Sie sind nicht angemeldet.

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: endzeit-forum.de. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Tom_Admin

Administrator

  • »Tom_Admin« ist männlich
  • »Tom_Admin« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 730

Wohnort: Unterroth

Beruf: Rebell

  • Nachricht senden

1

Samstag, 21. Februar 2015, 18:38

Die politische Korrektheit ist eine intellektuelle Diktatur

Quelle und weiterlesen: http://www.idea.de/nachrichten/detail/th…atur-83149.html

Wetzlar/Oxford (idea) – Die politische Korrektheit ist eine Art intellektueller Diktatur. Dieser Ansicht ist der britische Mathematikprofessor und Wissenschaftsphilosoph John Lennox von der Universität Oxford. Wie er in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) sagte, wird der christliche Glaube immer mehr zur Privatsache gemacht: „In England sind wir inzwischen manchmal so weit, dass man in öffentlichen Reden nicht einmal mehr Gott erwähnen darf.“ Hinzu komme, dass feststehende Begriffe schleichend mit neuen Inhalten gefüllt würden. Als Beispiel nannte er das Wort Toleranz. Das lateinische „tolerare“ habe ursprünglich bedeutet, dass man die Meinung eines anderen zwar nicht teile, ihm aber zugestehe, diese dennoch öffentlich zu äußern. Heutzutage bekomme „tolerieren“ immer stärker die Bedeutung, dass man gar nichts mehr sagen dürfe, was einen anderen verletzen könnte. „Das ist eine sehr gefährliche Tendenz“, so Lennox.

Wenn das christliche Bekenntnis zum Karrierehindernis wird

Auch beklagte er, dass ein klares christliches Bekenntnis mitunter zum Karrierehindernis werden kann. So habe ihm kürzlich ein Kollege – ein weltbekannter Naturwissenschaftler – unter Tränen berichtet, dass Kollegen ihn wegen seines Glaubens mieden und nicht mehr ernst nähmen. Immer häufiger berichteten ihm auch Studenten, dass man sehr vorsichtig sein müsse mit dem, was man von seinem christlichen Glauben preisgebe, so Lennox. Er ermutige angehende Forscher trotzdem, ihren Glauben nicht zu verstecken: „Ich rate ihnen das, was schon unser Herr Jesus den Jüngern geraten hat: Seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben! Also macht eine gute Arbeit, aber verratet nicht eure Überzeugungen!“

Konversionen vom Christentum zum Islam – eine „Anklage an unsere Kirchen“

Scharfe Kritik übte Lennox an den Kirchen. Die christliche Verkündigung sei weithin so verwässert, dass sie niemanden mehr erreiche. „Viele Bischöfe unserer anglikanischen Kirche sind fast so atheistisch wie die neuen Atheisten. Das ist ein Skandal!“ Konversionen vom Christentum zum Islam bezeichnete er als „eine Anklage an unsere Kirchen und Gemeinden“. Lennox: „Da haben wir versagt.“ Der Wissenschaftler ermutigte zum regelmäßigen Bibelstudium. Christen sollen das nicht nur tun, um einen Vortrag oder eine Bibelarbeit vorzubereiten. Grund und Zweck des Lesens in der Heiligen Schrift sei es, Gott kennenzulernen. Lennox wird einer der Hauptreferenten beim Kongress christlicher Führungskräfte vom 26. bis 28. Februar in Hamburg sein. Das Treffen steht unter dem Motto „Mit Werten in Führung gehen“. Veranstaltet wird es von der Evangelischen Nachrichtenagentur idea in Zusammenarbeit mit tempus Akademie & Consulting (Giengen bei Ulm). Zu der Veranstaltung werden rund 180 Aussteller und etwa 3.000 Teilnehmer erwartet.
Signatur von »Tom_Admin« Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)
•Tom_Admins Ebooks kann man hier kaufen•

  • »Michael aus Essen« ist männlich
  • »Michael aus Essen« wurde gesperrt

Beiträge: 30

Wohnort: Essen und Vogelsbergkreis

Beruf: Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

  • Nachricht senden

2

Montag, 23. Februar 2015, 16:51

Von Lennox gibt es eine Vielzahl an sehr guten Videos, vor allem auch solche, in denen er sehr heftig - aber fair! - mit Atheisten wie dem Evolutionsbiologen Richard Dawkins, oder dem Kosmologen Lawrence Krauss diskutiert. Einfach bei YouTube die entsprechenden Namen eingeben. Englisch muss man allerdings können.

3

Dienstag, 24. Februar 2015, 12:11

Daß man Nachteile in Kauf nehmen muß, wenn man offen zu seinem Glauben steht, war schon immer so und wurde von Jesus schon gesagt. Was die politische Korrektheit angeht lohnt es sich, einmal nachzusehen, woher die kommt und welche Diktatur sie abschaffte. Es ist gut, sie zu kritisieren, aber es will wohl keiner zurück in die Zeit, wo man Minderheiten (und Frauen!) öffentlich diskriminieren und beschimpfen konnte, ohne selbst dafür kritisiert zu werden (gerade auch dann wenn man die These vertritt, die chrictliche Kultur sei frauenfreundlicher als die islamische).
Vor der political correctness wurde man vielleicht als Christ wniger angegriffen als heute, dafür wurden alle anderen Minderheiten (auch Christen!) öfter angegriffen. Als Christ, der selbst die Ferinde lieben soll, nehm ich da lieber mein Kreuz auf mich und ertrage die political correctness, wenn dadurch andere weniger zu leiden haben.

Gottes Segen
De Benny
Signatur von »Benjamin« An unjust law is a code that a majority inflicts on a minority that is not binding on itself. This is difference made legal. On the other hand a just law is a code that a majority compels a minority to follow that it is willing to follow itself. This is sameness made legal.

Rev. Martin Luther King Jr. in seinem Letter from Birmingham Jail

Werbung © CodeDev