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Tom_Admin

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1

Donnerstag, 9. Januar 2014, 18:17

Ist Hitzlsperger ein Held?

http://www.idea.de/detail/thema-des-tage…-held-1010.html

Altenkirchen/Kassel (idea) – Das Bekenntnis des früheren deutschen Nationalspielers Thomas Hitzlsperger, homosexuell zu sein, hat ein großes Echo ausgelöst. Sportverbände, Politiker und zahlreiche Medien lobten seinen „Mut“, sich als erster deutscher Fußballstar zu outen. Sogar die Bundesregierung begrüßte den Schritt in die Öffentlichkeit. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte: „Wir leben in einem Land, in dem niemand Angst haben sollte, seine Sexualität zu bekennen nur aus Angst vor Intoleranz.“ Man lebe in Deutschland weitgehend in Respekt voreinander, unabhängig davon, „ob der Mitmensch Männer oder Frauen liebt“. Nationalspieler Lukas Podolski spricht von einem „wichtigen Zeichen“. Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Wolfgang Niersbach, sicherte Hitzlsperger nach seinem Coming-out „jede erdenkliche Unterstützung“ zu.

SRS: Sexuelle Orientierung kein Thema für die Öffentlichkeit

Zurückhaltend bis kritisch äußerten sich Vertreter evangelikal orientierter Verbände. Der Leiter der sportmissionarischen Organisation SRS (früher: „Sportler ruft Sportler), Hans-Günter Schmidts (Altenkirchen/Westerwald), ist generell der Ansicht, dass über Fragen der persönlichen sexuellen Orientierung nicht in der Öffentlichkeit gesprochen werden sollte. „Für mich ist es ein seelsorgerliches Thema, das auch als solches zu behandeln ist.“ SRS habe in seiner Arbeit immer wieder mit dieser Thematik in unterschiedlichen Sportarten zu tun. Dabei gehe es um biblisch orientierte seelsorgerliche Hilfe, die theologisch ausgebildete Mitarbeiter leisteten. Schmidts: „Sportler sind dankbar, wenn sie sich kompetenten Mitarbeitern anvertrauen können.“ Das setze aber ein persönliches Vertrauensverhältnis voraus.

Was sagt die Bibel zur Homosexualität?

Der Leiter des evangelischen Fachverbandes für Sexualethik und Seelsorge Weißes Kreuz, Rolf Trauernicht (Ahnatal bei Kassel), sagte auf idea-Anfrage, Hitzlsperger werde als „Held“ gefeiert, weil nun auch in der männlichen Fußballwelt das Thema Homosexualität enttabuisiert werde. Gut daran sei, dass Homosexuelle nicht mehr diskriminiert würden, „wie das in vielen Ländern und auch in unserer deutschen Geschichte der Fall war“. Auch Jesus Christus sei gegen jegliche Diskriminierung und barmherzig gegenüber Personen mit anderen Werten gewesen. Zugleich kritisierte Trauernicht die öffentliche Diskussion über Homosexualität als „viel zu einseitig“. In den Medien frage niemand mehr, was die Bibel dazu sage. Dort werde Homosexualität an sieben Stellen abgelehnt und nirgendwo positiv erwähnt. Zwar müsse man an einigen Stellen zeitgeschichtliche Entwicklungen berücksichtigen: „Aber die Schöpfungsordnung spricht eindeutig von der Sexualität zwischen Mann und Frau.“

Viele Homosexuelle haben ein Problem mit ihrer Neigung

Trauernicht vermisst folgende Fragestellungen in der Diskussion: „Was sind häufig vorkommende Hintergründe bei der Entwicklung von Homosexualität und was hat das mit der individuellen Lebensgeschichte zu tun? Würde auch ein Fußballer gefeiert, der sich von seiner Homosexualität abwendet?“ Es gebe viele Homosexuelle, die ihre Neigung – aus welchen Gründen auch immer – nicht leben wollten oder sogar eine heterosexuelle Orientierung entwickelt hätten. Für diese Personengruppe sei ein Coming-out nicht förderlich, weil sie mit Anfeindungen zu rechnen hätten.
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Michael EsoChrist

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2

Donnerstag, 9. Januar 2014, 18:52

Homosexualität kommt auch im Tierreich mannigfach vor. Solange es sich um einvernehmliche Handlungen unter Erwachsenen handelt, sehe ich kein Problem.
In den USA gibt es tatsächlich auch heute noch Kliniken, die versuchen Homosexualität durch barbarische Elektroschocktherapien zu "heilen". Ich halte das für inhuman.
Natürlich gibt es bisexuelle Menschen, die nach anfänglich homosexueller Praxis später nur noch heterosexuell verkehren, - ebenso wie umgekehrt. Eine eindeutig homosexuelle Orientierung dürfte aber wohl kaum "umkehrbar" sein.
Die Bibel hier als absolute ethische (oder gar juristische) Richtschnur zu nehmen, ist m.E. sehr fragwürdig. Oder würde irgendein Besucher dieses Forums darauf bestehen wollen, Ehebrecher zu steinigen, wie es ja von der Bibel ebenfalls vorgesehen ist?

Tom_Admin

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3

Donnerstag, 9. Januar 2014, 19:28

Ich verstehe nicht, wieso man so viel Wirbel wegen den Homosexuellen macht. Ehebruch und Hurerei unter heterosexuellen Menschen sind genauso schlimm. Jeder sexuelle Verkehr, der nicht in der Ehe geschieht, ist laut Bibel Sünde. Ich habe mich als Christ danach zu richten. Ein homosexueller Mensch, der nicht Christ ist, kann von mir aus tun, was er will. Wenn er sich aber Christ nennen will, dann sollte er auch beachten, was Gottes Wort dazu sagt.
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Tom_Admin

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4

Freitag, 10. Januar 2014, 11:06

Hier ist noch ein interessantes Zeugnis eines Christen, der homosexuelle Gefühle hatte:

http://clv-server.de/pdf/256109.pdf
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Michael EsoChrist

unregistriert

5

Samstag, 11. Januar 2014, 10:59

@ Tom: Ja, wenn sich jemand total an der Bibel orientieren will, muss er oder sie sich tatsächlich zumindest homosexueller Handlungen enthalten (die Gefühle dürften ohnehin kaum zu steuern sein).

Allerdings ist auch mir unklar, warum sich so viele theologisch konservative Christen so speziell auf Homosexuelle eingeschossen haben. Die Bibel hält gelebte Homosexualität für ein todeswürdiges Verbrechen, das ist klar. Sie hält es aber nach 5. Mose 22, Vers 24 ebenfalls für ein mit dem Tod durch Steinigung (!) zu sühnendes Vergehen, wenn eine Frau bei einer Vergewaltigung innerhalb einer Stadt (Wohnansiedlung) nicht um Hilfe geschrien hat. Tatsächlich schreit ja nicht jede Frau oder jedes Mädchen bei einer Vergwaltigung um Hilfe; in der Regel wohl nicht trotz, sondern gerade wegen nicht unbegründeter Todesangst. Das lässt die Bibel aber offenbar nicht als Ausrede gelten, sondern erklärt das Opfer zum (Mit-)Täter.
Aber auch sonst sind die bibischen Gesetze bezüglich der Sexualmoral wenig kompatibel mit einer an Menschenrechten und Humanismus orientierten Sichtweise. In 5. Mose 20, Verse 11 bis 14, wird den Kriegern Jahwes ausdrücklich erlaubt, die im Krieg verschleppten Jungfrauen gegnerischer Völker (deren Eltern zuvor ermordet worden waren!) nach einigen Reinigungshandlungen nach Belieben sexuell zu missbrauchen, - und danach rücksichtslos zu verstossen, sobald sie keine Lust mehr auf sie haben. Ein geschändetes Mädchen konnte damals wahrscheinlich nie wieder einen "normalen" Ehemann finden, sondern musste im Elend - oder von der Prostitution - leben.
In diesen Zusammenhängen muss man die biblischen Aussagen zur Homosexualität betrachten, sonst macht man sich etwas vor.

6

Samstag, 11. Januar 2014, 13:28

@ Michael:

Zitat

In 5. Mose 20, Verse 11 bis 14, wird den Kriegern Jahwes ausdrücklich erlaubt, die im Krieg verschleppten Jungfrauen gegnerischer Völker (deren Eltern zuvor ermordet worden waren!) nach einigen Reinigungshandlungen nach Belieben sexuell zu missbrauchen, - und danach rücksichtslos zu verstossen, sobald sie keine Lust mehr auf sie haben.


Das Problem bei der Sache ist nur, dass in der von dir angeführten Bibelstelle soetwas überhaupt gar nicht steht. ;)

Tom_Admin

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Samstag, 11. Januar 2014, 13:45

Tatsächlich! Habe gerade nachgeschlagen. Das steht dort wirklich nicht. Wie schnell man eine Aussage übernimmt Suprised_Smiley .
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8

Samstag, 11. Januar 2014, 14:37

@ Tom: Ich habe schon mal mit Atheisten diskutiert, die wollten mir auch anhand dieser und ähnlicher Bibelstellen weismachen, dass Gott im AT Vergewaltigungen erlaubt habe. Aber man muß schon eine Menge Phantasie aufbringen, um in diese oder ähnliche Bibelstellen so etwas hineinzuinterpretieren.

Tom_Admin

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9

Samstag, 11. Januar 2014, 15:02

Ja, man muss auch immer selber nachschauen. Mir ist es auch schon so gegangen, dass ich aus dem Kopf eine Stelle zitiert habe, die so gar nicht in der Bibel stand. GENAU LESEN. :thumbup:
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Michael EsoChrist

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10

Samstag, 11. Januar 2014, 22:40

@ Tom und Christina

In meiner Luther-Bibel (in der revidierten Fassung von 1984) steht unter 5. Mose, Vers 23 und 24:

"Wenn eine Jungfrau verlobt ist und ein Mann trifft sie innerhalb der Stadt und wohnt ihr bei, so sollt ihr beide zum Stadttor hinausführen UND SOLLT SIE BEIDE STEINIGEN, daß sie sterben, die Jungfrau, WEIL SIE NICHT GESCHRIEN HAT, obwohl sie doch in der Stadt war, den Mann, weil er seines nächsten Braut geschändet hat; so sollst du das Böse in deiner Mitte wegtun."

Und ein Kapitel zuvor steht (5. Mose 21, Verse 11 bis 14):

"Wenn du in einen Krieg ziehst gegen deine Feinde und der Herr, dein Gott, gibt sie dir in deine Hände, daß du Gefangene von ihnen wegführst, und siehst unter den Gefangenen ein schönes Mädchen und gewinnst sie lieb, daß du sie zur Frau nimmst, so führe sie in dein Haus und laß sie ihr Haar abscheren und ihre Nägel beschneiden und die Kleider ablegen, in denen sie gefangengenommen wurde, und laß sie in deinem Hause sein UND EINEN MONAT LANG IHREN VATER UND IHRE MUTTER BEWEINEN. Danach geh zu ihr und nimm sie zur Ehe und laß sie deine Frau sein. WENN DU ABER KEINEN GEFALLEN MEHR AN IHR HAST, so sollst du sie gehen lassen, wohin sie will; du sollst sie nicht um Geld verkaufen oder als Sklavin behandeln, weil du zu ihr eingegangen bist."

Die Hervorhebungen sind selbstverständlich von mir. Beide Texte belegen deutlich, dass meine weiter oben angeführte Behauptung exakt der Wahrheit entspricht. Bibeltexte verwenden oft eine euphemistische Sprache, wenn es um solche Art von göttlichen (???) Befehlen geht. Es kann aber wohl kein vernünftiger Zweifel bestehen, dass nicht nur im ersten Zitat (wo explizit von "schänden" die Rede ist), sondern auch im zweiten Vergewaltigung intendiert ist.

Oder glaubt Ihr etwa, dass ein junges Mädchen, dessen Eltern von feindlichen Soldaten im Krieg getötet wurde, FREIWILLIG mit einem dieser Soldaten das Bett teilt?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Michael EsoChrist« (11. Januar 2014, 22:51) aus folgendem Grund: längerer Eintrag - deshalb Sicherungskopie


Michael EsoChrist

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11

Samstag, 11. Januar 2014, 22:59

@ Tom: Ich habe schon mal mit Atheisten diskutiert, die wollten mir auch anhand dieser und ähnlicher Bibelstellen weismachen, dass Gott im AT Vergewaltigungen erlaubt habe. Aber man muß schon eine Menge Phantasie aufbringen, um in diese oder ähnliche Bibelstellen so etwas hineinzuinterpretieren.


@ Christina: Man muss schon eine Menge Phantasie haben, um in diese letztgenannte Stelle KEINE Vergewaltigungserlaubnis "hineinzuinterpretieren"...!

Michael EsoChrist

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12

Samstag, 11. Januar 2014, 23:30

4. Mose 31, Verse 17 und 18:

"So tötet nun alles, was männlich ist UNTER DEN KINDERN (!!!), UND ALLE FRAUEN (!!!), die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die laßt für euch leben."

Nachdem also die männlichen Kinder und die (wahrscheinlich ebenso wehrlosen) Frauen abgeschlachtet wurden, haben sich die jungfräulichen Mädchen sofort unsterblich in die israelitischen Gotteskrieger verliebt...?

Habe ich doch richtig verstanden, oder nicht, Christina? (Die bitterböse Ironie ist durchaus gewollt.)

Tom_Admin

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Sonntag, 12. Januar 2014, 09:26

Die Motive Gottes in der Bibel haben sich immer wieder als richtig erwiesen. Auf den ersten Blick sieht das vielleicht nicht so aus, aber er wird sich schon etwas dabei gedacht haben. Wenn man davon ausgeht, dass die heidnischen Völker Kinderopfer gebracht haben und den Dämonen geopfert haben, dann erscheinen die Aussagen in einem ganz anderen Licht. Es gab bei ihnen auch übelsten Okkultismus und Tempelprostitution. Man behauptet immer, dass das böse Israel gekommen sei um die friedlichen Völker zu vertreiben. Dem ist eben nicht so. Die Bibel ist zu 100 Prozent Gottes Wort.
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14

Sonntag, 12. Januar 2014, 09:39

Man vergisst auch häufig, dass Gott Richter ist und nicht wir. Schon allein die Tatsache, dass wir noch leben, ist nur durch seine Gnade möglich. Gott hätte das Recht jeden von uns sofort in die Hölle zu werfen. Ohne Diskussion, ohne Rechtfertigung. Daher sollten wir uns durch das Wort Gottes beurteilen lassen und nicht umgekehrt. Gott hat sich ganz gewiss etwas dabei gedacht.
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Michael EsoChrist

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Sonntag, 12. Januar 2014, 13:23

1. Samuel, Kapitel 15, Vers 3:

"So ziehe nun hin und schlag Amalek und vollstrecke den Bann an ihm und an allem, was es hat; verschone sie nicht, sondern töte Mann und Frau, KINDER UND SÄUGLINGE (!!!), Rinder und Schafe, Kamele und Esel."

@ Tom: Welches todeswürdige Verbrechen kann ein kleines Kind oder ein Säugling denn begangen haben, dass so schwerwiegend ist, dass er oder es mit dem Tod bestraft werden müsste?
Die Haltung, die in Deinen letzten beiden Einträgen offenbar wird, zeigt deutlich, wo das eigentliche Problem liegt. Nicht etwa ich habe den semantischen Inhalt der genannten Bibelzitate sinnwidrig entstellt, sondern Christina und Du habt diesen einfach nur verleugnet, weil Ihr die Konfrontation mit der Realität - und vermutlich auch Eurem Gewissen - scheut!
Ich könnte mein Gewissen nicht derart betäuben, dass ich über die teuflische Inhumanität dieser Bibelstellen einfach so hinweggehen könnte.
Die Bibel enthält an zahlreichen Stellen (ich könnte noch zwei-drei Dutzend ähnliche anführen) eindeutige Kindermord- Völkermord- und Vergewaltigungsbefehle.
Das festzustellen, ist keine Gotteslästerung, sondern leicht belegbares Faktum. Dass die Bibel diese perversen Inhalte in eine euphemistische (beschönigende) Sprache kleidet, kann diesen Befund nicht verdecken.
Jeder Mensch, der ein Gewissen hat, weiß in seinem Herzen, dass Kindermord und Vergewaltigung IMMER falsch und vollkommen verwerflich sind, wage ich zu behaupten. Selbst wenn tatsächlich einige kaaanäische Völker Kindsopferung und ähnliches praktiziert haben sollten, st dies doch gerade KEINE Rechtfertigung, durch die Vollstreckung des "Bannes" genau das gleiche zu tun!?

Für mich ist offenkundig, dass die Bibel in ihrer Gesamtheit unmöglich das unfehlbare Wort einer gütigen und gerechten Gottheit sein kann. Wer die genannten Bibelzitate meint Christus unterschieben zu müssen, begeht m.E. Gotteslästerung, und nicht derjenige, der sich hier aus Gewissensgründen verweigert!!

(@ Tom: Und jetzt kannst Du mich von mir aus aus diesem Forum ausschließen; es ist Dein gutes Recht, was immer auch Deine Motivation sein mag.)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Michael EsoChrist« (12. Januar 2014, 13:36) aus folgendem Grund: Sicherungskopie


Michael EsoChrist

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16

Sonntag, 12. Januar 2014, 13:50

@ Michael:

Zitat

In 5. Mose 20, Verse 11 bis 14, wird den Kriegern Jahwes ausdrücklich erlaubt, die im Krieg verschleppten Jungfrauen gegnerischer Völker (deren Eltern zuvor ermordet worden waren!) nach einigen Reinigungshandlungen nach Belieben sexuell zu missbrauchen, - und danach rücksichtslos zu verstossen, sobald sie keine Lust mehr auf sie haben.


Das Problem bei der Sache ist nur, dass in der von dir angeführten Bibelstelle soetwas überhaupt gar nicht steht. ;)


Komplett gelogen, wie der Bibeltext selber mit 100%iger Eindeutigkeit zeigt.

Auch andere Textstellen beweisen, wie die israelitschen Kämpfer im Krieg vorzugehen hatten: Nachdem der Feind besiegt war, wurden nicht nur unter den Soldaten keine Gefangenen gemacht, sondern auch Frauen und Kinder rücksichtslos abgeschlachtet; bis auf die Ausnahme der noch jungfäulichen Mädchen (wie wurde die Jungfräulichkeit eigentlich festgestellt? Finger rein?), die standen zur sexuellen Benutzung bereit, bis der Gotteskrieger die Lust an ihr verloen hatte.

Pfui Teufel, was für eine Gotteslästerung das ist!!!

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