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Tom_Admin

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1

Donnerstag, 4. Dezember 2014, 18:44

Reinhard Hempelmann will, dass sich Christen nicht mehr gegen die Evolution wenden

Quelle und weiterlesen: http://www.idea.de/nachrichten/detail/th…nden-83032.html

Zitat

Berlin (idea) – Christen sollten sich nicht gegen die Evolutionstheorie wenden, sondern deren detailreiche Datenbasis zur Kenntnis nehmen. Diese Ansicht vertritt der Leiter der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW), Reinhard Hempelmann (Berlin), in der Dezemberausgabe ihres Materialdienstes. Laut Hempelmann verzerrt die Vorstellung, dass Gott die Welt buchstäblich in sechs Tagen erschaffen hat (Kreationismus), den christlichen Glauben. Die biblischen Erzählungen von der Erschaffung des Menschen, ihrer Vertreibung aus dem Paradies und der Sintflut dürften nicht als Geschichte im historischen Sinne verstanden werden. Wer dies tue, betreibe „protestantischen Fundamentalismus“. Das Urteil von Fachwissenschaftlern gegenüber dem Kreationismus sei „durchweg ablehnend“. Der Kreationismus sei keine Wissenschaft und auch nicht in der Lage, die Evolutionstheorie zu widerlegen. Kritik übt Hempelmann an der evolutionskritischen Studiengemeinschaft „Wort und Wissen“ (Baiersbronn/Schwarzwald). Diese verkenne, dass die moderne Wissenschaft mit einem „methodischen Atheismus“ arbeiten müsse. Es gelte, die unterschiedlichen Weltzugänge von Religion und Wissenschaft zu unterscheiden. Die Studiengemeinschaft unterhält sechs Fachgruppen: Archäologie, Biologie, Geowissenschaften, Kosmologie, Physik und Wirtschaft.

Kein Gegensatz zwischen Schöpfungsglaube und Evolution

Hempelmann nimmt auch zur Frage Stellung, wie der Kreationismus im evangelischen Religionsunterricht behandelt werden kann. Religionslehrer könnten den Kreationismus zwar zum Thema machen, ihn aber nicht vertreten: „Der christliche Glaube sollte nicht mit Argumenten verteidigt werden, die im Widerspruch zu den Erkenntnismöglichkeiten der menschlichen Vernunft stehen.“ Im Alten Testament seien die Vorstellungen vom „Wie“ der Schöpfung nicht entscheidend. Vielmehr komme es den biblischen Zeugen darauf an, dass Himmel und Erde aus Gottes Hand kommen. Hempelmann: „Schöpfungsglaube und Evolution sind zwei unterschiedliche Weltzugänge, die beide legitim sind und zwischen denen kein Gegensatz konstruiert werden muss.“ Mit der Bibel in der Hand müsse auch nicht zum Feldzug gegen den Begründer der Evolutionstheorie, Charles Darwin (1809-1882), aufgerufen werden.


Die Evolution wurde schon längst von den seriösen Wissenschaftlern ad-acta gelegt. Wir können uns nicht anmaßen zu wissen, wann und wie die Welt gegründet wurde, weil wir nicht dabei waren. Alle Versuche der ungläubigen Welt eine vernünftige Erklärung zur Entstehung der Welt zu finden, müssen sich zwangsläufig im Sand verlaufen, weil niemand dabei war:

Hi 38,4 Wo warst du, als ich den Grund der Erde legte? Sprich es aus, wenn du Bescheid weißt!
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2

Donnerstag, 4. Dezember 2014, 19:45

Zitat

„Der christliche Glaube sollte nicht mit Argumenten verteidigt werden, die im Widerspruch zu den Erkenntnismöglichkeiten der menschlichen Vernunft stehen.“



Ich, für meine Person (genauso wie du Tom, denke ich mal), halte es da lieber mit Paulus. Denn auch unser Verstand (Vernunft) wurde durch die Sünde in Mitleidenschaft gezogen.

2Kor 10,4: .... denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern göttlich mächtig zur Zerstörung von Festungen; indem wir Vernunftschlüsse zerstören und jede Höhe, die sich erhebt wider die Erkenntnis Gottes, und jeden Gedanken gefangen nehmen unter den Gehorsam des Christus...

Beste Grüße :)

3

Donnerstag, 4. Dezember 2014, 19:58

Apropos: Die Kommentare unter dem Artikel bei "idea" sind auch top. :thumbsup: Habe gerade mal rübergeklickt.

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4

Freitag, 5. Dezember 2014, 08:31

Obwohl diese Theorie (!) an allen Schulen gelehrt wird und von vielen Menschen geglaubt wird, kommen nur die wenigsten darauf, wie unsinnig sie ist. Bei genauem Nachdenken (und da muss man kein Wissenschaftler sein) erkennt man, dass es eigentlich unmöglich ist, dass aus toter Materie Leben entstehen kann. Nur Leben kann Leben schaffen. Ein Baby kann nur im Mutterleib seiner Mutter richtig wachsen und nicht in einer Pfütze. Babys entstehen auch nur durch Eizelle und Sperma und kriechen nicht aus dem Meer. Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei. Natürlich das Huhn, das zuerst geschaffen wurde, um sich durch Eierlegen dann weiter fortzupflanzen. Ebenso kann die Menschheit nur entstanden sein, wenn ein fertiger Prototyp da war und ein weiblicher Gegenpart. Alles andere widerspricht den Naturgesetzen. Eine andere Behauptung ist nicht logisch und wurde noch nie in der Natur beobachtet. Und das Gegenteil wird uns heute als Wahrheit verkauft. Die meisten Menschen übernehmen das vorurteilslos, ohne sich wirklich Gedanken darüber zu machen. Wenn die Welt durch Evolution entstanden ist - wo sind dann heute die ganzen Zwischenarten geblieben? Man findet die Missing Links nicht, weil es sie nie gegeben hat. Es wurde auch noch nie in der gesamten Menschheitsgeschichte beobachtet, dass aus toter Materie Leben entstanden wäre.

Dann gelte ich lieber als "ein engstirniger Fundamentalist", als einer, der seinen Verstand nicht gebraucht.
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Freitag, 5. Dezember 2014, 08:35

Zitat

Apropos: Die Kommentare unter dem Artikel bei "idea" sind auch top. :thumbsup: Habe gerade mal rübergeklickt.


Ja, die einfachen Christen sind immer noch wacher als diese "Kirchenführer", deren übersteigertes Herrschbedürfnis sich so auswirkt, dass die echten Gläubigen denunziert werden und das Unechte gefördert wird.
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6

Freitag, 5. Dezember 2014, 11:26

Apropos "Fundamentalist": Eigentlich kannst du es doch als "Ehre" für dich ansehen, so bezeichnet zu werden und Herr Hempelmann für sich als "Unehre", dass er sich nicht so bezeichnen will. Denke mal an den Vortrag von Roger Liebi, den du hier im Forum mal verlinkt hattest. Immer wenn ich seitdem das Wort "Fundamentalist" in christlichem Zusammenhang höre, muß ich an dieses Fundamentalistengleichnis Jesu, von dem Liebi dort spricht, denken. Hier noch mal die Kurzform zur Erinnerung:


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7

Freitag, 5. Dezember 2014, 12:50

Ja, das stimmt. Es sollte viel mehr Fundamentalisten geben. :)
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