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Tom_Admin

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Dienstag, 28. Januar 2014, 10:50

Der Prophet Daniel

Zitat


Bibelstellen: Daniel 2

Wir stehen hier am Ende der alttestamentlichen Geschichte des irdischen Volkes Gottes, und das Buch Daniel gibt uns den Wendepunkt, an dem Gott Seine direkte Regierung über Sein Volk und über die Erde beendet und die Zeiten der Nationen (Lk 21,24) beginnen lässt. In diesen Zeiten der Nationen leben wir heute übrigens noch immer – das gibt dem Buch Daniel auch eine große Aktualität für unsere Tage.

Gott lässt jetzt in Seiner Vorsehung die Welt von den großen vier Weltreichen beherrschen. Das ist nicht ein Ergebnis menschlicher Politik oder Kriegsführung, sondern Er selbst hat diesen Wandel herbeigeführt. In 2. Chr 36,16 lesen wir, dass Zedekia, der letzte König von Juda, so treulos gehandelt hatte, dass keine Heilung mehr war. Gott hatte daraufhin den König von Babel gegen Juda heraufkommen lassen und Sein Volk in die Gefangenschaft gegeben. Zu diesem Zeitpunkt beginnen die Zeiten der Nationen, und sie werden andauern bis zur Erscheinung des Herrn Jesus in Herrlichkeit auf dieser Erde, wenn Er Sein Reich aufrichten wird.

Überblick über das Buch Daniel:

•Kap 1: Einleitung; moralische Haltung des treuen jüdischen Überrestes in Daniel und seinen drei Freunden


•Kap 2: der Traum Nebukadnezars; die Herrlichkeit des Menschen in den vier Weltreichen


•Kap 3-6: der moralische Charakter des ersten und zweiten Weltreiches


•Kap 7: das Gesicht Daniels; die gleichen vier Weltreiche in der Gestalt von reißenden Tieren; nicht mehr ihre menschliche Herrlichkeit, sondern ihre ungezähmte Wildheit


•Kap 8-12: die Entwicklung des dritten und vierten Weltreiches


Das Buch Daniel ist von überragender Bedeutung für das Verständnis der gesamten Prophetie. Wenn man Daniel und die Offenbarung zusammen hat, dann hat man das ganze Bild der Prophetie, die sich nicht in erster Linie nur auf Israel bezieht. Jesaja, Jeremia, Hesekiel haben immer Israel als das irdische Volk Gottes im Mittelpunkt ihres Dienstes. Letzten Endes gibt es in der biblischen Prophetie drei wesentliche Gesichtspunkte:

•die wichtigste Person ist der Herr Jesus, der Sohn Gottes, der Messias Israels


•das wichtigste Volk ist Sein irdisches Volk Israel, zu dem Er gehört und über das Er herrschen wird


•alle Entwicklungen, die notwendig sind und die Gott so lenkt, dass der Herr Jesus einmal über Israel herrschen wird. Dieser Gesichtspunkt nimmt den größten Raum in der biblischen Prophetie ein: Bewegungen, die Gott herbeiführen wird, damit Sein Sohn einmal im 1000-jährigen Reich den ersten Platz einnehmen wird.



Quelle und weiterlesen: http://www.bibelstudium.de/index.php?art…29+-+Einleitung
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2

Dienstag, 28. Januar 2014, 10:51

In den folgenden Tagen werden mehr Texte zum Buch Daniel auf www.bibelstudium.de zu lesen sein.
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Michael EsoChrist

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3

Dienstag, 28. Januar 2014, 10:52

Ohne Zweifel eines der faszinierendsten Bücher der Bibel. (Mein persönlichesLieblingsbuch ist der Prophet Jona.)

4

Samstag, 28. Mai 2016, 13:28

Boantropie - Nebukadnezars 'Wahnsinn' in Daniel 4,20-34

Hallo zusammen, ich wusste nicht, wohin mit dem Thema, jetzt hab ich es mal bei dem Buch Daniel eingeordnet, wo die Beschreibung ja vorkommt. Es geht um die "psychische Störung" des Nebukadnezar, die manchmal auch mit dem Begriff "Wahnsinn" beschrieben wird.

Damit demütigte Gott den babylonischen König sieben Jahre lang für seine Anmaßung und Lästerung, bis ihm sein Verstand von Gott wieder geschenkt wurde. Ab V.31 beschreibt Nebukadnezar ganz klar selbst seine Gotteserkenntnis und kann Gott preisen und anbeten - es handelt sich also erkennbar um eine Bekehrung. Nebukadnezar gehört also - im Gegensatz zu seinem Sohn Belsazar, der darauf folgend beschrieben wird - zu unseren aus den Heiden geretteten Brüdern des AT im Geist Gottes. Die Beschreibung seiner "Krankheit" führt manchmal zu Spekulationen, und genau werden wir es wohl auch erst von ihm selbst erfahren, wenn wir beim HERRn sind. Aber es scheint doch einen medizinischen Fachbegriff dafür zu geben: die BOANTROPIE.

Wenn man danach im Internet recherchiert, stößt man eher auf den englischsprachigen Begriff der "boantrophy", d. i. die innere Überzeugung eines Menschen, ein Ochse oder eine Kuh zu sein und auch so zu leben (zumindest zeitweise, anfallartig). Ich kenne mich damit zu wenig aus, aber die Beschreibung deutet in Richtung einer schizophrenen Störung. Ein junger Mann hier im Video beschreibt dies (in englisch) bei sich selbst, er erklärt auch, dass Ärzte ihn therapeutisch in Hypnose versetzen, was aber auch nur zeitweilig "hilft". Das erstaunt wiederum einen Christen deswegen nicht, weil die einzige Quelle wahrer Heilung bei Gott liegt, der diesem dann auch helfen könnte. Ich persönlich vermute - bei aller Möglichkeit medikamentöser Unterstützung derartiger Syndrome oder psychischer Störungen - dass jegliche vollständige Heilung und Gotteserkenntnis ohne die alleinige Anrufung von Jesus Christus als Erlöser auch von diesen Symptomen unmöglich ist.



Wie der junge Mann beschreibt, kündigt sich der Drang zu einem 'Anfall' oft mit juckenden Hautreaktionen an. In einem Beitrag des "pharmaceutical journal" habe ich u. a. gelesen, dass die Möglichkeit besteht, ein bestimmter Enzym-Defekt könne der Grund dafür sein. Es scheint also auch körperliche Ursachen dafür geben zu können. Des weiteren sind dämonische Ursachen aber auch nicht abwegig: http://mentalhealthgracealliance.org/chr…lness-or-demons

Es gibt auch noch andere unter diesen Phänomenen, etwa die Lykantropie (das ist der "Werwolf") oder die allgemein gehaltene Zoantropie (irgendein Tier). Die Begriffe sind aus dem Griechischen jeweils zusammengesetzt aus dem Namen des Tieres und 'antropos' für Mensch.

Jedenfalls ist die in der Bibel gegebene Beschreibung, die dem Phänomen der Boantropie am nächsten kommt, offenbar sehr selten und kaum erforscht. Geistlich wichtig dabei erscheint mir, dass Nebukadnezar aus seinem menschlichen Hochmut heraus durch diese Strafe Gottes dazu gezwungen wurde, wie ein Rind die Augen nicht mehr zum Himmel heben und nur noch auf die Erde starren zu können - also gezwungen zu einer völlig irdisch-verhafteten Haltung. Erst Gott selbst konnte das wieder ändern, nicht aber der Mensch. Eine zweite Lektion für uns: Selbst die Ankündigung der Strafe (immerhin 12 Monate vorher!) hält den Menschen nicht davon ab, sich genau in der prophezeiten Form gegen Gott zu erheben. Göttliche Prophetie wird sich also definitiv erfüllen. Und als drittes: Ein Mensch mit einer derart gottlos-irdischen Haltung "wie ein Tier" ist auch in einer Gesellschaft entsprechend unbeliebt. Dazu muss er nicht einmal an Boantropie leiden, sondern sich einfach nur 'tierhaft' und entsprechend a-sozial benehmen.

Manchmal habe ich selbst schon dieses Phänomen bei Nebukadnezar für eine Form der Demenz gehalten oder mir so erklärt. Das scheint aber nicht der Fall zu sein. Dennoch bin ich weiterhin in Bezug auf "De-Menz" (= Wortsinn: "Verstand weg") davon überzeugt, dass das "Wegnehmen" des Verstandes - in welcher Form auch immer - besonders bei irdisch gesinnten Personen vorkommt oder solchen, die wie der König N. nur auf ihre eigene Kraft vertrauen und diese preisen; und nicht bei im Geist Gottes Wiedergeborenen auftritt. In eine völlige Umnachtung wie Nebukadnezar wird m. E. kein Gotteskind kommen, selbst wenn es von z. B. medikamentös oder umwelttechnisch verursachter Demenz betroffen ist wie es auch die Einnahme von rezeptfreien Medikamenten möglich macht:"Allergie- und Schlafmittel lassen das Gehirn schrumpfen und beschleunigen Demenz"

8o 8o 8o
Signatur von »Annabel66« MARANATHA!

Denn suche ich jetzt Menschen zufrieden zu stellen oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, so wäre ich Christi Sklave nicht. (Gal 1,10) // ...sondern so, wie wir von Gott bewährt worden sind, mit dem Evangelium betraut zu werden, also reden wir, nicht um Menschen zu gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft. (1. Thess 2,4)

5

Donnerstag, 29. September 2016, 17:54

Kann es sein dass der Startpunkt für die 2300 Jahre aus Daniel 8.14 bei Jesu Kreuzigung liegt, d. h. Dass er in ca. 300 Jahren wiederkommt? Weil 1844 ist er ja nicht wiedergekommen.

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Donnerstag, 29. September 2016, 19:05

Hallo Leopold,

die Zeitspanne, die Daniel angibt, erfüllte sich an dem Tag, als der HERR Jesus auf dem Esel nach Jerusalem einzog (Palmsonntag, wenn man es so sehen will). Nach dem Erlass zum Aufbau Jerusalems startete die prophetische Uhr und stoppte, nachdem der Messias umgebracht worden war. Die Wiederkunft des HERRN kann nicht berechnet werden und wir sollten uns davor hüten, hier Berechnungen anzustellen:

Mt 24,36 Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, sondern allein mein Vater.
Mk 13,32 Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater.


Wenn Du mehr zum Buch Daniel wissen willst, dann kannst Du hier schauen:

http://www.sermon-online.de/search.pl?la…ount=25&x=0&y=0
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7

Freitag, 30. September 2016, 18:10

Der Kommentar gibt die Sicht evangelikaler Kreise wieder, ist lückenhaft und zum Teil auch falsch. Übrigens gefährlich falsch. Denn die wahre Gemeinde befindet sich zur Zeit der durch die sieben Siegel und die ersten sechs der sieben Posaunen symbolisierten katastrophalen Ereignisse sehr wohl auf der Erde. Erst kurz vor Einsetzen der Zorn-Schalen werden die in Offenbarung 17,14 beschriebenen Kreise von der Erdoberfläche evakuiert - die so genannte Entrückung.

Bei der Diskussion über die im Danielbuch vorgestellten vier bzw. fünf Reichen (so, wenn man das wieder aktivierte Römische Reich gesondert zählt) wird das 48. Kapitel des 1. Buches Mose in der Regel nicht erwähnt. Nach der dortigen Vorhersage müssen die Nachkommen der beiden Söhne von Joseph - Ephraim und Manasse - zu Weltmächten werden. Diese beiden Mächte befürchten eben gerade das erneuten Erstarken Kontinental-Europas.

8

Freitag, 30. September 2016, 18:20

Mt 24,36 Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, sondern allein mein Vater.
Mk 13,32 Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater.
Hallo Tom!

Das sage Jesus zur Zeit Seines Erdendaseins. Ca. 30 Jahre später - nicht in den neunziger Jahren des ersten Jahrhunderts, wie von Bibel-Feinden behauptet - sagte Ihm der Vater dazu einiges mehr. Nämlich in der Offenbarung, die Jesus dem Apostel Johannes übermittelte. Die dort genannten Details lassen einige Rückschlüsse und ungefähre zeitlichen Festlegungen zu...

http://www.sermon-online.de/search.pl?la…ount=25&x=0&y=0

9

Freitag, 30. September 2016, 18:58

Kann es sein dass der Startpunkt für die 2300 Jahre aus Daniel 8.14 bei Jesu Kreuzigung liegt, d. h. Dass er in ca. 300 Jahren wiederkommt? Weil 1844 ist er ja nicht wiedergekommen.
Die 2300 Abende und Morgen fallen in die Zeit der Regierung Antiochus IV. Folgender Kurzkommentar zur Bibel (nach der Übersetzung Martin Luthers), Ausgabe 1985 sagt dazu:

Zitat

Man muss 1. Makk. 1,12 ff. u- 2. Makk. 4,10-15 lesen, um eine lebendige Anschauung der Glaubensverfolgung der Juden durch Antiochus IV. zu gewinnen. 168 v. Chr. begannen dessen Bedrückungen, und im Dezember 168 wurde der Tempel in ein Heiligtum des Zeus umgewandelt. Erst im Dezember 165 konnte der Tempel neu für den Jahwedienst geweiht werden.


Mit der Zerstörung des Tempels im Jahre 70 durch den Römer Titus ging die Vorhersage in Daniel 9,27 in Erfüllung - am Ende der ersten Hälfte von Daniels Weltwoche.

Tom_Admin

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10

Samstag, 1. Oktober 2016, 10:34

Die 2300 Abende und Morgen fallen in die Zeit der Regierung Antiochus IV. Folgender Kurzkommentar zur Bibel (nach der Übersetzung Martin Luthers), Ausgabe 1985 sagt dazu:


Kannst Du mir dazu den Link schicken?

Robert Anderson berechnete bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert die 69 Jahrwochen. Das ist nachgewiesen:

Auf Grundlage von Daniel 9,25-26 berechnete Robert Anderson das Datum von Jesu Einzug in Jerusalem. Laut dem Propheten Daniel vergehen 69 Jahrwochen (Wochen zu je 7 Jahre = 483 Jahre) von dem Zeitpunkt an als der Erlass erging Jerusalem wieder aufzubauen bis zu dem Zeitpunkt als Jesus als Fürst auftritt und sterben wird. Anderson nahm im Jahre 1895 die Dienste des Royal Greenwich Observatory in Anspruch, um den ersten Nisan im 20. Jahr des Königs Artaxerxes berechnen zu lassen. Seine Berechnungen ergaben den 14. März 445 v. Chr. An diesem Tag erließ König Artaxerxes (Ahasveros) den Erlass für Nehemia Jerusalem wieder aufzubauen (Neh 2,1-8 EU).
Ausgehend vom jüdischen Mondkalender der jeweils 30 Tage hat kommt er auf einen Zeitraum von 173.880 Tagen (30 Tagen x 12 Monaten x 483 Jahre). Dieser Zeitraum endet am 10. Nisan (6. April) 32 n. Chr. Laut Anderson ist dies das Datum als Jesus am Palmsonntag in Jerusalem als König einritt, fünf Tage bevor er gekreuzigt wurde.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Anderson_(Polizist)

Der Kommentar gibt die Sicht evangelikaler Kreise wieder, ist lückenhaft und zum Teil auch falsch. Übrigens gefährlich falsch. Denn die wahre Gemeinde befindet sich zur Zeit der durch die sieben Siegel und die ersten sechs der sieben Posaunen symbolisierten katastrophalen Ereignisse sehr wohl auf der Erde. Erst kurz vor Einsetzen der Zorn-Schalen werden die in Offenbarung 17,14 beschriebenen Kreise von der Erdoberfläche evakuiert - die so genannte Entrückung.

Bei der Diskussion über die im Danielbuch vorgestellten vier bzw. fünf Reichen (so, wenn man das wieder aktivierte Römische Reich gesondert zählt) wird das 48. Kapitel des 1. Buches Mose in der Regel nicht erwähnt. Nach der dortigen Vorhersage müssen die Nachkommen der beiden Söhne von Joseph - Ephraim und Manasse - zu Weltmächten werden. Diese beiden Mächte befürchten eben gerade das erneuten Erstarken Kontinental-Europas.


Das ist mir neu. Wer behauptet das? Gibt es dazu eine Buch oder eine andere Quelle?
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Samstag, 1. Oktober 2016, 12:00

Die 2300 Abende und Morgen fallen in die Zeit der Regierung Antiochus IV. Folgender Kurzkommentar zur Bibel (nach der Übersetzung Martin Luthers), Ausgabe 1985 sagt dazu:
Kannst Du mir dazu den Link schicken?

Hi Tom!

Übertragungsfehler. Ich zitierte aus der Bibelausgabe von 1963. Da gab es selbstverständlich noch keine elektronischen Links.

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Samstag, 1. Oktober 2016, 12:08

Übertragungsfehler. Ich zitierte aus der Bibelausgabe von 1963. Da gab es selbstverständlich noch keine elektronischen Links.


O. k. Luther hatte noch nicht so viel Licht wie wir heute.

Vgl: Dan 12,4 Du aber, Daniel, verschließe diese Worte und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes! Viele werden darin forschen, und die Erkenntnis wird zunehmen.
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Samstag, 1. Oktober 2016, 12:25

Kennst Du die Chronologie zum Alten Testament, von Dr. Roger Liebi ausgearbeitet?

Hier: http://bitflow.dyndns.org/german/RogerLi…ents_200605.pdf
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Samstag, 1. Oktober 2016, 12:35

Bei der Diskussion über die im Danielbuch vorgestellten vier bzw. fünf Reichen (so, wenn man das wieder aktivierte Römische Reich gesondert zählt) wird das 48. Kapitel des 1. Buches Mose in der Regel nicht erwähnt. Nach der dortigen Vorhersage müssen die Nachkommen der beiden Söhne von Joseph - Ephraim und Manasse - zu Weltmächten werden. Diese beiden Mächte befürchten eben gerade das erneuten Erstarken Kontinental-Europas.
Das ist mir neu. Wer behauptet das? Gibt es dazu eine Buch oder eine andere Quelle?
Es gibt einige Gemeinschaften im anglo-keltischen Raum, die in Kontinental-Europa die in mehreren Schriftstellen vorhergesagte letzte Weltmacht sehen.

Nach dem letzten Weltkrieg gab unter den Anglo-Kelten Stimmen, die vor Hilfen (Marshallplan) besonders für Deutschland warnten. Damit würde dem “Tier” wieder auf die Beine geholfen.

Unter anderen ist es “The British-Israel-World Federation”, die im British Commonwealth of Nations und den USA die Erfüllung der den beiden Söhnen Josephs gegebenen Versprechen sehen. Zur Zeit des Alten Bundes wurden die Versprechen nicht eingelöst. Zu wirklichen Weltmächten entwickelten sich im 19. und 20. Jahrhundert denn auch nur die Briten und Amerikaner.

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Samstag, 1. Oktober 2016, 12:43

Aber die Briten und die verschiedenen Ethnien, die die USA bevölkern, bestehen doch in der Masse nicht aus Israeliten, sondern hauptsächlich aus Japhetiten. Wäre es nicht möglich, dass Ephraim und Manasse erst im 1000jährigen Reich unter dem Messias zur vollen Blüte kommen?
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Samstag, 1. Oktober 2016, 16:38

Aber die Briten und die verschiedenen Ethnien, die die USA bevölkern, bestehen doch in der Masse nicht aus Israeliten, sondern hauptsächlich aus Japhetiten. Wäre es nicht möglich, dass Ephraim und Manasse erst im 1000jährigen Reich unter dem Messias zur vollen Blüte kommen?
https://de.wikipedia.org/wiki/Jafet

Zitat:

Zitat

Die Gleichsetzung der Nachkommen Japhets mit verschiedenen antiken Völkern ist umstritten und wird unter dem jeweiligen Lemma diskutiert.

Jafet wurde außerdem im 19. Jahrhundert als der Urvater der Jafetiten in Europa, Kleinasien und im Kaukasus angesehen. Dies ist jedoch eine inzwischen überholte Theorie der Sprachwissenschaft.


Es ist natürlich nicht möglich, auf kleinem Raum all die Punkte anzusprechen, die für die Gleichsetzung der Briten und Amerikaner mit den israelischen Stämmen Ephraim und Manasse sprechen.

Als das Nordreich 722 v. Chr. fiel, zählten die Angehörigen der neun bzw. zehn Stämme um die acht Millionen. Spätestens als Assyrien von den Medern und Babyloniern besiegt wurde, machten sich die Stämme von dort auf in Richtung Norden und Westen. Sie lösten damit eine echte Völkerwanderung aus. Zuvor - um 900 v. Chr. - war besonders der Stamm Dan bereits auf den Meeren unterwegs. Irlands Urbevölkerung dürfte mindestens zum Teil von den Danitern abstammen.

Es dringt kaum an die Öffentlichkeit, dass an der Schrift orientierte Anglo-Kelten den Aufstieg des “Tieres” auf dem Territorium Kontinental-Europas sahen. Ausschlaggebend für diese Sicht waren die Vorgänge im “Dritten Reich”.

Wenn auch von evangelikalen Kreisen gerne so gesehen: Trotz dem immensen Versagen der anglo-keltischen Völker wird die letzte, die gefährlichste Weltmacht sich woanders bilden... Die derzeitigen Versuche, das transatlantische Bündnis durch Verknüpfung der Volkswirtschaften beiderseits des Atlantiks zu stärken (CETA, TTIP), werden höchstwahrscheinlich erfolglos bleiben. Wird den europäischen Geldgebern bewusst, dass sie ihre Anlagen jenseits des Atlantiks abschreiben müssen, ist’s mit der Freundschaft endgültig vorbei. Damit steht gleichzeitig der Frontverlauf im kommenden Großkrieg fest. Während der Endphase des gegenwärtigen Systems werden den Vorhersagen zufolge die Nachkommen der Stämme gewaltig in Schwierigkeiten geraten (Stichwort: “Not in Jakob”).

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