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1

Dienstag, 20. August 2013, 19:53

Bestraft Gott mich?

Letzten Sonntag habe ich bei uns in der Gemeinde eine sehr gute Predigt gehört über Hebräer 12, 7 - 11. Von einem Gastprediger: Dr. John Street aus Kalifornien. Die Predigt ist auf Englisch mit deutscher Übersetzung:


http://ecg-berlin.de/fileadmin/files/hel…-Deutsch%5D.mp3

An einigen Stellen liefen dem Übersetzer die Tränen (ich glaube an einigen Stellen hört man das Schniefen heraus). Ich konnte mich auch nur knapp beherrschen...... ;(

PS: Als Video gibt es das auch. Aber irgendwie funktioniert das bei mir nicht..... vielleicht bei jemand anderem:

http://ecg-berlin.de/fileadmin/files/hel…012,%207-11.mp4

2

Dienstag, 20. August 2013, 23:50

Liebe Christina!

Vielen Dank für die Predigt. Bei mir funktionierte auch das Video.

Ob Gott straft? Ich denke wir haben die Antwort im Jes. 53

Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.
Jes 53,5

Gott erzieht uns, und Er weiss es am bestens was wir dazu nötig haben. Die Wüstenwanderung habe ich erst richtig verstanden, als ich in der Negev Wüste war. Es ist eine absolut lebensfeindliche Gegend. Ohne Gottes Fürsorge hätte das Volk überhaupt keine Chance zu überleben. Kein Wasser, kein essbares, dafür giftige Schlangen, Skorpionen usw. Hier hilft kein menschliche Kraft, kein menschliche Weisheit, nichts was der Mensch tun könnte. Hier müssten sie lernen vollkommen auf Gott zu verlassen und vertrauen. Und genau das wollte Gott. Und genau das will auch heute Gott mit uns zu erreichen. Darum gerade diese ausweglose Situationen dienen zu unsere Bestens.

...dein Herz sich alsdann nicht erhebe und du vergessest des HERRN, deines Gottes, der dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause, geführt hat; 15 der dich durch diese große und schreckliche Wüste geleitet hat, da feurige Schlangen waren und Skorpione und Dürre und kein Wasser; der dir auch Wasser aus dem harten Felsen entspringen ließ; 16 der dich in der Wüste mit Manna speiste, von welchem deine Väter nichts wußten, auf daß er dich demütigte und auf die Probe stellte, um dir hernach wohlzutun;
5Mose 8,14-16

Nochmals:

daß er dich demütigte und auf die Probe stellte, um dir hernach wohlzutun;

Ja, das ist Sein Ziel: uns wohl zu tun und das wir Ihn die Eher geben:

Opfere Gott Dank und bezahle dem Höchsten deine Gelübde; 15 und rufe mich an am Tage der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich ehren!
Psalm 50,15

Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alles zum Besten mitwirkt, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.
Römer 8,28
Signatur von »Liora« Lehre mich tun dein Wohlgefallen! denn du bist mein Gott; dein guter Geist leite mich in ebenem Lande!
Psalm 143,10

Yentl

Anfänger

  • »Yentl« ist weiblich

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3

Mittwoch, 21. August 2013, 08:52

Nur ganz in Kürze:

Wir müssen m.E. unterscheiden zwischen:

Der "Strafe und dem Gericht Gottes" und der "Zucht des Vaters".

Das erste betrifft Ungläubige und das zweite betrifft Glaubende, die evtl. vom Weg abgekommen sind und nicht mehr "in der Spur" laufen.
Wie bei Ananias und Saphira kann das sogar mit dem Tod enden. Ich vermute, dass es diese Fälle auch heute noch gibt, nur finden sie kaum vor den Augen anderer statt wie in dem Bericht über dieses Ehepaar.

Aber das hat nichts mit einer Strafe zu tun, wie sie ein Ungläubiger zu erwarten hat, sondern mit einem gewissen Schutz, 1. vor sich selbst und 2. für andere, die möglicherweise Schaden erleiden könnten durch falsche Lehre oder einem schlechten Vorbild dieser Person.
Ich vermute, dass Gott schon mal Menschen wegnimmt, um Schaden zu verhindern.

Je nach Verhältnis zu Gott hat eine Zuchtmaßnahme eine andere Qualität als ein Gericht.

Darum sagt uns die Bibel, dass alle Dinge denen zum Besten dienen, die IHN lieben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Yentl« (21. August 2013, 09:47)


4

Mittwoch, 21. August 2013, 09:24

Liebe Yentl,

ganz genauso sehe ich das auch. Smile_Smiley Danke, für deine Zusammenfassung.

Liebe Liora,

es freut mich, dass bei dir das Video funktionierte. Jetzt weiß ich, dass der Fehler nicht beim Video, sondern an unserem PC liegen muß. Muss mal schauen, ob mir da jemand weiter helfen kann, den Grund dafür zu finden. ?(
Ich kann mir gut vorstellen, dass die Wüstenwanderung bei jemandem noch ein viel eindrücklicheres Bild hinterläßt, wenn er ebenfalls schon mal in der Negev-Wüste war. Da spürt man am eigenen Leibe die Hitze und alles andere, was man beim TV-Gucken, wenn man gemütlich im Sessel sitzt, nicht hat.

5

Mittwoch, 21. August 2013, 09:45

Für die Ergänzung danke ich auch liebe Yentl. Und die alle wichtigste:

Zitat

Darum sagt uns die Bibel, dass alle Dinge denen zum Besten dienen, die IHN lieben.


Und du sollst JHWH, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft.
5Mose 6,5

Lehrer, welches ist das große Gebot in dem Gesetz? 37 Er aber sprach zu ihm: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstande". 38 Dieses ist das große und erste Gebot.
Mt 22,36-37
Signatur von »Liora« Lehre mich tun dein Wohlgefallen! denn du bist mein Gott; dein guter Geist leite mich in ebenem Lande!
Psalm 143,10

6

Montag, 30. September 2013, 11:06

Züchtigung…. Verzeiht mir bitte, aber ich habe mit diesen Ausdruck Schwierigkeiten. Allzu gerne benützt man sie falsch verstandene Weise. Kinder werden geschlagen, und sehr oft steckt dahinter nichts anders als ohnmächtige Wut, oder noch schlimmeres. Dieses Wort kommt im NT. bei Hebräer Brief Kapitel 12. Und im Original griechischen kann dieses Wort genauso auch Unterweisen bedeuten (2. Tim 3,16).

Jesus hatte seine Jünger, oder die Kinder nie gezüchtigt! Nie hatte Er gnadenlos zugeschlagen um zu Züchtigen. Als Petrus Ihn verleugnet hatte, genügte ein Blick von Jesus!

Zurechtweisung als Züchtigung finden wir auch im AT.

Denn das Gebot ist eine Leuchte, und die Belehrung ein Licht; und die Zurechtweisung der Zucht sind der Weg des Lebens:
Spr 6,23

Nach m.E. sollten wir vorsichtig mit diesen Begriff umgehen, besonders wenn eine Brüder, der andere züchtigen will. Es darf nie den Zweck dienen andere Menschen zu manipulieren oder erniedrigen.

Meistens ist es so, wenn wir nach unsere eigene Willen handeln lässt es Gott zu, aber wir haben in diesen handeln nicht mehr Gottes Schützende Hand. Und wenn wir so gegen die Wand laufen, das tut weh.

Im Psalm 23 wo der Stab als Schutz beschrieben wird, müssen wir beachten wofür ein Stab die Hirten brauchten. Nicht um kranke oder verlorenen Schafe zu prügeln, sondern die Herde von wilde Tiere zu schützen.

Allerdings müssen wir Gottes Unterweisungen ernst nehmen, denn wenn wir von Seinen Weg abweichen folgen die Konsequenzen.

Oft wird gefragt: „Warum lässt Gott zu…“ Doch man Bedenk nicht, dass viele Probleme einfach das Konsequenz unsere eigene Handeln sind.
Signatur von »Liora« Lehre mich tun dein Wohlgefallen! denn du bist mein Gott; dein guter Geist leite mich in ebenem Lande!
Psalm 143,10

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