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Tom_Admin

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Freitag, 13. Juni 2014, 14:06

Zehn populäre Argumente des sozialen Evangeliums und die biblische Antwort darauf (Teil 1)

Immer öfter begegnet man heute Evangelikalen, die betonen, die Gemeinde müsse „die Welt verändern“ und sich sozialpolitisch engagieren, um eine „Gesellschaftstransformation“ zustande zu bringen und das „Reich Gottes“ schon hier und jetzt auf der Erde auszubreiten. Solche Lehren und Ansichten haben ihre Wurzel in dem über 100 Jahre alten „Sozialen Evangelium“. Diese von bibelkritischen Liberaltheologen entwickelte Verführungslehre betont, die Aufgabe der Gemeinde Jesu Christi sei es nicht, die Errettung von Menschen aus der ewigen Verdammnis zu fördern, sondern vorrangig die Lebensbedingungen und die gesellschaftlichen Verhältnisse hier und jetzt zu verbessern und „christlich“ umzugestalten. Diese Lehren prägten jahrzehntelang die ökumenische Weltbewegung; in den letzten 30 Jahren sind sie zunehmend auch unter Evangelikalen populär geworden. Dazu veröffentlichen wir einen Auszug aus dem jetzt erschienenen neuen Buch von Rudolf Ebertshäuser: „Soll die Gemeinde die Welt verändern?“ (Steffisburg: Edition Nehemia, 276 S.; Preis € 6,50 / SFr 8,20)

1. „Es gibt über 2.000 Bibelstellen, die davon reden, daß Gott soziale Gerechtigkeit fordert und sich mit den Armen solidarisiert. Deshalb müssen auch wir uns mit den Armen solidarisieren und für soziale Gerechtigkeit kämpfen.“

Die allermeisten dieser 2.000 Stellen stehen im AT und sind an das Volk Israel gerichtet, das ein Königreich auf Erden nach den Maßstäben Gottes sein sollte. Gott forderte die Israeliten auf, an ihren Brüdern in diesem Reich Gerechtigkeit zu üben, nicht an allen gottlosen Armen dieser Welt. Gott wird die gottlosen, in Sünden lebenden Armen ebenso richten wie die sündigen Reichen. Das wird heute verschwiegen bzw. verfälscht wiedergegeben. Auch im NT sollen sich die Gläubigen in erster Linie der Armen in der Gemeinde Gottes annehmen; wo möglich, sollen sie auch an Ungläubigen in ihrer Umgebung gute Werke tun. Das ist etwas völlig anderes, als „Gerechtigkeit“ zum sozialpolitischen Programm für eine Weltverbesserung zu machen. Wir können diese böse Welt nicht besser machen, solange die Menschen in ihren sündigen Begierden leben. Erst Christus wird in Seinem Reich Gottes Gerechtigkeit auf Erden verwirklichen.

2. „Gott will diese Welt heilen und erlösen, und wir sollen an dieser heilenden und erlösenden Mission Gottes teilnehmen.“

Nach dem übereinstimmenden Zeugnis von AT und NT steht diese böse Welt (die Heidenvölker) unter dem nahenden Zorngericht Gottes, dem „Tag des HERRN“. Gott wird erst einmal diese gesetzlose, verdorbene Welt blutig richten, wie es u.a. Matthäus 24 und 25, der 2. Thessalonicherbrief und die Offenbarung bezeugen. Das ist „Gottes Mission in dieser Welt“. Erst danach wird Gott mit den zur Buße gekommenen Heiden und Juden unter der Königsherrschaft Seines Messias ein Reich des Friedens und der Gerechtigkeit aufrichten. Die Gemeinde kann in dieser Welt nichts „heilen“ oder „erlösen“; sie kann nur suchende Sünder zu Christus weisen, damit sie aus dieser gerichtsreifen Welt herausgerettet werden.

3. „Es gibt auch strukturelle und soziale Sünde in der Welt, gegen die wir kämpfen müssen. Wir dürfen nicht bei den persönlichen Sünden stehen bleiben.“

Natürlich gibt es „strukturelle Sünden“, weil die ganze Lebensweise der Heidenvölker (auch derer im „christlichen Abendland“) von Sünde und Gesetzlosigkeit geprägt ist. Doch diese Sünden kann und soll die Gemeinde nicht bekämpfen oder zu überwinden suchen. Sie ist eine herausgerufene Fremdlingsschar in dieser Welt, die einzelne Menschen zu Christus rufen soll und hier kein politisches Mandat hat. Die Gläubigen werden im NT nirgends aufgefordert, hier und jetzt die Welt zu verbessern und die gesellschaftlichen Übel zu verändern. Das wird besonders in der Haltung des NT zur Sklaverei deutlich. Die Überwindung dieser Sünden kann und wird erst das messianische Reich bringen, das Christus selbst nach Seinem Weltgericht aufrichten wird.

4. „Mit dem Kommen von Jesus auf diese Erde ist doch das Reich Gottes angebrochen. Wir haben als Jünger den Auftrag, es immer weiter in der Welt auszubreiten und zu verwirklichen.“

Mit dem Kommen des Messias war das Reich Gottes nahe herbeigekommen, nicht angebrochen. Israel verwarf seinen Messias, Er wurde, wie von den Propheten vorausgesagt, verworfen und abgeschnitten. Er ist nun verherrlicht im Himmel, und auf der Erde herrscht weiterhin der Fürst dieser Welt, das Böse und der gottlose Mensch. Das ist von Gott auch so verordnet; die Sünde des Menschen muß mit dem Antichristen erst ihr Vollmaß erreichen, bevor Gott eingreift, das Gericht durch Christus sendet und danach Sein Reich in dieser Welt aufrichtet. Die Lehre vom „gegenwärtigen Reich“ in dieser Welt ist daher Verführung und Betrug. Die Gemeinde soll nicht das Reich Gottes in der Welt ausbreiten, sondern Menschen durch das Evangeliumszeugnis in die Gemeinde führen, die heute die verborgene Form des Reiches ist, d.h. der Bereich, in dem Gottes Herrschaft wirklich anerkannt wird.

5. „Christus ist gekommen, um den Armen eine gute Botschaft zu bringen (Lukas 4,18). Wir müssen das Evangelium ganzheitlich verkünden wie er und uns auch um die materiellen Nöte kümmern.“

Hier wird das herrliche Wort unseres Herrn von seinem geistlichen Sinn ins Materialistische, Äußerliche verfälscht. Christus hatte nicht die materielle Besserstellung der Armen in Israel oder in der Welt im Sinn, sondern die Sündennot der geistlich Elenden und Armen, wie auch die weiteren Aussagen („zerbrochenen Herzens“, „Gefangene“, „Blinde“, „Zerschlagene“) im Licht der anderen Aussagen des Herrn in den Evangelien geistlich zu verstehen sind. Das wird von irdisch gesinnten Verführern mißachtet, die eine marxistisch gefärbte Agenda für irdische Besserstellung verfolgen (vgl. Phil 3,18-19). Armut, Krankheit und Unterdrückung wird in dieser Welt sein, solange die Sünde herrscht; wir haben den Auftrag, den Sündern die ewige, geistliche Errettung zu verkündigen, ohne die sie ewig verlorengehen (was durch begrenzte Hilfe in äußeren Nöten ergänzt werden kann). Wenn sie gläubig geworden sind, wird Gott sich auch ihrer irdischen Bedürfnisse annehmen, aber die wirkliche Lösung der sozialen Frage kann nur der Messias in Seinem künftigen Reich bringen. Der Herr Jesus hat Lahme und Blinde geheilt als messianische Zeichen, nicht weil Er sich in erster Linie um diese äußeren Nöte kümmern wollte (vgl. Mk 9,43), sondern weil Seine Macht über diese Krankheiten hinweisen sollte auf Seine Vollmacht, Sünden zu vergeben (vgl. Mk 2,1-12).
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Freitag, 13. Juni 2014, 14:07

Zehn populäre Argumente des sozialen Evangeliums und die biblische Antwort darauf (Teil 2)

6. „Christus hat doch das Evangelium vom Reich Gottes gepredigt; beim Evangelium geht es um das Reich Gottes, nicht darum, daß Sünder Vergebung bekommen und in den Himmel kommen.“

In der Tat hat der Messias bei Seinem Kommen auf die Erde dem Volk Israel das verheißene Königreich als nahe herbeigekommen (aber nicht als angebrochen!) verkündet. Als aber Israel Ihn verwarf, wurde dieser Anbruch des Reiches zurückgestellt bis zu Israels Bekehrung am Ende der Zeit. Gott wandte sich den Heiden zu und schuf die Gemeinde. Christus selbst gab dem Apostel Paulus das Evangelium der Gnade und der ewigen Errettung, das durch die Gemeinde bezeugt werden soll. Das missional-emergente „Reichsevangelium“ vom angeblich hier und jetzt in der Welt gegenwärtigen Gottesreich hat mit der von Christus verkündigten Botschaft nichts gemeinsam; es ist ein irdisch verfälschtes anderes Evangelium, eine Spielart des falschen Sozialen Evangeliums, das niemanden errettet und unter dem Fluch steht (Gal 1,6-10).

7. „Wir müssen uns in dieser Welt engagieren und uns ihr anpassen, statt weltfremd zu sein, damit wir ihr ein glaubwürdiges Zeugnis von Christus bringen können.“

Die Anhänger des Sozialen Evangeliums verkünden einen falschen sozialreformerischen „Christus“ und brauchen daher das politische Engagement als Glaubwürdigkeitsnachweis. Die wahre Gemeinde verkündigt Christus als den gegenwärtigen Retter aus Sünde und Verdammnis und als den kommenden Richter; für sie würde es einen Verlust der Glaubwürdigkeit bedeuten, wenn sie sich in die politischen Kämpfe und Geschäfte dieser Welt verstricken oder an die sündige Lebensweise der Welt anpassen würde. Die Evangeliumsbotschaft von der ewigen Errettung setzt voraus, daß die Gemeinde in Heiligung für Gott und Absonderung von der Welt ihren Priesterauftrag lebt; nur so ist sie ein glaubwürdiges Zeugnis für das wahre Evangelium.

8. „Wir Christen machen uns schuldig, wenn wir billige Waren aus Entwicklungsländern kaufen, die dort mithilfe von Kinderarbeit, schädlichen Arbeitsbedingungen und zu niedrigen Löhnen hergestellt werden.“

Wenn die Kinder Gottes an nichts teilnehmen könnten, was von Sünden, Ausbeutung oder Unrecht befleckt ist, dann müßten sie wahrlich aus dieser Welt hinausgehen. Gott verpflichtet uns nicht, keine billigen Waren aus Entwicklungsländern zu kaufen, was unter den heutigen Bedingungen auch keine Hilfe für diese Menschen wäre. Mit der Herstellung der Waren, die damals in Rom, Korinth und Ephesus angeboten wurden, waren vermutlich mindestens ebenso schlimme Mißbräuche verbunden; dennoch lesen wir kein Gebot im NT, uns davon zu enthalten. Wer die finanziellen Mittel hat und es so will, kann ja „fair gehandelte“ Waren kaufen; nur hat er in dieser bösen Welt auch nie eine Garantie, daß diese wirklich so fair hergestellt wurden, wie es versprochen wird. Das zum Gebot zu machen, propagiert eine neue sozialpolitische Gesetzlichkeit und Pharisäertum im Fair-Trade-Gewand.

9. „Der ursprüngliche Auftrag, die Welt zu regieren und die Schöpfung zu bewahren ist doch auch uns Christen gegeben, deshalb müssen wir uns politisch und ökologisch engagieren.“

Der ursprüngliche Auftrag in 1. Mose 1,28 war Adam als Haupt der ganzen Menschheit gegeben worden. Durch den Sündenfall hat die Menschheit auch diesen Auftrag völlig verfehlt und verdorben, wie nicht zuletzt die Umweltschädigung und die anhaltende Ungerechtigkeit und Unterdrückung in der Welt beweisen. Die Gemeinde als Gott geweihte Priesterschar hat diesen Auftrag nicht in unmittelbarer Weise, denn sie ist von der Regierung dieser Welt ausgeschlossen und hat hier kein Bürgerrecht auf Erden. Wir können diesen Auftrag ebensowenig eigenmächtig heute verwirklichen, wie wir berufen sind, eigenmächtig die Todesstrafe an Mördern zu vollziehen, wenn die Welt das Gebot an Noah in 1. Mose 9,6 nicht mehr ernst nimmt. Alle diese Aufträge wird erst der Friedefürst, der Messias, für die Menschen wieder herstellen, wenn ER regiert. Das können wir nicht vorwegnehmen, auch wenn jeder Gläubige sich in der Gesellschaft den Gesetzen entsprechend und möglichst umweltschonend verhalten sollte.

10. „Der heutige postmoderne Mensch will keine dogmatischen Evangeliumspredigten mehr hören; wir müssen ihn durch bedeutungsvolle Erzählungen, Gemeinschaftserlebnisse und authentisches Leben gewinnen.“

Der erste Satz ist leider sehr wahr, denn wir leben wirklich in der Zeit, wo die Menschen „die gesunde Lehre nicht ertragen“, sondern sich „nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen“, wo sie „ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden“ (2Tim 4,3-4). Aber gerade für diese Zeit steht geschrieben: „Verkündige das Wort, tritt dafür ein, es sei gelegen oder ungelegen; überführe, tadle, ermahne mit aller Langmut und Belehrung!“ (2Tim 4,2). Der echte Glaube kommt auch heute nicht aus beliebigen postmodernen „Erzählungen“, auch nicht aus Gemeinschaftserlebnissen, sondern aus der kompromißlosen klaren Verkündigung, die auf Gottes Wort gründet (Röm 10,17). Nur das Wort Gottes, das biblische Evangelium ist der Same, der zur Neuzeugung aus dem Geist führt. Deshalb kennen die falschen postmodernen „Christen“ auch keine wirkliche Neugeburt von oben; sie sind natürliche, seelische Menschen, die den Geist nicht haben und von Verführungsgeistern einen schlimmen Irrweg geführt werden.

Auszug aus:
Rudolf Ebertshäuser, Soll die Gemeinde die Welt verändern? (Steffisburg: Edition Nehemia 2014), S. 169-175.

Quelle: www.das-wort-der-wahrheit.de
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Freitag, 13. Juni 2014, 18:37

Zitat

Immer öfter begegnet man heute Evangelikalen, die betonen, die Gemeinde müsse „die Welt verändern“ und sich sozialpolitisch engagieren, um eine „Gesellschaftstransformation“ zustande zu bringen und das „Reich Gottes“ schon hier und jetzt auf der Erde auszubreiten.

Dazu einige Fragen:
1. Sind wir nicht dazu berufen, Gottes Reich auf der Erde auszubreiten? Wozu sonst alles predigen, verkündigen, evangelisieren?
2. Muß die Gemeinde nicht die Welt verändern? Ich sage sogar, sie hat es schon getan und tut es weiterhin, denn wo Gottes Wort auf fruchtbaren Boden fällt, da bringt es gute Früchte und verändert die Welt.
3. Was spricht gegen eine Gesellschaftstransformation? Hin zu mehr Gerechtigkeit? Zu weniger Haß und zu mehr Liebe? Weniger Verletzungen, mehr Miteinander? Weniger Abtreibungen, mehr Aufopferung? Wie kann man als Christ gegen eine Gesellschaftstransformation sein?
4. Ist nicht jedes Eintreten für die Heiligkeit der Ehe und gegen Abtreibung sozialpolitisches Engagement? Oder das Eintreten für das bürgerliche Rollenmodell, bei dem der Mann das Geld verdient und die Frau sich um Haushalt und Kinder kümmert? Alles sozialpolitisches Engagement. Wo sind da die Klagen?

Zitat

Diese von bibelkritischen Liberaltheologen entwickelte Verführungslehre betont

Waren die Urheber wirklich liberal? Oder waren sie nicht viel eher ganz konservative, fromme Christen, die das Leid der Menschen gesehen hatten?
Waren die Urheber wirklich bibelkritisch? Bring doch bitte mal ein Beispiel oder fünf. Ein bekannter Vertreter des Social Gospel ist Martin Luther King Jr. Fiel der durch seine besonders bibelkritische Haltung auf? Oder ist er vielleicht doch für etwas anderes bekannt? Hat er wegen seiner bibelkritischen Verlautbarungen das Martyrium erlitten? Oder doch um der gerechten Sache Gottes Willen?
Aber vor allem: Wie kommst Du darauf, das Soziale Evangelium (bzw social gospel) wäre ein Verfürungslehre?

Zitat

die Aufgabe der Gemeinde Jesu Christi sei es nicht, die Errettung von Menschen aus der ewigen Verdammnis zu fördern, sondern vorrangig die Lebensbedingungen und die gesellschaftlichen Verhältnisse hier und jetzt zu verbessern und „christlich“ umzugestalten.

Die christliche Umgestaltung der Lebensbedingungen und gesellschaftlichen Verhältnisse hier wird wohl vor allem von Konservativen propagiert, die christliche Werte für alle vorschreiben wollen. Wo haben Vertreter des social gospel gesagt, man solle die Menschen nicht vor der Verdammnis retten? Ein Beispiel bitte?

Zitat

Die allermeisten dieser 2.000 Stellen stehen im AT und sind an das Volk Israel gerichtet

Das soll ein Argument gegen die Bibelstellen sein, die soziale Gerechtigkeit fordern? Nun, die 10 Gebote stehen auch im AT und sind an das Volk Israel gerichtet. Heißt das nun, daß ich meines Nächsten Haus begehren udn andere Götter verehren darf? Ich denke nicht!
Überhaupt: Wenn "die allermeisten" Bibelstellen im AT stehen, dann stehen wohl einige auch im NT. Und an die soll man sich warum nicht halten?

Zitat

Gott wird die gottlosen, in Sünden lebenden Armen ebenso richten wie die sündigen Reichen.

Klar, aber es ist trotzdem für einen Reicher schwerer ins Himmelreich zu kommen als für ein Kamel, durch ein Nadelöhr zu gehen. Ähnliches sagt der HERR von den Armen nicht. Reichtum ist eine Gefahr und Gott gibt ihn uns, um ihn in Seinem Sinne einzusetzen für unsere Nächsten. Ähnlich wie Er den Königen Israels und Judas das Königtum gab, um Sein Volk gerecht zu regieren. Mit Gaben geht die Verantwortung einher, diese nach Gottes Willen einzusetzen. Das zu verschweigen wäre Verführung, nicht umgekehrt!

Zitat

Auch im NT sollen sich die Gläubigen in erster Linie der Armen in der Gemeinde Gottes annehmen; wo möglich, sollen sie auch an Ungläubigen in ihrer Umgebung gute Werke tun. Das ist etwas völlig anderes, als „Gerechtigkeit“ zum sozialpolitischen Programm für eine Weltverbesserung zu machen.

Wo setzt Gott die Grenze der Gerechtigkeit fest? Wo sollen wir aufhören mit den guten Werken? Sag mir das und ich bin still.

Zitat

Wir können diese böse Welt nicht besser machen, solange die Menschen in ihren sündigen Begierden leben. Erst Christus wird in Seinem Reich Gottes Gerechtigkeit auf Erden verwirklichen.

Das stellt niemand in Frage. Aber wir können nicht einfach aufhören, Gottes Willen zu tun nur weil nach menschlichem Ermessen wir nichts ändern können. Aus uns selbst heraus können wir das auch nicht. Müssen wir auch nicht, denn Gott streitet an unserer Seite für mehr Gerechtigkeit. Und Gott zieht nicht den Kürzeren. Niemals.

Zitat

Die Gemeinde kann in dieser Welt nichts „heilen“ oder „erlösen“; sie kann nur suchende Sünder zu Christus weisen, damit sie aus dieser gerichtsreifen Welt herausgerettet werden.

Auch das kann die Gemeinde nicht. Nicht die Gemeinde macht Gläubige, Gott macht den Glauben. Die Gemeinde kann nur verkündigen. Und auch wenn am Tag des Herrn das Blutgericht droht, so wie einst bei der Niederlage Samariens und Jerusalems, hat der HERR uns nicht nur beauftragt, zu verkündigen, sondern auch zu lieben. Den Nächsten und sogar den Feind. Denn welchen Lohn erwarten wir wenn wir wie die Sünder nur die lieben, die auch uns lieben?
Der Einsatz für soziale Gerechtigkeit, für das Speisen der Hungrigen, das Obdachgeben für die Obdachlosen etc, all das ist LIebe, die der HERR von uns fordert. Als Christen können wir den Gehorsam nicht einfach verweigern. Wir sind des HERRN und der HERR hat uns beauftragt, ob es uns nun gefällt oder nicht!

Zitat

Natürlich gibt es „strukturelle Sünden“, weil die ganze Lebensweise der Heidenvölker (auch derer im „christlichen Abendland“) von Sünde und Gesetzlosigkeit geprägt ist. Doch diese Sünden kann und soll die Gemeinde nicht bekämpfen oder zu überwinden suchen.

Wir sollen also ruhig weiter sündigen, so lange unsere Sünde nur strukturell ist? Na das ist doch mal ein Wort: Ein Christ, der die Menschen dazu aufruft nur munter zu sündigen, so lange es nur strukturell gesündigt ist. Diese Sünde brauchen wir nicht zu überwinden oder gar zu bekämpfen, Gott hat kein Problem damit. Wenn Menschen hungern und sterben wegen struktureller Fehlentwicklungen, dann macht sich Gott deshalb nicht scheckig, sind ja nur strukturelle Sünden, die müssen Seine Anhänger nun wirklich nicht bekämpfen...
Schonmal Amos gelesen?

Zitat

Hört dieses Wort
ihr Baschankühe auf dem Berg von Samaria,
die ihr die Schwachen unterdrückt
und die Armen zermalmt und zu euren Männern sagt:
Schafft Wein herbei, wir wollen trinken.

Bei seiner Heiligkeit
hat Gott, der Herr, geschworen:
Seht, Tage kommen über euch,
da holt man euch mit Fleischerhaken weg,
und was dann noch von euch übrig ist,
mit Angelhaken."


Wir wissen was mit Samaria passiert ist, trotz der strukturellen Sünde, die die Reichen dort begünstigte und die Armen benachteiligte. Die Könige Israels, die in Samaria residierten ("fette Ochsen"?) gingen die strukturellen Sünden nicht an, und Gott hat eingegriffen. Ebenso wird Gott eingreifen, wenn wir meinen, wir könnten unsere Sünden so kategorisieren, daß wir irgendwelche davon nicht ernst zu nehmen bräuchten. Jede Sünde ist ein Vergehen gegen Gott. Also ist jede Sünde ein Problem. Deshalb muß jede Sünde bekämpft werden! Wer meint, daß er sich das Himmelreich erwirbt, indem er die Nachbarin bedrückt, die in ihrer Jugend einmal abgetrieben hat und ihren schwulen Sohn zu "heilen" versucht, der wird sich noch einmal wundern. Nicht die Splitter der anderen, die eigenen, strukturellen Balken!

Zitat

Sie ist eine herausgerufene Fremdlingsschar in dieser Welt, die einzelne Menschen zu Christus rufen soll und hier kein politisches Mandat hat.

Nein, nicht "einzelne Menschen" zu Christus rufen, sondern alle. Gehet hin in alle Welt und verkündigt allen das Evangelium. ALLEN! Nicht Einzelne!
Auch sagte niemand, daß Christen kein politisches Mandat hätten. Suchet der Stadt Bestes! Wenn wir aber der Stadt Bestes suchen sollen, dann müssen wir überlegen, wie wir das anstellen. Früher hatten wir weniger Möglichkeiten, heute in der Demokratie haben wir mehr. Diese Möglichkeiten nicht zu nutzen wäre Verweigerung der Nachfolge. Christus selbst nutzte alles, was Er zur Verfügung hatte, bis hin zu Seinem Leib und Leben für uns. Und da sollten wir nicht unsere bescheidene politische Macht nutzen, die wir haben, um Seinen Auftrag zu erfüllen?

Zitat

Die Gläubigen werden im NT nirgends aufgefordert, hier und jetzt die Welt zu verbessern und die gesellschaftlichen Übel zu verändern.

Mir deucht, Du mußt das NT nochmal lesen. Wie oft steht da "sündige hinfort nicht mehr". Das schließt alle Sünden mit ein! (auch die Strukturellen). Steht nicht auch im NT von Nächsten- und Feindesliebe? Wie weit ist es her mit der Liebe, wenn ich meine Möglichkeiten nicht einsetze um dafür zu sorgen, daß es weniger Leid gibt? Etwa durch soziale Programme, welcher Art auch immer? Ich sage es nochmal: Hier zu kneifen ist auch nichts anderes, als zu kneifen, wenn Dich jemand nach der Hoffnung fragt, die in Dir ist. Christus hieß uns nicht nur zu reden, Er hieß uns auch zu handeln. Wer das unterläßt, der versündigt sich am lebendigen Gott.

Zitat

Das wird besonders in der Haltung des NT zur Sklaverei deutlich. Die Überwindung dieser Sünden kann und wird erst das messianische Reich bringen, das Christus selbst nach Seinem Weltgericht aufrichten wird.

Wo bitte spricht sich das NT für Sklaverei aus? Hat nicht Paulus dem Philemon geschrieben, er solle seinen Sklaven Onesimus wie einen Bruder behandeln? Ist das nicht soziale Politik? Ist das nicht Überwindung der Sünde? Kann man noch von Sklaverei sprechen, wenn zwei wie Brüder miteinander umgehen?
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Freitag, 13. Juni 2014, 18:43

Friede fängt immer beim Einzelnen an. Nie in der Masse. Zuerst der Friede mit Gott und dann mit Nächsten. Wo das nicht so ist, werden alle Anstrengungen scheitern. Das soziale Evangelium wird auch der Antichrist propagieren, meiner Meinung nach.
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Freitag, 13. Juni 2014, 18:55

Ich vermute, der Antichrist kommt weiter, wenn er die laue Rede stark macht und das konkrete Handeln unterbindet. Aber wir werden es sehen.

Gehört zum Frieden mit Gott nicht auch, den Nächsten zu lieben und ihm ein Leben zu ermöglichen, das nicht aus lauter Elend besteht? Kann ich mich da wirklich rauswinden indem ich sage: Ich bin nur fürs Reden zuständig?

Gottes Segen
De Benny
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Freitag, 13. Juni 2014, 18:59

Ich vermute, der Antichrist kommt weiter, wenn er die laue Rede stark macht und das konkrete Handeln unterbindet. Aber wir werden es sehen.

Gehört zum Frieden mit Gott nicht auch, den Nächsten zu lieben und ihm ein Leben zu ermöglichen, das nicht aus lauter Elend besteht? Kann ich mich da wirklich rauswinden indem ich sage: Ich bin nur fürs Reden zuständig?

Gottes Segen
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Klar, aber zuerst der Frieden mit Gott, dann wird sich der Frieden zum Mitmenschen automatisch einstellen. Es heißt ja nicht zuerst "Du sollst Deinen Nächsten lieben", sondern das erste Gebot ist "Du sollst Gott lieben". Wer aber auf das echte Evangelium verzichtet, wird das nicht erreichen. Wir haben doch gesehen, dass das biblisch verkündigte Evangelium die Welt verändert hat. Das war der Nebeneffekt davon. Aber Einheit ohne das echte Evangelium herstellen zu wollen, aufgrund von Kompromissen, wird nicht funktionieren.
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Freitag, 13. Juni 2014, 19:09

Zitat

Klar, aber zuerst der Frieden mit Gott, dann wird sich der Frieden zum Mitmenschen automatisch einstellen.

Hmm, nach der Logik hat dann derjenige, der den Frieden mit dem Nächsten nicht propagiert auch keinen Frieden mit Gott. Wenn aber einer keinen Frieden mit Gott hat, wie kann er dann überhaupt von Gott reden und sogar Behauptungen aufstellen, was Gottes Wille ist?

Zitat

Es heißt ja nicht zuerst "Du sollst Deinen Nächsten lieben", sondern das erste Gebot ist "Du sollst Gott lieben".

Es heißt aber auch, das eine sei dem anderen gleich.

Zitat

Aber Einheit ohne das echte Evangelium herstellen zu wollen, aufgrund von Kompromissen, wird nicht funktionieren.

Da stimm ich Dir im Grunde ja zu, Nur besteht das echte Evangelium eben nicht nur aus Bußpredigten, sondern auch im Tun der Gerechtigkeit. Das kann man nicht so trennen, wie Ebertshäuser das tut. Mir ist kein Befürworter des social gospel bekannt, der Kompromisse eingehen wollte oder die Verkündigung mißachten würde. Allerdings scheint es einige zu geben, die zwar die Verkündigung hochhalten, aber acht geben, daß ja nicht zu viel getan wird für die Aremn und Schwachen, die jedoch dann wieder sehr viel tun, um ihren bürgerlichen Zeitgeist der nichtbürgerlichen Schicht aufzunötigen, und diese damit zu bedrücken...

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De Benny
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Freitag, 13. Juni 2014, 19:16

Du hast Recht, das Eine ist dem Andern gleich. Aber heute wird nicht mehr zur Buße, also Umkehr, aufgerufen. Jeder wird integriert, ob er Christ ist oder nicht. Ich habe mich schon länger mit dem Neuen Evangelium beschäftigt und weiß, wovon ich spreche. Das letztendliche Ziel liegt jedoch auch nicht in dieser Welt, sondern in der Zukünftigen. Wir Christen streben in die nächste Welt. Nicht in diese. Auf dieser Welt wird Friede nicht ohne die sichtbare Herrschaft von Jesus Christus möglich sein.
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Freitag, 13. Juni 2014, 19:46

Zitat

Aber heute wird nicht mehr zur Buße, also Umkehr, aufgerufen. Jeder wird integriert, ob er Christ ist oder nicht.

Daß heute nicht mehr zur Umkehr aufgerufen würde, kann ich so nicht bestätigen. Allerdings muß man da schon ein bißchen weiter ausholen, weil die Begriffe ja kaum noch einer versteht. Und auf der anderen Seite gibt es dann das Problem, daß Leute wie Du und ich, die die Begriffe kennen, den Zusammenhang zu den aktuellen Bußaufrufen nicht mehr so gut mitkriegen, weil eine neue Sprache gesucht wird, um für glaubensfernere Menschen verständlich zu sein. Ich befürchte, wir müssen lernen, wieder mehr aufeinander zu hören, und nicht nur nach Stichwörtern zu suchen.
Gerade bei den Vertretern des social gospel hab ich den Eindruck, daß dort Buße und Umkehr eine nicht geringe Rolle spielen...

Bei der Integration weiß ich nicht genau, was Du meinst. Ich finde es nicht verwerflich, wenn jeder integriert wird in die Gesellschaft, wenn es möglichst keine Außenseiter gibt, oder Marginalisierte, die auf der Strecke bleiben. Das hat aber noch nichts damit zu tun, ob jemand gerettet wird, denn Rettung hängt nicht von (menschlicher) Integration ab, sondern von göttlicher Erwählung. Das sind zwei Paar Dinge. Als Menschen haben wir aber nur auf das eine direkten Zugriff, beim anderen haben wir "nur" Hoffnung.

Du hast Recht, wir streben in die nächste Welt und haben unser Bürgerrecht im Himmel. Amos war Judäer und prophezeite in Israel (also im Nordreich). Der Ort, an den Gott uns stellt ist nicht immer der, wo unsere Heimat ist. Wir sind als Christen in diese Welt gestellt, die der Machtbereich eines anderen ist, man könnte vielleicht sagen als 5. Kolonne. Wenn wir aber Gottes 5. Kolonne sind, dann dürfen wir uns nicht wie gute Staatsbürger dieser Welt verhalten, und nach denhiesigen Regeln spielen, es hinnehmen, daß hier Sünde und Tod regieren, sondern bei aller Trostlosigkeit hier unser LIcht scheinen lassen und einen Kontrapunkt setzen, leben als wäre es nicht so, leben als lebten wir schon in Gottes Reich.

Wir können als Bürger des Himmels nun doch nicht einfach so tun, als gehörten wir hierher. So verstehe ich das social gospel. Es ist die Antwort auf die Anschläge dieser Welt und ihres Herrn. Dem wollen wir ja seinen Machtbereich entreißen, mit Gottes Hilfe. Wir sind ja nicht auf dem Rückzugsgefecht ins Gottesreich, wir sind der Brückenkopf Gottes in der Welt.

Gottes Segen
De Benny
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Freitag, 13. Juni 2014, 22:45

2Kor 5,20 So sind wir nun Botschafter für Christus, und zwar so, daß Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun stellvertretend für Christus: Laßt euch versöhnen mit Gott!

Wo das gepredigt wird, ist Friede. Wo das nicht gepredigt wird, haben alle menschlichen Bemühungen keinen Sinn!!! Und das neue Evangelium verzichtet darauf.
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Freitag, 13. Juni 2014, 22:48

Das "Neue Evangelium" kenn ich nicht. In meiner Bibel gibt es 4, die reichen mir. Das social gospel ist kein anderes oder neues Evangelium, sondern Auslegung eben der biblischen Botschaft in Gottes Geist.

Gottes Segen
De Benny
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Freitag, 13. Juni 2014, 23:12

@ Benny:

Zitat

Tom: Die allermeisten dieser 2.000 Stellen stehen im AT und sind an das Volk Israel gerichtet

Benny: Das soll ein Argument gegen die Bibelstellen sein, die soziale Gerechtigkeit fordern? Nun, die 10 Gebote stehen auch im AT und sind an das Volk Israel gerichtet. Heißt das nun, daß ich meines Nächsten Haus begehren udn andere Götter verehren darf? Ich denke nicht!

Mich wundert es, dass du hier die 10 Gebote als Argument anführst, weil.....wenn ich mich recht erinnere.....glaubst du doch, dass Mose sich die 10 Gebote auf dem Berg Sinai ausgedacht hat. War das nicht so?

13

Freitag, 13. Juni 2014, 23:18

@Christina:
Nein, so war das nicht. Herrje, kein Wunder, daß wir uns immer streiten, wenn wir aneinander vorbeireden.

Gottes Segen
De Benny
Signatur von »Benjamin« An unjust law is a code that a majority inflicts on a minority that is not binding on itself. This is difference made legal. On the other hand a just law is a code that a majority compels a minority to follow that it is willing to follow itself. This is sameness made legal.

Rev. Martin Luther King Jr. in seinem Letter from Birmingham Jail

14

Freitag, 13. Juni 2014, 23:32

@ Benny:

Hmmm.....na gut.....wenn ich dich da irgendwann mißverstanden haben sollte, tut mir das leid. Doch wir können das ja jetzt klarstellen. Wie kam Mose denn deiner Ansicht nach zu den 10 Geboten?

15

Freitag, 13. Juni 2014, 23:46

Willst Du jetzt hier Toms Thread kapern?
Signatur von »Benjamin« An unjust law is a code that a majority inflicts on a minority that is not binding on itself. This is difference made legal. On the other hand a just law is a code that a majority compels a minority to follow that it is willing to follow itself. This is sameness made legal.

Rev. Martin Luther King Jr. in seinem Letter from Birmingham Jail

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16

Samstag, 14. Juni 2014, 00:08

Benny, ich glaube es geht nicht darum einen Thread zu kapern. Es geht darum, dass hier zwei oder mehrere völlig verschiedene Sichtweisen aufeinanderprallen. Gegenwind, wenn man es so nennen will. Wer jetzt im Endeffekt Recht hat - naja, das können wir nicht wissen. Wissen tut´s allein Jesus Christus, der der gerechte Richter ist. Er kennt die Herzen und die Beweggründe.
Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
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