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1

Sonntag, 25. August 2013, 17:31

Evolution vs. God

Eine neue englischsprachige (mit deutschen Untertiteln) Dokumentation zum Thema Evolution unter dem Titel Evolution versus God wurde am 9. Juli veröffentlicht und wurde auf YouTube bislang über 374.000 Mal aufgerufen.

„Wir konnten uns nicht vorstellen, dass wir eine derartige Reaktion erleben würden, aber es zeigt, dass dies für die Leute ein wichtiges Thema ist. Wie könnte jemand glauben, dass alles aus nichts geschaffen wurde? Das ist wissenschaftlich unmöglich“, so Ray Comfort.

Zum Video geht es hierlang (der Trailer ist das Video):

http://distomos.blogspot.de/2013/08/evol…ersus-gott.html

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Christina« (25. August 2013, 18:12)


Burkhard

unregistriert

2

Montag, 26. August 2013, 15:55

Zitat Christina: "Wie könnte jemand glauben, dass alles aus nichts geschaffen wurde?"

Laut Bibel ist doch genau das der Fall: creatio ex nihilo - die Erschaffung der Welt aus dem Nichts. Die Frage ist nicht, ob die Welt aus dem Nichts entstanden ist. Das glauben Christen doch auch. Die Frage ist hingegen, ob dieser Vorgang teleologisch oder ateleologisch (zielgerichtet oder nicht-zielgerichtet) geschehen ist.

3

Montag, 26. August 2013, 17:37

Smile_Smiley Da hast du natürlich vollkommen Recht, lieber Burkhard. Ich habe den Text einfach nur kopiert und dabei ist mir gar nicht aufgefallen (obwohl ich es natürlich auch gelesen habe), dass das wirklich sehr mißverständlich - nein eigentlich wirklich falsch - formuliert wurde. Aber sicherlich meinte die betreffende Person das eigentlich genauso, wie du hier schreibst. Gott selbst hat alles aus dem "Nichts" erschaffen. Von alleine entsteht nicht etwas aus "Nichts". Das ist wissenschaftlich unmöglich. So sollte das wohl gemeint sein.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Christina« (26. August 2013, 17:44)


4

Dienstag, 6. Mai 2014, 20:41

Interessanter Artikel, den ich da heute gelesen habe. Wußte nicht wohin hier damit und wollte deshalb kein neues Thema aufmachen. Ich denke aber, hier paßt er vielleicht noch am Besten hin:


http://www.livenet.ch/neuigkeiten/wissen…_abstammen.html

Stutti21

unregistriert

5

Dienstag, 6. Mai 2014, 22:51

Evolution vs. God

passt.


:)

Michael alias "Burkhard"

unregistriert

6

Mittwoch, 7. Mai 2014, 12:59

Der von Christina gepostete Artikel ist in dümmlicher Weise polemisch.

Zitat des Autors: "Nehmen wir zudem an, dass ein Männchen und ein
Weibchen gleichzeitig dieselbe Mutation haben, die zudem so erfolgreich
ist, dass diese beiden alle andern der Gruppe überleben. Die andern
99’998 sterben ohne Nachkommen."
Entweder hat der Autor von der Evolutionstheorie überhaupt keine Ahnung, oder er verdreht bewusst. Selbstverständlich ist es für den evolutionären Erfolg einer bestimmten Mutation NICHT erforderlich, dass alle Träger anderer Gene ohne Nachkommen versterben.
Auch behauptet kein einziger Evolutionstheoretiker, die HEUTIGEN Affen seien die Vorfahren des Menschen, vielmehr wird von gemeinsamen Vorfahren von Mensch und Schimpanse (bzw. Bonobo) ausgegangen. Genetisch steht der Mensch dem Schimpansen näher, als es der Gorilla tut. Das ist ein ziemlich eindeutiger empirischer Befund.
Evolution bedeutet auch keineswegs stete Aufwärtsentwicklung, wie vom Autor fälschlich unterstellt. Die heutigen Affen müssen sich evolutionstheoretisch keineswegs zwangsläufig in Richtung Mensch entwickeln, ebensowenig wie Fische zwangsläufig irgendwann den Gang an Land vornehmen müssen. Das ist ein eklatantes Missverständnis, bzw. eine Verdrehung evolutionstheoretischer Grundlagen.

Texte wie dieser mögen für Evangelikale glaubensstärkend sein, helfen aber in der Diskussion mit naturwissenschaftlich halbwegs gebildeten Skeptikern kaum weiter, da diesen die eklatanten Denkfehler und Verdrehungen in der Regel sofort auffallen dürften.
Mein Tip: Diesen Text besser nicht zur Missionierung von "ungläubigen Evolutionisten" verwenden. Damit macht man sich nur lächerlich.

Aber ich verstoße schon wieder gegen mein "Schweigegelübde"...

7

Mittwoch, 7. Mai 2014, 17:23

Zitat

Entweder hat der Autor von der Evolutionstheorie überhaupt keine Ahnung, oder er verdreht bewusst. Selbstverständlich ist es für den evolutionären Erfolg einer bestimmten Mutation NICHT erforderlich, dass alle Träger anderer Gene ohne Nachkommen versterben.


Ich habe jetzt zwar nicht die riesengroße Ahnung von diesen Prozessen. Mein Wissen beschränkt sich eher auf das, was man so in der Schule vermittelt bekommt. Aber ich gehe mal davon aus, dass der Autor das auch nicht so meinte. Ich verstehe das eher so, dass er von der bestmöglichen Variante zur Vererbung dieser positiven Mutation ausgehen wollte, in dem das Pärchen keine Möglichkeit mehr hatte, sich mit anderen Nichtträgern dieser Mutation zu vermehren. Denn das hätte dann sicherlich bedeutet, dass es noch viel länger gedauert haben müßte, bis sich diese Mutation bei allen Nachkommen etabliert hätte..... oder so ähnlich. In diesem Falle müßte man dann noch von mehr Millionen Jahren ausgehen, als das ohnehin schon der Fall ist. Denn eine Mutation setzt sich immer nur durch, wenn beide Träger diese an derselben Stelle der DNA aufweisen können, ansonsten kann sie zwar im Erbmaterial an die folgende Generation weitergegeben werden (also im Genotyp), setzt sich aber im Phänotyp nicht durch. So habe ich es mal in der Schule gelernt.... ist schon lange her. :)

8

Mittwoch, 7. Mai 2014, 18:16

Kleiner Nachtrag: Mir fällt grad noch ein....man, das ist ja auch schon so ewig her.....es gibt da wohl noch eine Unterscheidung in dominanten und rezessiven Genen. Also vielleicht kann es manchmal auch vorkommen, dass eine Mutation dominant ist und sich in jedem Falle im Phänotyp durchsetzt. Ich weiß es wie gesagt nicht so genau...... ?( ....will mich da jetzt nicht so 100%ig festlegen. Dazu habe ich zuwenig Ahnung von diesen Dingen. Also lassen wir das mal offen. :D

9

Mittwoch, 7. Mai 2014, 19:11

Und noch was:

Zitat

Auch behauptet kein einziger Evolutionstheoretiker, die HEUTIGEN Affen seien die Vorfahren des Menschen, vielmehr wird von gemeinsamen Vorfahren von Mensch und Schimpanse (bzw. Bonobo) ausgegangen.


Das ist richtig. Die Formulierung ist vom Autor vielleicht ein bißchen unglücklich gewählt. Vor 40 Jahren habe ich aber genau das noch in der Schule zu hören bekommen, dass der Mensch vom Affen abstammt. Na ja, so ändert sich alles. Aber ich sehe jetzt dadurch keinen gravierenden Unterschied gegeben, was die Argumentationskette angeht. Was die genetischen Unterschiede zwischen Mensch und Schimpanse angeht, fehlen die Millionen ja genauso, wenn sich Mensch und Affe von einem gemeinsamen Vorfahren aus entwickelt hätten. Oder habe ich da einen Denkfehler? Da fehlt doch dann genauso die Zeit für dermaßen große genetische Unterschiede zum gemeinsamen Vorfahren oder nicht?

10

Freitag, 9. Mai 2014, 07:44

Nachdem ich noch mal ein bißchen über den Artikel nachgedacht habe, möchte ich es nochmal so zusammenfassen:

Die genetischen Unterschiede zwischen Mensch und Affe sind so groß, dass sie keinen gemeinsamen Vorfahren gehabt haben können, der erst 10 Millionen Jahre alt ist (laut Evolutionstheorie). Die Zeit wäre einfach zu kurz gewesen für derartige Veränderungen in der Erbsubstanz.

Wenn die Berechnungen von Herrn Stutz stimmen, dann hat die Evolutionstheorie wohl ein Problem.

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