gottes Rettungsangebot ignorieren. Beachten wir, der Heilige Geist, will Menschen zur Buße leiten, der Geist der Verführung hingegen ist ständig am Beschwichtigten und Verharmlosen. Prüfen wir also anhand dieses Kriteriums, ob das, was man uns als Evangelium verkauft, auch wirklich dem wahren Evangelium entspricht. Und bedenken wir, insbesondere die letzte Phase der Endzeit, ist als eine Zeit der Verführung angekündigt. Wer die Bibel ernst nimmt und die Zeichen der Zeit beobachtet, wird mir beipflichten, dass wir mitten in dieser Zeit Leben. Nicht ich, sondern Jesus sagte: „Seht zu, dass euch nicht jemand verführe!“ (Mt 24,3).
Signatur von »Karl-Heinz67« Jesus Christus, unsere Hoffnung (1.Tim 1,1).

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