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Tom_Admin

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Sonntag, 27. April 2014, 13:03

Mit Gott ein Risiko eingehen

Hier mal wieder ein Artikel von mir: http://mit-jesus-unterwegs.de/mit-gott-ein-risiko-eingehen

Zitat

2Kor 8,15 wie geschrieben steht: »Wer viel sammelte, hatte keinen Überfluß, und wer wenig sammelte, hatte keinen Mangel«.

Im August 2012 traf ich eine Entscheidung, Gott zu vertrauen. Ich arbeitete seit fast 10 Jahren in einer Firma als Energieelektroniker. Ich hatte in meiner Jugend eine Arbeit erlernt, die nicht meinen Fähigkeit und Gaben entsprach. Entsprechend war ich in meinem Job sehr unzufrieden. Die Arbeit gab mir keine Befriedigung und es war mir jeden Morgen eine große Last, aufzustehen und zum Arbeiten zu gehen. Ich hielt jedoch fast 20 Jahre in meinem Job aus und zwang mich dazu, die Arbeit, so gut ich konnte, zu machen.

Um den Frust loszuwerden, der durch die Beschäftigung entstanden war, trank ich viel Alkohol am Feierabend und wurde spielsüchtig. Zusätzlichen Kick suchte ich mir in sexuellen Abenteuern. Ich wusste, dass dies alles Sünde war, aber ich fand kein anderes Ventil, um die tiefe Unzufriedenheit loszuwerden.

Als ich im August 2012 dann in einem christlichen Buch las, dass man bei Unzufriedenheit bei der Arbeit durchaus versuchen könnte, dieses Problem zu ändern, beschloss ich, Gott zu vertrauen und zu kündigen. Ich rechnete fest damit, dass Gott mich versorgen würde, wenn ich dieses Risiko eingehen würde. So rief ich bei meinem Arbeitgeber an und vereinbarte einen Termin. Ich bekam einen Auflösungsvertrag des Arbeitsverhältnisses und etwas Geld. Daraufhin war ich zutiefst erleichtert. Es war, wie wenn eine schwere Last von meinen Schulter gefallen wäre.

In der folgenden Zeit war ich ein Jahr arbeitslos und nach diesem Jahr wurde mir die Erwerbsminderungsrente genehmigt. Zwischendurch hatte ich nochmals versucht, zu arbeiten, doch ich konnte einfach nicht mehr. Rückblickend auf diese vergangenen zwei Jahre der Erwerbsunfähigkeit, kann ich sagen, dass Gott mich immer mit dem Nötigsten versorgt hat. Es war von vorneherein klar, dass ich nicht mehr so viel Geld zur Verfügung hatte wie als Arbeiter, aber Gott war treu und ich musste nie Mangel leiden. Ich musste nie Hunger leiden und konnte mit dem wenigen Geld sogar noch besser umgehen als zur Zeit des Arbeitens. Ich entkam der Spielsucht und trank auch nicht mehr so viel Alkohol in den Kneipen. Auch die sexuellen Sünden hörten auf.

Ich bin Gott zutiefst dankbar, dass es immer weiterging. Auch meinen Eltern, die diese Entscheidung respektierten und mir auch finanziell etwas helfen.

Wenn Du, lieber Leser, an Gott glaubst und Ihm vertraust, dann kannst Du mit Gott ein Risiko eingehen. Du solltest aber vorher mit Ihm darüber sprechen, ob Er das will, oder ob es nicht sein Wille ist. Ich habe mir auch lange überlegt, ob ich diesen Schritt wagen soll. Zuerst zögerte ich und dachte nur daran, dass ich jeden Monat meinen Lohn habe und dadurch abgesichert bin. Aber mich ließ dieses Sprichwort nicht mehr los. Es heißt:

„Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu bekommen, wird am Ende beides verlieren.“

Der Glaube ist immer mit einem Risiko verbunden. Ich muss wie Abraham meinen sicheren Standort verlassen und in eine ungewisse Zukunft gehen. Abraham ließ seine Heimat und seine Familie zurück, um sich auf das Abenteuer mit Gott einzulassen. Es war kein leichter Weg und er musste auf seinen Komfort verzichten und in Zelten leben. Aber Gott hielt sein Wort und war Abraham stets treu. Gott gab Abraham das, was er sich er sich von Herzen ersehnte: Einen Nachkommen. Doch er hatte auch viele Probleme und Schwierigkeit bis dahin. Doch Gott errettete ihn aus allen seinen Nöten.

Nachzulesen in: http://www.bibleserver.com/text/SLT/1.Mose12 und die folgenden Kapitel.

Glaube ist immer Risiko und man sollte dabei immer vernünftig bleiben. Man sollte Gott nicht versuchen, indem man eine leichtsinnige Entscheidung trifft und hofft, dass Gott immer hilft und einen leichtsinnig angerichteten Schaden wieder ausbügelt. Das will Gott auch nicht. Aber manchmal müssen wir bereit sein, ein Risiko einzugehen. Wenn ich diesen Schritt nicht getan hätte, dann hätte ich zwar mehr Geld, aber ich würde jeden Tag bereuen, an dem ich eine Arbeit tun müsste, die mich zutiefst belastet.
Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
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