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Dienstag, 19. Dezember 2017, 19:52

Wer sich durch Jesus nicht gut fühlen kann, nimmt ihn nicht genug wahr


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Dienstag, 19. Dezember 2017, 20:21

Ich hab echt Schwierigkeiten, dieses Gegeneinander ausspielen von Regeln oder Jesus stehen zu lassen.
Er ist immerhin mein HERR, der mich um einen Preis erkauft hat und das NT ist voll von Imperativen.

Ich habe Kinder, die sind MEINE Kinder durch Geburt, nicht durch Gehorsam. Wir haben eine sehr enge Beziehung zueinander und ich liebe sie und sie lieben mich. Trotzdem, nein gerade DESHALB, müssen sie gehorchen und meine Regeln befolgen.
Das macht sie nicht zu meinen Kindern, aber da sie es ja schon sind, müssen sie Regeln befolgen!

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Dienstag, 19. Dezember 2017, 20:30

Ich hab echt Schwierigkeiten, dieses Gegeneinander ausspielen von Regeln oder Jesus stehen zu lassen.
Er ist immerhin mein HERR, der mich um einen Preis erkauft hat und das NT ist voll von Imperativen.

Ich habe Kinder, die sind MEINE Kinder durch Geburt, nicht durch Gehorsam. Wir haben eine sehr enge Beziehung zueinander und ich liebe sie und sie lieben mich. Trotzdem, nein gerade DESHALB, müssen sie gehorchen und meine Regeln befolgen.
Das macht sie nicht zu meinen Kindern, aber da sie es ja schon sind, müssen sie Regeln befolgen!
Da hast du auch recht.

Nur... eins ist klar. Die Einhaltung der Gebote rettet uns laut Bibel nicht vor der Hölle.

Der junge Mann - der übrigens Lukas heißt, genau wie auch der andere von dem Video, ob man nur noch christliche Musik hören dürfe, ist aber ein anderer Typ - meinte damit eines: je näher man Jesus kennenlernt, desto besser kann man die Regeln einhalten.
Wie es in Römer 14:23 steht: Was nicht aus Glauben geschieht, ist Sünde.

Und je mehr einem die unendliche Liebe Jesu bekannt wird, desto weniger macht einem sündigen Spaß.

Auch wenn bei mir echt meinen kann, ich tue nicht genug. Wäre nicht einmal ein falscher Vorwurf, siehe 1. Korinther 3:24: "Geht aber sein Werk in Flammen auf, wird er seinen Lohn verlieren. Er selbst wird zwar gerettet werden, aber nur mit knapper Not, so wie man jemanden aus dem Feuer reißt."


Ich bin für den Himmel gerettet für den Fall, dass ich heute noch sterbe. Aber mehr... nun ja, ich habe einen freien Willen. Ich muss einfach Jesus mehr in mein Leben lassen und ihn an erste Stelle setzen.

4

Dienstag, 19. Dezember 2017, 20:45

Ja, auf alle Fälle! das ist ganz wichtig, sonst wäre das Werksgerechtigkeit!

Du schreibst du tust nicht genug: Wir tun alle nicht genug, sonst brauchten wir keinen Erlöser! Lass dich nicht entmutigen, Jesus sprengt Ketten und die Wahrheit macht frei!

Alles Liebe

Tom_Admin

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5

Mittwoch, 20. Dezember 2017, 13:18

Wer sich an Jesus hält, sollte sich auch an Seine Regeln halten. Das eine schließt das andere nicht aus :) :

Joh 14,15 Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote!

Joh 14,21 Wer meine Gebote festhält und sie befolgt, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

Joh 15,10 Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, gleichwie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe geblieben bin.
Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
•Tom_Admins Ebooks kann man hier kaufen•

6

Mittwoch, 20. Dezember 2017, 15:26

Tom hat Recht, das eine schließt das andere nicht aus. Was heute oft missachtet wird, ist die Tatsache, dass sofern wir Jesus unseren HERRN nennen, ER auch den Anspruch auf die Herrschaft über unser Leben hat. Wozu biblische Belehrung, wozu die Lehrbriefe, wenn es alles nur unverbindliche Empfehlungen sind? Natürlich, wie schon gesagt, wir können uns dadurch nicht das ewige Leben verdienen, aber wenn uns wirklich die Gnade Gottes zuteil wurde, dann muss sich dies auch auf unser Leben auswirken, ansonsten zählen wir zu jenen, über die Jesus sagte:

Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan? Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter! (Matthäus 7,21-23)


Empfehlenswert hierzu ist der auch der Beitrag "Jesus Christus ist der Herr!
Weshalb wir in unserem Reden von Jesus Christus den Titel „Herr“ verwenden sollten
" von Rudolf Ebertshäuser
Signatur von »Karl-Heinz67« Jesus Christus, unsere Hoffnung (1.Tim 1,1).

http://www.evangeliums-botschaft.de




7

Mittwoch, 20. Dezember 2017, 23:08

Tom hat Recht, das eine schließt das andere nicht aus. Was heute oft missachtet wird, ist die Tatsache, dass sofern wir Jesus unseren HERRN nennen, ER auch den Anspruch auf die Herrschaft über unser Leben hat. Wozu biblische Belehrung, wozu die Lehrbriefe, wenn es alles nur unverbindliche Empfehlungen sind? Natürlich, wie schon gesagt, wir können uns dadurch nicht das ewige Leben verdienen, aber wenn uns wirklich die Gnade Gottes zuteil wurde, dann muss sich dies auch auf unser Leben auswirken, ansonsten zählen wir zu jenen, über die Jesus sagte:

Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan? Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter! (Matthäus 7,21-23)


Empfehlenswert hierzu ist der auch der Beitrag "Jesus Christus ist der Herr!
Weshalb wir in unserem Reden von Jesus Christus den Titel „Herr“ verwenden sollten
" von Rudolf Ebertshäuser
Damit sind Prediger gemeint, die an Jesus als Gottes Sohn geglaubt haben, aber ihn NICHT als ihren Retter angenommen haben. Das ist nämlich die Hauptsache und der wichtige Stolperstein. Allein dadurch wird man gerettet.
Und ob es sich auswirken MUSS: nun ja, lässt sich durch die Bibel belegen, dass man noch etwas dazutun muss, weil man sonst die Errettung verliert?
Nein, ganz im Gegenteil. Wir haben uns ausschließlich auf die Gnade zu stellen.
Siehe Römer 3,10: "Sie haben nämlich nicht erkannt, wie sie Gottes Anerkennung finden können, und versuchen immer noch, durch ihre eigenen Bemühungen vor ihm zu bestehen. Deshalb lehnen sie ab, was Gott ihnen schenken will."


Tut mir leid, aber das vorher klang ziemlich nach einer Mischung aus Verlass aus die Gnade und eigenen Werken, und das kann echt gefährlich werden, das geht nämlich nicht. Entweder man hält SÄMTLICHE 613 Gesetze VOLLSTÄNDIG ein ODER man verlässt sich KOMPLETT auf die Gnade. Und ersteres schafft niemand von uns.
Und Tom, bitte vergiss nicht, dass die Bibelstellen, die du zitiert hast, alle aus dem Alten Bund stammen, BEVOR Jesus gekreuzigt wurde.


Ich will niemandem zu nahe treten, aber ihr sollten aufpassen, dass ihr das Opfer Jesu nicht klein redet.
Und entschuldigt, wenn ich dich falsch verstanden habe, Tom.


Man sollte die Gebote NICHT halten, um gerettet zu werden.
Man sollte die Gebote halten, WEIL man gerettet wird.


Aber eins ist auch klar. je mehr man sich auf Jesus verlässt, desto
1. zufriedener wird man im Leben
2. besser schafft man es die Gebote einzuhalten.

Also, Leute, lebt nicht voller Angst und lest lieber, was Jesus in Johannes 10,27-29 zu sagen hat: „Meine Schafe hören auf meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in alle Ewigkeit nicht umkommen, und niemand wird sie meiner Hand entreißen. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand vermag sie der Hand meines Vaters zu entreißen.“


Ja, man kann seine Errettung verlieren, aber das passiert nicht direkt wegen Sünden, sondern, weil er sich nicht mehr auf Jesus' Gnade verlässt.

8

Donnerstag, 21. Dezember 2017, 09:58

Deinem letzten Satz möchte ich widersprechen:

Wir werden Kinder Gottes -allein aus Gnade- durch Wiedergeburt. Und dann bekommen wir neues Leben, das Ewige Leben. Wenn man einmal geboren wurde und jemandes Kind ist und ewig lebt, kann man nicht mehr auf einmal NICHT MEHR sein Kind sein und NICHT MEHR geboren worden sein.
Wenn du wirklich Kind Gottes bist, dann bist du aufgerufen, die "Hausregeln" deiner Familie zu halten. Wenn du die Regeln nicht hältst, verlierst du nicht die Kindschaft, aber gut oder egal ist es nicht.

Ich habe bei dir den Eindruck, dass du dir selbst ziemlich Druck machst, weil du deine Sucht siehst, deine Unvolkommenheit, und deshalb sagst, dass Aussenstehende meinen könnten, du seist kein Gotteskind. Aber wenn du wirklich gläubig bist, dann bringt dich dein Verhalten nicht dazu, aus der Gnade zu fallen. Nichts kann dich aus seiner Hand reissen, NICHTS, auch keine Internetsucht. Nichts ändert sich an deinem Stand des Gotteskindes, auch keine Regeln halten.

Wenn wir nun also davon ausgehen, dass wir Gotten Kinder sind, dann stellt sich nicht mehr die Frage, wie wir das Heil erlangen (nicht durch Gehorsam), oder ob wir uns vor der Verdammnis bewahren können. Wir stellen die Frage: Was ist gut und nützlich zur Nachfolge, zur eigenen Heiligung, zum Zeugnis sein für die Welt, um Gott näher zu kommen, um gesegnet zu sein, um unseren Herrn näher kennenzulernen. Und dazu brauchen wir ja Anweisungen, woher sollen wir das sonst wissen? Damit sind ja nicht die 10 Gebote gemeint oder die anderen Vorschriften aus dem Bund zwischen Gott und Israel.

Aber im NT, in den ganzen Briefen, stehen soviel Befehle! "Seid dankbar in allen Dingen", "das Böse meidet in jeder Form", "bekennt einander euere Sünden", "betet ohne Unterlass", "Seid Täter des Wortes, nicht bloss Hörer", "Jagt nach dem Frieden mit jedermann", und so weiter und so fort, etliche Hundert kann man zählen.

Ob wir das alles tun oder nicht tun, wird uns keinen Millimeter von unserer Erlösung oder Verdammnis (je nach Zustand) wegbringen, aber es bringt Freiheit, Segen, Freude, Ordnung ins Leben , wenn wir dem so gut es möglich ist nach aller Kraft gehorchen.


Ich wünsche dir alles, alles Gute in deinen erwähnten Internetkämpfen und dass du beides unter einen Hut bringst: Die Erlösung aus Gnade und der Gehorsam aus Liebe.

9

Donnerstag, 21. Dezember 2017, 10:01

Ach ja, PS:

Ich finde deine Formulierung in deinem letzten Post sehr nett, gar nicht streitsüchtig! Das ist doch gut! ^^

10

Donnerstag, 21. Dezember 2017, 10:16

Tut mir leid, aber das vorher klang ziemlich nach einer Mischung aus Verlass aus die Gnade und eigenen Werken, und das kann echt gefährlich werden, das geht nämlich nicht. Entweder man hält SÄMTLICHE 613 Gesetze VOLLSTÄNDIG ein ODER man verlässt sich KOMPLETT auf die Gnade. Und ersteres schafft niemand von uns.


Hallo MrLW97,

Du hast Recht, das schafft keiner von uns. Vielleicht meinen wir ja dasselbe und reden nur ein wenig aneinander vorbei. Ich wollte auf keinen Fall sagen, dass wir unserer Rettung irgendetwas hinzufügen müssten. Selbst wenn uns Jesus zu 99% errettet hätte und wir 1% selbst beisteuern müssten wäre es zum Scheitern verurteilt. Die Errettung geschieht allein aus Gnade, das große Missverständnis unserer Generation jedoch ist, dass viele nicht wahrnehmen, dass sich die Gnade auf das Leben des Gläubigen auswirkt. In Titus 2 schreibt Paulus:
Denn die Gnade Gottes ist erschienen, die heilbringend ist für alle Menschen; sie nimmt uns in Zucht, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in der jetzigen Weltzeit, indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus, der sich selbst für uns hingegeben hat, um uns von aller Gesetzlosigkeit zu erlösen und für sich selbst ein Volk zum besonderen Eigentum zu reinigen, das eifrig ist, gute Werke zu tun.

Das Beispiel das du angeführt hast, bestätigt ebenso, dass sich echter Glaube im Gehorsam gegenüber dem Wort zeigt. Denn wenn Jesus sagt, dass seine Schafe seine Stimme hören, dann geht es nicht darum, dass sich Gläubige durch innere Eindrücke und Visionen leiten lassen, sondern durch das Wort Gottes. Jesus redet durch dieses Wort zu seinen Schafen, und wie reagieren sie? Sie hören darauf, was soviel bedeutet, dass sie dem Wort gehorchen. Wofür im Griechischen übrigens dasselbe Wort verwendet wird. Wenn ich sagte, dass sich der Glaube im Leben auswirken muss, dann meinte ich diese Auswirkung. Er wirkt sich insofern aus, dass die Schafe Jesus nachfolgen. Nachfolge funktioniert aber nur, wenn wir uns an sein Wort halten. Es geht nicht um religiösen Aktionismus, sondern darum sich dem Wort Gottes unterzuordnen. Die Schafe stellen sich also nicht über, sondern unter das Wort.
Jenen die, Herr, Herr sagen, kann man nicht verwerfen, dass sie nichts getan hätten, im Gegenteil sie konnten beindruckende Dinge aufzählen. Einziges Problem, sie haben ihren religiösen Aktionismus mit Gehorsam verwechselt. Auch wenn viele es für gesetzlich halten, Gott erwartet von seinen Kindern Gehorsam. Im 1. Petrusbrief heißt es dazu:

Als gehorsame Kinder passt euch nicht den Begierden an, denen ihr früher in eurer Unwissenheit dientet, sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel.
Denn es steht geschrieben: »Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig!«
Und wenn ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person richtet nach dem Werk jedes Einzelnen, so führt euren Wandel in Furcht, solange ihr euch hier als Fremdlinge aufhaltet.
Denn ihr wisst ja, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, losgekauft worden seid aus eurem nichtigen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blut des Christus als eines makellosen und unbefleckten Lammes (1. Petr 1,14-19)

Gewiss verdienen wir uns nicht das ewige Leben durch Gehorsam, aber wenn wir wirklich wiedergeboren sind, dann haben wir ein neues Herz empfangen. Gottes Geist ist in unser Herz eingezogen. Allein das ist der Grund, warum Christen nach Heiligung streben. Es geht wirklich nicht um Perfektionismus, aber es kann nicht sein, dass man sich allein auf ein Übergabegebet beruft, und dann so weiterlebt wie zuvor. Wenn das alles ist, was wir vorzuweisen haben, dann sage nicht ich, sondern die Schrift: Prüft euch selbst, ob ihr im Glauben seid; stellt euch selbst auf die Probe! Oder erkennt ihr euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist? Es sei denn, dass ihr unecht wärt! (2.Kor 13,5)

Wie gesagt, vielleicht meinen wir dasselbe und haben nur aneinander vorbeigeredet. Auch du hast geschrieben, dass es Menschen gibt, die Jesus nur als Retter, aber nicht als Herrn angenommen haben, doch wo kann man das festmachen, wenn nicht daran, ob sie bereit sind auf sein Wort zu hören? Dies jedoch nicht aus Leistungsdruck, sondern aus Liebe, weil sie dem gefallen wollen, der sie durch sein kostbares Blut erworben hat.
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Tom_Admin

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11

Donnerstag, 21. Dezember 2017, 15:37

Und Tom, bitte vergiss nicht, dass die Bibelstellen, die du zitiert hast, alle aus dem Alten Bund stammen, BEVOR Jesus gekreuzigt wurde.


Lieber MrLW97,

wir sind zwar Dispensationalisten (die die Bibel einteilen) aber nicht so eng. Also bei Deiner Aussage musste ich schmunzeln :grin: . Was hätte diese Aussage des Herrn gebracht, sie hätte ja dann nur noch für einen Tag bestanden?! Er wurde ja kurz darauf gekreuzigt! Hat diese Aussage nur einen Tag gegolten? Nein, diese Aussage ist Richtungsweisend für die Nachfolge. Wer an Jesus Christus glaubt, lebt nach seinen Vorgaben, das ist keine Gesetzlichkeit, sondern wie wenn man als Kind in einem Haushalt lebt, in dem der Vater die Hausregeln aufstellt:

1Joh 2,6 Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der ist verpflichtet, auch selbst so zu wandeln, wie jener gewandelt ist.

Natürlich können wir das nicht aus eigener Kraft. Wir alle versagen. Das entbindet uns aber nicht unserer Verantwortung vor Gott. Es gibt auch Dinge, bei denen wir uns anstrengen müssen. Es gibt Kämpfe. Es gibt Siege und Niederlagen. Kein Kampf ist leicht.
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12

Freitag, 22. Dezember 2017, 15:41

Hier wurde einiges gut zusammengefasst: www.keine-tricks-nur-jesus.de/2017-03/ga…e-christen.html

13

Dienstag, 26. Dezember 2017, 11:18

Lieber MrLW97,

Ich bin auch von der Unverlierbarkeit des Heils überzeugt, doch es gibt auch die Gefahr, falscher Heilsgewissheit. Besucht man beispielsweise einen durchschnittlichen Gottesdienst in der Landeskirche, wird sich danach jeder gut fühlen und mit dem Eindruck, ein Kind Gottes zu sein, nachhause gehen. Denn unabhängig davon, ob Gott im Alltag eines Menschen überhaupt eine Rolle spielt oder nicht, vermitteln moderne Theologen jedem, ein Kind Gottes und somit ein sicherer Anwärter auf das Himmelreich zu sein. Es ist genau wie im Alten Testament, als scharenweise falsche Propheten auftraten, deren Botschaft: „Friede, Friede!“, lautete, obwohl sich das Volk von Gott abgewandt hatte. Vor dieser Oberflächlichkeit müssen wir uns hüten und ebenso wahrnehmen, dass wir nicht erlöst und erkauft wurden, um so weiterzuleben wie zuvor. Vielmehr steht jeder Gläubige im Kampf des Glaubens, was aber gewiss nicht bedeutet, dass wir uns durch diesen Kampf das Heil verdienen, sondern nur als die Frucht der Wiedergeburt zu sehen ist. Wie bei dem lebendigen und dem toten Baum. Der lebendige Baum hat sich nicht dadurch selbst lebendig gemacht, dass er Frucht brachte, sondern umgekehrt, er brachte Frucht, weil er lebendig war. Und dieses „Lebendig sein“, dieses geistliche Leben ist ein Geschenk Gottes, darum gebührt die Ehre auch nicht uns, sondern allein dem HERRN.

Aber um es nochmal zu sagen, ist geht nicht um Perfektionismus oder darum sich das Heil zu verdienen, auch behaupte ich nicht, dass ein Christ nicht mehr sündigen würde oder sich gar durch ein sündloses Leben das Heil verdienen könnte. Vielmehr stimme ich mit Martyn Lloyd-Jones überein, der folgendes festgehalten hat:

Die Bibel sagt nicht, ein Wiedergeborener könnte niemals mehr sündigen. Sie spricht nicht von Vollkommenheit. Ein Christ sündigt, er kann furchtbar, er kann schrecklich sündigen. Lesen wir 1.Korinther 5. Dort ist von einem Mann die Rede, der eine böse Sünde beging, aber wieder zurückfand. Er hatte solche Schuld auf sich geladen, dass der Apostel ihn nur noch dem Teufel überantworten konnte. Aber er kehrte zurück und wurde wiederhergestellt. Das ist Gottes zurückhaltende Gnade. Manchmal scheint es zwar, als lasse er uns sehr, sehr weit fortlaufen, wenn wir aber seine Kinder sind, dann lässt er uns nie völlig los. Das ist unmöglich.
Was ist dann aber mit Hebräer 6? Dort geht es, so meine ich, um Menschen, die niemals wiedergeboren wurden. Sie waren wohl vorübergehend unter den Einfluss des Heiligen Geistes geraten; aber es gibt keinerlei Hinweis darauf, dass sie wirklich neues Leben empfangen haben. Anders die Wiedergeborenen. Sie können sich zwar weit, aber niemals völlig von Gott entfernen.

Quellangabe: Martyn Lloyd-Jones - Schritt für Schritt, S.112
Signatur von »Karl-Heinz67« Jesus Christus, unsere Hoffnung (1.Tim 1,1).

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