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Montag, 3. Juni 2013, 21:25

die Wirkungen von Rock/ Pop und Technomusik

Ich hatte früher selbst Musik gemacht und Songs komponiert und hatte mich dann auch Musik auseinandergesetzt.Es gibt im Netz kostenlos das Buch " Rock- Pop- und Technomusik und ihre Wirkungen von Adolf Graul. http://www.clv-server.de/pdf/256227.pdf

Sicher ist das nicht das einzige Material zu diesem Thema, aber ich habe manches in dem Buch gelesen und es hat mir geholfen. Er weißt auf die Hintergründe hin, woher unsere heutige " moderne " Musik kommt, und ihre heidnischen Wurzeln. Unsere heutige Musik ist z.B fast durchgängig rhytmisch überbetont. Der monotone beat reicht meist von Anfang bis Ende. Das ist ein typisches Element aus dem Vodookult. Aber auch weitere heidnische Elemente bestimmen unsere Musik. Vielleicht hört sich das für die meisten von euch übertrieben an, aber es ist vieles sehr einleuchtend. Wir sind dadurch, dass wir mit unserer Musik aufgewachsen sind, auch sehr auf diese Musik konditioniert. Mir geht es selbst so, dass ich an vielen geistlichen Liedern-melodisch gesehn- keine Freude habe.

Das größte Problem ergibt sich aber in den Gemeinden mit dieser Musik. In vielen verweltlichen Gemeinden, charismatischen Gemeinden oder Gemeinden die aktuell sein wollen, wird "worshipmusik" die pop/ Rock elemente enthalten, gespielt.Nachdem ich mir einige Gedanken dazu gemacht habe und auch aus Material aus verschiedenen Quellen wurde mir klar, dass Musik, die z.b rhytmisch überbetont ist und somit immer fleischlich wirkt, niemals für geistliche Zwecke taugen kann. "Christliche Rockmusik" ist eigentlich ein Hohn, denn wenn man sich überlegt, dass diese Musik Rebellion als Grundlage hat, dann ist es für mich auch sehr einleuchtend, dass diese Musik niemals dazu dienen kann, irgendetwas geistliches zu verfolgen- weder zum Lob Gottes noch zur Erbauung der Gläubigen.

Eine Begegnung in einer Gemeinde habe ich dazu bis heute in Erinnerung. als Lieder gesungen wurden und die Musik noch nicht so richtig loslegte, schien die Begeisterung bei Leuten vor mir viel geringer zu sein, als zum späteren Zeitpunkt des Gottesdienstes als die E gitarre rhytmisch "loslegte" und die Leute zum " mitgehn" und klatschen animierte. Ich konnte rückblickend deutlich erkennen wie fleischlich diese Musik wirkt. In charismatischen Gemeinden spielt seelische Musik eine große Rolle. Ich selbst mag auch gefühlsbetonte Musik. Aber gerade Musik die gefühlsbetont bzw. sehr stark Gefühle anspricht ist in den Gemeinden verheerend. In charismatischen Gemeinden spielt dies wiegesagt eine große Rolle. Dort glauben dann Gläubige irrümlicherweise an das Wirken des heiligen Geistes, wenn sie aufgrund von starken emotionen aufgrund der Musik bestimmte Erlebnisse machen. Ich denke, dass die meisten wissen, dass diese Verzückung auf weltlichen Konzerten genauso stattfinden und dort ist es bestimmt nicht das Wirken des Heiligen Geistes.Ichhabe gehört, dass diese Musik sogar teilweise bewußt eingesetzt wird um Gläubige in gewisse "haltungen " zu bringen. Damit wird die Musik zu einem Manipulationsinstrument missbraucht.

Ich muß gestehn, dass es mir auch schwerfällt bzw. schwerfiel von meiner bisherigen Musik zu lassen, aber die gefahren sind für mich unverkennbar.

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Montag, 3. Juni 2013, 21:29

auch auf die gefahr, dass ich mir bei diesem Thema hier keine Freunde mache, wollte ich euch das mitteilen.
Gerade auf dem Gebiet Musik wird oft zu unkritisch umgegangen.
Liebe Grüße
Mark

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Montag, 3. Juni 2013, 22:46

Lieber Mark!

Ich finde es sogar sehr gut mit diesen Themen auseinander zu setzen. Ich weiß, um die Musik wurde Jahrzehnte lang heftig gestritten. Doch das wichtigste Argument darf nie der eigene Geschmack werden. Deswegen fand ich Dein Schreiben sehr gut!

Diesen Streit ging so weit, dass in einem Schreiben die an mir geschickt wurde, solche „Musiker“ alle anderen Musiker scharf verurteilten, und Gottlos bezeichneten.

Die Musik darf nie den Zweck erfüllen, Menschen in einem transzustand zu versetzen.
Signatur von »Liora« Lehre mich tun dein Wohlgefallen! denn du bist mein Gott; dein guter Geist leite mich in ebenem Lande!
Psalm 143,10

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Freitag, 12. Juli 2013, 11:15

Wenn ich von "fleischlicher" Musik lese und den Gefahren des Rhythmus, dann muß ich an König David denken. Dieser tanzte vor der Lade her, als diese nach Jerusalem gebracht wurde. Dabei hat David wohl so wild getanzt, daß man unter seinen Rock sehen konnte (Hosen gab es damals noch nicht) was eine seiner Frauen, Michal, nicht gut fand:

Zitat von »2.Sam 6:20«

Als aber David umkehrte, um sein Haus zu segnen, da ging Michal, die Tochter Sauls, David entgegen und sprach: Welche Ehre hat sich heute der König Israels erworben, daß er sich heute vor den Augen der Mägde seiner Knechte entblößt hat, wie sich nur einer der leichtfertigen Leute entblößen kann!


Ende des Liedes war, daß Michal keine Kinder bekam (David hatte ja noch andere Frauen), was quasi Altersarmut für sie bedeutete: Da es damals keine Rentenkassen gab, kümmerten sich die Söhne um ihre Eltern, wenn die alt wurden. Kein Sohn, keine Altersvorsorge, arme Michal.

Es steht zwar nicht explizit da, daß Gott das Tanzen David gutgeheißen hätte, oder wie Gott nun genau zur Musik und zum Tanz steht, aber ich denke, es relativiert allzu starke Ablehnung der Musik und ihrer fleischlichen Auswirkungen.

Zumal die Abwertung des Fleischlichen der Bibel an sich fremd ist. Sie kommt aus der griechischen Philosophie. Dort war man der Ansicht, daß die Seele (noch so ne griechische KOnzeption, die Bibel kennt keine Seele wie wir sie heute verstehen) im Leib begraben sei und daß es das Ziel sein solle, diese Seele zu befreien vom Leib. Über die Gnosis, den Manichäismus und den Zeitgeist in den ersten Jahrhunderten des Christentums, nicht zuletzt über Augustinus, der selbst Manichäer war, bevor er Christ wurde, kam diese leibfeindliche Einstellung auch ins Christentum. Das ging auch deshalb so einfach, weil Paulus, der ja aus einer griechischen Stadt (Tarsos) stammte und im griechischen Umfeld missionierte, viele Begriffe benutzte, die auch in der griechischen Philosophie benutzt wurden. Man muß mit den Leuten ja in einer Sprache sprechen, die diese verstehen. Paulus legte auch mehr Wert auf den Geist als auf das Fleisch, er verstand aber unter dem Fleisch nicht, was man loswerden müßte. Der "fleischliche" Körper ist ein Tempel Gottes laut Paulus.

Jetzt bin ich ein Mensch, der mit Popmusik wenig und mit Techno so ziemlich gar nichts anfangen kann. Ist mir zu monoton, ich weiß aber, daß man sich vor allem durch das monotone Techno in so ne Art Extase bringen kann. Klar, das muß dann nichts mit Gott zu tun haben, das ist einfach nur ein ganz normales Phänomen. Allerdings gilt dies für so ziemlich alles, was wir im Gottesdienst tun. Auch durch Singen von Liedern von Paul Gerhardt oder Martin Luther kann man sich in Extase bringen, so nen Schwebezustand. Eher noch als mit den neumodischen Liedern, seien sie nun rockig, popig oder so Siebald-mäßige Musik... Diese Musik ist mir oftmals zu seicht in den Texten (Jesus liebt Dich jejeje, alles ist toll, jejeje, ich liebe Jesus auch jejeje usw.).

Ich denke nicht, daß man nur deshalb mit dieser Musik aufhören sollte, weil es nicht unbedingt Gott ist, der hinter dem Schwebezustand steht. Im Endeffekt kann man dann nämlich fragen, ob nicht auch andere Kulturformen so gefährlich sind wie die Musik. Die neumodischen Rhythmen kommen vom Voodoo (bin ich zwar skeptisch, aber tun wir mal so als ob), ja aber was ist mit unseren Buchstaben? Die Alphabetschrift wurde in Byblos erfunden, einem Ort im heutigen Libanon, wo man den Kanaanäischen Göttern anhing. Die Weiterentwicklung ging über das heidnische Griechenland und das heidnische Rom zu unseren heutigen Buchstaben. Sollten wir deshalb auch aufhören zu schreiben? Dann wäre ja die Bibel selbst (auch die hebräische Schrift leitet sich aus Byblos ab) zum Teil heidnisch beeinflusst!

Ich bin davon überzeugt, daß Gott das Böse nehmen und Gutes damit wirken kann. Das gilt für die von Heiden entwickelte Schrift (wenn man sie denn "böse" nennen will), die verschiedenen Arten der Musik (wenn man sie denn "böse" nennen will) und wohl auch alles andere. Das heißt jetzt nicht, daß man sich sorglos in alles hingeben soll. Aber so lange man weiß, was man tut, so lange man einen wachen Verstand hat und Euphorisierungen als völlig natürliche Wirkung ansieht, ist die Gefahr so groß nicht. Und überhaupt: Wer sagt denn, daß Gott nicht doch bei solchen Ereignissen zu einem spricht. Sie werden zwar nicht immer von Gott hervorgerufen, aber wenn man drinnen ist im Musikrausch, kann es durchaus vorkommen, daß genau da Gott zu einem spricht, man zu Gott Kontakt bekommt.

Mir persönlich bringt die altmodischere Kirchenmusik sehr viel. Gerade auch die Texte, die sehr tief gehen, jedenfalls tiefer als das meiste moderne Zeug, sei es Rockig oder was auch immer. Das gleiche gilt für Rockmusik. Die Rhythmen, aber auch die Melodik, die ja anders als bei traditionellen europäischen Liedern ist, spricht mich an. Sie steht da wohl den Spirituals der Afroamerikanischen Sklaven nahe, die ebenfalls - trotz ihrer einfachen Texte - sehr tief sind. Jedenfalls empfinde ich das so. Dazu kommt, daß viele Rocksongs, im Gegensatz zu Pop und Techno, recht realistisch menschliche Probleme thematisieren (da geht es nicht nur immer um LIebe und LIebeskummer, aber selbst wenn, dann realistischer als bei Popmusik). Das sind Themen, auf die ich als Christ ansprechbar bin, weil ich mich dann fragen kann, wie könnte ich als nächstenliebender Christ einem solchen Menschen helfen, wie würde ich als gläubiger Christ mich in so einer Situation verhalten. Rocksongs, wenn auch oftmals geschmäht, bringen hier sehr viel Potential für eine exemplarische Darstellung des Evangeliums für die heutige Zeit. Das gilt auch für andere Kulturwerke, wie Filme, Serien usf.

Daß etwas seinen Ursprung im Voodoo hat muß einem Nachfolger Christi keine Angst machen, denn Christus ist stärker. Und der Satan kann auch ganz andere Dinge für sich nutzen, das muß nichts offenkundig heidnisches sein, sowie offenkundig heidnisches auch christlich umgedeutet und umgepolt werden kann.
Gott hat nichts gegen unsere Körper. Er selbst hat sie geschaffen, sie sind von uns nicht zu unterscheiden, wir sind unsere Körper. Deshalb muß körperliches nicht schlecht sein. Wenn Gott uns mit Kindern segnet, geht es vorher sehr körperlich zu, um nur ein ganz offensichtliches Beispiel zu nennen. Wichtig ist, bei alledem auf Gott zu vertrauen und für das eigene Tun die Verantwortung zu übernehmen, also quasi Nächstenliebe zu üben. Dann könnte Dir Satan selbst bei nem Technokonzert in der Hölle nix anhaben.

Gottes Segen
De Benny
Signatur von »Benjamin« An unjust law is a code that a majority inflicts on a minority that is not binding on itself. This is difference made legal. On the other hand a just law is a code that a majority compels a minority to follow that it is willing to follow itself. This is sameness made legal.

Rev. Martin Luther King Jr. in seinem Letter from Birmingham Jail

Tom_Admin

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5

Samstag, 13. Juli 2013, 12:56

Hier ein ausgezeichneter, neuer :cool: Vortrag von Dr. Roger Liebi zu dem Thema:

http://www.sermon-online.de/search.pl?la…y=0&play=0&tm=4

Sollte sich jeder einmal anhören um mitreden zu können.
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6

Montag, 20. Juni 2016, 19:08

Rockmusik und ihre körperliche Wirkung (Roger Liebi)

Hallo zusammen,

kürzlich habe ich auch noch mal auf Youtube etwas von Bruder Roger Liebi zu diesem Thema gefunden:

Mit dem Argument, Musik sei grundsätzlich neutral, wurde in den vergangenen Jahren der atemrhythmische Gesang weltweit in vielen Gemeinden durch eine von Pop und Rock inspirierte motorisch-rhythmische Musik ersetzt.
Aus biblischer, musikwissenschaftlicher und künstlerischer Sicht (inkl. konkreter Beispiele) beschäftigen wir uns u.a. mit folgenden Fragen:
* Gibt es "christliche Musik"?
* Warum ist motorische Rhythmik widernatürlich und heidnisch?
* Wie wirkt Atemrhythmik und wie motorische Rhythmik?




Hier kann man die dazugehörige PowerPoint-Präsentation gratis downloaden: https://www.edition-nehemia.ch/j2/downlo…praesentationen

Ein weiterer Vortrag des Bruders gibt vermutlich dieselben Aussagen wieder:



Ich fand das wirklich überaus interessant zu erfahren, wie eng verschiedene Körperfunktionen (Gehör, Atmung, Herzschlag etc.) mit musikalischen Harmonien zusammen hängen - auch dass ein Ton (Saiteninstrument) in den Schwingungen aus einem Dur-VIERklang besteht (4 = Zahl der sichtbaren Schöpfung). Auch dass überhaupt die vierstimmige Komposition AUSSCHLIESSLICH mit der Verbreitung des Evangeliums und des Christentums zu tun hat, was wiederum den Ursprung in der jüdischen Liturgie hat. Interessant ist auch, dass z. B. eine Glocke immer einen Moll-Akkord enthält (was mich spontan an 1. Kor 13,1 erinnert hat im Zusammenhang auch mit "Percussion" oder Schlagzeug = Zimbel, die ja keinen Ton, sondern nur ein Geräusch/Lärm erzeugt). Über viele physiologische Zusammenhänge weiß man einfach viel zu wenig. Dann kann man die Wirkung von Rockmusik auch besser einschätzen. Lustig fand ich auch das von Liebi erwähnte Beispiel, dass Inhaber von Geschäften in gehobener Lage zur Vertreibung von Jugend-Banden in den Straßen einfach die Beschallung mit klassischer Musik einsetzten. Das könnten wir hier vielleicht auch noch in die Praxis umsetzen (Im Sommer Beschallung mit geistlicher Musik, aus dem offenen Fenster?). :P :P

Persönlich habe ich in meiner gottlosen Jugend fast sämtliche Arten von Musik gehört - ausgenommen übrigens den "arabischen Eierkocher" (Zitat Badesalz) und japanische "Katzenmusik". Ich bin mit Klassik (Vorliebe zu JSBach) und Jazz aufgewachsen, spielte auch Klavier und Violine, später habe ich aber auch eine Menge an Pop und Rock angehört und vieles auch 'ausprobiert'. Was mir nicht gefiel, ließ ich wieder sein. So mochte ich Techno, HipHop, Punk und Rap ebenso wenig wie Free Jazz, die Frequenzen, die öden Stampfrhythmen und die Lautstärke sind nichts für mich. Jahrelang bin ich dafür regelmäßig mit großer Freude in die Oper gegangen, und wenn ich danach zu Hause war, konnte ich problemlos auf Meatloaf-Sound oder Endlos-Balladen von Genesis “umsteigen”. Also das war sehr unterschiedlich. Aber die Erkenntnis über die körperlich-euphorische Wirkung “heidnischer” Musik ist schon beklemmend. Übrigens kann man eine ähnlich "erhebende" und euphorische Wirkung (allerdings ohne Trance!!) auch bei einem Opernbesuch oder beim Anhören eines Orgelkonzertes von J. S. Bach in einer großen Kirche mit entsprechender Akustik erleben, was ja dann wohl der “christlichen” Harmonielehre entspricht. ;)

Im Nachhinein bin ich auch bei meinem Sohn erstaunt, wie wenig Interesse er für diese Art heidnischer Musik doch von sich aus hatte. Er hat schon als Kind immer ein sehr empfindliches Gehör gehabt - bei uns war es auch eher umgekehrt als bei manchen Leuten, wenn die Eltern sich über die laute Musik der Kinder aufregen. :D Ein paar Jahre lang spielte er Akustikgitarre. Wenn er Musik hörte, dann war der Stil meist sehr sanft und wenig aggressiv, oft auch so leise, dass ich es kaum wahrnahm, wenn ich daneben stand (mein Gehör ist durch die gottlose Jugend auch entsprechend schlecht geworden). Also da hat Gott das Kind auch schon sehr bewahrt und beschützt, ohne dass ich das so realisiert habe.

:..danke..: lieber Bruder Roger, für diese hilfreiche Erkenntnis!
Signatur von »Annabel66« MARANATHA!

Denn suche ich jetzt Menschen zufrieden zu stellen oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, so wäre ich Christi Sklave nicht. (Gal 1,10) // ...sondern so, wie wir von Gott bewährt worden sind, mit dem Evangelium betraut zu werden, also reden wir, nicht um Menschen zu gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft. (1. Thess 2,4)

Tom_Admin

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7

Montag, 20. Juni 2016, 19:59

Echt krass, gerade habe ich mich mit dem gleichen Thema befasst, ohne das hier gelesen zu haben. 8o

Buchempfehlung: Popmusik im Gottesdienst? (von Joachim Rosenthal)
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Montag, 18. Dezember 2017, 17:43

Re:

Servus, Bruder Mark,


nein, ich bin dir ganz und gar nicht böse. Unrecht hast du ja nicht. Ist ja ein ziemlich interessantes Thema.


Nur... ob alles in dem Buch stimmt? Es kann, aber es muss nicht. Ein echter Christ vertraut nur einem Buch komplett und vollständig, und das ist die Bibel.

Gibt es da Hinweise auf Musik? Eigentlich nicht... aber man kann es raus interpretieren.

Zum Beispiel Mätthaus 12:34: "Ihr Schlangenbrut, wie könnt ihr Gutes reden, wenn ihr böse seid? Denn wovon das Herz überfließt, davon spricht der Mund."



Nur... trifft das nur auf weltliche Musik zu? Ich finde nicht. Auch durch das Internet, durch Geld, durch ungesundes Essen und durch Sexualität können falsche Sachen einwirken. Deswegen würde ich nicht behaupten, dass es bei Musik nur gut und böse gibt?


Ist das Internet denn böse? Oh nein! Man kann vieles da heraus finden, was durch Bücher ewig dauern würde. Klar, Sekten wie die Amish meinen, Gott hasse Fortschritt, aber das glauben die doch selbst nicht


Nur... ist alles gut an Internet? Leider nein. Viele Verbrechen, viele Betrüge und was weiß ich nicht alles... :..keks..: :..danke..:


Unterm Strich ist es schwer zu sagen, ob Internet komplett gut oder komplett schlecht ist. Meiner Meinung nach gehen zu viele Internet-Christen ziemlich unkritisch mit dem Thema Internet um.


Dasselbe gilt für die Sexualität. In der Ehe ist sie schön. Nein, ich bin noch Single. Aber auch nur, weil Gott es so will. Ich glaube auch, dass die Beziehung zu Jesus noch Vorrang hat. Ich will in diesem Leben jeglichen Ehebruch vermeiden. Damit kommen wir auch zur Schattenseite: Sex außerhalb der Ehe.

Und Geld? Geld ist nicht schlecht. Es ist sogar sehr gut, während Armut schlecht ist. Was aber auch schlecht ist, ist die Gier. Und Betrüge sind noch schlechter. Geld allein macht nicht glücklich.


Last but not least zum Essen: nein, es gibt kein unreines Essen. Aber wenn man zu viel von etwas ungesundem isst, dann darf man sich nicht wundern, wenn man bald an Fettleibigkeit, Karies oder Diabetes leidet.


Alles in allem kann alles dieser Welt zu etwas schlechtem werden.

Und zurück zum Thema Musik:



Zitat





Und der junge Mann hat es auch komplett richtig getroffen. Man muss solche Entscheidungen selbst treffen. Und während es bei ihm viel Raum einnimmt, habe ich kein so großes Problem damit, auch wenn ich bestimmte Arten von Musik, die ich früher gern gehört habe, jetzt meide. Ich höre neben Kirchenliedern (ECHTEM Lobpreis :..bischof..: ) und Gospel der 20er bis 60er (sowie vor allem den christlichen Alben von Johnny Cash) auch Klassik (Klassik hat übrigens nicht im geringsten etwas mit Jesus zu tun), Jazz, Country, Folk, Blues, Indie, Alternative, Soul, Jazz Reggae und bestimmte Arten von Rock, Pop, R&B, Hip Hop und Electronica.

Tja, und Rock ist übrigens nicht gleich Rock. Der Jangle-Sound von den Byrds, der sich auch auf Alternative-Bands wie R.E.M., The Connells und The La's übertragen hat, unterscheidet sich doch erheblich vom Stil von AC/DC, Alice Cooper und den Guns'n'Roses.
Auch bei Techno. Es gibt einige Interpreten mit langsameren, nicht aggressiven Techno-Sounds. Vor allem in Richtung Ambient und IDM. Siehe ja auch Aphex Twin, Moby, The Orb und Future Sound of London.
Wie gesagt, jeder muss sich selbst entscheiden. Wenn er etwas als falsch empfindet, sollte er auch davon wegbleiben.
Für mich passt das GESAMTE Kapitel 14 aus dem Römerbrief dazu.

Shalom.
:...israel1...:

9

Montag, 18. Dezember 2017, 22:09

Hör dir mal die Vorträge weiter oben an, das Graul-Buch ist ziemlich dick. Es geht nicht darum, ob Klassik oder sonstwelche Musik mit Jesus zu tun hat, oder ob etwas schnell/laut/Geschmackssache ist, sondern dass immer gleich bleibender Rhytmus im Gehirn etwas verursacht, was zu tranceähnlichen Zuständen führen kann. Wirkungen wie ein Rauschmittel. Das liegt an dem Takt, der immer gleich bleibt, wie ein festes Raster.
Da wir aufgerufen sind, nüchtern zu bleiben, ist es eben nicht so ganz einfach von wegen "jeder wie er mag".
Ich kenne Geschwister, die früher Rockmusiker waren, und seit der der Bekehrung sich sehr vor solcher Musik hüten, weil sie als Profis sehr genau verstanden, was daran unchristlich ist.
Es ist echt interessant, dem Roger Liebi zuzuhören!
Liebe Grüsse

10

Dienstag, 19. Dezember 2017, 18:16

Römer 14:1-23

Hör dir mal die Vorträge weiter oben an, das Graul-Buch ist ziemlich dick. Es geht nicht darum, ob Klassik oder sonstwelche Musik mit Jesus zu tun hat, oder ob etwas schnell/laut/Geschmackssache ist, sondern dass immer gleich bleibender Rhytmus im Gehirn etwas verursacht, was zu tranceähnlichen Zuständen führen kann. Wirkungen wie ein Rauschmittel. Das liegt an dem Takt, der immer gleich bleibt, wie ein festes Raster.
Da wir aufgerufen sind, nüchtern zu bleiben, ist es eben nicht so ganz einfach von wegen "jeder wie er mag".
Ich kenne Geschwister, die früher Rockmusiker waren, und seit der der Bekehrung sich sehr vor solcher Musik hüten, weil sie als Profis sehr genau verstanden, was daran unchristlich ist.
Es ist echt interessant, dem Roger Liebi zuzuhören!
Liebe Grüsse
Können ist nicht gleich müssen. Auch mein Beispiel mit dem Internet sollte nicht zu schlecht sein. Zu viel Internet ist einfach nicht gut und wenn du die Meinung vertrittst, Musik sei gefährlicher als Internet... hm, ja.
Auch Sexualität ist schwer mit Nüchternheit zu verbinden. Deswegen auch das Zölibat für Geistliche. Dennoch muss es Sex geben, sonst können keine Kinder mehr geboren werden.

Es kommt drauf an, wie man damit umgehen kann. Christ sein steht ja nicht für Gefangenschaft. Und in vielen christlichen Kirchenlieder ist der Rhythmus ebenso abwechslungsarm. Also bitte nicht verallgemeinern. Bei vielen Songs kann das unterschiedlich sein.


Darf ich noch mal Römer, Kapitel 14 ausrufen - passt sehr gut zu der Situation:
Nehmt auch den ohne Vorbehalte an, dessen Glaube schwach ist und der meint, bestimmte Speisevorschriften befolgen zu müssen. Verwirrt ihn nicht noch dadurch, dass ihr über unterschiedliche Ansichten streitet. 2 So essen die einen guten Gewissens alles, während andere glauben, kein Fleisch essen zu dürfen. 3 Niemand sollte deswegen auf die verächtlich herabschauen, die bestimmte Speisen meiden. Diese wiederum dürfen niemanden verurteilen, weil er alles isst. Denn Gott hat jeden Einzelnen von ihnen in seine Gemeinschaft aufgenommen. 4 Du bist nicht der Herr des anderen. Mit welchem Recht willst du ihn also verurteilen? Ob er im Glauben standfest bleibt oder ob er fällt, ist eine Sache zwischen ihm und Gott, seinem Herrn. Und er wird im Glauben festbleiben, denn der Herr hält ihn.
5 Für manche Leute sind bestimmte Tage von besonderer Bedeutung. Für andere wieder sind alle Tage gleich. Jeder soll so leben, dass er mit voller Überzeugung dazu stehen kann. 6 Wer nämlich bestimmte Tage als heilig achtet, der will damit Gott, den Herrn, ehren. Und wer alles ohne Unterschied isst, der ehrt Gott auch, denn im Gebet dankt er ihm für das Essen. Meidet aber jemand bestimmte Speisen, dann tut er es aus Liebe zu Gott, und auch er dankt Gott im Gebet und erweist ihm dadurch die Ehre.
7 Niemand von uns lebt für sich selbst, und niemand stirbt für sich selbst. 8 Leben wir, dann leben wir für den Herrn, und sterben wir, dann sterben wir für den Herrn. Ganz gleich also, ob wir leben oder sterben: Wir gehören dem Herrn. 9 Denn Christus ist gestorben und zu neuem Leben auferstanden, um der Herr der Toten und der Lebenden zu sein.
10 Mit welchem Recht verurteilst du also einen anderen Christen? Und warum schaust du auf ihn herab, nur weil er sich anders verhält? Wir werden alle einmal vor Gott stehen, und er wird über uns urteilen. 11 Denn in der Heiligen Schrift steht: »So wahr ich lebe, spricht der Herr: Vor mir werden alle niederknien, und alle werden bekennen, dass ich der Herr bin!«<span&quot;#fde-HOF-27647a&quot;" title="&quot;See" footnote a&quot;>a]" style="box-sizing: border-box; font-size: 0.625em; line-height: 22px; position: relative; vertical-align: top; top: 0px;">[a]
12 Jeder von uns wird also für sich selbst Rechenschaft vor Gott ablegen müssen.Füreinander verantwortlich
13 Deshalb wollen wir uns nicht länger gegenseitig verurteilen. Keiner soll durch sein Verhalten den anderen in seinem Glauben verunsichern oder ihn gar zu Fall bringen. 14 Ich weiß, und Jesus, der Herr, bestätigt es mir, dass uns keine Speise von Gott trennt, weil sie unrein wäre. Wer aber etwas für unrein hält, für den ist es tatsächlich unrein.
15 Wenn du also durch das, was du isst, einen anderen Christen verwirrst oder ihn sogar dazu verführst, gegen seine Überzeugung zu handeln, dann bist du lieblos. Wegen irgendwelcher Speisen dürft ihr auf keinen Fall den Glauben eines anderen gefährden, für den doch Christus auch gestorben ist. 16 Die Freiheit, die Gott euch geschenkt hat,<span&quot;#fde-HOF-27652b&quot;" title="&quot;See" footnote b&quot;>b]" style="box-sizing: border-box; font-size: 0.625em; line-height: 22px; position: relative; vertical-align: top; top: 0px;">[b]
soll nicht in Verruf geraten. 17 Denn wo Gottes Reich beginnt, geht es nicht mehr um Essen und Trinken. Es geht darum, dass wir ein Leben nach Gottes Willen führen und mit Frieden und Freude erfüllt werden, so wie es der Heilige Geist schenkt. 18 Wer Christus in dieser Weise dient, über den freut sich Gott und den achten die Menschen. 19 Deshalb wollen wir uns mit allen Kräften darum bemühen, in Frieden miteinander zu leben und einander im Glauben zu stärken. 20 Gott hat eure Gemeinde aufgebaut. Zerstört nicht sein Werk wegen irgendwelcher Speisevorschriften. Zwar sind in Gottes Augen alle Speisen rein. Manche Christen aber nehmen Anstoß daran, wenn du bestimmte Speisen isst. Das wäre schlimm.<span&quot;#fde-HOF-27656c&quot;" title="&quot;See" footnote c&quot;>c]" style="box-sizing: border-box; font-size: 0.625em; line-height: 22px; position: relative; vertical-align: top; top: 0px;">[c]21 Deswegen isst du besser kein Fleisch, trinkst keinen Wein und vermeidest überhaupt alles, was einen anderen Christen zu Fall bringt.22 Wovon du persönlich überzeugt bist, das ist eine Sache zwischen dir und Gott. Glücklich schätzen kann sich, wer so handelt, wie es seiner Überzeugung entspricht, und sich nicht selbst verurteilen muss.23 Wer aber beim Essen zweifelt, ob es richtig ist, was er tut, der ist schon verurteilt. Denn er handelt nicht im Vertrauen auf Christus. Alles aber, was wir nicht in diesem Vertrauen tun, ist Sünde.

Ich finde, der junge Mann, dessen Video ich verlinkt habe, hat alles sehr gut erklärt, wenn sich das Video einmal angesehen hat. Gott hat uns unseren freien Willen gegeben, und wenn wir alle komplett nüchtern wären: gäbe es dann hier noch Smilies? Happy_Smiley Nein, bitte, Christen, die etwas vormachen wollen, sind doch etwas zwiespältig. So nüchtern und eindeutig wie Jesus ist niemand. Und zum Zustand: den hat jeder mal, ohne Drogen ist das nur halb so schlimm. Und nun ja, Leben im Himmel ist nicht die ganze Zeit mit ernstem Gesicht herumlaufen. Ich schaffe es inzwischen sehr gut, Musik zu hören, ohne dazu mich irgendwo beeinflussen zu lassen. Nein, ich bin nicht stolz drauf. Aber ich muss aus eigener Erfahrung sagen: nichts hat bei mir so viel schlechte Erfahrung ausgelöst wie das Internet. Ich finde es schade, dass Christen nie zum vorsichtigen Umgang mit dem Internet ermutigt werden. Schnell kann man auf eine falsche Seite kommen. (hoffe, du siehst das jetzt nichts als Witz, ich habe leider dauernd das Verlangen, online zu sein, und ich bitte Jesus, dass er mich davon befreit - also nicht komplett, aber von der Sucht)
Römer 14:14 zeigt eindeutig, dass diese Aussage stimmen kann, aber nicht muss. Es gibt schlimmeres, was man nach der Bekehrung vermeiden sollte.



Gruß ;)



PS: Auch Nüchternheit kann zur Götze werden, wenn man sie als wichtiger sieht als die persönliche Beziehung zu Jesus. Nüchternheit ist vor allem nicht immer kompatibel mit Spaß. Komplett nüchtern sein hieße auch, nicht mehr lachen zu dürfen. Meinst du, Gott würde das freuen, wenn wir nicht mehr lachen? Gott ist nämlich nicht so humorlos, wie du denkst. Wie sagte schon Martin Luther: "Wenn Gott keinen Spaß verstünde, so möchte ich nicht in den Himmel."


Und recht hat er. Mit der Aussage, wir alle wären zur Nüchternheit verpflichtet, bringst du nicht viele Menschen zur Bekehrung.


Schauen wir uns mal Genesis 6:6 an:


„Als nun der HERR sah, daß die Bosheit der Menschen groß war auf der Erde und alles Sinnen und Trachten ihres Herzens immerfort nur böse war, da gereute es ihn, die Menschen auf der Erde geschaffen zu haben, und er wurde in seinem Herzen tief betrübt.“



Das klingt für mich nicht danach, als wäre Gott komplett gefühllos. Würde es dir damit gut gehen, einen komplett emotionslosen Vater zu haben? Natürlich sollten wir nicht dauernd rumalbern, aber kannst du dir vorstellen, dass wir mit ernster Mine in die Ewigkeiten gehen werden? Bei Anblicken, die uns eigentlich zur Freude verleiten müssen? Ich nicht. Christsein hat nichts mit gespieltem Ernst zu tun, sondern mit einer persönlichen Beziehung zu Jesus, der, nachdem er unseren Geist perfekt gemacht hat, auch an unserem Denken arbeitet - aber nur, wenn wir ihn auch darum beten, anstatt aus eigener Kraft daran zu arbeiten, der ernsteste Mensch der Welt zu werden.

11

Dienstag, 19. Dezember 2017, 20:13

Wow, da hast du ja viel gelesen, was ich nicht geschrieben habe ;-)

Ich habe dir nur den Vortrag empfohlen, weil es interessant ist, was mit "böser Musik" gemeint ist, nichts weiter. Aber ich schreibe auch gerne zum Rest etwas.

Zum ersten fand ich dein Vergleich mit dem Internet nicht passend. Es hat niemand behauptet, dass alle Musik schlecht und böse ist. Musik an sich ist ein Geschenk Gottes, oder? Satan wurde vor seinem Fall mit Tamburinen und Flöten geschaffen (Hesekiel 28), und wie oft werden wir aufgefordert zu singen! Musik ist so ein wichtiger Teil des geistlichen Lebens und auch im Himmel, natürlich ist Musik nicht böse an sich.
Genau so das Internet an sich ist nicht böse, das ist eine weltweite Vernetzung aus verschiedenen Servern, Maschinen, nur ein Medium! So wie ein Blatt Papier. Die Bibel ist aus Papier, aber ein okkultes Buch genauso. Im Internet gibts bibeltreue Seiten und Pornos. Das Medium an sich ist nicht böse.

Aber was wir damit machen, kann böse sein; kann, nicht muss, wie du schreibst. Und bei der Musik ist es eben ganz einfach so, dass unser Gehirn auf den gleichbleibenden Takt reagiert. Das ist nichtmal biblisches Wissen, so funktioniert einfach Rhytmus und Gehirn. Es geht dabei nicht um den Unterschied von Kirchenmusik zu Weltmusik, von schnell oder langsam, von abwechslungsreich oder langweilig, sondern nur um "Wieviel Bum-bum-bum brauchts, um zu reagieren". Mit dem Körper wippen ist z. B. eine Reaktion darauf. Und Bum-Bum gibts halt in Metal oder Techno mehr als bei "Alle meine Entchen".

Aber nun, du meinst, dass ich Musik gefährlicher als Internet finde. Nein, das ist mitnichten so.
Ich habe auch extrem mit Internet zu kämpfen, nicht mit dem Inhalt, sondern mit dem Zeitaspekt und dem Prioritäten setzen. Mit Musik dagegen hab ich keine Probleme, ich war schon als Ungläubige nicht sehr anfällig für musikgesteuerte Gefühle. Ein bisschen schon, klar, aber lange nicht so sehr, wie ich das von anderen kenne. Ich hab auch schon immer klassische Sachen gemocht, auch als Ungläubige schon.

Ich finde auch durchaus nicht, dass das Thema Internet zu wenig thematisiert wird. In meinem Teil der Welt wird es das oft; ich habe allerdings Kinder, da bleibt eine Auseinandersetzung mit Computerkonsum und Smartphonegebrauch nicht aus.

Ich denke auch nicht, dass mit Nüchternheit gemeint ist, dass unser Sex als Christen freud- und gefühlslos sein soll. Das widerspricht sich mit Hohelied, 1. Korinther 7 und der Tatsache, das Frauen orgasmusfähig aus Spass an der Freude geschaffen sind, zur Zeugung braucht es den nämlich nicht. Aber Sex hat auch Regeln: in der Ehe und im Privatbereich.

Zu Römer 14: Ich lasse in meinem Privatleben die Leute bei der Erkenntnis stehen, bei der sie stehen. Was mich nicht davon abhält, für wahr zu halten, dass der gleichbleibende Rhytmus bei Rock, Pop und ähnlicher Musik (als Beispiel für etwas nicht Modernes: Der Bolero von Ravel) etwas mit dem menschlichen Gehirn anstellt, was für uns Christen nicht immer nützlich und weise ist. In meiner Familie gibt es Mitglieder, die noch immer solche Musik hören. Ich tu es nicht, weil ich nicht drauf aus bin, die Grenzen dessen auszuloten, was noch in Ordnung ist, sondern weil ich näher zum Herrn hin will.
Aber zu Fall bringen, verurteilen oder im Glauben verunsichern will ich niemanden. Doch vergleiche Vers 23 Schluss: jeder, der diese Musikart nicht mit gutem Gewissen vor Gott hört, dem ist es eine Sünde.

Das Video hab ich bis jetzt nicht gesehen, werd ich gleich noch machen!

Egal ob Smileys oder nicht, ob's Spass macht, oder nicht: der Aufruf zur Nüchternheit ist nun mal in der Bibel, was will ich machen? Ich kann ihn nicht rausschneiden.... Es heisst da ja nicht, dass wir tieftraurig sein sollen, oder heuchlerisch oder verbittert oder nur immerzu ernst oder grüblerisch oder humorlos. Sondern nüchtern, wachsam, besonnen, weil wir sonst eine Beute für den Teufel werden (1. Pettrus 5.8). Also einfach aufpassen, da keinen Raum für andere Geister zu lassen, nicht unvorsichtig dem Teufel gegenüber. Das kann ich auch, wenn ich Smileys benutze (Und glaub mir, auf Whatsapp benutze ich soviele Smileys, dass es meinen Mann und meine Schwester sehr belustigt bis nervt). Das ist kein Widerspruch.

Du schreibst, du bist nicht stolz drauf, dass du dich von Musik nicht beeinflussen lässt. Das versteh ich ehrlich gesagt nicht so ganz, das "stolz drauf" bzw. "nicht stolz drauf". Ich weiss, dass es da unterschiedliche Empfindlichkeiten gibt. Die oben erwähnte Freundin, die vor der Bekehrung Musikerin war, wappnet sich mit Gebet vor dem Betreten des Supermarktes, um sich vor der Musik zu schützen, ich höre sie zum Beispiel gar nicht richtig, es ficht mich nicht an. Aber absichtlich als MP3 oder so hören wäre ja nicht mehr unbewusst.

Ja, das Internet... Siehe oben, ich versteh das gut, bin da selber am Kämpfen und aushandeln, wieviel Zeit im WWW okay ist.

Du schreibst, dass ich mit dem Aufruf zur Nüchternheit nicht viele Leute zum Glauben bringe. Naja, das ist auch nicht mein oberster Auftrag. Ich soll Menschen zur Bekehrung führen, indem ich ihnen das Evangelium bringe und ihnen den Herrn bezeuge. Gebote, was wir dann als Gottes Kinder machen sollen, kommen erst in zweiter Linie und bei Interesse oder erfolgter Bekehrung.
Im Leben nicht erzähl ichden Leuten quasi, was Ihnen Jesus alles wegnimmt! Das Problem des unerlösten Sünders ist wahrlich ein anderes als Musik!

Auch das mit dem emotionslosen Gott oder den ernstesten Gesichtern hab ich nicht geschrieben. Ich weiss, dass Gott empfindet. Zorn zum Beispiel. Und Liebe. Und Trauer um die Verlorenen. Aber die Freude, zu der wir aufgerufen sind, ist ja was anderes als Unnüchternheit. Aber gut, jetzt fang ich an mich zu wiederholen.

Jetzt schau ich mir noch den jungen Mann in deinem oberen Video an! Liebe Grüsse!

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;)

12

Dienstag, 19. Dezember 2017, 20:22

Ich lese den Kommentar jetzt nicht durch.

Ich bin leider etwas empfindlich. Werde aber Jesus beten, dass er auch an dieser Eigenschaft arbeitet.

Aber wie gesagt, meine gefährlichste Sünde ist momentan die Internetsucht. Denn Sucht ist IMMER Sünde, da Sucht uns schadet.

Shalom auf jeden Fall.

13

Dienstag, 19. Dezember 2017, 20:40

Schade, aber ok.
Alles Liebe und Gute dir!

14

Dienstag, 19. Dezember 2017, 21:07

Schade, aber ok.
Alles Liebe und Gute dir!
Der Grund ist, dass ich leider zu sehr zum Streit neige. Und wegen so etwas sollte man sich wirklich nicht streiten.

Streit unter Jesus-Gläubigen ist definitiv nicht von Gott gewollt.

Nein, dein Ton war völlig korrekt. Aber ich kenne mich, ich weiß, wo ich Jesus noch bitten muss, dass er daran arbeitet. Wink_Smiley

15

Dienstag, 19. Dezember 2017, 21:14

Jaa, ich streite auch gerne. Also, ich würde das gerne tun. Aber es ist wirklich falsch, deshalb ist es sehr weise von dir, dich zurückzuhalten! Wo immer es uns möglich ist, sollen wir Frieden halten, gell?

16

Dienstag, 19. Dezember 2017, 21:17

Jaa, ich streite auch gerne. Also, ich würde das gerne tun. Aber es ist wirklich falsch, deshalb ist es sehr weise von dir, dich zurückzuhalten! Wo immer es uns möglich ist, sollen wir Frieden halten, gell?
Richtig.

Das wichtige ist, unsere noch gottlosen Freunde von der frohen Botschaft zu überzählen und sie damit erleichtern, dass Christsein weniger ein Lebenswandel - kommt drauf an, wie sündig das Leben vorher war - und mehr eine Beziehung zu Jesus ist.

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